Ein frohes neues Jahr

wünscht Frau Grillenscheucher in die Weiten des Internets. 🙂 Möge es ein freundliches, warmes, gesundes und fröhliches Jahr für alle werden. Für mich darf es gern wieder so wie 2018 sein, denn mein Jahresrückblick ist voller wunderschöner Momente. Auch wenn es natürlich auch Ärgernisse, Schmerzen und Traurigkeit gab. Die Mischung macht’s eben, gell.

Der Jahreswechsel in der Woche vom 27.12.2018 bis 2.1.2019 wartete für mich mit den folgenden guten Dingen auf:

  • Mein Adventskalender begleitet mich noch bis zum 6. Januar und erfreut mich täglich mit seinen schönen Bildern und Texten. Besonders mochte ich in dieser Woche die Geschichte über einen alten Hund, der auf seine alten Tage sein Macho-Gehabe aufgab, weil ihm dafür sowohl Kraft als auch Seh- und Hörstärke fehlten. Er hat sich drein gefügt und liebt sein Leben unter den neuen Bedingungen.
  • Ich habe meine neue Arbeitsplatz-Brille abgeholt. So ganz kann ich mich mit dem Gestell zwar immer noch nicht anfreunden, aber sie hilft mir sehr am Computer. Und da sehe ich mich ja gewöhnlich nicht selbst. 😉
  • Viel Zeit zum Ausruhen und Schlafen.
  • Silvester gab es hier Nieselregen und Wind, so dass sich die lästige, laute Knallerei in Grenzen hielt. Allerdings führte das auch dazu, dass unsere Wunderkerzen recht schwer anzuzünden waren auf dem Balkon. Ein paar haben wir immerhin geschafft und dazu das Feuerwerk bestaunt, dass die Menschen um uns rum veranstalteten.

  • Herr Grillenscheuer hat so viel leckeres Essen über das letzte Wochenende und Silvester gezaubert, dass ich froh bin, dass meine Waage sicher vor mir im Keller steht. 😉
  • Mein Wochenkalender für 2019 ist der Peanuts-Sorgenfrei-Kalender. Genauso hätte ich 2019 am allerliebsten: sorgenfrei! Und die Peanuts mag ich sowieso gern. Schon der Spruch für die erste Woche ist super:

Das Beste an der Zukunft ist vielleicht die Tatsache, dass nur ein Tag auf einmal kommt.

(Dean Acheson)

  • Der erste Sturm des Jahres, der gestern über Hamburg fegte, hat auf meinem Balkon alles unversehrt gelassen.
  • Heute früh gab es eine wunderschöne Mondsichel neben der Venus zu sehen. Es wurde endlich mal wieder ein heller Tag mit blauem Himmel und Sonnenschein.
  • Auf dem ersten Arbeitstag-Weg des Jahres ins Büro schwiegen tatsächlich alle Baustellen, an denen ich derzeit vorbei komme. Es fühlte sich an wie fälschlicherweise an einem Feiertag diesen Weg zu dieser Tageszeit zu nehmen. Welch eine herrliche Ruhe!!!
  • Nun ist der Alltag für’s Erste zurück und ich bin tatsächlich froh darüber.
  • Am Neujahrstag habe ich ein zauberhaftes Video von S. per WhatsApp bekommen, das ich hier heute statt Musik hier einstelle. Wellenrauschen liebe ich nämlich ebenso wie Musik:

Advent, Advent

Das erste Lichtlein brennt.

Leider hat mich schon die zweite Erkältung in diesem Winter erwischt. Man sollte sie eben nicht so früh wie möglich mitnehmen, um sie hinter sich zu haben. Das klappt ganz offensichtlich nicht. 🙁

Gute Dinge gab es trotzdem in der Woche vom 29.11. bis 5.12.2018 und zwar häufig Dinge, die eben trotz_dem gut waren, obwohl sie auf den ersten Blick nicht so erschienen. Manchmal war es nahezu eine Kunst, sie zu erkennen.

  • Ganz einfach und ohne irgendein trotz war das Überraschungsessen am Freitag in der Kantine ein wunderbares Ding: Fischfilet Bordelaise mit Erbsen und Kartoffelpüree. Lecker! Zumal auch gerade noch ganz heiß.
  • Beim Tanzen war es nicht so voll wie die letzten beiden Male, aber Herr Grillenscheucher und ich waren irgendwie nicht gut und fingen uns sogar einen Rüffel vom Tanzlehrer ein. Zu Recht. Trotz_dem war es schön, dass wir dort waren, uns bewegt haben und mal wieder über unseren immer gleichen Fehler bei der Samba lachen konnten.
  • Letzte Woche hat Herr Grillenscheucher Massen an Plätzchen gebacken, die wir am Wochenende gemeinsam in kleine Tüten verstaut haben. Ein IKEA-Beutel ist mit den Tüten fast voll geworden:

  • Ein Glück bekam ich am Sonntag die Hilfe von Herrn Grillenscheucher beim Transport nach Hause. Sonst wäre es auch so ein trotz_dem Ding gewesen.
  • Am Samstag haben Herr Grillenscheucher und ich es endlich zum Adventsgottesdienst von Andere Zeiten e.V. geschafft. Wir kamen ungefähr 10 Minuten nach Öffnung der Kirchentore an und fanden leider nur noch auf der Empore einen Platz, von wo aus wir so gut wie nichts sehen konnten. Das war letztlich ein kleineres Problem. Es wurden Geschichten zum Nachdenken erzählt, was einfach schön war. Jedenfalls dann, wenn man sie trotz der scheppernden Lautsprecher hören konnte. Auch damit wären wir vielleicht noch klar gekommen, wenn es nicht eisig kalt dort oben gewesen wäre. Noch dazu zog es wie Hechtsuppe kalt an meiner Nase vorbei. Mitten im Gottesdienst gab es eine Unterbrechung, in der alle für den Segen nach vorn kommen sollten. Das allgemeine Aufstehen haben wir zur unauffälligen Flucht genutzt. Für uns war es genug Segen, nach Hause ins Warme zu kommen. Trotz_dem war es schön, dort gewesen zu sein und ungefähr zu wissen, wie ein Gottesdienst bei Andere Zeiten verläuft. Vielleicht probieren wir im nächsten Jahr mal einen in einer wärmeren Jahreszeit.
  • Aus der Kirche habe ich vermutlich diese neue Erkältung im wahrsten Sinne des Wortes mitgebracht. Trotz_dem tat es gut, seit Anfang der Woche zu Hause zu bleiben und ganz viel zu schlafen.
  • Heute habe ich mich schweren Herzens entschlossen, noch einen Tag zu Hause zu bleiben, obwohl ich im Büro gebraucht wurde. Das tat mir wirklich leid, aber der Husten war heute früh zu heftig für jede Sitzung. Trotz_dem war diese Entscheidung genau richtig, denn nach diesem weiteren Sofa-Tag geht es mir erheblich besser.
  • Zwei helle Tage mit Sonnenschein, die ich vom Sofa aus betrachten konnte. Immer wieder erstaunlich, was Licht und Sonne mit einem macht.
  • Der Dezember ist Adventskalender-Zeit. 🙂 Wie jedes Jahr genieße ich den Kalender von Andere Zeiten e.V. mit seinen wunderschönen Fotos und Geschichten. Und am Montag lohnte es sich, zu Hause geblieben zu sein, denn es kam ein Adventskalender der Mein Schiff von C. mit einer wunderschönen Karte an. Nun bekomme ich täglich ein Schoko-Trüffelchen und kann auf den Gewinn einer Kreuzfahrt hoffen.

  • Am Wochenende war ökologischer Weihnachtsmarkt beim Museum der Arbeit und da Herr Grillenscheucher und ich am Freitag nach unserem Einkauf auf dem Wochenmarkt noch ein bisschen Zeit hatten, sind wir zumindest über die Außenbereiche geschlendert, die keinen Eintritt kosten. Ich werde wohl nie verstehen, warum ich für den Besuch von Verkaufsständen Geld bezahlen soll. 🙄 Weil es aber bereits kurz vor Toreschluss war, bekamen wir an einem Eingang zu den Innenbereichen Eintrittskarten geschenkt. Hey, hey! Also haben wir uns das Geschehen in den 2 Hallen angesehen und waren froh, dafür keine 5 € pro Nase bezahlt zu haben. Aus unserer Sicht gab es nichts, was sich zu kaufen lohnte, außer Hamburger Stadthonig. Oh, war das toll! Es gab 4 Sorten, die man alle probieren durfte, und 3 davon haben es zu mir nach Hause geschafft. Schließlich machte ich mir bereits Sorgen, weil ich auf meinem letzten Honigglas angekommen bin und immer welchen für meinen Tee brauche.

  • Ich konnte zwei Menschen miteinander „verkuppeln“. Hach, was habe ich mich über die Nachricht gefreut, dass das geklappt hat. Ein Nachbar von mir wollte seinen nicht genutzten Auto-Stellplatz los werden und ich wusste von einer Nachbarin, dass sie einen für ihr neues Auto braucht. Nach viel Hin und Her hat es nun wirklich geklappt und ich freue mich für beide.
  • Mein Adventskranz hat dieses Jahr einen anderen Platz gefunden. Er „ersetzt“ den kürzlich abgeschafften Fernseher, was richtig toll ist, weil ich ihn nun von meinem Platz am Esstisch sehe. Die Kommode, die von diesem Platz aus gesehen hinter mir steht und auf der der Adventskranz bislang immer stand, habe ich ein bisschen weihnachtlich geschmückt. So kommt vielleicht auch Herr Grillenscheucher in weihnachtliche Stimmung, wenn wir beide am Tisch sitzen. 😉

  • Ich freue mich für E., dass sie von ihrer Lungenentzündung gerade noch rechtzeitig vor ihrem dringend nötigen Urlaub genesen ist. Nun tankt sie hoffentlich genug Wärme und Sonne für den Rest des Winters.
  • Musik gab es nicht viel auf die Ohren, denn ich war ja wegen der Erkältung kaum mit den Kopfhörern unterwegs. Dafür gab’s Musik aus dem Radio, das natürlich immer mal wieder ein Weihnachtslied dudelt. An den Wochenenden leider durchgehend, was mir echt zu viel ist. Da muss dann der Sender gewechselt werden. Seufz. Ich finde trotz_dem, mindestens eins muss in der Adventszeit hier hin. Eins meiner liebsten (und, nein, es ist nicht DAS 😉 ):

Der Winter ist da

Ende der letzten Woche sanken die Temperaturen in einer gemein schnellen Geschwindigkeit. Himmel, es wird einem ja bei nichts mehr Zeit gelassen, in die neue Situation rein zu wachsen. Nichts als Stress… Aber wenigstens blieb es trotz wüster Androhungen der Wettervorhersagen trocken. Wahrscheinlich ist es selbst dem Schnee zu kalt. 😉

Die guten Dinge aus der Kälte in der Woche vom 15. bis 21. November 2018:

  • Der fies kalte Ostwind sorgte immerhin gelegentlich für blauen Himmel und hübsche Sonnenauf- und -untergänge.

  • Wieder musste ich meine Zahnreinigung von einer neuen Zahnfee durchführen lassen und war froh, dass sich herausstellte, dass sie sehr nett ist. Sowohl mein Zahnarzt als auch ich waren ganz begeistert, wie super sauber sie meine Zähne gekriegt hat. Hoffentlich bleibt sie mir länger erhalten als ihre Vorgängerinnen!
  • Am Wochenende hatten Herr Grillenscheucher und ich Besuch von A. und K. zum Erbseneintopf. Wir hatten einen sehr interessanten und lustigen Abend, denn die beiden können unglaublich obskure Geschichten über die Bürokratie in Deutschland und in Russland erzählen.
  • Ein für mich neues Projekt hat den Weg zu mir gefunden und der zugehörige Projektleiter freut sich über meine Mitarbeit. Neues Thema, neues Umfeld – spannend. (Auch wenn mich die letzten beiden Tage Auftaktveranstaltung ziemlich geschafft haben.)
  • Für meine Mittagspausen in dieser Woche hat mir Herr Grillenscheucher eine super leckere Spinat-Hack-Quiche gebacken. Schon der Geruch, während sie hier auskühlte, war ein leckeres Erlebnis. Ich bin sehr dankbar für die gute Verpflegung, die mir zuteil wird.
  • S. hat mir lauter schöne Herbstfotos per WhatsApp geschickt.
  • Endlich waren Herr Grillenscheucher und ich wieder gesund genug, um zum Tanzen zu gehen. Weil unser alter Kurs aufgelöst wurde, waren wir zum ersten Mal in dem, in den wir deshalb gewechselt sind. Neue Mitstreiter, anderer Tanzlehrer, eine sehr volle Tanzfläche, aber es lief viel besser als erwartet. Und J., unser neuer Tanzlehrer, gab uns hier und da einen Tipp. Ich fühlte mich sehr wohl und sehr umsorgt.
  • Mein ganz dicker Wintermantel, der mich einigermaßen warm durch den Ostwind bringt.
  • Olga bekam noch eine Wäsche vor dem Winter. Ich liebe es, durch die Waschanlage zu fahren. Das ist fast wie Geisterbahn und es fehlt eigentlich nur noch die Musik dazu. So sieht der Spaß vom Fahrersitz aus aus:

  • Weil die Wettervorhersage uns ja schon mit dem ersten Schnee gedroht hat, haben Herr Grillenscheucher und ich einen Großeinkauf in verschiedenen Supermärkten gemacht. Dabei hatten wir sogar das Glück, dass unsere allerliebsten Nudeln, Bavette, im Sonderangebot waren. Unterwegs gab’s eine Pause mit einer geteilten Dose Aranciata Rossa von Pellegrino – der Geschmack Italiens. Und Herr Grillenscheucher leistete Schlepp-Hilfe beim Verstauen der Vorräte in meinem Keller.
  • Lachen mit Herrn Grillenscheucher. 😀
  • Weil mich die Dunkelheit und die Kälte gerade derart schafft, bin ich immerhin an einem Abend von der Müdigkeit überwältigt sehr früh ins Bett gegangen, habe super geschlafen und bin am nächsten Morgen ganz erholt aufgestanden. Das war herrlich! Nun übe ich mich im früheren Ins-Bett-Gehen, was mal mehr, mal weniger gelingt.
  • Musik gab’s natürlich auch, Momentan ist mir täglich nach was anderem. Heute machte mir Robbie Williams mit seiner „Swing when you’re Winning“ gute Laune. U.a. mit diesem schönen Slowfox:

Novembernebel

Nebel, Dunkelheit, Müdigkeit. Typisch Herbst ist es also geworden. Die Aussicht vom Balkon ist morgens deprimierend grau und nach Feierabend rabenschwarz. Letzteres lohnt nicht mal ein Foto.

Auf der IKEA-Ideenseite habe ich Tipps für die kalte Jahreszeit gelesen. Die finde ich zwar etwas widersprüchlich, aber durchaus bedenkenswert.

Ein Tipp ist: Ignoriere die Dunkelheit! Das klingt so wunderbar trotzig. 🙂 Zwar halte ich es für nicht sehr zielführend, mit einer flackernden Laterne einen Spaziergang zu machen oder gar den Arbeitsweg anzutreten, aber vielleicht würde eine Taschenlampe tatsächlich helfen, auf den hier sehr unebenen und sehr dunklen Fußwegen weniger zu stolpern.

Ein weiterer Tipp ist: Alles einfach so nehmen, wie es ist. Tja, wenn das immer so einfach wäre… Irgendwie ist der Herbst eben eine Challenge, wie S. mir so schön schrieb, und es gilt jedes Jahr aufs Neue, sich die dunklen Tage hell zu machen.

Meine guten Dinge aus der Woche vom 1. bis 7. November 2018:

  • Mittags, wenn sich der Nebel aufgelöst hat und die Sonne scheinen lässt. Endlich Helligkeit! Dazu ist es zumindest dann fast warm mit 15° C und der Mantel kann auf dem Heimweg offen bleiben.
  • Herr Grillenscheucher hat mir Kartoffelrösti für meine Mittagspausen gemacht, die sehr lecker sind.
  • Meine Erkältung verzieht sich Stück für Stück.
  • Am Wochenende hat Herr Grillenscheucher eine Tarte Normande gebacken und damit sind wir zu L. und S. zum Kaffeetrinken gefahren. Die Tarte war toll und der Nachmittag auch.
  • Olga, die uns zu diesem Treffen brachte und auch wieder zurück. Keine Strecke, die ich üblicherweise fahre, und deshalb war ich ganz begeistert, dass ich den Weg mit Anleitung problemlos fand.
  • Sowieso war es ein Wochenende voller kulinarischer Köstlichkeiten: Entenbrust mit Spitzkohl und Bandnudeln stand sozusagen im Gegensatz zu Grützwurst mit Kartoffelpüree und Apfelmus. Und dazwischen gab’s die Tarte. Man braucht ja ein bisschen Polsterung gegen die Kälte. 😉
  • Musik! Gerade höre ich auf meinem Heimweg Billy Joel, mit dessen Songs ich so unglaublich viele Erinnerungen verbinde. (Leider kann ich viel zu viele davon mitsingen, was in der U-Bahn nicht sooo gut kommt. 😉 ) Welcher mein liebster ist, kann ich gar nicht sagen. Das ist sehr stimmungsabhängig. Aber einer, den ich immer total gern höre, ist dieser:

  • Gekühlte Rubinette-Äpfel! Für mich haben sie genau die richtige Mischung aus süß und sauer. Sie sind wunderbar saftig und außerdem klein genug, dass ich nicht nach der Hälfte schon satt bin. Und seit Spritta, der Apfelschneider, in meinem Büro wohnt, esse ich tatsächlich jeden Tag einen Apfel. (Allerdings muss ich zu Spritta anmerken, dass das Teilen von saftigen Äpfeln damit ziemlich spritzt. Es ist keine gute Idee, das kurz vor einem wichtigen Termin zu versuchen…)
  • Eine Sitzung mit meinem Ex-Chef, die richtig gut war, was vor allem an ihm lag. Endlich jemand, der das Thema, um das es ging, ernst nimmt und dessen Komplexität nicht abstreitet.
  • Auf dem Wochenmarkt habe ich herrlich weiche Tannenzweige zum Abdecken der Erde von den Balkonpflanzen gekauft. Der Plan war, sie am kommenden Wochenende in den Töpfen und Kästen zu verteilen. Weil die Wettervorhersage fürs Wochenende hartnäckig von Regen spricht, habe ich mich doch heute in der abendlichen Dunkelheit damit beschäftigt. Auch dieser Teil der Wintervorbereitung ist damit weitgehend erledigt und das gibt drei Fleiß-Sternchen dafür, dass es im Dunkeln echt doof war. Ich hoffe auf trockene Momente im Hellen am Wochenende, um vielleicht hier und da noch nachzubessern.
  • Ich durfte wieder Bücher kaufen, weil der SUB auf einen gefährlichen Tiefstand gefallen ist. Ein paar habe ich vorbestellt und weitere zwei beim Stöbern im Buchladen gefunden. Das macht mich immer sehr glücklich.

 

Sommer im Herbst

Immer noch ist in Hamburg Sommer im Herbst. Sonne, Sonne, Sonne und täglich über 20° C. 😎 Selbst der Nebel hat es aufgegeben. Wunderschön und so ungewohnt, dass ich mich nur mit Mühe entscheiden kann, was ich anziehen soll. Es gibt wahrhaftig schlimmeres. Z.B. habe ich gelesen, dass unsere Flüsse langsam austrocknen, weil es so wenig regnet. Noch gehe ich fest davon aus, dass Regen und Kälte auch in diesem Herbst kommen werden, und hoffe dabei sehr, dass es nicht solche Wassermassen sein werden wie kürzlich z.B. auf Mallorca.

Meine guten Dinge aus der Woche vom 11. bis 17. Oktober 2018:

  • Weil der Nebel kaum noch eine Chance hatte, leuchteten die Bäume rot hinter meinem Balkon morgens vor blitzeblauem Himmel:

  • Büropausen mit Sonne auf der Nase.
  • Herr Grillenscheucher hat sich sehr über meine Geschenke zu seinem Geburtstag gefreut.
  • Und wir hatten einen fabelhaften Nachmittag und Abend an seinem Geburtstag.
  • Die Werbung für Radiowerbung bringt mich so oft zum Lachen. Ganz besonders für „Smart Home“ könnte ich die Macher knuddeln. „Der Espresso ist fertig.“ – das entspricht genau meiner Horrorvorstellung. 😀 (Ich glaube nicht, dass ich den Spot veröffentlichen darf. Deshalb bitte eigenständig aus der Liste suchen und anhören.)
  • In meinem Briefkasten lag ein dicker Umschlag von der Stadtreinigung und ich dachte schon, ich hätte irgendwas falsch gemacht. Aber nein, sie haben mir einen Teil der 30 kostenlosen Biomüll-Tüten, auf die Hamburger pro Jahr jetzt Anspruch haben, geschickt. Na, das nenn ich doch mal Service! Und das Beste ist, dass man darin auch Pflanzenabfälle entsorgen kann. Dafür kamen die Tüten in diesem Jahr etwas spät, aber nächstes Jahr werde ich sie garantiert dafür nutzen.
  • Meine Firma veranstaltet jährlich eine Jubiliarsfeier. Dieses Jahr durfte ich auch teilnehmen und tat es sogar aus lauter Neugierde. Erwartet habe ich so ein Smalltalk-Ding, was mir grundsätzlich keinen Spaß macht. Das war es wohl grundsätzlich auch. Aber ich traf zu meinem großen Glück Kollegen aus meiner ehemaligen Abteilung, die ich schon immer gern mochte, und wir hatten jede Menge Spaß.
  • Ein Sommer-Herbst-Abend mit Herrn Grillenscheucher auf meinem Balkon.
  • Ich habe es geschafft, meine Chilischoten aufzufädeln und aufzuhängen.
  • Herr Grillenscheucher hatte mir eine leckere Tortilla Espanola für meine Mittagspausen vorbereitet.
  • Mein Chef wurde doch einigermaßen kleinlaut als ich ihm sagte, dass wir eine seiner Erwartungen seinetwegen nicht erfüllen können. Eine innere Befriedigung für mich, auch wenn es nichts ändern wird.
  • Rascheln durch buntes Herbstlaub.
  • Und natürlich Musik auf den Ohren. In dieser Woche gab es u.a. Queen und mein absolutes Lieblingslied von ihnen: