Workshop-Tag

Das ist ja immer so eine Sache mit externen Beratern, die von sonst woher kommen. Sie wollen berechtigterweise mehrstündige Workshops mit uns machen, aber damit weder früh anfangen noch spät aufhören. Verständlich, denn sie möchten die Sache an einem Tag erledigt haben, ohne dabei zu nachtschlafender Zeit an- oder abzureisen. Das bedeutet, dass derartige Workshops häufig ohne Mittagspause geplant werden, aber eben genau über die Mittagspausenzeit stattfinden. Dafür fehlt mir jedes Verständnis, denn jedem Teilnehmer wird der Magen in den Kniekehlen hängen und dadurch die Konzentration flöten gehen, auch den Beratern. Leider ist diese Problematik mit den wenigsten Beratern vorab zu klären – sie reden einfach nicht darüber. 😮 Rätsel der Menschheit…

  • Beim heutigen Workshop haben A. und ich dieses Problem durch eine große Bestellung von belegten Brötchen in der Kantine gelöst. So konnten wir die Pause kurz halten und trotzdem die Mägen beruhigen. Und zu meinem Glück mag ich die Kantinenbrötchen.
  • Hinterher habe ich noch ein dringend fälliges Protokoll zu Ende geschrieben und kriege ein Fleiß-Sternchen. 😉
  • Der kürzlich gesäte Rucola guckt schon neugierig aus der Erde.

Newsletter

Der bereits unter „Guter Dinge“ erwähnte Newsletter vom Biogartenversand enthielt auch ein paar Tipps für den Balkongärtner im Februar. Ob ich sie umsetze, weiß ich noch nicht – eigentlich ist es doch noch viel zu ungemütlich da draußen. Aber wer weiß, vielleicht gibt’s ja ein paar Tage mit erträglichem Wetter und vielleicht gibt es hier Leser, die das Wetter nicht abschreckt. Also stelle ich mal ein, was ich interessant fand.

  • Rückschnitt der mehrjährigen Kräuter und Blumenstauden Ende Februar. Anschließend die Erde auflockern.
  • Düngen der „hungrigeren“ Arten. Als Beispiele dafür wurden Liebstöckel, Zitronenmelisse, Minze, Astern, Pfingstrosen und Phlox genannt.
  • Aussaat auf der warmen Fensterbank, sofern man im Gegensatz zu mir dafür Platz hat: Tomaten, Paprika, Auberginen.
  • Aussaat geschützt: Salat, Rucola, Kresse.

Die Erläuterungen zu den verschiedenen Dünger-Arten fand ich ebenfalls hilfreich. Vermutlich bleibe ich trotzdem beim bewährten Langzeitdünger, aber das Wissen kann ja auch nichts schaden:

  • Stickstoffhaltige Dünger wie Hornspäne bewirken ein starkes Wachstum.
  • Phosphordünger fördern gezielt die Blüten- und Fruchtbildung.
  • Kali sorgt für Stabilität der Pflanzen gegen Hitze, Kälte und Trockenheit. Kalk macht durch die Anhebung des pH-Wertes im Boden vorhandene Nährstoffe für die Pflanzen verfügbar und wirkt positiv auf die Bodenstruktur. Das ist besonders für z.B. Lavendel und Salbei wichtig.
  • Die meisten langjährigen Kräuter benötigen eine ausgewogene, zurückhaltende Düngung. Der Biogartenversand empfiehlt dafür Malzkeimpellets oder etwas Rinderdung oder verrotteten Schafsmist. (Wow, was man alles machen kann…)

Viel Erfolg beim Ausprobieren!