Nur noch 2 Monate

Unfassbar, aber tatsächlich ist in schon zwei Monaten Heiligabend. 😮 Das fühlt sich ganz seltsam an nach dem langen heißen Sommer gefolgt von dem sommerlichen Herbst. Aber so langsam scheint sich auch Petrus daran zu erinnern, welche Jahreszeit wir hier in Hamburg eigentlich haben. Es ist kalt und regnerisch geworden und gestern fegte ein Herbststurm über die Stadt und hat die Bäume fast leer geschüttelt. Laubhäufchen haben sich auf meinem Balkon versammelt:

Ganz langsam finde ich mich in die kalte Zeit und freue mich über Kerzenschein, kuschelige Klamotten und meine stets warme Wohnung. Die guten Dinge vom 18. bis zum 24. Oktober 2018:

  • Ein interessantes und lustiges Gespräch mit meiner Fußpflegerin über ihr Alltagsleben und die vielen Fragen, die ihre Kunden ihr nur deshalb stellen, weil sie eine etwas dunklere Hautfarbe hat als hier gemeinhin üblich. Wir haben geflachst, dass sie auf die Frage: „Fahren Sie denn noch oft in Ihre Heimat?“, einfach mal nur mit „Täglich.“ antworten sollte. Schließlich ist ihre Heimat genau hier!
  • Neue puschelige Hausschuhe beim wöchentlichen Aldi-Einkauf ergattert. Passt doch gut zum Herbst.
  • Lange Schlangen an den Wochenmarkt-Ständen, warum auch immer. Vielleicht weil das Wetter sehr nett war. Nee, das ist kein so gutes Ding, aber gut war, dass Herr Grillenscheucher und ich genug Zeit dafür hatten. Und natürlich freuen wir uns auch sehr, wenn unser Markt wieder gut besucht ist. Zwischenzeitlich haben wir schon befürchtet, dass er in Ermangelung von Kunden eingestellt wird. Danach wenigstens sieht es jetzt gerade nicht mehr aus.
  • Beim Tanzen haben Herr Grillenscheucher und ich tatsächlich eine uns neue Figuren-Folge in der Rumba gelernt. Die einzelnen Teile kannten wir zwar schon, aber eben nicht so zusammengesetzt. Das hat ziemlichen Seltenheitswert in unserem Lieblingstanz. Noch dazu gefällt mir die Folge sehr. (Leider allerdings hatte ich hinterher genau davon höllische Rückenschmerzen. 🙁 )
  • We survived IKEA!!! Wer rechnet schon damit, dass bei schönstem sonnigen Herbstwetter komplette Familien durch den Laden toben? Nicht mal die Kinder wurden im Smaland abgegeben. Aber Herr Grillenscheucher und ich waren tapfer, haben alles bekommen, was wir brauchten, und haben nichts von dem gekauft, was wir uns nur angucken wollten. Also waren wir doppelt tapfer 😉 , wofür es hinterher lecker Preiselbeersaft gab.
  • Vor dem IKEA-Besuch hatte ich auf der Webseite gestöbert und bin über die Werbung für den Apfelteiler gestolpert. Ein Ding, bei dem ich immer dachte: „Wer braucht denn so was? Schließlich gibt es Messer!“. Aber in der Werbung für diesen Teiler stand „Kennst Du das Phänomen, dass man Obst nur isst, wenn es mundgerecht serviert wird?“ (Zitat von der IKEA-Webseite). Und ich dachte: „Ja, ja, ja, genau!!!“. Für 2,50 € wurde mir versprochen, dass das Zerteilen von Äpfeln viel schneller geht. Keine so große Investition in einen Versuch, fand ich. Tja, und nun bin ich stolze Besitzerin eines Spritta und tatsächlich begeistert davon. So schnell ging „Kerngehäuse raus und Apfel in Stücke schneiden“ noch nie und ich esse endlich meine Äpfel, die ich gern mag, mir aber immer zu mühsam waren. (Das folgende hübsche Foto ist auch von der IKEA-Seite.)

  • Im Baumarkt nebenan habe ich einen neuen Wäscheständer gefunden, weil meiner schon leichte Schlagseite hatte. Schön, wenn sich solche eher langweiligen Dinge ganz einfach erledigen.
  • Eine Entscheidung meiner Kollegin N., die mich für sie sehr, sehr freut. Auch wenn sie mein ganzes eh schon wackeliges Konstrukt meiner zukünftigen Arbeit auf noch wackeligere Füße stellt. Positiv formuliert: es bleibt spannend. Negativ formuliert: es wird schwieriger. Mit anderen Worten: auch wenn ich mich für N. freue, wird die Lage für mich echt schwierig. Aber was wäre das Leben langweilig ohne Schwierigkeiten?
  • Ich habe zufällig meine Kollegin T. getroffen und wir konnten ein paar Minuten vertraulich reden. Das war sehr interessant.
  • Herr Grillenscheucher hat mir für Mittagspausen Wraps gemacht, die sehr lecker sind. Vielleicht ein bisschen knoblauch-lastig, aber bislang gab es keine Kollegen-Beschwerden. 😉
  • Gerade versucht eine Erkältung, mich zu übernehmen, und ich wehre mich erbittert. Möge es bitte nicht schlimmer werden!
  • Amelie führt seit 2 Tagen ein Eigenleben und fügt immer wieder irgendwelche Textteile in meine eigenen Texte ein. Herr Grillenscheucher versucht, den Grund zu finden, während ich langsam die Krise kriege. Das fühlt sich an als würde jemand Unbekanntes, den ich nicht eingeladen habe, plötzlich in meiner Küche Spiegeleier braten. Einfach ätzend! 🙁 Ich hoffe, ich kann diesen Beitrag ohne derlei Textteile abschicken und wenn ich das schaffe, ist es ein superduper gutes Ding.
  • Die Musik auf den Ohren war diese Woche die CD „Haste mal ’ne Mark“ von Stoppok und ich habe mich ziemlich über den Song „Denk da lieber nochmal drüber nach“ amüsiert. Besonders über die Zeile mit dem Schäferhund – einfach mal zuhören…

Was für ein schöner Montag

Ich hatte so einen schönen entspannten Montag. Ganz und gar wunderbar war es. 🙂

  • Ausschlafen an einem Montag und danach den ersten Kaffee des Tages kuschelig in den vielen neuen Kissen genießen. Herrlich! Auch Donany ist jetzt sehr zufrieden mit der Kuschel-Lage.

  • Den ganzen Nachmittag in der Sonne auf dem Balkon gewühlt. Die ersten einjährigen Pflanzen mussten leider schon gehen. Der Dill ist verblüht und die Sonnenblumen folgen Stück für Stück. Eine Blüte trocknet jetzt und beschert mir hoffentlich einige Samen für nächstes Jahr. Die Erdbeeren bilden viele lange Ableger und ich habe ein paar davon in einen Kasten für Herrn Grillenscheucher gesetzt. Hoffentlich wachsen sie ordentlich an.

  • Ich liebe es, barfuß über meine neuen Teppiche zu laufen. Die sind so wunderbar puschelig.

Der Nachtrag vom Wochenende

Das war ein schönes Wochenende. Entspannt und friedlich und sonnig. Ich habe das Gefühl, endlich in meiner Auszeit angekommen zu sein. Die innere Unruhe ist jedenfalls weg. Einziger Wermutstropfen war die Nachricht meiner Mama, dass es ihrem Mann noch nicht besser geht. 🙁

Die guten Dinge von Freitag:

  • Ich habe den Wahl-O-Mat bemüht, weil ich dieses Mal wirklich nicht weiß, welche Partei ich bei der Bundestagswahl wählen mag. Seine Antwort hat mich einigermaßen verblüfft, aber auch dazu geführt, dass ich mich mit Wahlprogrammen verschiedener Parteien beschäftigt habe. Ein guter Anfang für die Entscheidungsfindung ist gemacht.
  • Mein neues Bild von Ikea in seinen Rahmen gelegt. Das Bild gab es nur im Doppelpack – ich habe mich für die Sonnenblumen entschieden. Schön sieht das jetzt aus über meinem Esstisch.

  • Tanzen mit Herrn Grillenscheucher war toll und sehr lustig. Und hinterher gab es eine sehr leckere Fisch-Tomaten-Soße mit Bavette.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Erneuter Ikea-Besuch und dieses Mal ganz ohne Stau, Stress und Gewusel. Das zu weiche Kissen wurde gegen ein festeres umgetauscht und wir haben uns in Ruhe Badezimmermöbel angesehen, denn Herr Grillenscheucher braucht dringend mal neue.
  • In meinem Keller gekramt und tatsächlich zu den dort rum stehenden Regalböden für mein großes Regal im Wohnzimmer die passenden Befestigungen gefunden. In einem geordneten Haushalt geht eben nichts verloren, gell. So konnte das Regal um einen Boden erweitert werden, der noch mehr Ordnung schafft.
  • Ein sehr schöner Abend mit Herrn Grillenscheucher und einem Salz-Hähnchen. Viele Pläne gemacht – mit dem Herrn, nicht mit dem Hähnchen 😉 – und eine gute Idee für sein Bad gehabt.

Die guten Dinge von heute:

  • Das Wetter war so schön und wir haben mal ganz klassisch einen Sonntagsspaziergang um den Appelhoffweiher gemacht.
  • Wunderschöne WhatsApp-Geräusch-Nachrichten von S.: Wellenrauschen an einem Strand und Vogelgezwitscher aus einem Urwald auf Hawaii. Das war wie ein Mini-Wellness-Urlaub. 😎
  • Mein Sofa hat nun neue Kissen. Ich freu mich darüber.

Stau, Stress und Gewusel

Unfassbar, was für ein Verkehr auf Hamburgs Aus- und Einfallstraßen mitten in der Woche herrscht. 😮 Und unerklärlich, warum so viele Leute mitten in der Woche bei Ikea rum wuseln. Erst standen wir also im Stau und dann im Gewusel. War nicht so der Hit heute und blöder Weise haben wir auch noch ein falsches Kissen gegriffen, das dringend umgetauscht werden muss. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn alles geklappt hätte.

  • Herr Grillenscheucher hat mich begleitet, mir beim Suchen und Auswählen und beim Tragen in den 4. Stock geholfen. Jetzt habe ich eine Menge Sofa-Kissen und neue Teppiche. Der runde liegt im Wohnzimmer, der eckige im Schlafzimmer.

  • Hotdogs und Preisbeergetränk nach all dem Stress.
  • Passend zum Tagesthema lag heute der Ikea-Katalog im Briefkasten. Den werde ich morgen in Ruhe durch stöbern. Vielleicht findet sich ja die ein oder andere Idee, so dass der Kissen-Umtausch auch noch was neues bringt.

3 Kreuze!

Puh! Es ist vollbracht. Meine Wohnung ist renoviert, entrümpelt und gründlich geputzt. Bis auf das Bad, das „nur“ einen großen Putz braucht, aber keinen neuen Anstrich. Das ist für das Wochenende geplant. Ich bin so froh, erleichtert und dankbar – Wahnsinn.

  • Die Wandschränke im Schlafzimmer, vor denen mir putzmäßig immer graut, sind wieder sauber. Und sie hatten es dringend nötig. 😯 Danach kam der Rest in der Küche dran. Warum nur werden Waschmaschinen so dreckig, wenn sie doch eigentlich immer am Waschen sind? Währenddessen blieb es draußen trocken und die Wäsche durfte auf dem Balkon trocknen.
  • Ich bin so sehr dankbar für die Hilfe von meinem Bruder und vor allem der von Herrn Grillenscheucher. Ohne die beiden hätte ich das nicht gepackt. Gleichzeitig bin ich dankbar, dass ich das alles gewuppt hab. Körperlich ist das schließlich nicht ganz ohne. Und dafür, dass ich in der Lage bin, einfach so die Farbe und Pinsel und all das Equipment, das man halt für eine derartige Aktion braucht, kaufen zu können.
  • Der Moment, in dem der Putzlappen in den Müllsack befördert wurde. 🙂 Halleluja. Nun fehlt nur noch ein wenig Deko – Kissen und Teppiche vor allem. Die alten waren uralt und haben echt ausgedient. Erneut bin ich dankbar, denn ich darf mir nun neue aussuchen und kann sie bezahlen. Eigentlich hab ich’s ziemlich sehr gut. 😉

Erste Fotos von der Küche und vom Schlafzimmer. Donany fehlen eindeutig ein paar Kuschelkissen…

Blicke von drinnen nach draußen auf den Balkon – dank der geputzten Fenster endlich mal möglich. 😉