Der Nachtrag vom Wochenende

Das ist nicht so gelaufen wie geplant. 🙁 Zuerst gab es am Freitag Dauerregen und einen Temperatursturz um 10° C, wodurch ich mir eine ErkĂ€ltung eingefangen hab. Am Samstag keine WetterĂ€nderung, so dass es zu dunkel war, um eventuelle Flecken an meinen WĂ€nden sehen zu können. Am Sonntag brach meine ErkĂ€ltung aus und heute haben wir hier ein kleines Krankenlager, denn Herr Grillenscheucher hat sich eine Schulter sehr schmerzhaft verzerrt. Also sind wir lĂ€ngst nicht so weit mit der Renovierung wie wir eigentlich geplant hatten. Das waren die schlechten Nachrichten; kommen wir nun zu den guten Dingen.

Die guten Dinge von Freitag:

  • 3 uralte Teppiche beim Recycling-Hof entsorgt. Endlich sind die staubigen Dinger weg und bald gibt es frischen Ersatz.
  • Trotz Dauerregens zum Einkaufen auf den Wochenmarkt gegangen. Ein GlĂŒck, denn so sahen wir unsere Lieblings-GemĂŒseverkĂ€uferin, mit der wir immer so viel rum gealbert haben, nochmal. Sie hat nun eine Vollzeitstelle gefunden. Schade fĂŒr uns, aber sehr schön fĂŒr sie.
  • Endlich hat die Tanzschule wieder geöffnet und Herr Grillenscheucher und ich hatten Spaß beim Tanzen.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Ein fauler Tag, weil es bei der Dunkelheit ja keinen Sinn machte, in meine Wohnung zu fahren.
  • Einen Berg GemĂŒse vom Markt geschnippelt: Tomaten, Auberginen und Zucchini aus dem Anbau des GemĂŒsehĂ€ndlers. Sehr, sehr lecker.
  • Trotz nur weniger WolkenlĂŒcken zwei Sternschnuppen gesehen.

Die guten Dinge von Sonntag:

  • Am Nachmittag wurde es endlich wieder heller und wir sind in meine Wohnung gefahren. Trotz ErkĂ€ltung haben wir einiges geschafft. Flecken an den WĂ€nden beseitigt. Fußleisten geschrubbt und wieder angebracht. Usw. Das war tapfer und gibt mindestens 3 Fleiß-Sternchen. 😉
  • Das Chaos in meiner Wohnung ist immer noch groß, aber dafĂŒr blĂŒht auf dem Balkon die erste Sonnenblume.

  • Zusammen mit Herrn Grillenscheucher einen Geburtstagsbrief an unsere Patentochter geschrieben und per Mail nach Indien geschickt. Er wurde ihr heute, an ihrem Geburtstag ĂŒbergeben.

Die guten Dinge von heute:

  • Ich habe sehr lange geschlafen. Das hat die ErkĂ€ltung ein wenig vertrieben und mir geht es im VerhĂ€ltnis zu gestern sehr viel besser.
  • Die Sonne ist wieder da und es ist angenehm warm. 😎
  • Ein GlĂŒck habe ich gerade meine Auszeit, so dass es nicht wirklich schlimm ist, dass wir heute krankheitsbedingt in meiner Wohnung nicht weiter arbeiten konnten. Das entspannt die Situation doch erheblich. Trotzdem hoffe ich, dass wir morgen weiter machen können.

Gestern & heute

Es gab mal eine Kneipe in Hamburg mit dem Namen „Gestern & heute“, die ich sehr gern mochte. Vor allem in meiner jugendlichen NachtschwĂ€rmer-Zeit, denn dort gab es rund um die Uhr warmes Essen, was im Morgengrauen sehr praktisch sein konnte. 😉 Leider, leider gibt es diese Kneipe schon seit einigen Jahren nicht mehr. Aber darum geht es in diesem Beitrag nicht – das fiel mir nur bei der Überschrift ein.

Gestern und heute ging es weiter mit der Renovierung. Und, juchuh, nun sind alle WĂ€nde gestrichen.

Die guten Dinge von gestern:

  • Herr Grillenscheucher und ich haben im Schlafzimmer alles fĂŒr die Wandmalerei vorbereitet. Abkleben ist so ziemlich die blödeste Arbeit, die es gibt. Aber es ist geschafft und zwei WĂ€nde konnten schon blau gestrichen werden.
  • Erneuter Besuch in der MĂ€nnerboutique, weil wir Malerbedarf-Nachschub brauchten. Bei der Gelegenheit hat Herr Grillenscheucher eine neue Duschbrause bekommen.
  • Die Nachricht von meiner Mama, dass sie fĂŒr das anstehende RasenmĂ€hen Nachbarschaftshilfe bekam und wir dafĂŒr nun doch nicht am Samstag hinfahren mĂŒssen. Daran ist sowohl die Nachbarschaftshilfe super als auch die Tatsache, dass wir an dem Tag weiter in meiner Wohnung arbeiten können.

Die guten Dinge von heute:

  • Nochmal brĂŒderliche Hilfe beim WĂ€ndestreichen. Nun sind die WĂ€nde im Schlafzimmer blau und vanille-gelb und die KĂŒche ist orange gestrichen.

  • Dank meines Bruders haben wir den Radiosender gewechselt und hören nun Alsterradio. Cool, so viel Musik, die ich auswendig mitsingen kann. TrĂ€ller. 😉
  • Nach getaner Arbeit ein Glas Wein auf Herrn Grillenscheuchers Balkon in den letzten Sonnenstrahlen und danach die wunderbare neue Duschbrause genossen.

Vanille-Gelb

Vanille-Gelb ist so eine Farbe, die ich total gern mag. Sie ist fĂŒr meine Begriffe wunderbar sanft, hell, sonnig und heiter. Deshalb sind die meisten WĂ€nde in meiner Wohnung in dieser Farbe gestrichen bzw. inzwischen wieder gestrichen.

  • Wir durften ausschlafen – was fĂŒr ein wunderbares GefĂŒhl!
  • SĂ€mtliche fleckige Stellen im Wohnzimmer und im Flur sind nun eliminiert. Immer wieder habe ich mit Argusaugen die WĂ€nde und Decken betrachtet und nach gepinselt bis wirklich kein Fleck mehr zu sehen war. Der Teil ist definitiv erledigt. 🙂 Das Chaos tobt weiterhin:

  • Körperlich erschöpft Feierabend zu machen, mit einem Gas Wein in Herrn Grillenscheuchers KĂŒche zu sitzen und weiter zu planen.

Der Nachtrag vom Wochenende

Dieses Mal inklusive Montag. Das Wochenende war wie erwartet arbeitsreich. In meiner Wohnung herrschen wie erwartet Chaos und Farbflecke. Aber es geht voran mit der Renovierung.

Die guten Dinge von Freitag:

  • AdiĂłs BĂŒro fĂŒr zwei Monate und die Sonne schien. 😎
  • Wahre Berge von Essen fĂŒr die nĂ€chsten Tage eingekauft. Puh, ich war froh als das erledigt war!
  • Hack mit GewĂŒrzen, Eiern und Brot durch matschen und daraus Frikadellen formen. Erinnert immer so schön an Sandkastenspiele. 😉

Die guten Dinge von Samstag:

  • Unser Patenkind ist da! Genau genommen haben wir die Unterlagen ĂŒber unsere Patentochter vom Verein Kinderhilfe Chittapur bekommen, die wir ab jetzt monatlich unterstĂŒtzen. Sie ist schon fast 9 Jahre alt und hat einen komplizierten indischen Namen. Wir nennen sie Bhagy – das können wir uns wenigstens merken. 🙂
  • Ein kurzer Besuch in der MĂ€nnerboutique und auch die restlichen Notwendigkeiten fĂŒr die Renovierung bekommen. Vor allem einen gĂŒnstigen Akkuschrauber, denn die Akkus der vorhandenen haben den Geist aufgegeben.
  • So konnte es losgehen: Herr Grillenscheucher und ich haben angefangen, meine Wohnung auseinander zu nehmen. Sooo viele Schrauben, die zu lösen waren. Ein Hoch auf den neuen Akkuschrauber!

Die guten Dinge von Sonntag:

  • Mein Bruder kam zum Helfen. Zu dritt haben wir den Flur und das Wohnzimmer gestrichen. Wow, ist es da jetzt wieder hell! 😼
  • Zur StĂ€rkung gab es zwischendurch Frikadellen und Kartoffelsalat – lecker.
  • Ein GlĂŒck, dass ich wĂ€hrend der Renovierung bei Herrn Grillenscheucher unterkriechen und dem Chaos in meiner Wohnung entfliehen kann.

Die guten Dinge von heute:

  • Von viel LĂ€rm geweckt worden, aber dafĂŒr hat Herr Grillenscheucher jetzt eine Gegensprechanlage in seiner Wohnung, wo es vorher nur eine Klingel gab.
  • Zusammen angefangen, mein Wohnzimmer aufzurĂ€umen, damit wir Platz fĂŒr den ganzen Kram aus dem Schlafzimmer haben, das ja auch noch gestrichen werden will. Es ist so ein erleichterndes GefĂŒhl, wenn die Dinge wieder an ihren Platz kommen. (Allerdings muss hier und da nochmal drĂŒber gestrichen werden. 🙁 )
  • Ein bisschen Zeit und Muße fĂŒr meinen Blog zu haben.

Noch einmal schlafen…

… dann beginnt meine diesjĂ€hrige Auszeit vom Job. 🙂 Die wird zwar auch arbeitsreich, aber anders als am Schreibtisch. Mal sehen, ob ich nach farb-beklecksten Tagen noch zu sinnvollen Blog-BeitrĂ€gen in der Lage bin. Bitte nicht wundern, wenn die schöne RegelmĂ€ĂŸigkeit hier fĂŒr eine Weile zu einer schönen UnregelmĂ€ĂŸigkeit wird.

Von gestern möchte ich noch ein super gutes Ding nachtragen:

  • Eine Mail von meiner Mama mit der tollen Nachricht, dass ihr Mann keine weiteren Behandlungen nach der Operation benötigt. Ein ganz großes GlĂŒck!

Die guten Dinge von heute:

  • Im BĂŒro habe ich schon fast alle Vorbereitungen fĂŒr meine lĂ€ngere Abwesenheit erledigt. Ein Fleiß-Sternchen. 😉
  • Das Lied „Sowieso“ von Mark Forster, das ich gerade so gern mag:

  • Vorfreude auf meine Auszeit, auch wenn ich mir darĂŒber im Klaren bin, dass ich im Zuge der Renovierung öfter am Stöhnen sein werde.