Sonne pur

Seit Tagen haben wir in Hamburg Sonne pur von morgens bis abends. Das ist so so so toll! ­čśÄ Allerdings wird es langsam auch wieder empfindlich kalt. Nachts liegen die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und f├╝r Freitag verk├╝ndet die Wetter-App sogar Schnee. ├ľrks. Hoffentlich ├╝berleben meine Balkonpflanzen das, obwohl ich ihnen doch schon ihre Winterm├Ąntelchen abgenommen hab.

Meine guten Dinge aus der Woche vom 4. bis 10. April 2019:

  • Ein total s├╝├čes Lob von einem Projektleiter zu meinem Protokoll, das eigentlich nur ungef├Ąhr 3 S├Ątze lang war. In der K├╝rze liegt eben die W├╝rze. ­čśë
  • Meine Projektleiterin A. hat sich endlich entschlossen, dass es doch hilfreich ist, mit mir zu reden. Da liegt einiges quer zwischen uns und ich hoffe, nun kriegen wir die Kurve.
  • Wie eigentlich immer ein gutes Gespr├Ąch mit meiner Vorturnerin. Tats├Ąchlich verbl├╝fft mich das jedes Mal, denn sie kann mir ganz sch├Ân auf die Nerven gehen. Aber zu zweit reden ist eben oft ganz anders als mit Publikum. Ganz besonders hat mich gefreut, dass wir beide dabei Ideen f├╝r den Abschied eines Kollegen entwickelt haben. Das hat Spa├č gemacht.
  • Daraus ergab sich ein paar Tage sp├Ąter ein konspiratives Treffen mit wenigen Kollegen, um diese Ideen weiter zu entwickeln, was uns definitiv gelungen ist. Ich freue mich sehr, dass wir so kreativ waren.
  • Herr Grillenscheucher hat die letzten beiden Karten f├╝r den Tanz in den Mai in unserer Tanzschule ergattert.
  • Wochenend und Sonnenschein und mit Olga offen fahren zu k├Ânnen. ­čśÄ
  • Meine Tulpen und Narzissen auf dem Balkon bl├╝hen. Damit hatte ich nun echt nicht mehr gerechnet. Welch eine Freude!

  • Gefragt zu werden, ob Herr Grillenscheucher und ich mal Turniertanz gemacht haben, geht schon runter wie ├ľl. ­čÖé
  • Lamm in B├Ąrlauch mariniert von unserem Lieblingsschlachter – so lecker.
  • Zusammen mit Herrn Grillenscheucher habe ich einen Einkaufsmarathon hingelegt. Von IKEA ├╝ber die M├Ąnnerboutique zu Famila und Penny. Puh, aber nun sollten wir alles beisammen haben, was wir f├╝r die Fr├╝hjahrspflanzerei brauchen. Au├čer Winterheckenzwiebel-Saat – unfassbar, aber die werde ich wohl im Internet bestellen m├╝ssen. Na, wenigstens habe ich sch├Âne Lampions f├╝r meinen Balkon gefunden:

  • Bei IKEA haben wir uns beide so auf das Preiselbeergetr├Ąnk hinterher gefreut und waren dann sehr entt├Ąuscht, dass es dieses Mal total eklig war, weil es zu viel Kohlens├Ąure enthielt. Umso sch├Âner, dass es sp├Ąter bei Famila eine gek├╝hlte Dose San Pellegrino Aranciata Rossa f├╝r uns zum Teilen gab.

  • Totgesagte leben l├Ąnger. Meine Kiwi treibt doch wieder aus und darf deshalb bleiben.

  • Mein Radiosender sendet seit Neuestem noch bis sp├Ąt in die Nacht st├╝ndlich Nachrichten. Ich finde das super.
  • Herr Grillenscheucher und ich hatten unseren ersten Hochzeitstag und bekamen wundersch├Âne Gl├╝ckwunsch-Karten zu diesem Anlass.
  • Ein Nachmittag im Homeoffice mit zwei, nein eigentlich drei guten Ergebnissen: So konnte ich die Wartezeit auf den Menschen, der bei mir neue Rauchmelder einbauen wollte, sinnvoll nutzen. Ich habe neue Rauchmelder. Und ich habe konzentriert an einer Anleitung geschrieben, so dass sie nun zumindest im ersten Entwurf fertig ist. Alles in allem sehr befriedigend.
  • Die wei├č und rosa bl├╝henden B├Ąume unterwegs. Ein besonders sch├Âner steht vor der T├╝r von Herrn Grillenscheucher.

  • F├╝r meine Mittagspausen hat mir Herr Grillenscheucher Pfannkuchen mit B├Ąrlauch, gr├╝nem Spargel und Forellenfilets gemacht. Die sind nicht nur lecker, sondern ersparen mir gerade auch die endlos langen Schlangen in der Kantine. Wo kommen blo├č pl├Âtzlich all die Menschen her??? ­čś«
  • Musik auf den Ohren gab es von Stoppok und hat mich z.B. mit diesem Lied zum Lachen gebracht:

Klimawandel

Am Wochenende erstrahlte Hamburg im Sonnenschein. Es gab die ersten zweistelligen Temperaturen in diesem Jahr, die gef├╝hlt fast schon hei├č waren – jedenfalls in der Sonne, die schon ordentlich Wucht hat. Und ich habe es sooo genossen! ­čśÄ Obwohl es erst Mitte Februar und damit der Vorfr├╝hling zu fr├╝h dran ist. Vermutlich ist das ein ganz schlechtes Zeichen f├╝r unser Klima, auch wenn gern abgewiegelt wird, weil es schon immer solche Ausrei├čer gegeben hat. Klar, die gab’s. Ausrei├čer eben, aber allm├Ąhlich sind das keine Ausrei├čer mehr, sondern der Fr├╝hling kommt jedes Jahr fr├╝her.

Ich kann das einfach nur toll finden, aber schlie├člich habe ich keine Kinder und damit auch keine Enkel, f├╝r die der Klimawandel dramatischere Folgen haben wird als f├╝r mich zu meinen Lebzeiten. Aus meiner Sicht kann ich im wahrsten Sinne des Wortes sagen: „Nach mir die Sintflut.“. Das k├Ânnen diejenigen, deren Leben quasi gerade erst anf├Ąngt, nicht und deshalb finde ich es super, dass es diese Sch├╝lerstreiks an jedem Freitag allerorten gibt. Sie sind die Menschen, die ein ver├Ąndertes Klima sp├Ątestens trifft. Es ist sehr gut, dass sie so jung versuchen, dem entgegen zu wirken. Eine andere Chance werden sie n├Ąmlich vermutlich nicht haben. Und wer jemals gestreikt hat, auf Demos gegangen ist oder an ├Ąhnlichen Aktionen teilgenommen hat, der wei├č, dass es anstrengender ist, bei jedem Wetter auf der Stra├če die Stimme oder das Schild zu erheben als im warmen Klassenzimmer zu sitzen. Mit faulem Schule-Schw├Ąnzen hat das wenig zu tun. Wer es nicht glaubt, darf bestimmt gern mit machen.

Soviel f├╝r heute vom Moralapostel in mir. ­čśë Kommen wir zu meinen guten Dingen aus der Woche vom 14. bis 20. Februar 2019:

  • Der Vorfr├╝hling mit seinem bombastischen Fr├╝hlingswetter war trotz aller Moral ein wunderbares Ding!
  • Die Tanzstunde mit Herrn Grillenscheucher, w├Ąhrend der wir ganz oft Rumba tanzen durften, weil es eine neue Figur zu lernen gab. Die Figur kannten wir zwar, aber mit einem anderen Ende und insofern war sie auch f├╝r uns zu einem kleinen Teil neu. Spannend, wenn ich mich an sehr eingespielten Stellen doch wieder f├╝hren lassen muss…
  • Das tolle Wochenend-Wetter lockte uns nat├╝rlich nach drau├čen und Herr Grillenscheucher und ich haben nach Ewigkeiten mal wieder den koreanischen Laden in unserer N├Ąhe besucht. Es gab so einiges, was Herr Grillenscheucher f├╝r meine Mittagspausen-Gerichte besorgen wollte. Ich bin gespannt auf die Kreationen daraus.
  • Bei Penny gab es nicht nur meine Lieblingsnudeln von Barilla im Sonderangebot, sondern auch erstes Saatgut und Mini-Pflanzsets. Es war praktisch unm├Âglich, daran einfach vorbei zu gehen. Also haben wir schon mal so einiges eingekauft. Am liebsten w├Ąre ich damit hinterher direkt auf den Balkon gegangen und h├Ątte ausges├Ąt. Allein die Vernunft hat mich davon abgehalten, denn wer wei├č schon, ob es nicht doch noch einen Wintereinbruch gibt.
  • Dank des sagenhaften Wetters strecken Tulpen und/oder Narzissen auf meinem Balkon ihre K├Âpfe aus der Erde. (Ich habe beide verbuddelt und kann sie noch nicht unterscheiden.) Zwei Suchbilder ­čśë :

  • Unsere Patentochter B. hat uns ihren ersten Brief auf Englisch geschrieben und wir haben endlich darauf geantwortet.
  • Ein kurzes Video von S. per WhatsApp mit Wasserrauschen. Hach, ich liebe das!
  • Herr Grillenscheucher hat meine Mittagspausen diese Woche mit Schinkennudeln mit Paprika und viel K├Ąse gerettet. Lecker!
  • Auf Grund der Verkehrslage bin ich zu einem Aldi-Markt gefahren, bei dem ich schon lange nicht mehr war. Oh, war das toll! Dieser kleine, anscheinend nahezu von der Zentrale vergessene Markt ist noch immer so wie fr├╝her aufgebaut: breite G├Ąnge und alles war an seinem angestammten Platz. Herrlich!
  • Sonne auf der Nase w├Ąhrend meiner Raucherpausen im Job.
  • Ich habe ein wunderh├╝bsches Etui f├╝r meine aktuelle Lesebrille gefunden:

  • Von meinem Firmen-Jubil├Ąum im letzten Jahr hatte ich immer noch Geld, das ich f├╝r meinen Balkon ausgeben sollte. Ich wollte es unbedingt in einen neuen Sonnenschirm investieren, denn der alte hat seine besten Jahre echt hinter sich. Nun habe ich einen im gro├čen, weiten Internet gefunden und bestellt. Geliefert wurde das Ding als Sperrgut und mit der Vorahnung, dass das dann wirklich ein gro├čes Paket sein w├╝rde, habe ich erstmals veranlasst, dass das Paket einfach im Treppenhaus in meinem Stockwerk abgestellt werden kann. Ein bisschen mulmig war mir dabei schon. Schlie├člich wird heutzutage alles geklaut, was nicht niet- und nagelfest ist. Aber es hat super geklappt. Ein Gl├╝ck! Nun muss er noch auf dem Balkon getestet werden und ich hoffe, das klappt genauso gut.
  • Als C. das letzte Mal in Hamburg war, hat sie mir ein B├╝chle ( ­čśë ) vom „├äffle & Pferdle“ geschenkt. Gut, so mancher schw├Ąbischer Ausdruck darin l├Ąsst mich irritiert zur├╝ck, weil ich ihn einfach nicht verstehe. Aber ich habe sehr ├╝ber folgenden Dialog zwischen den beiden gelacht:

Pferdle: Was machsch?

Äffle: Nix!

Pferdle: Des hasch doch scho geschdern gmacht!

Äffle: Ja, i bin aber net fertig gworda.

aus: „├äffle & Pferdle, Lacha isch gesund“ von Heiko Volz (Text) und Roman Lang (Zeichnungen)

  • Ich bin zu Boden gegangen. ­čśë Normalerweise bestelle ich bei Boden sehr selten etwas. Aber ich hatte einen Gutschein, den ich nicht ignorieren konnte, weil ich auf deren Webseite tats├Ąchlich eine Strickjacke und Sandalen fand, die mir gefallen k├Ânnten. Den habe ich auf den letzten Dr├╝cker eingel├Âst und bin nun gespannt.
  • An einem Morgen kamen A. von gegen├╝ber und ich zeitgleich aus unseren Haust├╝ren. Lustig, das ist noch nie passiert. Plaudernd sind wir zusammen zum Bahnhof gegangen.
  • Der Sonnenschein hat mich irgendwie veranlasst, mal Klassik auf die Ohren zu nehmen. Das war eine sehr gute Entscheidung! Seitdem h├Âre ich St├╝ck f├╝r St├╝ck (alles ist einfach zu lang f├╝r meinen Nachhause-Weg) von Vivaldi die „Vier Jahreszeiten“ in einer Aufnahme von Nigel Kennedy:

Empfindlichkeiten

Ich wundere mich. Woran genau liegt es, dass ich so unterschiedlich empfindlich bin? K├Ânnte mir mal jemand einen Plan geben, wann es besonders schlimm ist? Am Montag war ich zur Zahnreinigung und nicht nur, dass es mehr weh tat als sonst, sondern au├čerdem wurde mir noch total ├╝bel von all den Substanzen, die durch meinen Mund sp├╝lten. Erst schmeckten sie sauer und dann bitter. Ekelhaft! H├Ątte ich geahnt, dass ich ausgerechnet an dem Tag ein Weichei bin, h├Ątte ich mir einen anderen Termin ausgesucht.

Immerhin hab ich es ├╝berstanden, ohne mich zu ├╝bergeben, und das ist ja auch ein gutes Ding. Mehr gute Dinge aus meiner Woche vom 7. bis 13. Februar 2019:

  • Am Kantinentisch erz├Ąhlte ein Kollege eine Geschichte aus seiner beruflichen Vergangenheit als SAP-Projektleiter und die ging folgenderma├čen: „Nach der Einf├╝hrung von SAP f├╝r das Personalwesen musste Herr H. regelm├Ą├čig zum Rapport bei der Personalchefin, die dem neuen System mehr als skeptisch gegen├╝ber stand. Sie warf ihm deshalb jedes noch so kleine Problem vor, das sich seit dem letzten Rapport ergeben hatte. Oft genug hatte damals tats├Ąchlich das System Schuld. Nicht aber daran, dass bei einem neuen Mitarbeiter als Berufsbezeichnung „Leuchter“ statt „Beleuchter“ stand. Dieses Problem entstand ausnahmsweise vor der Tastatur und nicht dahinter. Man kann noch froh sein, dass dort nicht „Lampe“ stand.“ Hach, was haben wir gelacht! ­čśÇ
  • Ich habe bei meinem Chef mobiles Arbeiten beantragt und genehmigt bekommen. K├╝nftig werde ich also ab und zu auch von zu Hause aus arbeiten k├Ânnen. Ich bin sehr gespannt, wie sich das anf├╝hlt. Manchmal k├Ânnte das ganz praktisch sein, z.B. wenn sich mal wieder der Heizungsableser angek├╝ndigt hat.
  • Mein aktueller Topf Tulpen:

  • F├╝r meine Mittagspausen hat mir Herr Grillenscheucher eine Art Shepherd’s Pie in Muffin-F├Ârmchen gebacken und der ist sehr lecker.
  • Auf dem Weg von der U-Bahn ins B├╝ro traf ich eine Kollegin, mit der ich neuerdings viel zu tun habe, und unterwegs ergab sich beim Reden ein stillschweigendes Du zwischen uns. So sch├Ân, wenn sich das ohne f├Ârmliche Anfrage ergibt, weil man sich einfach mag.
  • Und noch ein Du von meiner Fu├čpflegerin. Nun kennen wir uns schon so lange und m├Âgen uns, dass das Sie fast schwierig wurde. Gut, dass wir das gekl├Ąrt haben.
  • Der einzig wahre Gem├╝seh├Ąndler auf dem Wochenmarkt ist zur├╝ck aus seinem Winterurlaub. Juchuh!
  • Der Mond am Nachthimmel:

  • Ich war unterwegs zu einem Termin und in der U-Bahn kam pl├Âtzlich die Durchsage, dass sie genau auf meiner Strecke wegen eines Polizeieinsatzes nicht weiter f├Ąhrt. Sie w├╝rden Busse und Taxen als Ersatzverkehr anfordern. Alle liefen also zur Bushaltestelle vor dem Bahnhof und ich bin wie ein Lemming mit gelaufen. Man konnte mich sehr verwirrt erleben. ­čś» Bis mir einfiel, dass ich mit der anderen U-Bahn-Linie weiterfahren kann, um dann im gro├čen Bogen mit der S-Bahn zu meinem Ziel zu gelangen. Also stiefelte ich zur├╝ck zu den Bahngleisen und just in dem Moment kam die Durchsage, dass der Einsatz beendet sein und die Bahnen wieder fahren. 2 Minuten sp├Ąter konnte ich auch schon einsteigen. So ein Gl├╝ck! Andernfalls h├Ątte ich meinen Termin nicht halten k├Ânnen.
  • Unser Tanzkurs ist immer noch so furchtbar voll, aber wenigstens war der Boden angenehm glatt.
  • Meine Bestellung beim Kaffeer├Âster lag ein paar Tage bei der Post bis ich endlich Zeit fand, sie abzuholen. Nun bin ich u.a. Besitzerin eines sehr h├╝bschen M├Ârsers, denn der alte war inzwischen glatt-gem├Ârst.

  • Noch ein B├╝ro-Witz: Die letzte Woche erw├Ąhnten Umzugspl├Ąne meiner Abteilung wurden unerwartet gestoppt, weil bei der Besichtigung der neuen R├Ąumlichkeiten befunden wurde, dass die Flure dort nicht kommunikativ genug sind. Seitdem fragen wir uns, ob wir nicht aufmerksam genug waren und dadurch verpasst haben, dass unsere jetzigen Flure mit uns reden. ­čśë (Ehrlich, was f├╝r ein albernes Problem!)
  • Meine Urlaubsantr├Ąge wurden genehmigt. Es wird – vor allem angesichts der albernen Probleme – echt Zeit, Abstand zu gewinnen. M├Âglicherweise ist das sonst ansteckend…
  • Herr Grillenscheucher hat mir bei den Gebr├╝dern A. meinen Lieblingsquark besorgt. Ich verstehe gar nicht, warum der momentan dauernd ausverkauft ist, aber offenbar bekommt man ihn nur noch vormittags. Vielleicht bin nicht nur ich, sondern inzwischen auch die Mitarbeiter s├╝chtig danach?
  • So ein ber├╝hrender Anblick in der U-Bahn am fr├╝hen Morgen: Frau und Mann, beide so zwischen 50 und 60, setzten sich auf zwei freie Pl├Ątze und hatten den Gang zwischen sich. Sie legte ihre Hand auf seine und er hielt die Hand fest. Sie schloss die Augen und er l├Ąchelte still vergn├╝gt vor sich hin. Das sah wundervoll harmonisch aus und als h├Ątten die beiden eine ganz besondere Verbindung.
  • Die Wetteraussichten f├╝r das kommende Wochenende. Es soll einen kleinen Vorfr├╝hling mit Sonne und Temperaturen im zweistelligen Bereich geben. Oh, das w├Ąre ja so so toll! ­čśÄ
  • Musik auf den Ohren und immer noch ist mir nach Rock. Leider ist vieles, von dem was ich gerade so h├Âre, nicht frei im Internet verf├╝gbar, aber immerhin dieses:

Sturm und Regen

Sturmtief Benjamin (Warum haben die eigentlich immer so nette Namen?) brachte Hamburg vorgestern nicht nur jede Menge Wind, sondern auch jede Menge Regen. F├╝r meinen Weg zur Arbeit h├Ątte ich glatt ein Paddelboot gebrauchen k├Ânnen, so gro├č und tief waren die Pf├╝tzen auf den B├╝rgersteigen. Oh, war ich sauer! ­čĹ┐ Ganz besonders auf dem Abschnitt, auf dem sie erst im Dezember die Fu├čwege erneuert haben. Dort waren die Pf├╝tzen derart gro├č, dass man sie nicht mal balancierend umranden konnte, sondern auf einen total matschigen Sandweg ausweichen musste. Eine Zumutung!!!

Unterwegs habe ich also geflucht wie ein Rohrspatz und mich gefragt, wer zust├Ąndig ist. Wen kann ich jetzt mal so richtig anp├Âbeln? Tante Google fand die L├Âsung f├╝r mich: Probleme dieser Art kann man in Hamburg beim Melde-Michel abladen. Juchuh! ­čÖé P├Âbeln werde ich aber nicht. H├Âflich vorgetragener ├ärger ist schlie├člich viel wirkungsvoller…

Verglichen mit dem Schneechaos anderswo ist das Jammern auf hohem Niveau, ich wei├č. Ich bin unfassbar dankbar daf├╝r, dass es hier nur Regen gab und dass der Sturm keine Sch├Ąden auf meinem Balkon angerichtet hat. Au├čerdem gab es noch so einige andere gute Dinge in meiner Woche vom 3. bis zum 9. Januar 2019:

  • Meine ersten Tage des Jahres im B├╝ro waren sehr ruhig. So konnte ich ganz langsam wieder rein finden ins Arbeitsleben.
  • Nach 3 N├Ąchten mit total anstrengenden Tr├Ąumen und st├Ąndigem Aufwachen habe ich endlich wieder super geschlafen. Wow, tat das gut!
  • Erste Tulpen:

  • Der Samstag Nachmittag war trocken und Herr Grillenscheucher und ich haben uns vor die Haust├╝r getraut. Wir konnten mit offenen M├Ąnteln ­čśÄ durch die Innenstadt laufen und haben einen feinen Beutezug gemacht. Manchmal l├Ąuft’s und man kriegt alles, was auf dem Einkaufszettel steht, und noch ein bisschen mehr.
  • Interessante Erkenntnisse ├╝ber mich und die anderen bei einer Gruppensitzung, in der uns unsere Vorturnerin fragte, was jeder von uns sagen w├╝rde, was er im letzten Jahr gut gemacht hat. Mein Fokus liegt ganz klar nicht im Job. ­čśë
  • Der erste Wohnungsputz des Jahres und es tat mir richtig gut, mit Herrn Grillenscheucher den „Mief“ der Feiertage zu vertreiben.
  • Diese Woche hatte ich f├╝r meine Mittagspausen eine sehr leckere Spinat-Hack-Quiche dabei. Meine Rettung, denn der Kantinen-Ern├Ąhrungsplan war f├╝rchterlich.
  • Ich habe mich sowohl bei der Pedik├╝re als auch beim Friseur verw├Âhnen lassen.
  • Trotz gro├čer Unlust, mehrfach durch den Nieselregen zu m├╝ssen, sind Herr Grillenscheucher und ich zu unserer ersten Tanzstunde des Jahres gegangen. Es war definitiv gut, dass wir uns bewegt haben. Allerdings frage ich mich, was die mit ihrem Parkett machen, dass es immer so stumpf ist. Geh├Ârt das etwa zu einem geheimen Abnehm-Programm? So ein Boden macht das ganze n├Ąmlich erheblich anstrengender als einer, auf dem man dahin gleiten kann.
  • Das Miniatur-Wunderland bietet auch in diesem Jahr wieder freien Eintritt f├╝r Menschen an, die sich den Eintrittspreis nicht leisten k├Ânnen. Ich liebe diese vertrauensvolle Aktion!

  • Im B├╝ro haben wir als Pilot-Bereich neue Rechner bekommen und nun sieht alles anders aus. Die Umgew├Âhnungsphase wird f├╝r mich sicher noch eine ganze Weile dauern und ich bin bisweilen ziemlich genervt. Aber ich wei├č auch, dass nicht alles so bleiben konnte, wie es war. Also versuche ich, es ruhig anzugehen und den zust├Ąndigen Projektleitern sinnvoll Feedback zu geben. Deshalb sind wir ja auch Pilot-Bereich: um Verbesserungsvorschl├Ąge f├╝r die weiteren Umstellungen im gesamten Betrieb zu geben. Einen Vorschlag hatte ich inzwischen und er wurde sehr dankbar aufgenommen, was mich ungeheuer freut.
  • Im Januar kommt immer der Heizungs- und Wasserz├Ąhler-Ableser. Dieses Jahr lag der Termin so bl├Âd und war so lang, dass ich definitiv nicht zu Hause sein konnte. Daf├╝r ist Herr Grillenscheucher schon am Vorabend gekommen. Wir hatten einen sch├Ânen Abend zusammen und am n├Ąchsten Tag konnte ich alles ihm ├╝berlassen. Eine gro├če Entlastung.
  • Eine anstrengende, aber interessante Schulung.
  • ├ťber die letzte 3-Tage-Woche taste ich mich diese Woche mit einer 4-Tage-Woche langsam an die 5-Tage-Woche ran. Morgen habe ich mir n├Ąmlich einen Urlaubstag zum Geburtstag geschenkt.
  • Die letzten Tage hatte ich irgendwie keine Lust auf Musik auf den Ohren. Aber mein Radio hat letztes Wochenende die deutschen Single-Charts aus der ersten Woche des Jahres 1989 gesendet und auf Platz 1 landete eins meiner liebsten St├╝cke: „Don’t worry, be happy“. Und da das ja gerade in den dunklen Monaten nicht so leicht ist, stelle ich es hier zur Stimmungsaufhellung mal ein:

Der Nachtrag vom Wochenende

Und da ist er zur├╝ck, der Winter mit seinem Schnee. Dieses Mal ist er wohl gekommen, um zu bleiben. ­čÖü Inzwischen liegt eine mindestens 3 cm dicke Schneedecke auf meinem Balkon. Heute Nachmittag sah es noch so aus:

Menno, ich will endlich Fr├╝hling haben!

Die guten Dinge von Freitag:

  • Auf dem Wochenmarkt gab es den ersten B├Ąrlauch des Jahres. Welch eine Freude!
  • Es war zwar eiskalt, aber wenigstens trocken und so konnten wir uns von Olga zum Tanzen und zur├╝ck bringen lassen. Getanzt haben Herr Grillenscheucher und ich zwar schon mal besser, aber wir hatten Spa├č und hinterher war uns wunderbar warm.
  • Geschnetzeltes mit Champignons und B├Ąrlauch und Penne – lecker!

Die guten Dinge von Samstag:

  • Gemeinsam mit Herrn Grillenscheucher lauter leckere Dinge zu fr├╝hst├╝cken.
  • Immer noch war es trocken drau├čen und weil viel Schnee und viel K├Ąlte vorhergesagt wurden, haben wir einen Gro├čeinkauf bei Aldi mit Olga gestartet und uns mit allem bevorratet, was haltbar ist. So kommen wir vielleicht drum rum, gro├če und schwere Sachen zu Fu├č durch den Schnee schleppen zu m├╝ssen. Hinterher waren wir dann noch bei Famila, wo es Barilla im Sonderangebot gab, und haben uns mit Bavette eingedeckt. Herr Grillenscheucher stellte eine Dose San Pellegrino Aranciata Rossa ins K├╝hlregal, wir st├Âberten durch den Laden und konnten hinterher den gek├╝hlten Geschmack Italiens trinken. Au├čer den Nudeln fand sich noch eine Marmelade mit dem h├╝bschen Namen „Gl├╝ck“.

  • Irgendwie drehen sich ganz viele gute Dinge dieses Wochenende ums Essen, was aber angesichts der Wetterlage auch kein Wunder ist. An diesem Abend gab es n├Ąmlich total leckere Nierchen mit Zucchini, B├Ąrlauch und Bavette. Tolle Kombination – vor allem weil wir erst gar nicht wussten, welches Gem├╝se zu Nierchen passt.

Die guten Dinge von heute:

  • Angesichts des Schnees bin ich total froh, dass wir gestern diesen Gro├čeinkauf gemacht haben.
  • Der Topf Tulpen, den ich schon vor 2 Wochen auf dem Wochenmarkt gekauft hatte, ├Âffnete dieses Wochenende endlich seine Bl├╝ten. Am Freitag war es nur eine Bl├╝te und heute sind alle 3 offen.

  • Das ganze Wochenende hat Herr Grillenscheucher immer mal wieder mein neues Laptop eingerichtet. Er hat es Amelie getauft und nun schreibe ich das erste Mal darauf. F├╝hlt sich gut an und h├╝bsch ist sie, finde ich.