Sonne pur

Seit Tagen haben wir in Hamburg Sonne pur von morgens bis abends. Das ist so so so toll! 😎 Allerdings wird es langsam auch wieder empfindlich kalt. Nachts liegen die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und fĂŒr Freitag verkĂŒndet die Wetter-App sogar Schnee. Örks. Hoffentlich ĂŒberleben meine Balkonpflanzen das, obwohl ich ihnen doch schon ihre WintermĂ€ntelchen abgenommen hab.

Meine guten Dinge aus der Woche vom 4. bis 10. April 2019:

  • Ein total sĂŒĂŸes Lob von einem Projektleiter zu meinem Protokoll, das eigentlich nur ungefĂ€hr 3 SĂ€tze lang war. In der KĂŒrze liegt eben die WĂŒrze. 😉
  • Meine Projektleiterin A. hat sich endlich entschlossen, dass es doch hilfreich ist, mit mir zu reden. Da liegt einiges quer zwischen uns und ich hoffe, nun kriegen wir die Kurve.
  • Wie eigentlich immer ein gutes GesprĂ€ch mit meiner Vorturnerin. TatsĂ€chlich verblĂŒfft mich das jedes Mal, denn sie kann mir ganz schön auf die Nerven gehen. Aber zu zweit reden ist eben oft ganz anders als mit Publikum. Ganz besonders hat mich gefreut, dass wir beide dabei Ideen fĂŒr den Abschied eines Kollegen entwickelt haben. Das hat Spaß gemacht.
  • Daraus ergab sich ein paar Tage spĂ€ter ein konspiratives Treffen mit wenigen Kollegen, um diese Ideen weiter zu entwickeln, was uns definitiv gelungen ist. Ich freue mich sehr, dass wir so kreativ waren.
  • Herr Grillenscheucher hat die letzten beiden Karten fĂŒr den Tanz in den Mai in unserer Tanzschule ergattert.
  • Wochenend und Sonnenschein und mit Olga offen fahren zu können. 😎
  • Meine Tulpen und Narzissen auf dem Balkon blĂŒhen. Damit hatte ich nun echt nicht mehr gerechnet. Welch eine Freude!

  • Gefragt zu werden, ob Herr Grillenscheucher und ich mal Turniertanz gemacht haben, geht schon runter wie Öl. 🙂
  • Lamm in BĂ€rlauch mariniert von unserem Lieblingsschlachter – so lecker.
  • Zusammen mit Herrn Grillenscheucher habe ich einen Einkaufsmarathon hingelegt. Von IKEA ĂŒber die MĂ€nnerboutique zu Famila und Penny. Puh, aber nun sollten wir alles beisammen haben, was wir fĂŒr die FrĂŒhjahrspflanzerei brauchen. Außer Winterheckenzwiebel-Saat – unfassbar, aber die werde ich wohl im Internet bestellen mĂŒssen. Na, wenigstens habe ich schöne Lampions fĂŒr meinen Balkon gefunden:

  • Bei IKEA haben wir uns beide so auf das PreiselbeergetrĂ€nk hinterher gefreut und waren dann sehr enttĂ€uscht, dass es dieses Mal total eklig war, weil es zu viel KohlensĂ€ure enthielt. Umso schöner, dass es spĂ€ter bei Famila eine gekĂŒhlte Dose San Pellegrino Aranciata Rossa fĂŒr uns zum Teilen gab.

  • Totgesagte leben lĂ€nger. Meine Kiwi treibt doch wieder aus und darf deshalb bleiben.

  • Mein Radiosender sendet seit Neuestem noch bis spĂ€t in die Nacht stĂŒndlich Nachrichten. Ich finde das super.
  • Herr Grillenscheucher und ich hatten unseren ersten Hochzeitstag und bekamen wunderschöne GlĂŒckwunsch-Karten zu diesem Anlass.
  • Ein Nachmittag im Homeoffice mit zwei, nein eigentlich drei guten Ergebnissen: So konnte ich die Wartezeit auf den Menschen, der bei mir neue Rauchmelder einbauen wollte, sinnvoll nutzen. Ich habe neue Rauchmelder. Und ich habe konzentriert an einer Anleitung geschrieben, so dass sie nun zumindest im ersten Entwurf fertig ist. Alles in allem sehr befriedigend.
  • Die weiß und rosa blĂŒhenden BĂ€ume unterwegs. Ein besonders schöner steht vor der TĂŒr von Herrn Grillenscheucher.

  • FĂŒr meine Mittagspausen hat mir Herr Grillenscheucher Pfannkuchen mit BĂ€rlauch, grĂŒnem Spargel und Forellenfilets gemacht. Die sind nicht nur lecker, sondern ersparen mir gerade auch die endlos langen Schlangen in der Kantine. Wo kommen bloß plötzlich all die Menschen her??? 😼
  • Musik auf den Ohren gab es von Stoppok und hat mich z.B. mit diesem Lied zum Lachen gebracht:

FrĂŒhling – juchuh

Ob wohl mein Lied der letzten Woche den FrĂŒhling angelockt hat? 😉 Jedenfalls hat er sich seit Freitag nicht mehr geziert und uns in Hamburg viel Sonne mit angenehmen Temperaturen beschert. Das ist unbeschreiblich wunderbar und definitiv ein sehr, sehr gutes Ding. 😎

Nicht so gut ist ein weiterer Todesfall unter meinen ehemaligen Kolleginnen, der mich sehr traurig macht. K. hat mich vor vielen Jahren in ein bestimmtes Fachgebiet eingearbeitet. Sie konnte super gut erklĂ€ren und war immer unglaublich kollegial. Es war toll, mit ihr zu arbeiten. Und man konnte so gut mit ihr ĂŒber die Entscheidungen diskutieren, die man in dem Job nun mal fĂ€llen musste, weil sie dabei menschlich bleiben konnte. Mir hat das oft sehr geholfen. Traurig, dass auch sie gefĂŒhlt zu frĂŒh gehen musste.

Nun möchte ich bitte, dass das Sterben in Reihe endlich aufhört! Um mich davon abzulenken, erzÀhle ich mal von den guten Dingen in der Woche vom 28. MÀrz bis 3. April 2019:

  • Ich habe viel Schreibtisch-Arbeit geschafft und verdiene dafĂŒr ein Fleiß-Sternchen. 😉 Insbesondere habe ich eine Kollegin davon ĂŒberzeugt, dass wir fĂŒr ein Projekt etwas brauchen, was sie eigentlich gar nicht rausrĂŒcken wollte. Das war ein sehr seltsames Telefonat. Sie: „Das lehnen wir ab.“; ich: „Dann können wir mit dem Projekt nicht produktiv gehen.“; sie: „O.k., wie haben Sie sich das denn genau vorgestellt?“. Wenn das doch nur immer so einfach wĂ€re…
  • Mein dritter Homeoffice-Tag verlief absolut super. Alles funktionierte nahezu perfekt und nebenbei konnte die Waschmaschine laufen. Ich fange an, das zu genießen.
  • Vorfreude auf ein verlĂ€ngertes Wochenende. Wenn mir schon wieder eine Stunde geklaut wird, muss ich eben dafĂŒr sorgen, dass ich nicht unter dem daraus folgenden Jetlag leide.
  • Ich habe bei Zeit zu Leben eine neue Challenge mit dem Titel „Wer bin ich?“ gebucht. Angesichts der bevorstehenden VerĂ€nderungen im Job habe ich das GefĂŒhl, dass es fĂŒr mich gut ist, mir mal wieder vor Augen zu fĂŒhren, was fĂŒr mich wichtig ist. Bislang lĂ€sst es sich ganz gut an.
  • PĂŒnktlich zum Wochenende und damit viel zu arbeitgeberfreundlich ĂŒberfiel mich eine sehr seltsame ErkĂ€ltung. Ich hatte Schnupfen, fĂŒr den ich mir einen TropfenfĂ€nger wie fĂŒr Tee- und Kaffeekannen fĂŒr meine Nase gewĂŒnscht hĂ€tte. Deshalb musste auch das Tanzen ausfallen. Gar keine guten Dinge! Aber Herr Grillenscheucher und ich hatten trotzdem zwei schöne, entspannte Abende gemeinsam.
  • Insofern war es gewissermaßen auch gut, dass meine Mutter wegen ihrer eigenen ErkĂ€ltung unsere Verabredung fĂŒr den Samstag ohnehin absagen musste. Mit meinem Schnupfen hĂ€tte ich eh nicht hinfahren können. War das jetzt Fern-Ansteckung?
  • Das Wetter war so unglaublich schön und ich habe viel Zeit auf dem Balkon verbracht. Der Winterschutz ist jetzt vollstĂ€ndig entfernt und das Laub eingesammelt und weg gesaugt. Abgesehen vom Thymian treiben alle Pflanzen wieder fröhlich aus. Ich freue mich darĂŒber.

  • Die Sonne leuchtete meine Wohnung aus und die Spinnenweben konnten sich nicht mehr verstecken. Der Wohnungsputz beinhaltete dieses Mal also auch das Wegsaugen derselben. Ich fand das sehr erleichternd.
  • Zwei Urlaubstage, an denen ich ausschlafen durfte und die mir sehr, sehr gut taten.
  • Herr Grillenscheucher hat mir ganz frische, sehr lecker aussehende Sliders (die kleinere Version eines Burgers, wie ich soeben lernte) fĂŒr meine Mittagspausen vorbei gebracht.
  • Auch wenn es mir zu langweilig ist, eine gefĂŒhlte Ewigkeit auf dem Friseurstuhl zu sitzen bis der sehr kleinteilige Lockenschnitt fertig ist, ist das Ergebnis doch immer wieder eine Freude.
  • Ein interessantes GesprĂ€ch mit meinem einen Projektleiter ĂŒber mögliche kĂŒnftige BĂŒro-Sitz-Kombinationen. Momentan haben wir „Einzelzellen“, demnĂ€chst mĂŒssen wir aber mindestens zu zweit in einem BĂŒro arbeiten. Über seinen Vorschlag, wir beide könnten uns ein BĂŒro teilen, habe ich mich echt gefreut. Obwohl ich mir unsicher bin, ob mir das gut tut. Umso passender, dass ich gerade die erwĂ€hnte Challenge mache…
  • Meine Musik auf den Ohren war in dieser Woche Don McLean mit dem Album „American Pie“. Dass ausgerechnet Madonna, von der ich eigentlich viel halte, dieses Lied covern musste, Ă€rgert mich immer noch. Deshalb also hier die einzig wahre Version von „Amercan Pie“ meiner Meinung nach:

Überfall

Meine Woche war ĂŒberwiegend blöd und das lag ausnahmsweise 😉 mal nicht allein am miesen Wetter. Es gab gleich zwei Todesnachrichten von ehemaligen Kolleginnen. Auch wenn sie schon in Rente waren, war’s zu frĂŒh.

Tja, und dann gab’s auch noch diesen bewaffneten Überfall auf meine sĂŒĂŸe Postfiliale gleich um die Ecke. Ein GlĂŒck wurde niemand verletzt und alle Anwesenden sind mit „nur“ dem Schock davon gekommen. Der TĂ€ter ist ohne Beute flĂŒchtig. Was denkt sich so jemand dabei? Denkt der ĂŒberhaupt? Geld ist doch ĂŒberall derart abgesichert, dass niemand, selbst wenn er oder sie wollte, mehr so leicht ran kommt. Daran Ă€ndert auch eine Waffe nichts. Herrjeh!

Ein paar gute Dinge gibt es trotzdem aus meiner Woche vom 14. bis 20. MÀrz 2019 zu erzÀhlen:

  • Kollegiale Hilfe. Ich habe ohne Antragswesen und allerlei BegrĂŒndungen einen Firmen-Laptop ausgeliehen bekommen, um zu ergrĂŒnden, warum es bei meinem Homeoffice-Tag letzte Woche so suboptimal lief. Dazu gab es diverse Tipps und hilfreiche Internet-Links. (Ich freue mich total, dass mir meine Kollegen so schnell und kompetent geholfen haben! Dennoch finde ich es sehr unangenehm, dass das nur geht, wenn man wen kennt, der wen kennt.)
  • Herr Grillenscheucher hat fĂŒr mich meinen Lieblingsquark eingekauft, damit ich nicht wieder vor dem aussortierten Regal stehe.
  • D. war ganz erschĂŒttert ob des einen oben erwĂ€hnten Todesfalls und ich konnte ihr meine Schulter und meine Arme zum Ausweinen geben.
  • Im Sturm sind Herr Grillenscheucher und ich auf dem Wochenmarkt einkaufen gewesen und zum GlĂŒck waren alle MarkthĂ€ndler da.
  • Danach waren wir aber so erschöpft, dass wir einvernehmlich das Tanzen geschwĂ€nzt und lieber Prosecco getrunken haben.
  • Das lustige Video per WhatsApp von C., das perfekt zum Wetter passte:

  • Ein sehr schöner Abend bei L. und S., die mich mit vielen wertvollen Infos zu meiner kĂŒnftigen BĂŒro-Adresse versorgt haben.
  • Herr Grillenscheucher zauberte ein leckeres Rindergulasch und fĂŒr meine Mittagspausen leckere China-Röllchen und noch leckerere Wraps mit roten Bohnen.
  • Der zweite Homeoffice-Versuch mit dem besagten Firmen-Laptop, der schnell klar machte, dass das Problem nur an meinem eigenen Rechner liegen kann. Ein GlĂŒck war Herr Grillenscheucher dabei und konnte es lösen. Nun funktioniert alles tipptopp, auch wenn ich mich noch dran gewöhnen muss, ab und zu von zu Hause zu arbeiten.
  • Immerhin war es der perfekte Tag fĂŒr die Arbeit von zu Hause, denn es gab Regen und Graupelschauer im steten Wechsel. Als ich abends raus in die feindliche Umwelt musste, erwischte ich eine Pause. So ein GlĂŒck!
  • Am Tag des oben erwĂ€hnten Überfalls wollte ich dort ein PĂ€ckchen abholen, aber die Filiale war fĂŒr ein paar Tage geschlossen. Am Tag der Wieder-Öffnung musste ich mich in die lange Schlange bis nach draußen auf den BĂŒrgersteig stellen, damit sie mein PĂ€ckchen nicht wieder zurĂŒck schicken. Erstaunlicherweise ging es dennoch rasant schnell, ich konnte mein PĂ€ckchen in Empfang nehmen und außerdem sehen, dass es all den tollen Mitarbeitern dort weitgehend gut geht.
  • Zwei bestimmt anstrengende Schulungstage, an denen ich doch nicht teilnehmen muss. Erleichterung pur.
  • Gestern gab es endlich mal wieder viel Sonnenschein – juchuh, es gibt ihn noch, den wĂ€rmenden gelben Ball am Himmel!
  • Musik auf den Ohren gab es mal wieder von Jack Johnson:

BĂŒro-Umzug, Klappe die dritte

Nachdem ich kĂŒrzlich auch bezĂŒglich des anstehenden BĂŒro-Umzugs ĂŒber die Frage der Alternativen schrieb (Klappe die erste) und es dann den vorlĂ€ufigen Stopp (Klappe die zweite) gab, wurde nun von unseren Vorturnern beschlossen (Klappe die dritte), dass es doch bei der zuerst bekannt gegebenen neuen Adresse bleibt. Seit der „zweiten Klappe“ kursierte ein weiteres mögliches GebĂ€ude, dass es leider, leider nicht wurde. Nicht nur wĂ€re dieses GebĂ€ude wegen seiner Raumaufteilung viel passender gewesen, sondern es liegt auch noch in einer einfach netten Gegend von Hamburg. Aber es gibt dort so gut wie keine ParkplĂ€tze und wenn alle ehrlich wĂ€ren, dann ist genau das der Grund, weshalb wir dort nicht hinziehen. Wegen der Autofahrer. 🙁

DarĂŒber Ă€rgere ich mich jetzt einigermaßen und finde es deshalb schade, dass es diese neue Alternative noch gab, die fĂŒr mich persönlich die schönere gewesen wĂ€re. Andernfalls wĂ€re der jetzt bestimmte neue Standort auch meine Wahl gewesen. Alles eben eine Frage der Alternativen, die möglich (gewesen) wĂ€ren.

Und ich Ă€rgere mich darĂŒber, dass die Standortwahl nicht demokratisch, sondern nur unter den Vorturnern abgestimmt wurde. Man hĂ€tte schließlich kurzfristig eine Online-Umfrage in unserer Abteilung machen können. Ich könnte ein Votum von allen viel besser respektieren.

Dennoch bin ich insgesamt eher amĂŒsiert als verĂ€rgert ĂŒber die ganze Sache. Das ist definitiv ein gutes Ding der letzten Tage. Und natĂŒrlich gab es noch weitere gute Dinge in der Woche vom 28. Februar bis 6. MĂ€rz 2019:

  • Es gab einen gar köstlichen Erbseneintopf in der Kantine.
  • Ein ziemlich ausfĂŒhrliches Telefonat mit N.
  • Ich hatte einen Urlaubstag und durfte ausschlafen.
  • Anschließend haben Herr Grillenscheucher und ich in Ruhe die EinkĂ€ufe erledigt und konnten ganz entspannt mit den HĂ€ndlern auf dem Wochenmarkt plaudern.
  • Eine richtig schöne Primel in Gelb mit rotem Rand durfte mitkommen:

  • Nach einem derart stressfreien Tag war das Tanzen einfach nur wunderbar. Ich war so konzentriert und bei der Sache wie schon lange nicht mehr. Wow, was so ein einziger Urlaubstag ausmachen kann!
  • Ein paar Tage spĂ€ter habe ich gelesen, wie gesund das Tanzen ist. Die Erkenntnisse werde ich kĂŒnftig all meinen Kollegen, die Tanzen nicht fĂŒr Sport halten, um die Ohren donnern. Besonders denen, die Radfahren so toll finden und dauernd alle dazu bekehren wollen. 👿
  • WĂ€hrend Herr Grillenscheucher und ich glĂŒcklich tanzten, lag ein leckerer Braten im Römertopf im Ofen und verströmte beim Nach-Hause-Kommen nicht nur leckeren Duft, sondern schmeckte auch noch vorzĂŒglich.
  • Die erste Aussaat des Jahres geht auf! Dabei habe ich die Mini-Aussaat-Sets erst vor ein paar Tagen an den Start gebracht. Salat und Rucola sind schon eifrig am wachsen, wĂ€hrend sich das Basilikum noch ziert.

  • Am Wochenende habe ich mit Herrn Grillenscheucher mein mobiles Arbeiten getestet. Wir hatten so einige Schrecksekunden, aber nun funktioniert es.
  • Entgegen der Wettervorhersage guckte am Samstag die Sonne durch die Wolken und ich habe den FrĂŒhjahrsrĂŒckschnitt gemacht. Das erste Mal in all meinen Balkonjahren habe ich ihn so zeitig wie es eigentlich der GĂ€rtnerkalender vorschreibt gemacht und ich bin ganz stolz auf mich.
  • Anfang der Woche gab es Sturm und Regen. Aber wĂ€hrend meines Heimwegs holte Sturmtief Bennet wohl gerade tief Luft und ich kam weitgehend trocken ins warme Zuhause.
  • Ich darf mir einen zweiten BĂŒro-Bildschirm bestellen, weil meine Vorturnerin gerade versucht, ihren Geiz zu mĂ€ĂŸigen. MĂŒhsam nĂ€hrt sich das Eichhörnchen…
  • Insgesamt war unser regelmĂ€ĂŸiges GesprĂ€ch mal wieder sehr angenehm. Wir können gut miteinander reden. Diese Termine haben sich dahin entwickelt, dass wir uns einfach gegenseitig erzĂ€hlen können, was gefĂŒhlt seltsam lĂ€uft. Selbst wenn das nicht immer mit meiner aktuellen Arbeit zu tun hat. Ich freue mich sehr ĂŒber das Vertrauen, das wir in vielen Jahren miteinander gefunden haben.
  • Ein Schubs von meiner Kollegin-Freundin in einer Sache, die ich schon lĂ€ngst mal angehen wollte.
  • Meine diesjĂ€hrige Auszeit wurde genehmigt. Juchuh! 😎 Und mein Chef hat mir nette WĂŒnsche dafĂŒr auf die Mitteilung geschrieben.
  • Die Tulpen und – mittlerweile auch erkenntlich – die Narzissen auf meinem Balkon wachsen fröhlich vor sich hin. Aber wo bleiben die BlĂŒten?

  • Musik auf den Ohren und ein LĂ€cheln auf den Lippen mit Michael BublĂ© und seinem „Everything“.

Die Waschmaschine bestellt neues Waschmittel im Internet

In den Nachrichten habe ich dieser Tage gehört, dass der Otto-Versand der Überzeugung ist, dass es in ein paar Jahren keine HaushaltsgerĂ€te mehr geben wird, die nicht mit dem Internet kommunizieren. Dort wird davon ausgegangen, dass z.B. eine Waschmaschine deshalb kĂŒnftig selbststĂ€ndig neues Waschmittel bestellt, wenn sie glaubt, der Vorrat sei aufgebraucht. 😼 Mal ganz davon abgesehen, dass ich auf gar keinen Fall, nie und nimmer, nicht in 300 Jahren möchte, dass in meinem Haushalt irgendwer oder irgendwas außer mir selbst Bestellungen im Internet aufgibt, rate ich nach meinen neuesten Erfahrungen mit DHL definitiv davon ab.

Nachdem die Lieferung meines neuen Sonnenschirms ins Treppenhaus letzte Woche so super geklappt hat, habe ich denselben Ablageort fĂŒr eine Klamottenbestellung gewĂ€hlt. Das war ein großer Fehler. Vermutlich hat den Zusteller der angegebene 4. Stock schon so verschreckt, dass er mein Paket lieber gleich in einem Postshop in einem anderen Stadtteil abgab. Das wurde mir per Mail mitgeteilt; die zugehörige Abholkarte landete allerdings erst 4 Tage spĂ€ter in meinem Briefkasten. Letzteres ist sicherlich dem zu verdanken, dass die Post ausprobiert, am Montag keine Post mehr zu verteilen. Sie wollen rausfinden, ob es deshalb viele Beschwerden gibt. Ein sehr witziger Test, denn wie soll man sich beschweren, wenn man gar nicht weiß, ob man etwas, das man erst am Dienstag bekommt auch schon am Montag hĂ€tte haben können. 👿

Wegen des Pakets musste ich letztlich eine halbe Stunde mit dem Bus zum Postshop und eine halbe Stunde wieder zurĂŒck fahren. Immerhin kann ich von GlĂŒck sagen, dass mir das der Zusteller des großen und schweren Sonnenschirm-Pakets nicht angetan hat!

Nun stelle man sich vor, die HaushaltsgerĂ€te fangen auch noch an, ihre BedĂŒrfnisse online zu befriedigen. Dann bestellt die Waschmaschine Waschpulver, der GeschirrspĂŒler Reinigungstabs, die Kaffeemaschine Kaffee in irgendeiner Form usw. usf. Jeder Haushalt bekommt stĂ€ndig PĂ€ckchen geliefert und reist durch seine Stadt, um die einzusammeln. Denn die Paketzusteller sind doch jetzt schon ĂŒber GebĂŒhr beansprucht und gleichzeitig unterbezahlt. Na, das ist aber echt viel praktischer als mal eben in den nĂ€chsten Supermarkt zu gehen. Wieviel bescheuerter möchte die Welt eigentlich noch werden?

Nun aber endlich die guten Dinge aus meiner Woche vom 21. bis 27. Februar 2019:

  • Ich habe erste Knospen an den BĂ€umen, blĂŒhende Schneeglöckchen und Kroken gesehen.
  • Nachdem mir Herr Grillenscheucher lieberweise die letzten Wochen meinen Lieblingsquark bei den GebrĂŒdern Aldi besorgt hat, weil der in meinem Markt immer ausverkauft war, wenn ich dort auflief, habe ich endlich selbst wieder welchen kaufen können. Ich wĂŒsste zu gern, warum es ab und zu derartige Szenarien gibt.
  • Eine berufliche Veranstaltung, zu der ich eingeladen war, begann damit, dass wir Schnick-Schnack-Schnuck spielen sollten. So zur Auflockerung. Ein GlĂŒck war das keine Pflichtveranstaltung und durfte ohne mich stattfinden. Ich habe dieses Spiel schon immer gehasst, weil es so unlogisch ist, und mich still und leise an meinen Schreibtisch verpieselt.
  • Wunderbarer Sonnenschein und FrĂŒhlingstemperaturen! Es gab unglaublich schöne Abendhimmel ĂŒber den DĂ€chern:

  • Erstmals in diesem Jahr bin ich sogar von Vogelgezwitscher vor dem Weckerklingeln aufgewacht. Auch wenn das ein wenig Schlaf gestohlen hat, finde ich es sehr schön anzuhören.
  • Endlich ist wieder Skrei-Zeit und so gab es am Wochenende sehr leckeren in einer Prosecco-GemĂŒse-Soße.
  • Eine Einladung von S. und L.
  • Unser allerliebster Blumen- und PflanzenhĂ€ndler ist nach der Winterpause wieder auf dem Wochenmarkt und begrĂŒĂŸte uns mit den Worten: „Schön, dass ihr wieder da seid.“. Hach, da ging mir das Herz auf, denn eigentlich ist es unser Spruch in die andere Richtung, wenn jemand im Urlaub war.
  • FĂŒr die quietschende TĂŒr von Olga gab es ein ÖlkĂ€nnchen und nun ist wieder Ruhe. Wunderbar!
  • Der neue Sonnenschirm von Anndora passt ohne Wackeln und Luft haargenau in die schon vorhandenen Halterungen und sieht richtig toll aus.

  • Unser Tanzlehrer J. erklĂ€rte die Tanzhaltung: „Wenn ihr zum Tanzen kommt, dann geht es euch bestimmt so wie mir. Ihr ĂŒberlegt euch, wie ihr den Abend fĂŒr eure Liebste so schön wie möglich macht. Z.B. mit tollen Kombinationen von Figuren oder mit einem leckeren GetrĂ€nk in der Pause. Dabei ist es viel einfacher, eure Liebste glĂŒcklich zu machen. Ihr mĂŒsst nĂ€mlich nur beachten, dass ihr immer zwei Kontaktpunkte ganz gleichmĂ€ĂŸig und ruhig haltet: eure Hand auf ihrer Schulter und eure gefasste Hand auf Augenhöhe des kleineren Partners. Und schon fĂŒhlt sie sich sicher und geborgen und ihr könnt alles tanzen, ohne dass sie irritiert wird.“ So eine sĂŒĂŸe ErklĂ€rung und tatsĂ€chlich habe ich mich selten beim Tanzen so entspannt gefĂŒhlt wie bei dem danach folgenden langsamen Walzer.
  • Ich habe sehr viel Freude wegen meiner Ehrlichkeit ausgelöst. 😼
  • Herr Grillenscheucher hat mir fĂŒr meine Mittagspausen eine sehr leckere Hack-Lauch-Quiche mit extra-dĂŒnnem Teig gebacken. Und diese Woche hat auch die Kantine ein Einsehen mit mir und bewirtet mich gelegentlich mit leckerem Essen. Ich fĂŒhle mich diesbezĂŒglich gerade rundum versorgt.
  • Nach vielem Hin und Her und der Hilfe von M. kann mein dienstliches IPad nun telefonieren. Ich kann es sogar so einstellen, dass mein BĂŒrotelefon direkt darauf umgeleitet wird. Genial! NĂ€chste Woche kann ich damit nun endlich den ersten Versuch des mobilen Arbeitens starten.
  • Einen Tag lang bin ich in einer anstrengenden Schulung gewesen und sehr dankbar, dass der zweite, folgende Tag wegen Krankheit des dann erwarteten Lehrers abgesagt wurde. Das passt zwar so ĂŒberhaupt gar nicht in die Planung, aber mich erleichterte es sehr.
  • Wegen der oben beschriebenen Paket-Arie bin ich mit dem Bus durch mir relativ unbekannte Stadtteile Hamburgs gefahren und habe unterwegs gestaunt. Puh, welch hĂ€ssliche Wohngegenden es hier gibt. Immerhin waren die Busse nicht besonders voll und ich konnte am Fenster sitzen und raus gucken.
  • ErtrĂ€glich wurde das besonders mit der Musik von Ed Sheeran auf den Ohren: