Der Nachtrag vom Wochenende

Hmpf, es fällt mir ein bisschen schwer, von den guten Dingen dieses Wochenendes zu erzählen, weil mir S. und der Alptraum, der ihr letzte Woche passierte, nicht aus dem Kopf gehen. Gedanklich bin ich eher dort als hier.

Gutes vom Freitag:

  • Frühlingsanfang und ich erinnerte mich an S. (eine andere als oben), die Geburtstag gehabt hätte, wäre sie nicht letztes Jahr gestorben. Ich bin so froh, sie ein bisschen gekannt zu haben und in den Genuss ihrer oft so weisen Worte gekommen zu sein.
  • Sonnenfinsternis und eine Kollegin hatte eine Brille zum Begucken gebastelt. Irre sah das aus, der scharfe Rand, den der Mond über der Sonne bildete. Und unheimlich war’s als es plötzlich immer dunkler und diesiger wurde.  Da konnte ich mir gut vorstellen, dass manche Menschen bei solch einem Ereignis glauben, die Welt ging gerade unter.
  • Let’s Dance und es dieses Mal nicht verpennt. Am Ende schied dann auch das meiner Meinung nach richtige Paar aus.

Gutes vom Samstag:

  • Draußen war es grau und im Bett so richtig schön kuschelig. Herrlich, einfach liegen bleiben zu dürfen.
  • Das Konzert von Stoppok. Ich mag seine Lieder und er kann fantastisch Gitarre spielen. Das Polittbüro, wo das Konzert stattfand, mag ich auch. Besonders toll war, dass es Brezeln gab, denn das hatte ich mir so sehr gewünscht. Richtig blöd allerdings waren die Geschichten, die Stoppok zwischen seinen Liedern erzählte. Da hätte er besser die Klappe gehalten, finde ich.
  • Ein schöner Ausklang des Abends mit Gesprächen mit Herrn Grillenscheucher und leckerem Gulasch.

Gutes von heute:

  • Beim Staubwischen war ich sehr dankbar, meine eigene heile Wohnung zu haben. Hier gibt’s zwar viel Pfusch am Bau, aber das ist nichts gegen das Drama bei S. (die ganz oben).
  • Rumalbern mit Herrn Grillenscheucher. Ich liebe es, wenn wir so viel Quatsch miteinander reden können.
  • Die am Freitag gekauften Narzissen sind wunderschön aufgeblüht:

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