Sonne pur

Seit Tagen haben wir in Hamburg Sonne pur von morgens bis abends. Das ist so so so toll! 😎 Allerdings wird es langsam auch wieder empfindlich kalt. Nachts liegen die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und fĂŒr Freitag verkĂŒndet die Wetter-App sogar Schnee. Örks. Hoffentlich ĂŒberleben meine Balkonpflanzen das, obwohl ich ihnen doch schon ihre WintermĂ€ntelchen abgenommen hab.

Meine guten Dinge aus der Woche vom 4. bis 10. April 2019:

  • Ein total sĂŒĂŸes Lob von einem Projektleiter zu meinem Protokoll, das eigentlich nur ungefĂ€hr 3 SĂ€tze lang war. In der KĂŒrze liegt eben die WĂŒrze. 😉
  • Meine Projektleiterin A. hat sich endlich entschlossen, dass es doch hilfreich ist, mit mir zu reden. Da liegt einiges quer zwischen uns und ich hoffe, nun kriegen wir die Kurve.
  • Wie eigentlich immer ein gutes GesprĂ€ch mit meiner Vorturnerin. TatsĂ€chlich verblĂŒfft mich das jedes Mal, denn sie kann mir ganz schön auf die Nerven gehen. Aber zu zweit reden ist eben oft ganz anders als mit Publikum. Ganz besonders hat mich gefreut, dass wir beide dabei Ideen fĂŒr den Abschied eines Kollegen entwickelt haben. Das hat Spaß gemacht.
  • Daraus ergab sich ein paar Tage spĂ€ter ein konspiratives Treffen mit wenigen Kollegen, um diese Ideen weiter zu entwickeln, was uns definitiv gelungen ist. Ich freue mich sehr, dass wir so kreativ waren.
  • Herr Grillenscheucher hat die letzten beiden Karten fĂŒr den Tanz in den Mai in unserer Tanzschule ergattert.
  • Wochenend und Sonnenschein und mit Olga offen fahren zu können. 😎
  • Meine Tulpen und Narzissen auf dem Balkon blĂŒhen. Damit hatte ich nun echt nicht mehr gerechnet. Welch eine Freude!

  • Gefragt zu werden, ob Herr Grillenscheucher und ich mal Turniertanz gemacht haben, geht schon runter wie Öl. 🙂
  • Lamm in BĂ€rlauch mariniert von unserem Lieblingsschlachter – so lecker.
  • Zusammen mit Herrn Grillenscheucher habe ich einen Einkaufsmarathon hingelegt. Von IKEA ĂŒber die MĂ€nnerboutique zu Famila und Penny. Puh, aber nun sollten wir alles beisammen haben, was wir fĂŒr die FrĂŒhjahrspflanzerei brauchen. Außer Winterheckenzwiebel-Saat – unfassbar, aber die werde ich wohl im Internet bestellen mĂŒssen. Na, wenigstens habe ich schöne Lampions fĂŒr meinen Balkon gefunden:

  • Bei IKEA haben wir uns beide so auf das PreiselbeergetrĂ€nk hinterher gefreut und waren dann sehr enttĂ€uscht, dass es dieses Mal total eklig war, weil es zu viel KohlensĂ€ure enthielt. Umso schöner, dass es spĂ€ter bei Famila eine gekĂŒhlte Dose San Pellegrino Aranciata Rossa fĂŒr uns zum Teilen gab.

  • Totgesagte leben lĂ€nger. Meine Kiwi treibt doch wieder aus und darf deshalb bleiben.

  • Mein Radiosender sendet seit Neuestem noch bis spĂ€t in die Nacht stĂŒndlich Nachrichten. Ich finde das super.
  • Herr Grillenscheucher und ich hatten unseren ersten Hochzeitstag und bekamen wunderschöne GlĂŒckwunsch-Karten zu diesem Anlass.
  • Ein Nachmittag im Homeoffice mit zwei, nein eigentlich drei guten Ergebnissen: So konnte ich die Wartezeit auf den Menschen, der bei mir neue Rauchmelder einbauen wollte, sinnvoll nutzen. Ich habe neue Rauchmelder. Und ich habe konzentriert an einer Anleitung geschrieben, so dass sie nun zumindest im ersten Entwurf fertig ist. Alles in allem sehr befriedigend.
  • Die weiß und rosa blĂŒhenden BĂ€ume unterwegs. Ein besonders schöner steht vor der TĂŒr von Herrn Grillenscheucher.

  • FĂŒr meine Mittagspausen hat mir Herr Grillenscheucher Pfannkuchen mit BĂ€rlauch, grĂŒnem Spargel und Forellenfilets gemacht. Die sind nicht nur lecker, sondern ersparen mir gerade auch die endlos langen Schlangen in der Kantine. Wo kommen bloß plötzlich all die Menschen her??? 😼
  • Musik auf den Ohren gab es von Stoppok und hat mich z.B. mit diesem Lied zum Lachen gebracht:

Arbeit ohne Ende

In meinem einen Projekt gibt es derzeit so viel zu tun, dass mir schon der Kopf schwirrt. Ein GlĂŒck muss ich das ja nicht alles allein erledigen, aber ich muss all die kleinen ToDos aufschreiben und die zustĂ€ndigen Menschen daran erinnern. Ich kann immer nur hoffen, dass ich kein Detail vergessen habe. Puh! Noch dazu wird es sicher mindestens die nĂ€chsten zwei Monate so weiter gehen und ich bin sehr froh, dass ich in dieser Zeit ein paar Urlaubstage habe, die ich hoffentlich auch wie geplant nehmen kann.

Meine guten Dinge aus dieser anstrengenden Zeit vom 21. bis 27. MĂ€rz 2019:

  • Ab und zu gab es milde Temperaturen und ich konnte auf dem Heimweg meinen Mantel offen lassen. Insgesamt fĂŒhlt es sich aber in Hamburg immer noch wie Winter an.
  • Ein Zufall hat mir gezeigt, dass etwas nicht mehr so ist, wie es mal war. Ich bin ziemlich erschĂŒttert darĂŒber, jedoch auch irgendwie dankbar fĂŒr diese Info.
  • Herr Grillenscheucher gibt sich so viel MĂŒhe mit der Essensplanung fĂŒr unsere Wochenenden und fĂŒr meine Mittagspausen. Das ist echt Luxus.
  • Als hĂ€tten die Nachrichten ĂŒber die beiden verstorbenen Kolleginnen in der letzten Woche nicht gereicht. 🙁 Nun ist auch noch eine sehr liebe Nachbarin von mir gestorben. Aber eine andere Nachbarin bot mir an, zu einem Gesteck zur Beerdigung beitragen zu können. Das mache ich gern und bin dankbar, dass sich jemand kĂŒmmert.
  • Ein sehr entspanntes Wochenende.
  • Beim Tanzen war mal wieder der Boden total stumpf. Immerhin haben Herr Grillenscheucher und ich raus gefunden, dass es diesbezĂŒglich einen bestimmten Rhythmus gibt und vermutlich alle 4 Wochen dieser Boden behandelt wird. Nun mĂŒssen wir das nur noch verifizieren und können dann im selben Rhythmus mit unseren alten Tanzschuhen dagegen halten. 😉 Deren Sohlen sind nĂ€mlich inzwischen derart glatt, dass sie ĂŒber eine Wachsschicht nur noch lĂ€cheln.
  • Mit meiner Kollegin-Freundin D. war ich im IQOS-Laden und wir haben ausprobiert, ob diese Dinger eine Alternative zu unseren normalen Zigaretten wĂ€ren. Die ErlĂ€uterungen und praktischen Übungen, die wir machen durften, waren super und dazu gab es sehr leckeren Kaffee. Lustig ist, dass das Zeug ein bisschen wie Popcorn nur nicht so sĂŒĂŸ bzw. salzig schmeckt. Das liegt an einem Teil des Filters, der aus Mais und Zuckerrohr besteht. Meinen Geschmack traf das nicht wirklich und sowieso waren mir diese Tabaksticks vom Nikotingehalt zu heftig.
  • Irgendwie wie ĂŒberall: Kaum redet man mal mit der richtigen Person, schon ist ein Problem schwuppdiwupp Vergangenheit. In diesem Fall ist die Treppenhaus-Lampe wieder heil, deren Glasabdeckung neulich beim Transport des neuen Sonnenschirms den Abgang auf die Steinstufen der Treppe machte und in eine Million winzige Splitter zersprang. Noch dazu muss ich dafĂŒr gar nichts bezahlen. GlĂŒck gehabt. Vielleicht auch weil ich es einfach zugegeben hab, dass ich so tollpatschig war.
  • Eine Frage meiner Vorturnerin hat mich doch sehr belustigt. Sie fragte mich nĂ€mlich, was fĂŒr ein BĂŒro-Typ ich denn sei, und ich erwartete sofort einen Persönlichkeitstest. Fast ein bisschen schade, dass es keiner war. 😀
  • Eine interessante Mail von F. mit neuesten Infos aus der Chefetage meiner Firma, die mich grinsen lassen.
  • Vorfreude auf zwei Urlaubstage Anfang der nĂ€chsten Woche. Auch wenn ich quasi gezwungen bin, sie zu nehmen, denn am Wochenende ist wieder mal Zeitumstellung und es ist eine Stunde kĂŒrzer. Darunter leide ich immer ganz besonders und brauche die Zeit, mich daran zu gewöhnen, dass plötzlich – ohne Not! – alles eine Stunde frĂŒher ist. Immerhin soll der Quatsch ja nun in zwei Jahren abgeschafft werden. Ich bin gespannt, ob das wirklich was wird.
  • Musik auf den Ohren gab es diese Woche nur selten. Mir war nicht so richtig danach. Deshalb gibt’s heute ein FrĂŒhlings-Anlock-Lied, weil ich hier so sehnsĂŒchtig auf den FrĂŒhling warte:

BĂŒro-Umzug, Klappe die dritte

Nachdem ich kĂŒrzlich auch bezĂŒglich des anstehenden BĂŒro-Umzugs ĂŒber die Frage der Alternativen schrieb (Klappe die erste) und es dann den vorlĂ€ufigen Stopp (Klappe die zweite) gab, wurde nun von unseren Vorturnern beschlossen (Klappe die dritte), dass es doch bei der zuerst bekannt gegebenen neuen Adresse bleibt. Seit der „zweiten Klappe“ kursierte ein weiteres mögliches GebĂ€ude, dass es leider, leider nicht wurde. Nicht nur wĂ€re dieses GebĂ€ude wegen seiner Raumaufteilung viel passender gewesen, sondern es liegt auch noch in einer einfach netten Gegend von Hamburg. Aber es gibt dort so gut wie keine ParkplĂ€tze und wenn alle ehrlich wĂ€ren, dann ist genau das der Grund, weshalb wir dort nicht hinziehen. Wegen der Autofahrer. 🙁

DarĂŒber Ă€rgere ich mich jetzt einigermaßen und finde es deshalb schade, dass es diese neue Alternative noch gab, die fĂŒr mich persönlich die schönere gewesen wĂ€re. Andernfalls wĂ€re der jetzt bestimmte neue Standort auch meine Wahl gewesen. Alles eben eine Frage der Alternativen, die möglich (gewesen) wĂ€ren.

Und ich Ă€rgere mich darĂŒber, dass die Standortwahl nicht demokratisch, sondern nur unter den Vorturnern abgestimmt wurde. Man hĂ€tte schließlich kurzfristig eine Online-Umfrage in unserer Abteilung machen können. Ich könnte ein Votum von allen viel besser respektieren.

Dennoch bin ich insgesamt eher amĂŒsiert als verĂ€rgert ĂŒber die ganze Sache. Das ist definitiv ein gutes Ding der letzten Tage. Und natĂŒrlich gab es noch weitere gute Dinge in der Woche vom 28. Februar bis 6. MĂ€rz 2019:

  • Es gab einen gar köstlichen Erbseneintopf in der Kantine.
  • Ein ziemlich ausfĂŒhrliches Telefonat mit N.
  • Ich hatte einen Urlaubstag und durfte ausschlafen.
  • Anschließend haben Herr Grillenscheucher und ich in Ruhe die EinkĂ€ufe erledigt und konnten ganz entspannt mit den HĂ€ndlern auf dem Wochenmarkt plaudern.
  • Eine richtig schöne Primel in Gelb mit rotem Rand durfte mitkommen:

  • Nach einem derart stressfreien Tag war das Tanzen einfach nur wunderbar. Ich war so konzentriert und bei der Sache wie schon lange nicht mehr. Wow, was so ein einziger Urlaubstag ausmachen kann!
  • Ein paar Tage spĂ€ter habe ich gelesen, wie gesund das Tanzen ist. Die Erkenntnisse werde ich kĂŒnftig all meinen Kollegen, die Tanzen nicht fĂŒr Sport halten, um die Ohren donnern. Besonders denen, die Radfahren so toll finden und dauernd alle dazu bekehren wollen. 👿
  • WĂ€hrend Herr Grillenscheucher und ich glĂŒcklich tanzten, lag ein leckerer Braten im Römertopf im Ofen und verströmte beim Nach-Hause-Kommen nicht nur leckeren Duft, sondern schmeckte auch noch vorzĂŒglich.
  • Die erste Aussaat des Jahres geht auf! Dabei habe ich die Mini-Aussaat-Sets erst vor ein paar Tagen an den Start gebracht. Salat und Rucola sind schon eifrig am wachsen, wĂ€hrend sich das Basilikum noch ziert.

  • Am Wochenende habe ich mit Herrn Grillenscheucher mein mobiles Arbeiten getestet. Wir hatten so einige Schrecksekunden, aber nun funktioniert es.
  • Entgegen der Wettervorhersage guckte am Samstag die Sonne durch die Wolken und ich habe den FrĂŒhjahrsrĂŒckschnitt gemacht. Das erste Mal in all meinen Balkonjahren habe ich ihn so zeitig wie es eigentlich der GĂ€rtnerkalender vorschreibt gemacht und ich bin ganz stolz auf mich.
  • Anfang der Woche gab es Sturm und Regen. Aber wĂ€hrend meines Heimwegs holte Sturmtief Bennet wohl gerade tief Luft und ich kam weitgehend trocken ins warme Zuhause.
  • Ich darf mir einen zweiten BĂŒro-Bildschirm bestellen, weil meine Vorturnerin gerade versucht, ihren Geiz zu mĂ€ĂŸigen. MĂŒhsam nĂ€hrt sich das Eichhörnchen…
  • Insgesamt war unser regelmĂ€ĂŸiges GesprĂ€ch mal wieder sehr angenehm. Wir können gut miteinander reden. Diese Termine haben sich dahin entwickelt, dass wir uns einfach gegenseitig erzĂ€hlen können, was gefĂŒhlt seltsam lĂ€uft. Selbst wenn das nicht immer mit meiner aktuellen Arbeit zu tun hat. Ich freue mich sehr ĂŒber das Vertrauen, das wir in vielen Jahren miteinander gefunden haben.
  • Ein Schubs von meiner Kollegin-Freundin in einer Sache, die ich schon lĂ€ngst mal angehen wollte.
  • Meine diesjĂ€hrige Auszeit wurde genehmigt. Juchuh! 😎 Und mein Chef hat mir nette WĂŒnsche dafĂŒr auf die Mitteilung geschrieben.
  • Die Tulpen und – mittlerweile auch erkenntlich – die Narzissen auf meinem Balkon wachsen fröhlich vor sich hin. Aber wo bleiben die BlĂŒten?

  • Musik auf den Ohren und ein LĂ€cheln auf den Lippen mit Michael BublĂ© und seinem „Everything“.

Die Waschmaschine bestellt neues Waschmittel im Internet

In den Nachrichten habe ich dieser Tage gehört, dass der Otto-Versand der Überzeugung ist, dass es in ein paar Jahren keine HaushaltsgerĂ€te mehr geben wird, die nicht mit dem Internet kommunizieren. Dort wird davon ausgegangen, dass z.B. eine Waschmaschine deshalb kĂŒnftig selbststĂ€ndig neues Waschmittel bestellt, wenn sie glaubt, der Vorrat sei aufgebraucht. 😼 Mal ganz davon abgesehen, dass ich auf gar keinen Fall, nie und nimmer, nicht in 300 Jahren möchte, dass in meinem Haushalt irgendwer oder irgendwas außer mir selbst Bestellungen im Internet aufgibt, rate ich nach meinen neuesten Erfahrungen mit DHL definitiv davon ab.

Nachdem die Lieferung meines neuen Sonnenschirms ins Treppenhaus letzte Woche so super geklappt hat, habe ich denselben Ablageort fĂŒr eine Klamottenbestellung gewĂ€hlt. Das war ein großer Fehler. Vermutlich hat den Zusteller der angegebene 4. Stock schon so verschreckt, dass er mein Paket lieber gleich in einem Postshop in einem anderen Stadtteil abgab. Das wurde mir per Mail mitgeteilt; die zugehörige Abholkarte landete allerdings erst 4 Tage spĂ€ter in meinem Briefkasten. Letzteres ist sicherlich dem zu verdanken, dass die Post ausprobiert, am Montag keine Post mehr zu verteilen. Sie wollen rausfinden, ob es deshalb viele Beschwerden gibt. Ein sehr witziger Test, denn wie soll man sich beschweren, wenn man gar nicht weiß, ob man etwas, das man erst am Dienstag bekommt auch schon am Montag hĂ€tte haben können. 👿

Wegen des Pakets musste ich letztlich eine halbe Stunde mit dem Bus zum Postshop und eine halbe Stunde wieder zurĂŒck fahren. Immerhin kann ich von GlĂŒck sagen, dass mir das der Zusteller des großen und schweren Sonnenschirm-Pakets nicht angetan hat!

Nun stelle man sich vor, die HaushaltsgerĂ€te fangen auch noch an, ihre BedĂŒrfnisse online zu befriedigen. Dann bestellt die Waschmaschine Waschpulver, der GeschirrspĂŒler Reinigungstabs, die Kaffeemaschine Kaffee in irgendeiner Form usw. usf. Jeder Haushalt bekommt stĂ€ndig PĂ€ckchen geliefert und reist durch seine Stadt, um die einzusammeln. Denn die Paketzusteller sind doch jetzt schon ĂŒber GebĂŒhr beansprucht und gleichzeitig unterbezahlt. Na, das ist aber echt viel praktischer als mal eben in den nĂ€chsten Supermarkt zu gehen. Wieviel bescheuerter möchte die Welt eigentlich noch werden?

Nun aber endlich die guten Dinge aus meiner Woche vom 21. bis 27. Februar 2019:

  • Ich habe erste Knospen an den BĂ€umen, blĂŒhende Schneeglöckchen und Kroken gesehen.
  • Nachdem mir Herr Grillenscheucher lieberweise die letzten Wochen meinen Lieblingsquark bei den GebrĂŒdern Aldi besorgt hat, weil der in meinem Markt immer ausverkauft war, wenn ich dort auflief, habe ich endlich selbst wieder welchen kaufen können. Ich wĂŒsste zu gern, warum es ab und zu derartige Szenarien gibt.
  • Eine berufliche Veranstaltung, zu der ich eingeladen war, begann damit, dass wir Schnick-Schnack-Schnuck spielen sollten. So zur Auflockerung. Ein GlĂŒck war das keine Pflichtveranstaltung und durfte ohne mich stattfinden. Ich habe dieses Spiel schon immer gehasst, weil es so unlogisch ist, und mich still und leise an meinen Schreibtisch verpieselt.
  • Wunderbarer Sonnenschein und FrĂŒhlingstemperaturen! Es gab unglaublich schöne Abendhimmel ĂŒber den DĂ€chern:

  • Erstmals in diesem Jahr bin ich sogar von Vogelgezwitscher vor dem Weckerklingeln aufgewacht. Auch wenn das ein wenig Schlaf gestohlen hat, finde ich es sehr schön anzuhören.
  • Endlich ist wieder Skrei-Zeit und so gab es am Wochenende sehr leckeren in einer Prosecco-GemĂŒse-Soße.
  • Eine Einladung von S. und L.
  • Unser allerliebster Blumen- und PflanzenhĂ€ndler ist nach der Winterpause wieder auf dem Wochenmarkt und begrĂŒĂŸte uns mit den Worten: „Schön, dass ihr wieder da seid.“. Hach, da ging mir das Herz auf, denn eigentlich ist es unser Spruch in die andere Richtung, wenn jemand im Urlaub war.
  • FĂŒr die quietschende TĂŒr von Olga gab es ein ÖlkĂ€nnchen und nun ist wieder Ruhe. Wunderbar!
  • Der neue Sonnenschirm von Anndora passt ohne Wackeln und Luft haargenau in die schon vorhandenen Halterungen und sieht richtig toll aus.

  • Unser Tanzlehrer J. erklĂ€rte die Tanzhaltung: „Wenn ihr zum Tanzen kommt, dann geht es euch bestimmt so wie mir. Ihr ĂŒberlegt euch, wie ihr den Abend fĂŒr eure Liebste so schön wie möglich macht. Z.B. mit tollen Kombinationen von Figuren oder mit einem leckeren GetrĂ€nk in der Pause. Dabei ist es viel einfacher, eure Liebste glĂŒcklich zu machen. Ihr mĂŒsst nĂ€mlich nur beachten, dass ihr immer zwei Kontaktpunkte ganz gleichmĂ€ĂŸig und ruhig haltet: eure Hand auf ihrer Schulter und eure gefasste Hand auf Augenhöhe des kleineren Partners. Und schon fĂŒhlt sie sich sicher und geborgen und ihr könnt alles tanzen, ohne dass sie irritiert wird.“ So eine sĂŒĂŸe ErklĂ€rung und tatsĂ€chlich habe ich mich selten beim Tanzen so entspannt gefĂŒhlt wie bei dem danach folgenden langsamen Walzer.
  • Ich habe sehr viel Freude wegen meiner Ehrlichkeit ausgelöst. 😼
  • Herr Grillenscheucher hat mir fĂŒr meine Mittagspausen eine sehr leckere Hack-Lauch-Quiche mit extra-dĂŒnnem Teig gebacken. Und diese Woche hat auch die Kantine ein Einsehen mit mir und bewirtet mich gelegentlich mit leckerem Essen. Ich fĂŒhle mich diesbezĂŒglich gerade rundum versorgt.
  • Nach vielem Hin und Her und der Hilfe von M. kann mein dienstliches IPad nun telefonieren. Ich kann es sogar so einstellen, dass mein BĂŒrotelefon direkt darauf umgeleitet wird. Genial! NĂ€chste Woche kann ich damit nun endlich den ersten Versuch des mobilen Arbeitens starten.
  • Einen Tag lang bin ich in einer anstrengenden Schulung gewesen und sehr dankbar, dass der zweite, folgende Tag wegen Krankheit des dann erwarteten Lehrers abgesagt wurde. Das passt zwar so ĂŒberhaupt gar nicht in die Planung, aber mich erleichterte es sehr.
  • Wegen der oben beschriebenen Paket-Arie bin ich mit dem Bus durch mir relativ unbekannte Stadtteile Hamburgs gefahren und habe unterwegs gestaunt. Puh, welch hĂ€ssliche Wohngegenden es hier gibt. Immerhin waren die Busse nicht besonders voll und ich konnte am Fenster sitzen und raus gucken.
  • ErtrĂ€glich wurde das besonders mit der Musik von Ed Sheeran auf den Ohren:

Klimawandel

Am Wochenende erstrahlte Hamburg im Sonnenschein. Es gab die ersten zweistelligen Temperaturen in diesem Jahr, die gefĂŒhlt fast schon heiß waren – jedenfalls in der Sonne, die schon ordentlich Wucht hat. Und ich habe es sooo genossen! 😎 Obwohl es erst Mitte Februar und damit der VorfrĂŒhling zu frĂŒh dran ist. Vermutlich ist das ein ganz schlechtes Zeichen fĂŒr unser Klima, auch wenn gern abgewiegelt wird, weil es schon immer solche Ausreißer gegeben hat. Klar, die gab’s. Ausreißer eben, aber allmĂ€hlich sind das keine Ausreißer mehr, sondern der FrĂŒhling kommt jedes Jahr frĂŒher.

Ich kann das einfach nur toll finden, aber schließlich habe ich keine Kinder und damit auch keine Enkel, fĂŒr die der Klimawandel dramatischere Folgen haben wird als fĂŒr mich zu meinen Lebzeiten. Aus meiner Sicht kann ich im wahrsten Sinne des Wortes sagen: „Nach mir die Sintflut.“. Das können diejenigen, deren Leben quasi gerade erst anfĂ€ngt, nicht und deshalb finde ich es super, dass es diese SchĂŒlerstreiks an jedem Freitag allerorten gibt. Sie sind die Menschen, die ein verĂ€ndertes Klima spĂ€testens trifft. Es ist sehr gut, dass sie so jung versuchen, dem entgegen zu wirken. Eine andere Chance werden sie nĂ€mlich vermutlich nicht haben. Und wer jemals gestreikt hat, auf Demos gegangen ist oder an Ă€hnlichen Aktionen teilgenommen hat, der weiß, dass es anstrengender ist, bei jedem Wetter auf der Straße die Stimme oder das Schild zu erheben als im warmen Klassenzimmer zu sitzen. Mit faulem Schule-SchwĂ€nzen hat das wenig zu tun. Wer es nicht glaubt, darf bestimmt gern mit machen.

Soviel fĂŒr heute vom Moralapostel in mir. 😉 Kommen wir zu meinen guten Dingen aus der Woche vom 14. bis 20. Februar 2019:

  • Der VorfrĂŒhling mit seinem bombastischen FrĂŒhlingswetter war trotz aller Moral ein wunderbares Ding!
  • Die Tanzstunde mit Herrn Grillenscheucher, wĂ€hrend der wir ganz oft Rumba tanzen durften, weil es eine neue Figur zu lernen gab. Die Figur kannten wir zwar, aber mit einem anderen Ende und insofern war sie auch fĂŒr uns zu einem kleinen Teil neu. Spannend, wenn ich mich an sehr eingespielten Stellen doch wieder fĂŒhren lassen muss…
  • Das tolle Wochenend-Wetter lockte uns natĂŒrlich nach draußen und Herr Grillenscheucher und ich haben nach Ewigkeiten mal wieder den koreanischen Laden in unserer NĂ€he besucht. Es gab so einiges, was Herr Grillenscheucher fĂŒr meine Mittagspausen-Gerichte besorgen wollte. Ich bin gespannt auf die Kreationen daraus.
  • Bei Penny gab es nicht nur meine Lieblingsnudeln von Barilla im Sonderangebot, sondern auch erstes Saatgut und Mini-Pflanzsets. Es war praktisch unmöglich, daran einfach vorbei zu gehen. Also haben wir schon mal so einiges eingekauft. Am liebsten wĂ€re ich damit hinterher direkt auf den Balkon gegangen und hĂ€tte ausgesĂ€t. Allein die Vernunft hat mich davon abgehalten, denn wer weiß schon, ob es nicht doch noch einen Wintereinbruch gibt.
  • Dank des sagenhaften Wetters strecken Tulpen und/oder Narzissen auf meinem Balkon ihre Köpfe aus der Erde. (Ich habe beide verbuddelt und kann sie noch nicht unterscheiden.) Zwei Suchbilder 😉 :

  • Unsere Patentochter B. hat uns ihren ersten Brief auf Englisch geschrieben und wir haben endlich darauf geantwortet.
  • Ein kurzes Video von S. per WhatsApp mit Wasserrauschen. Hach, ich liebe das!
  • Herr Grillenscheucher hat meine Mittagspausen diese Woche mit Schinkennudeln mit Paprika und viel KĂ€se gerettet. Lecker!
  • Auf Grund der Verkehrslage bin ich zu einem Aldi-Markt gefahren, bei dem ich schon lange nicht mehr war. Oh, war das toll! Dieser kleine, anscheinend nahezu von der Zentrale vergessene Markt ist noch immer so wie frĂŒher aufgebaut: breite GĂ€nge und alles war an seinem angestammten Platz. Herrlich!
  • Sonne auf der Nase wĂ€hrend meiner Raucherpausen im Job.
  • Ich habe ein wunderhĂŒbsches Etui fĂŒr meine aktuelle Lesebrille gefunden:

  • Von meinem Firmen-JubilĂ€um im letzten Jahr hatte ich immer noch Geld, das ich fĂŒr meinen Balkon ausgeben sollte. Ich wollte es unbedingt in einen neuen Sonnenschirm investieren, denn der alte hat seine besten Jahre echt hinter sich. Nun habe ich einen im großen, weiten Internet gefunden und bestellt. Geliefert wurde das Ding als Sperrgut und mit der Vorahnung, dass das dann wirklich ein großes Paket sein wĂŒrde, habe ich erstmals veranlasst, dass das Paket einfach im Treppenhaus in meinem Stockwerk abgestellt werden kann. Ein bisschen mulmig war mir dabei schon. Schließlich wird heutzutage alles geklaut, was nicht niet- und nagelfest ist. Aber es hat super geklappt. Ein GlĂŒck! Nun muss er noch auf dem Balkon getestet werden und ich hoffe, das klappt genauso gut.
  • Als C. das letzte Mal in Hamburg war, hat sie mir ein BĂŒchle ( 😉 ) vom „Äffle & Pferdle“ geschenkt. Gut, so mancher schwĂ€bischer Ausdruck darin lĂ€sst mich irritiert zurĂŒck, weil ich ihn einfach nicht verstehe. Aber ich habe sehr ĂŒber folgenden Dialog zwischen den beiden gelacht:

Pferdle: Was machsch?

Äffle: Nix!

Pferdle: Des hasch doch scho geschdern gmacht!

Äffle: Ja, i bin aber net fertig gworda.

aus: „Äffle & Pferdle, Lacha isch gesund“ von Heiko Volz (Text) und Roman Lang (Zeichnungen)

  • Ich bin zu Boden gegangen. 😉 Normalerweise bestelle ich bei Boden sehr selten etwas. Aber ich hatte einen Gutschein, den ich nicht ignorieren konnte, weil ich auf deren Webseite tatsĂ€chlich eine Strickjacke und Sandalen fand, die mir gefallen könnten. Den habe ich auf den letzten DrĂŒcker eingelöst und bin nun gespannt.
  • An einem Morgen kamen A. von gegenĂŒber und ich zeitgleich aus unseren HaustĂŒren. Lustig, das ist noch nie passiert. Plaudernd sind wir zusammen zum Bahnhof gegangen.
  • Der Sonnenschein hat mich irgendwie veranlasst, mal Klassik auf die Ohren zu nehmen. Das war eine sehr gute Entscheidung! Seitdem höre ich StĂŒck fĂŒr StĂŒck (alles ist einfach zu lang fĂŒr meinen Nachhause-Weg) von Vivaldi die „Vier Jahreszeiten“ in einer Aufnahme von Nigel Kennedy: