Veräppelt

Na, da hat uns das Wetter aber ganz schön veräppelt als es im Februar schon einen auf Frühling machte. 👿 Hier ist es seit Tagen kalt, grau, nass und stürmisch. Schlimmer noch: mindestens die nächsten 4 Tage bleibt es so. Ich bin nicht amüsiert und versuche, mich damit zu trösten, dass das nach dem letzten heißen, trockenen Sommer gaaanz wichtig für den Grundwasserspiegel und die Wasserreservoirs ist.

Meine guten Dinge aus der Woche vom 7. bis 13. März 2019:

  • Ganz knapp vor einem richtig heftigen Regenschauer nach Hause zu kommen. Da hatte ich richtig Glück und von drinnen gab’s dann auch noch einen Regenbogen zu bewundern.
  • Überraschungsessen in der Kantine: ein superduper leckerer Cheeseburger. Seufz, tat der an dem Tag gut!
  • Ich habe das erste Mal das ausprobiert, was sich in meiner Firma „mobiles Arbeiten“ nennt. Das funktionierte – gelinde gesagt – suboptimal. Ich möchte gar nicht wissen, wie es gewesen wäre, wenn ich es nicht von zu Hause mit einem ziemlich stabilen WLAN gemacht hätte, sondern tatsächlich irgendwo unterwegs. Gut daran war dennoch, morgens nicht durch den Regen zu müssen und überhaupt den Arbeitsweg zu sparen. Richtig toll fand ich, währenddessen die Waschmaschine laufen lassen und eine Bildschirmpause zum Aufhängen derselben nutzen zu können. 😉
  • Inzwischen habe ich diverse Kollegen zu ihren Erfahrungen mit dem mobilen Arbeiten befragt, einige Hinweise bekommen und ein sehr liebes Angebot für einen Test mit einem anderen Laptop.
  • Blühende Narzissen und Kirschbäume. Und meine Kräuter-Aussaat wächst und gedeiht auch. Sogar das Basilikum hat sich überwunden, aus der Erde zu gucken.

  • Beim Tanzen war es nochmal voller als in vielen der letzten Wochen, aber Herr Grillenscheucher und ich haben uns trotzdem ganz wacker geschlagen.
  • Ein kleiner Einkaufsbummel, bei dem ich u.a. zwei neue Jogginghosen erstand. Nein, keine Sorge, ich hab nicht mit dem Joggen angefangen und auch nicht die Kontrolle über mein Leben verloren, wie Herr Lagerfeld so legendär behauptete. Ich finde sie zu Hause nur einfach super gemütlich.
  • Außerdem fand ich zwei schöne Tagebücher:

  • Essen ohne Nudeln kann auch gut schmecken. 😮 Es gab nämlich Ofen-Hähnchen-Schenkel auf den Wunsch von Herrn Grillenscheucher.
  • Obwohl das Wetter echt zu wünschen übrig lässt, ist es jetzt vor und nach der Arbeit hell.
  • Eine sehr entspannte Gruppenrunde mit unserem Abteilungsleiter, der sich gern an unseren Spekulationen, wer demnächst wessen Stelle in unserer Firma kriegt, beteiligte. Das war lustig und interessant. Irgendwie fange ich doch noch an, den Mann zu mögen.
  • Diese Postkarte, die ich angesichts der Situation sehr passend finde, hängt jetzt in meinem Büro:

  • Ich habe einen sehr anstrengenden Schulungstag überlebt. Uffz! Allein für die Stühle in den Schulungsräumen müsste man direkt jemanden ermorden.
  • Musik auf den Ohren und in dieser Woche habe ich mich erneut in Bill Withers „Lovely Day“ verliebt:

Der Nachtrag vom Wochenende

Kaum ist Wochenende, schon regnet’s. Inzwischen nehme ich das mit stoischer Gelassenheit hin und freue mich einfach zum Ausgleich ein bisschen mehr darüber, frei zu haben.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Kantinentreffen mit B. und M. und leckerer Grützwurst. 😀
  • Im Regen zum Wochenmarkt gegangen. Hinter den Regenwolken kam die Sonne durch und zauberte einen wunderschönen Regenbogen. Pünktlich beim Eintreffen auf dem Markt hörte der Regen auf und wir konnten im Trockenen einkaufen.
  • Tanzen war fein, auch wenn es zeitweise eher an Hindernislauf erinnerte, weil es so voll war.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Herr Grillenscheucher und ich haben seine Eltern besucht. Es gab sehr leckeres Essen – zum Nachmittagskaffee eine Tarte Tatin und zum Abendessen Boeuf Bourguignon. Wir haben erzählt und gelacht und über die Unfähigkeit der Politiker, weiter als von 12 bis Mittag zu denken, die Köpfe geschüttelt.
  • In den vollen Zügen auf dem Hin- und Rückweg trotzdem Plätze zum Sitzen gefunden.
  • Hinterher noch lange mit Herrn Grillenscheucher erzählt.

Die guten Dinge von heute:

  • Ausgeschlafen.
  • Es war Putz- und Flicktag. Nun blitzt meine Wohnung wieder und ein Regal konnte mit einem untergeschobenen Stück Pappe gerade gerückt werden.
  • Herr Grillenscheucher hat die neue Lichterkette zusammen gebastelt. So richtig durchdacht ist das Konzept von good moods ehrlich gesagt nicht, aber es hat dann doch irgendwie geklappt. Und jetzt habe ich eine wunderschöne Lichterkette, die farblich perfekt in mein Wohnzimmer passt:

Der Nachtrag vom Wochenende

Dies war ein sehr schönes, sehr diskutierfreudiges Wochenende. Meine Güte, es ist schon eine ganze Weile her, dass wir halbe Nächte durch gequatscht haben. Man wird halt älter…

Die guten Dinge von Freitag:

  • Die Zusage für verbilligte Karten für ein besonderes Konzert in der Laeiszhalle in meinem Mailpostfach. Wie toll, dass das geklappt hat!
  • Unterwegs ein paar Kastanien aufgesammelt. Es wird wirklich Herbst, seufz.
  • Unser Tanzkurs lernt jetzt endlich auch den Slowfox. Der gehört zu den schwierigsten Tänzen und deshalb wird er erst spät gelehrt. Wir hatten tatsächlich so gut wie alles vergessen, aber unser wunderbarer Tanzlehrer D. hat gleich gesehen, wo es hakt. Er hat ein paar Mal eingegriffen und dann hatten wir zumindest die Grundfolge, die immerhin 9 Schritte lang ist, wieder drauf. Ich liebe diesen Tanz, der im besten Falle ein einziges Gleiten ist, und die Musik. D. nennt sie „Striptease-Musik“. 😉

Die guten Dinge von Samstag:

  • Herr Grillenscheucher hat mir ganz viel geholfen. Nun sind die Wohnzimmergardinen wieder gewaschen, diverse Postkarten gedruckt und mein Blog hat auf der rechten Seite eine kürzere Leiste für die Archiv-Beiträge.
  • Ich habe Hack zu Frikadellen-„Teig“ verknetet. Das mache ich total gern – es fühlt sich ein bisschen an wie mit Klackermatsch zu spielen. 😉 Herr Grillenscheucher hat sie gebraten und sie sind einfach köstlich geworden – besonders zusammen mit der am letzten Wochenende erstandenen, süchtig machenden Barbecue-Soße.
  • Nächtliche Diskussionen mit Herrn Grillenscheucher und ein paar Entscheidungen gefällt.

Die guten Dinge von heute:

  • Ausschlafen – war auch dringend nötig.
  • Gemeinsames Putzen. Erstaunlich, dass das so viel Spaß machen kann.
  • Ein wunderschöner, großer Regenbogen.