Warmer Sonnenschein

Wow, was war das denn für ein perfektes Osterwetter? 😎 Vier freie Tage und dazu Sonne, Sonne, Sonne. Einfach wunderschön! Da war es ganz einfach, viele gute Dinge in der Woche vom 18. bis zum 24. April 2019 zu finden:

  • ver.di hatte einen Info-Stand in unserer Kantine und einen ganzen Tisch voller Osterhasen mit Schildern „in der Hand“. Ich durfte den mitnehmen, mit dessen Schild ich jederzeit – selbst wenn man mich spontan aus dem Schlaf reißen würde – auf die Straße ginge:

  • Am Gründonnerstag konnte ich früher Feierabend machen und mich mit Herrn Grillenscheucher auf dem Wochenmarkt in der Sonne (!) treffen. Die meisten unserer liebsten Markthändler waren extra einen Tag früher als normalerweise gekommen und wir haben uns mit ganz viel leckerem Essen eingedeckt.
  • Vier Tage zusammen mit Herrn Grillenscheucher zu verbringen.
  • Manchmal liebe ich meine Nachbarn. 😉 Die Büsche vor den Häusern waren liebevoll mit Ostereiern geschmückt:

  • Bei schönstem Wetter haben Herr Grillenscheucher und ich meinen Balkon Stück für Stück sommerfein gemacht. Gesät, getopft, geputzt und Möbel aus dem Keller geholt. Jedes Jahr wieder wundere ich mich, wie viel Arbeit das ist. Und jedes Jahr wieder freue ich mich wie Bolle, wenn alles so langsam schön wird. Erste Fotos:

 

  • Seit es nur noch diese blöden LED-Lichternetze gibt, muss dieses Netz jedes Jahr ausgetauscht werden, weil zu viele Birnchen kaputt gehen und man sie im Gegensatz zu früher nicht mehr auswechseln kann. Was daran jetzt energiesparender sein soll, erschließt sich mir nicht. 🙄 Aber Herr Grillenscheucher hat sich tapfer an die Arbeit gemacht, die einen eigentlich die ganze Zeit fluchen lässt, weil nicht zu erkennen ist, wo vorn, hinten, oben oder unten von dem blöden Netz sein soll. (Können die denn nicht einfach Markierungen an den Ecken anbringen, die Dussel?) Und schließlich erstrahlte mein Balkon in neuem Licht:

  • Zusätzlich gibt es dieses Jahr Beleuchtung durch Lampions, die ich kürzlich bei IKEA erstand und die uns zunächst leicht verzweifeln ließen. Sie wollten nämlich einfach nicht leuchten. Auch nicht als wir den An- und Ausschaltknopf gefunden hatten. Leider ist die Bedienungsanleitung mal wieder derart kryptisch, dass sich einfach nicht erschloss, dass sie nicht nur einen An- und Ausschaltknopf haben, sondern zusätzlich einen Lichtsensor, so dass sie eben erst bei Dunkelheit leuchten. Hach, was habe ich mich gefreut, als sie es endlich taten!

  • Ganz liebe Osterpost im Briefkasten.
  • Jeden Abend gab es leckeres Essen.
  • Ein Video mit Wasserrauschen von S. auf WhatsApp.
  • Ein Blumenstrauß von meinem Balkon. Sozusagen letzte Grüße der Narzissen und Tulpen bevor sie ihren Platz für anderes räumen mussten. Und die Tulpen duften unendlich gut.

  • Das grandiose Gefühl, nach den vier freien Tagen noch Urlaub zu haben. Nach all der Anstrengung auf dem Balkon am Wochenende habe ich erstmal einen sehr faulen Tag eingelegt.
  • So viele lächelnde Menschen unterwegs und alle waren total freundlich und hilfsbereit miteinander. Wie schön und einfach das Miteinander manchmal sein kann. Es braucht nur ein paar freie Tage und gutes Wetter.
  • Alle Fenster sind geputzt und ich habe wieder den totalen Durchblick. 😉
  • Ich habe – vermeintlich – alle mehrjährigen Pflanzen gedüngt und mit frischer Erde versorgt. Irgendwie habe ich doch eine übersehen. Naja, die kommt nun morgen dran. So ein Glück, dass ich noch Urlaub habe!
  • Am Wochenende haben wir den Radiosender gewechselt, um den Osterhitmarathon von Radio Hamburg zu hören. Dieses Jahr gab es die Top 830 und wir haben uns köstlich über die Moderationen und die Auswahl der Lieder amüsiert. Das ist jedes Jahr ein großer Spaß. Daraus gibt es diese Woche die Musik. Ein Evergreen und eins, das mich fasziniert, weil es schon mehrfach gecovert wurde, obwohl es erst seit letztem Jahr existiert:

Bunt-fröhliche Ostern für alle

Die Eiertage, wie mein einer Projektleiter die Ostertage nennt, stehen vor der Tür und ich freue mich sehr auf die 4 freien Tage. Ganz besonders, weil das Wetter hier in Hamburg wunderschön sonnig und warm werden soll. Der Wind, der Wind, das himmlische Kind, wehte mir nämlich eine gefühlte Ewigkeit lang eiskalt ins Gesicht und die Frisur heillos durcheinander. Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr mich diese Eiseskälte frustiert hat. 🙁 So langsam schafft es die Sonne, den Wind aufzuwärmen, und im selben Tempo steigert sich meine Laune.

Die guten Dinge, die ich aus meiner recht schwierigen Woche vom 11. bis 17. April 2019 erzählen kann:

  • Ein relativ früher Feierabend und danach alles geschafft, was zu schaffen war, was ziemlich viel war. Ich kriege ein Fleiß-Sternchen. 😉
  • Unser Tanzkurs scheint sich nicht leeren zu wollen, obwohl die Neujahrsvorsätze längst verpufft sein sollten. Herr Grillenscheucher und ich müssen also lernen, mit der vollen Tanzfläche zurecht zu kommen. Letzten Freitag ging es schon ziemlich gut.
  • Ein Wochenende mit ekelhaftem Wetter und es war so schön, dass wir keinen Fuß vor die Tür setzen mussten.
  • Stattdessen gab es ausgiebiges Schlafen und Faulsein. Immerhin haben wir Osterpläne inklusive Menüplan für die Zeit gemacht.
  • Eine neue Kaffeemaschine für Herrn Grillenscheucher, die ihm sehr gut gefällt. Die alte hatte nämlich verdientermaßen nach 12 Jahren die Rente eingereicht.
  • Lustloser, vertrödelter Montag. Nett, dass das zwischendurch auch mal geht.
  • Endlich war die Sonne mal wieder zu sehen und es gab wunderschöne Sonnenuntergänge vor meinem Balkon.

  • Mal wieder ein Lob von meinem einen Projektleiter. 🙂
  • Die Ruhe bewahrt als sämtliche Busse und Bahnen, mit denen ich fahren musste, Verspätung hatten. Normalerweise sind die Öffis hier ja recht zuverlässig, aber an manchen Tagen fragt man sich, welche Katastrophe eingetreten ist, dass es so zäh läuft. Meistens gar keine. 😯
  • Hamburg hat den Frühling eingeläutet. Zuerst wurden die Alsterschwäne aus ihrem Winterquartier entlassen und dann wurde die Alsterfontäne wieder angeschmissen.
  • Bei mir quasi um die Ecke hat ein neues Café eröffnet, das beim Vorbeigehen sehr nett aussah. Es ist in die Räume der vorher ältesten Konditorei Hamburgs eingezogen und ich bin sehr froh, dass dort nicht noch ein Telefonladen, eine Apotheke oder eine Ketten-Bäckerei aufgemacht hat – von denen gibt’s nämlich schon mehr als genug. Noch dazu heißt dieses neue Café „Malina„. Das war der Nick-Name einer Frau in einem Internet-Forum, die ich ganz fest in mein Herz geschlossen habe. Leider ist sie gestorben, aber ich denke noch sehr oft an sie.
  • Urlaubsvorfreude!!! Ich habe nämlich nicht nur an den Eiertagen frei, sondern auch noch bis zum 1. Mai. 😎
  • Meine Wer-bin-ich-Challenge bei Zeit zu Leben ist schon zuende, aber die dort gestellten Aufgaben gären weiter in mir. Ganz langsam fallen die Puzzle-Stücke ineinander und ich bin froh, dass die Plattform für diese Challenge noch eine Weile geöffnet ist.
  • Musik auf den Ohren gab es auch. Eher ein bisschen lustlos wegen meiner wetterbedingten schlechten Laune. Deshalb gibt’s diese Woche mal ein Lied, das mein Radio am Wochenende spielte und das ich sehr gern mag:

Der Nachtrag vom Osterwochenende

Hach herrlich, so ein XXL-Wochenende! Das Wetter hat dem April alle Ehre gemacht – Regen, Sonne, Graupel, alles dabei. Deshalb fiel der Plan, den Balkonfußboden vom Grünbelag zu befreien, im wahrsten Sinn ins Wasser. Dafür konnten wir schön faul sein und dem Oster-Mega-Hit-Marathon auf Radio Hamburg lauschen.

Die guten Dinge von Donnerstag:

  • Früher Feierabend und ab ins lange Wochenende.
  • Eine Osterkarte von E. im Briefkasten.
  • Passend zu Ostern ein großer Strauß Osterglocken vom Wochenmarkt.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Einen VW-Bus gebaut. 😉

  • Endlich mein Bücherregal umgeräumt. Seit ich es habe – also seit ziemlich vielen Jahren – ging mir die Verteilung der Böden darin auf die Nerven. Kürzlich hatte ich die zündende Idee, wie es schöner sein könnte. Und tatsächlich hat sich der Umbau gelohnt. Jetzt sieht es viel ruhiger aus.
  • Mit Herrn Grillenscheucher ein paar Rumba-Figuren geübt. Ich glaube, wir können uns langsam wieder in die Tanzschule trauen.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Einen der heftigen Schauer abgewartet und uns danach in die Innenstadt getraut. Wir hatten so viel Glück, denn es hat immer nur dann geregnet, wenn wir gerade in irgendeinem Laden waren. Als erstes haben wir die Alsterschwäne begrüßt, die wegen der Geflügelpest erst letzte Woche aus ihrem Winterquartier wieder ins Freie durften.

  • Wir haben uns den wunderschönen Buchladen „stories!“ angesehen und gestaunt, was sich alles verändert hat in der Innenstadt. Osterhasen waren natürlich auch unterwegs. Und wir hatten einen super guten Shopping-Lauf. Alles bekommen, was auf der Einkaufsliste stand. Leckeren Kaffee im Nespresso-Shop probiert und für die Kreuzfahrt gekauft. Ziemlich zum Schluss schlich sich noch ein Rucksack in mein Herz und musste sogleich adoptiert werden. 😉

    

  • Die wunderschön blühenden Kupfer-Felsenbirnen, an denen ich quasi täglich vorbei komme.

  • Bonus: Im Briefkasten waren die Reiseunterlagen für die Kreuzfahrt. Ganz bald ist es soweit. 😎

Die guten Dinge von Sonntag:

  • Die Erkältung, die mich beschleichen wollte, ist doch nicht geblieben.
  • Ganz viel Spaß mit dem Oster-Mega-Hit-Marathon gehabt, der dieses Jahr schon 828 Lieder lang war. Ich liebe diese Sendung seit es sie gibt und freue mich über die geniale Vielfalt der Musik, die sich die Hörer wünschen. Z.B. „Pizza“ von der Antilopen Gang – ich kannte vorher weder das Lied noch die Band. Ist auch nicht so meine Musik, aber der Text ist klasse.

  • Das erste Mal Spargel polnisch in diesem Jahr genossen.

Die guten Dinge von heute:

  • Lange schlafen.
  • Besuch von einem Rotfinken auf meinem Balkon.
  • Weiter den Oster-Mega-Hit-Marathon gehört und mich darüber gefreut, dass „120 Schweine nach Beirut“ von Mike Krüger wieder dabei war. 😀

Kalter Regen

Es ist grau und kalt und nass da draußen. Und das Schlimmste ist, dass es über die Osterfeiertage so bleiben soll. 🙁 Das ist einfach nicht nett, wenn man schon mal 4 Tage am Stück frei hat.

  • Herr Grillenscheucher hat den Klempner bei mir empfangen, während ich im Büro war. Nun ist endlich auch der Hauptwasserhahn wieder funktionstüchtig. (Nach über einem Jahr hielt es die Hausverwaltung dann doch mal für angebracht, jemanden zu schicken…)
  • Eine zu lange Sitzung mittendrin für ein paar Turnübungen verlassen. Danach konnte ich mich wieder konzentrieren.
  • Ein Stück Schokolade.

Ich wünsche allen, die hier lesen, ein fröhliches, buntes und sonniges Osterfest!

Verlängertes Wochenende

Dieses Wochenende habe ich mir mit Resturlaubstagen aus dem letzten Jahr um das Doppelte verlängert. 4 statt 2 freie Tage am Stück – wunderbar! 🙂

  • An einem Montag nicht ins Büro gehen zu müssen und dazu die Aussicht auf eine 3-Tage-Woche, weil ja nächstes Wochenende Ostern ist.
  • Entspannt durch den Tag getrödelt.
  • Den Salbei und den Thymian auf meinem Balkon hatte ich schon fast abgeschrieben, aber nun sieht es doch so aus als würden sie wieder austreiben.