Europäische Rechtsprechung

Hm, ich weiß ja nicht, ob der Europäische Gerichtshof mit seinem neuesten Urteil über die Pflicht der Arbeitszeiterfassung den anstehenden Europa-Wahlen einen Gefallen getan hat. Die Reglementierungswut dieses Hofes kann ja kaum noch für Europa begeistern. Wie schade! Ich bin immer dafür, Arbeitnehmer zu schützen, und ich verstehe auch, dass es Berufe und Branchen gibt, in denen die Erfassung der Arbeitszeiten dringend notwendig ist. Aber ich habe selbst schon in Unternehmen mit Stechuhr gearbeitet und durfte lernen, dass man dann eben abends ausstempelt und zurück ins Büro geht, um weiter zu arbeiten. Es ist unmöglich, jemanden vor sich selbst zu schützen!

Für mich wird sich dann auch die Frage stellen, ob ich überhaupt noch mit Kollegen in die Mittagspause gehe. Denn dort wird nicht immer, aber oft auch über berufliche Belange geredet. Das darf dann ja eigentlich nicht sein, oder? Und was ist, wenn ich mit Herrn Grillenscheucher oder Freunden nach Feierabend oder am Wochenende berufliche Dinge diskutiere? Muss ich für diese Zeit dann auch einstempeln? Oder zählt das automatisch zu meinem „Privatvergnügen“? Wenn letzteres der Fall ist, dann gehe ich eben stumpf ins Büro und beschäftige mich außerhalb meiner Arbeitszeiten nicht mehr mit den dortigen Themen. Kann man machen. Helfen tut’s wahrscheinlich nichts, denn Arbeitsdinge beschäftigen einen nun mal auch nach der Arbeitszeit und im privaten Rahmen kommt man oft auf Ideen, die einem sonst nicht einfielen.

Nun ja, es bleibt abzuwarten, wie dieses Urteil bei uns umgesetzt werden wird. Ich wähle trotzdem. Wenn ich mir schon mal was aussuchen darf, dann tue ich das auch. 😉

Die guten Dinge aus meiner Woche vom 9. bis 15. Mai:

  • Deutliche Worte per Mail eines Chefs an wiederum seine Chefs.
  • Beim Tanzen haben Herr Grillenscheucher und ich eine „neue alte“ Figur im Langsamen Walzer gelernt und waren einigermaßen verwirrt. Erst nach der Tanzstunde im Gespräch wurde uns klar, wie diese Figur einzuordnen ist, und dann war plötzlich klar, wie sie zu tanzen ist. Juchuh.
  • Mal wieder haben wir ein Lob von einem Mittänzer bekommen und das war ganz besonders süß. Er sagte nämlich, dass er erst vor ein paar Monaten mit dem Tanzen angefangen hat und wir immer in dem Kurs tanzten, der vor dem seinen stattfand. Meistens wäre er ein wenig vor dem Start seines Kurses dort gewesen und hätte immer bewundert, mit welcher Leichtigkeit wir tanzen. Seitdem wünscht er sich, das genauso zu können. Wir haben ihm gesagt, dass es uns mit anderen Paaren, die wir bewundern, genauso geht. Und ich glaube, dass es eine Frage der Perspektive ist. Wenn Herr Grillenscheucher und ich tanzen, dann fühlt sich das oft sehr anstrengend und schwierig an, aber von außen betrachtet sieht es sicher ganz leicht und selbstverständlich aus. Es steckt halt niemand außer uns genau in der Situation…
  • Viel, ganz viel Sonnenschein. (Den fies kalten Wind ignoriere ich mal an dieser Stelle.)
  • Herr Grillenscheucher und ich waren auf einem afrikanischen Fest, wo es wunderbar bunt war.

  • Auf diesem Markt habe ich einen neuen Einkaufskorb erstanden, weil mein alter langsam zerfleddert.

  • Schallend über eine Geschichte gelacht, die mir Herr Grillenscheucher erzählte.
  • Ich habe sehr deutlich auf die Verletzung meiner Werte im beruflichen Umfeld reagiert und ich bin froh, dass ich das jetzt kann und für mich einordnen kann.
  • Auf dem Parkplatz von „meinem“ Aldi-Markt stolzierte ein Entenpärchen rum und versuchte, was von den Einkäufen abzukriegen.
  • Prompte Kollegenhilfe. Frau H. ist echt ein Schatz!
  • Besuch von den Nachbarn von gegenüber, die wir letztes Jahr kennen gelernt haben. Wir hatten einen sehr schönen, interessanten Abend zusammen, der mit leckerem Rosé-Sekt eingeläutet wurde, den sie mitbrachten. Eigentlich bin ich gar kein Fan von Rosé – in welcher Form, Art und Weise auch immer -, aber der ist wirklich super:

  • Leckeres Essen gab es natürlich auch an dem Abend, nämlich zwei Sorten Quiche, von denen glücklicherweise so viel übrig blieb, dass meine Mittagspausen gerettet waren.
  • Ein Kollege hat mich gefragt, ob wir in Kontakt bleiben können, wenn er in Rente gegangen ist, was demnächst der Fall ist. Das hat mich sehr gefreut.
  • Ein Spaziergang vorbei an schönen Altbauten.
  • Wir sind mit einem Projekt produktiv gegangen und der zugehörige Projektleiter hat sich bei allen Beteiligten, also auch bei mir bedankt. Das Projekt heißt Zorro und deshalb verteilte der Projektleiter dies als Dankeschön:

  • Ein sehr schönes Treffen mit N. Wir haben lecker gegessen und hatten uns unglaublich viel zu erzählen. Außerdem arbeitet sie jetzt in einer Firma, wo sie u.a. Parfums erheblich billiger bekommen kann. Diesen Luxus durfte ich auch für mein Parfum nutzen.
  • Ich habe mich sehr über Einladungstexte zu größeren dienstlichen Veranstaltungen amüsiert. Ganz besonders in Anbetracht des Absenders. Er muss wohl eine Fortbildung zum Thema „Empathisches Schreiben“ gehabt haben. D-)
  • Statt Musik gibt es diese Woche das zauberhafte Wellengeplätscher-Video, das S. mir per WhatsApp geschickt hat (mit seiner Genehmigung). Ich bin ganz stolz auf mich, dass ich es geschafft habe, es hierher zu laden, und finde es wunderbar beruhigend.

Zu früh gefreut

Oder vielleicht zu sehr oder zu viel? Wird man für’s Hüpfen vor Freude bestraft? So kam es mir jedenfalls letzte Woche vor. Nachdem nämlich die Lampions genau eine Nacht wunderhübsch geleuchtet haben, gaben sie eine Nacht später den Geist auf. Erst leuchteten sie noch sporadisch und dann gar nicht mehr. Ein ziemlich jämmerlicher Grund, traurig zu sein. Das gebe ich zu. Aber für mich sind sie nun mal perfekt, wenn sie denn leuchten würden. Und ja, ich kann sie bei IKEA umtauschen. Aber ich habe keine Lust, mich schon wieder auf den langen Weg durch ewige Baustellen zu machen, um vielleicht mit dem gleichen Schrott zurück zu kommen und dort nicht mal ein anständiges Preiselbeergetränk zu bekommen. 👿

Die Sache mit dem Zu-früh-Freuen funktioniert anscheinend auch andersrum. Nachdem ich ausgiebig traurig über die Lampions war, hat sich nämlich wenigstens einer von beiden entschlossen, doch wieder so wunderhübsch zu leuchten. 🙂 Vielleicht also wird man für’s Traurigsein belohnt? Jedenfalls freue ich mich jetzt über einen leuchtenden Lampion und werde durch die Baustellen fahren, um den zweiten umzutauschen.

Das war schon mal ein erstes sehr gutes Ding aus meiner Woche vom 25. April bis zum 1. Mai 2019. Einige andere gute Dinge gab es auch noch:

  • Im warmen Sonnenschein habe ich die letzte Plfanze gedüngt und den Jasmin großzügig beschnitten.
  • Anschließend wurde das Balkonmobiliar geputzt und dann habe ich das erste Mal in diesem Jahr ein Glas Wein in der Abendsonne auf dem Balkon getrunken.
  • Herr Grillenscheucher, mein Bruder und ich waren meine Mama und ihren Mann besuchen und zu einem Schlemmerfrühstück in einem süßen, kleinen Teeladen eingeladen. Das Frühstück war unglaublich liebevoll angerichtet und schmeckte total lecker. (Allerdings war ich noch ungefähr zwei Tage lang satt davon.)
  • Hinterher haben wir einen kurzen Spaziergang gemacht, haben einem genialen Straßenmusikanten mit Saxophon gelauscht und die alten Häuser bestaunt.

  • Ich war allein auf dem Wochenmarkt und hatte viele sehr nette Gespräche mit den Markthändlern. Ganz besonders habe ich mich über die hilfreiche Idee für ein Gericht von einer Händlerin gefreut als ich ratlos vor dem großen Gemüseangebot stand.
  • Ein Bahnsteig voller Menschen und wir bekamen trotzdem Sitzplätze im Zug. Offenbar fasst der Zug mehr Leute als der Bahnsteig.
  • Blühender, duftender Flieder.
  • Ein Treffen mit F. in der tollen Taverna Romana. Das Essen war wie immer lecker und wir hatten uns so viel zu erzählen.
  • F. schenkte mir ein Honig-Sortiment. Hach, wie toll! Ich liebe Honig im Tee und bin schon sehr gespannt, wie diese Sorten schmecken werden.

  • Eine Mail von S. mit vielen guten Gedanken. Ich bin dankbar für unseren Austausch.
  • Die Saat auf dem Balkon fängt an zu keimen und die Spannung wächst, ob alles so gedeiht wie geplant.
  • Vom Wochenmarkt habe ich beim Lieblings-Pflanzenhändler einen kleinen Lavendel mitgebracht. Der ist nun eingetopft und hängt direkt neben meinem Sitzplatz. Ich hoffe auf viel Lavendelduft in der Nase beim Chillen auf dem Balkon.

  • Gestern waren Herr Grillenscheucher und ich zum Tanz in den Mai in unserer Tanzschule. Schön war’s! Es war so hübsch mit Maikäfern und Maiglöckchen geschmückt und die Mitarbeiter waren alle in rot und weiß gekleidet. Wir haben viel getanzt und die Maibowle probiert, von der es für jeden ein Glas umsonst gab. Da Alkohol und Tanzen irgendwie nicht so gut zusammen passen, nahmen wir die ohne Alkohol und die war sehr lecker mit ganz vielen Erdbeeren. Das wäre sicher auch was für unsere Freundin C. Um Mitternacht sind wir auf einer total überfüllten Tanzfläche zu einem Wiener Walzer in den Mai getanzt und waren dann froh, das quasi erledigt zu haben und nach Hause fahren zu dürfen. (Wir werden echt alt…)
  • Entsprechend gibt es jetzt Wiener-Walzer-Musik. Gut, dass wir diese nicht hatten, denn sie ist schwer zu tanzen. Aber es ist ja gerade auch die Zeit des Abschiednehmens vom Winter und insofern passt das Lied ganz gut 😉 :

 

Sommerfein

Heute habe ich die letzten Handgriffe getan und nun ist mein Balkon sommerfein. 😎 Dieses Jahr fand die ganze Aktion unter schönster Sommersonne statt und das Mitte April. Herr Grillenscheucher und ich konnten uns sogar viel Zeit lassen, denn für die Wettervorhersage war das Wort „Regen“ tagelang zum Fremdwort geworden. Passend dazu habe ich gerade Urlaub.

Zuerst gab’s noch Abschiedsfotos von der Tulpen- und Narzissenpracht, die sich auf meinem Balkon entwickelt hatte, denn sie musste für neue Aussaat weichen.

Dann ging’s los mit der Arbeit. Grünbelag vom Holzboden und vom Buddha entfernen, das Lichternetz gegen ein neues heiles austauschen, Lampions aufhängen. Die leeren Töpfe und Kästen, die den Winter in der großen Kiste verbracht hatten, wurden besät, bis die Kiste endlich leer war und in den Keller konnte. Dann war wieder Platz für die Balkonmöbel, die aus dem Keller geholt wurden.

Dieses Jahr habe ich zusätzlich einen großen Balkonkasten von Herrn Grillenscheucher bekommen. In dem versuche ich es mal mit Kamille. Außerdem gibt es Kornblumen, Majoran und Winterheckenzwiebeln neu auf meinem Balkon – sofern sie keimen wollen natürlich. Und erstmals probiere ich selbst geerntete Tagetes-Saat. Der Zitronenthymian verlangte nach einem größeren Topf, die mehrjährigen Pflanzen nach Dünger und der Jasmin nach Beschnitt. Die bereits drinnen vorgezogenen Salate bekamen neue Töpfe für draußen und guckten gleich viel glücklicher aus der Wäsche.

In einem Buch habe ich gelesen, dass es gut für Pflanzen ist, wenn man sie mulcht. Klassisch ist ja Rindenmulch, aber man kann auch Holzdekor-Mulch oder kleine Steine nehmen. Hauptsache, die Erde ist mit irgendwas bedeckt, damit sie nicht so sehr austrocknen kann. Das erschien mir logisch. Also habe ich kleine Steine gekauft, denn dieser ganze Holzkram wird bei mir sofort von den Vögeln abtransportiert, weil der ganz toll für den Nestbau ist. Herr Grillenscheucher weiß jetzt, wie schwer 20 l kleine Steine sind, denn er hob sie in der Männerboutique in den Einkaufswagen und gleich wieder raus. 😉 Es ist ja selten, dass er protestiert, aber das Gewicht wollte er nun wirklich nicht in den 4. Stock schleppen. Wir haben uns dann auf 20 l Bimsstein geeinigt.

Als erstes haben meine Erdbeerkästen eine Lage Bimsstein bekommen, denn aus denen hatten die blöden Vögel schon Erde abgeschleppt. Ha, das ist jetzt vorbei!

Die Kiwi entwickelt immer mehr neue Blätter, aber wachsen will sie (noch?) nicht. Ich habe sie bereits gewarnt, dass sie ihre Sachen packen muss, wenn da nichts passiert. 😉 Die Pfingstrose hat ein weiteres Jahr zuverlässig ausgetrieben und ist schon ganz schön groß. Sie trägt 16 Blütenknospen! Bis Pfingsten ist ja noch ein bisschen Zeit zum Aufgehen.

Soweit die neuesten Nachrichten von meinem Balkon. Wie jedes Jahr ist es spannend, wie sich die Saat und die Pflanzen entwickeln werden. Noch ein paar Balkon-Impressionen:

Warmer Sonnenschein

Wow, was war das denn für ein perfektes Osterwetter? 😎 Vier freie Tage und dazu Sonne, Sonne, Sonne. Einfach wunderschön! Da war es ganz einfach, viele gute Dinge in der Woche vom 18. bis zum 24. April 2019 zu finden:

  • ver.di hatte einen Info-Stand in unserer Kantine und einen ganzen Tisch voller Osterhasen mit Schildern „in der Hand“. Ich durfte den mitnehmen, mit dessen Schild ich jederzeit – selbst wenn man mich spontan aus dem Schlaf reißen würde – auf die Straße ginge:

  • Am Gründonnerstag konnte ich früher Feierabend machen und mich mit Herrn Grillenscheucher auf dem Wochenmarkt in der Sonne (!) treffen. Die meisten unserer liebsten Markthändler waren extra einen Tag früher als normalerweise gekommen und wir haben uns mit ganz viel leckerem Essen eingedeckt.
  • Vier Tage zusammen mit Herrn Grillenscheucher zu verbringen.
  • Manchmal liebe ich meine Nachbarn. 😉 Die Büsche vor den Häusern waren liebevoll mit Ostereiern geschmückt:

  • Bei schönstem Wetter haben Herr Grillenscheucher und ich meinen Balkon Stück für Stück sommerfein gemacht. Gesät, getopft, geputzt und Möbel aus dem Keller geholt. Jedes Jahr wieder wundere ich mich, wie viel Arbeit das ist. Und jedes Jahr wieder freue ich mich wie Bolle, wenn alles so langsam schön wird. Erste Fotos:

 

  • Seit es nur noch diese blöden LED-Lichternetze gibt, muss dieses Netz jedes Jahr ausgetauscht werden, weil zu viele Birnchen kaputt gehen und man sie im Gegensatz zu früher nicht mehr auswechseln kann. Was daran jetzt energiesparender sein soll, erschließt sich mir nicht. 🙄 Aber Herr Grillenscheucher hat sich tapfer an die Arbeit gemacht, die einen eigentlich die ganze Zeit fluchen lässt, weil nicht zu erkennen ist, wo vorn, hinten, oben oder unten von dem blöden Netz sein soll. (Können die denn nicht einfach Markierungen an den Ecken anbringen, die Dussel?) Und schließlich erstrahlte mein Balkon in neuem Licht:

  • Zusätzlich gibt es dieses Jahr Beleuchtung durch Lampions, die ich kürzlich bei IKEA erstand und die uns zunächst leicht verzweifeln ließen. Sie wollten nämlich einfach nicht leuchten. Auch nicht als wir den An- und Ausschaltknopf gefunden hatten. Leider ist die Bedienungsanleitung mal wieder derart kryptisch, dass sich einfach nicht erschloss, dass sie nicht nur einen An- und Ausschaltknopf haben, sondern zusätzlich einen Lichtsensor, so dass sie eben erst bei Dunkelheit leuchten. Hach, was habe ich mich gefreut, als sie es endlich taten!

  • Ganz liebe Osterpost im Briefkasten.
  • Jeden Abend gab es leckeres Essen.
  • Ein Video mit Wasserrauschen von S. auf WhatsApp.
  • Ein Blumenstrauß von meinem Balkon. Sozusagen letzte Grüße der Narzissen und Tulpen bevor sie ihren Platz für anderes räumen mussten. Und die Tulpen duften unendlich gut.

  • Das grandiose Gefühl, nach den vier freien Tagen noch Urlaub zu haben. Nach all der Anstrengung auf dem Balkon am Wochenende habe ich erstmal einen sehr faulen Tag eingelegt.
  • So viele lächelnde Menschen unterwegs und alle waren total freundlich und hilfsbereit miteinander. Wie schön und einfach das Miteinander manchmal sein kann. Es braucht nur ein paar freie Tage und gutes Wetter.
  • Alle Fenster sind geputzt und ich habe wieder den totalen Durchblick. 😉
  • Ich habe – vermeintlich – alle mehrjährigen Pflanzen gedüngt und mit frischer Erde versorgt. Irgendwie habe ich doch eine übersehen. Naja, die kommt nun morgen dran. So ein Glück, dass ich noch Urlaub habe!
  • Am Wochenende haben wir den Radiosender gewechselt, um den Osterhitmarathon von Radio Hamburg zu hören. Dieses Jahr gab es die Top 830 und wir haben uns köstlich über die Moderationen und die Auswahl der Lieder amüsiert. Das ist jedes Jahr ein großer Spaß. Daraus gibt es diese Woche die Musik. Ein Evergreen und eins, das mich fasziniert, weil es schon mehrfach gecovert wurde, obwohl es erst seit letztem Jahr existiert:

Bunt-fröhliche Ostern für alle

Die Eiertage, wie mein einer Projektleiter die Ostertage nennt, stehen vor der Tür und ich freue mich sehr auf die 4 freien Tage. Ganz besonders, weil das Wetter hier in Hamburg wunderschön sonnig und warm werden soll. Der Wind, der Wind, das himmlische Kind, wehte mir nämlich eine gefühlte Ewigkeit lang eiskalt ins Gesicht und die Frisur heillos durcheinander. Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr mich diese Eiseskälte frustiert hat. 🙁 So langsam schafft es die Sonne, den Wind aufzuwärmen, und im selben Tempo steigert sich meine Laune.

Die guten Dinge, die ich aus meiner recht schwierigen Woche vom 11. bis 17. April 2019 erzählen kann:

  • Ein relativ früher Feierabend und danach alles geschafft, was zu schaffen war, was ziemlich viel war. Ich kriege ein Fleiß-Sternchen. 😉
  • Unser Tanzkurs scheint sich nicht leeren zu wollen, obwohl die Neujahrsvorsätze längst verpufft sein sollten. Herr Grillenscheucher und ich müssen also lernen, mit der vollen Tanzfläche zurecht zu kommen. Letzten Freitag ging es schon ziemlich gut.
  • Ein Wochenende mit ekelhaftem Wetter und es war so schön, dass wir keinen Fuß vor die Tür setzen mussten.
  • Stattdessen gab es ausgiebiges Schlafen und Faulsein. Immerhin haben wir Osterpläne inklusive Menüplan für die Zeit gemacht.
  • Eine neue Kaffeemaschine für Herrn Grillenscheucher, die ihm sehr gut gefällt. Die alte hatte nämlich verdientermaßen nach 12 Jahren die Rente eingereicht.
  • Lustloser, vertrödelter Montag. Nett, dass das zwischendurch auch mal geht.
  • Endlich war die Sonne mal wieder zu sehen und es gab wunderschöne Sonnenuntergänge vor meinem Balkon.

  • Mal wieder ein Lob von meinem einen Projektleiter. 🙂
  • Die Ruhe bewahrt als sämtliche Busse und Bahnen, mit denen ich fahren musste, Verspätung hatten. Normalerweise sind die Öffis hier ja recht zuverlässig, aber an manchen Tagen fragt man sich, welche Katastrophe eingetreten ist, dass es so zäh läuft. Meistens gar keine. 😯
  • Hamburg hat den Frühling eingeläutet. Zuerst wurden die Alsterschwäne aus ihrem Winterquartier entlassen und dann wurde die Alsterfontäne wieder angeschmissen.
  • Bei mir quasi um die Ecke hat ein neues Café eröffnet, das beim Vorbeigehen sehr nett aussah. Es ist in die Räume der vorher ältesten Konditorei Hamburgs eingezogen und ich bin sehr froh, dass dort nicht noch ein Telefonladen, eine Apotheke oder eine Ketten-Bäckerei aufgemacht hat – von denen gibt’s nämlich schon mehr als genug. Noch dazu heißt dieses neue Café „Malina„. Das war der Nick-Name einer Frau in einem Internet-Forum, die ich ganz fest in mein Herz geschlossen habe. Leider ist sie gestorben, aber ich denke noch sehr oft an sie.
  • Urlaubsvorfreude!!! Ich habe nämlich nicht nur an den Eiertagen frei, sondern auch noch bis zum 1. Mai. 😎
  • Meine Wer-bin-ich-Challenge bei Zeit zu Leben ist schon zuende, aber die dort gestellten Aufgaben gären weiter in mir. Ganz langsam fallen die Puzzle-Stücke ineinander und ich bin froh, dass die Plattform für diese Challenge noch eine Weile geöffnet ist.
  • Musik auf den Ohren gab es auch. Eher ein bisschen lustlos wegen meiner wetterbedingten schlechten Laune. Deshalb gibt’s diese Woche mal ein Lied, das mein Radio am Wochenende spielte und das ich sehr gern mag: