TÜV für’s Töfftöff

Olga, mein wunderbares Auto, hat heute mit Bravour die TÜV-Prüfung bestanden – eine glatte Eins mit Sternchen hat sie bekommen! 🙂 Der Prüfer hat rein gar nichts zu beanstanden gefunden. Nicht mal irgendwas, was zu beobachten wäre. Nissan Micras sind eben auch mit 19 Jahren noch so gut wie neu. Nun ziert eine hübsche blaue Plakette das Nummernschild und wir freuen uns wie Bolle.

Seetag und rund um Stromboli

Da richtet man sich auf einen ruhigen, vom Nichtstun und Nichtssehen (außer dem Meer) geprägten Seetag ein und dann das. Wow, das war mal toll! Schon morgens lag Sizilien mit dem schneebedeckten Ätna direkt vor unserem Balkon und wir saßen staunend mit unserem Kaffee in unseren Bademänteln und sahen ihn an uns vorüber ziehen.

Welch ein Glück, dass die Balkonreinigung schon gestern auf unserer Seite stattgefunden hatte! So konnten Herr Grillenscheucher und ich den Blick in Ruhe genießen bis wir zum Frühstück gingen.

Mittags erreichten wir die Straße von Messina. Trotz der vielen Wolken und des kühlen Windes lag das Meer ruhig und wir hatten einen super Blick auf das Land links (Sizilien) und rechts (Kalabrien) von uns.

Sizilien wurde früher mit einer Hochspannungsleitung über der Meerenge an das Stromnetz des Festlandes angeschlossen. Die beiden riesigen Masten dafür stehen immer noch, während das Stromkabel inzwischen auf den Meeresboden verlegt wurde.

Das war schon sehr spannend, so dicht am Land zu fahren. Und ich dachte die ganze Zeit daran, dass Herr Grillenscheucher und ich vor vielen Jahren mal mit Olga um Italiens Stiefel gefahren sind und all das, was uns auf der Kalabrien-Seite unterwegs passiert ist. Erinnerungen für’s Leben…

Aber damit war es immer noch nicht genug für den heutigen Seetag. Der Kapitän befand nämlich, dass wir genug Zeit haben, um die Vulkaninsel Stromboli zu umrunden. Gesagt, getan. Der Vulkan ist nach wie vor aktiv und deshalb wussten wir nicht, ob er gerade qualmt oder ob Wolken sich drauf gesetzt hatten. Inselrundfahrt:

Ich finde die Fotos nahezu mystisch. Zu Stromboli gehört auch der Strombolicchio, der kleine Stromboli:

Als Kirsche auf der Torte gab es an diesem Tag auch noch einen wunderschönen Sonnenuntergang mit einer im Meer versinkenden Sonne. Hach, ich liebe es, das zu beobachten!

An diesem Abend sind Herr Grillenscheucher und ich erst danach ins Atlantic zum Essen gegangen. Das Essen war – in diesem Fall kann ich schon von Glück sagen – nicht so ganz meins und ich ließ eine Menge zurück gehen. Allmählich machte ich mir nämlich Sorgen um meine Figur und ob sie wohl noch in bestimmte Klamotten passen würde.

Anschließend haben wir uns mit C. und M. im Casino getroffen und hatten eine Menge Spaß. Was für ein feiner, spannender Seetag!

Der Nachtrag vom Wochenende

Und da ist er zurück, der Winter mit seinem Schnee. Dieses Mal ist er wohl gekommen, um zu bleiben. 🙁 Inzwischen liegt eine mindestens 3 cm dicke Schneedecke auf meinem Balkon. Heute Nachmittag sah es noch so aus:

Menno, ich will endlich Frühling haben!

Die guten Dinge von Freitag:

  • Auf dem Wochenmarkt gab es den ersten Bärlauch des Jahres. Welch eine Freude!
  • Es war zwar eiskalt, aber wenigstens trocken und so konnten wir uns von Olga zum Tanzen und zurück bringen lassen. Getanzt haben Herr Grillenscheucher und ich zwar schon mal besser, aber wir hatten Spaß und hinterher war uns wunderbar warm.
  • Geschnetzeltes mit Champignons und Bärlauch und Penne – lecker!

Die guten Dinge von Samstag:

  • Gemeinsam mit Herrn Grillenscheucher lauter leckere Dinge zu frühstücken.
  • Immer noch war es trocken draußen und weil viel Schnee und viel Kälte vorhergesagt wurden, haben wir einen Großeinkauf bei Aldi mit Olga gestartet und uns mit allem bevorratet, was haltbar ist. So kommen wir vielleicht drum rum, große und schwere Sachen zu Fuß durch den Schnee schleppen zu müssen. Hinterher waren wir dann noch bei Famila, wo es Barilla im Sonderangebot gab, und haben uns mit Bavette eingedeckt. Herr Grillenscheucher stellte eine Dose San Pellegrino Aranciata Rossa ins Kühlregal, wir stöberten durch den Laden und konnten hinterher den gekühlten Geschmack Italiens trinken. Außer den Nudeln fand sich noch eine Marmelade mit dem hübschen Namen „Glück“.

  • Irgendwie drehen sich ganz viele gute Dinge dieses Wochenende ums Essen, was aber angesichts der Wetterlage auch kein Wunder ist. An diesem Abend gab es nämlich total leckere Nierchen mit Zucchini, Bärlauch und Bavette. Tolle Kombination – vor allem weil wir erst gar nicht wussten, welches Gemüse zu Nierchen passt.

Die guten Dinge von heute:

  • Angesichts des Schnees bin ich total froh, dass wir gestern diesen Großeinkauf gemacht haben.
  • Der Topf Tulpen, den ich schon vor 2 Wochen auf dem Wochenmarkt gekauft hatte, öffnete dieses Wochenende endlich seine Blüten. Am Freitag war es nur eine Blüte und heute sind alle 3 offen.

  • Das ganze Wochenende hat Herr Grillenscheucher immer mal wieder mein neues Laptop eingerichtet. Er hat es Amelie getauft und nun schreibe ich das erste Mal darauf. Fühlt sich gut an und hübsch ist sie, finde ich.

Kurz und gut

  • Und schon wieder hat mich heute früh der Rasselwecker gerettet. Ein Glück, dass seine Batterie nicht ausgerechnet jetzt schlapp macht! Abends war also erneute Wecker-Forschung erforderlich und ich hoffe, nun klappt es morgen früh auch wieder mit dem Radio.
  • Es regnete andauernd und ich war froh, dass ich mich von Olga da durchfahren lassen konnte.
  • Mein Briefkasten war voller Musik. 😉

Zweiter Herbststurm

Heute fegte der zweite Herbststurm des Jahres namens Xavier über Hamburg hinweg. Eine gute Stunde lang mochte ich überhaupt nicht raus gucken, weil sich die Bäume beängstigend vor dem Bürofenster bogen. Die Bevölkerung wurde gebeten, sich nicht nach draußen zu begeben. Puh, das war schon heftig!

  • Meine süße Olga, mit der ich unterwegs war, hat alles gut weg gesteckt.
  • Auf meinem Balkon ist alles stehen und hängen geblieben.
  • Der Lieblings-Nachbar hatte die große Heine-Lieferung für mich angenommen und ich bekam noch ein paar Schmuseeinheiten mit seinem Hund W., der schon längst kein Welpe mehr ist. 🙂 Die spätere Anprobe war nicht so ergiebig. Ich gebe ja gern zu, dass ich nicht besonders lang geraten bin, aber auch nicht besonders kurz, also diesbezüglich eher normal. Deshalb frage ich mich ernsthaft, wie eine normal lange Frau Röcke von Heine trägt, ohne bei jedem Schritt über den Saum zu stolpern. Nun gut, hat eine Menge Geld gespart. 😉 Und immerhin haben sie alles auf einmal geliefert, so dass ich die einzelnen Teile auch gut vergleichen konnte.