Der Nachtrag vom Wochenende

Ziemlich kalt war es am Wochenende. Kein Wetter, bei dem sich Olga gern aus der Garage locken lässt, weshalb ich sie dort im Warmen ließ. Zudem war Sturmtief Emma mit viel Schnee angekündigt und ich fahre nicht mit dem Auto bei Schnee oder Glätte. Da bin ich ein echter Schisshase. Das Wochenende war also autofrei.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Eine sehr gut verlaufene Sitzung in ganz großer Besetzung mit einem anschließenden Lob vom Chef dafür, der auch dabei war.
  • Danach hab ich’s noch zur frühen Mittagspause mit B. und M. geschafft. Sehr gut, denn mein Magen meuterte schon.
  • Vor gut einem halben Jahr wurden Herr Grillenscheucher und ich unserem Wochenmarkt untreu. Mitten im Sommer, weil es ein paar sehr heiße Freitage hintereinander gab, an denen wir auf einem fast leeren Marktplatz standen. Zu viel Hitze halten die Kühlungen in den Marktwagen nicht durch und deshalb kommen die Händler dann gar nicht erst. Uns hat es so sehr genervt, dass wir dorthin hetzten und doch auf Plan B zurückgreifen mussten, so dass wir bei Plan B (ein Famila-Supermarkt) blieben. Der allerdings ist ohne Auto nur sehr schwierig zu erreichen und deshalb waren wir an diesem Freitag mal wieder auf dem Wochenmarkt. Hach, war das schön!!! Alle haben sich gefreut, uns wieder zu sehen, und manche hatten sich sogar schon Sorgen gemacht. Mit N. witzelten wir, dass wir eben auch ohne einander können. Er sagte: „Aber irgendwie gehören wir ja doch zusammen.“. 🙂

Die guten Dinge von Samstag:

  • Leise rieselte der Schnee und draußen war es dunkelgrau. Gut, dass wir nicht raus mussten.
  • Die super nette Frau von Dawanda hat mir zwei Fotos von meinem bestellten Brillenetui geschickt, damit ich auswählen konnte, wie ich das Bild einer Pusteblume darauf angebracht haben möchte – quer oder gerade. Der Wahnsinn, welche Mühe sie sich gibt!
  • Die total leckeren Cremes auf ebenso leckerem Brot als Vorspeise. Meine Lieblingscreme mit Thunfisch hatte ich eh schon schmerzhaft vermisst. Außerdem gab’s eine neue mit grünen Peperoni und eine, die wir geschenkt bekamen und von der wir unbedingt raus finden müssen, was darin war, weil sie uns richtig begeistert hat. Danach gab’s als Hauptgericht perfektes Schweinefilet mit Bandnudeln und Spitzkohl. Essen ist schon was tolles. 😉

Die guten Dinge von heute:

  • So doll hat es gar nicht geschneit. Die Straßen und Wege waren trocken und schneefrei. Ein Glück!
  • Der Anruf meiner sich um alles kümmernden Nachbarin, mit dem sie sich für meine Weihnachtskarte bedankte. Wie lieb!
  • Der Topf Narzissen vom Markt zeigt eine allererste Blüte.

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Der Nachtrag vom Wochenende

Hmpf, es fällt mir ein bisschen schwer, von den guten Dingen dieses Wochenendes zu erzählen, weil mir S. und der Alptraum, der ihr letzte Woche passierte, nicht aus dem Kopf gehen. Gedanklich bin ich eher dort als hier.

Gutes vom Freitag:

  • Frühlingsanfang und ich erinnerte mich an S. (eine andere als oben), die Geburtstag gehabt hätte, wäre sie nicht letztes Jahr gestorben. Ich bin so froh, sie ein bisschen gekannt zu haben und in den Genuss ihrer oft so weisen Worte gekommen zu sein.
  • Sonnenfinsternis und eine Kollegin hatte eine Brille zum Begucken gebastelt. Irre sah das aus, der scharfe Rand, den der Mond über der Sonne bildete. Und unheimlich war’s als es plötzlich immer dunkler und diesiger wurde.  Da konnte ich mir gut vorstellen, dass manche Menschen bei solch einem Ereignis glauben, die Welt ging gerade unter.
  • Let’s Dance und es dieses Mal nicht verpennt. Am Ende schied dann auch das meiner Meinung nach richtige Paar aus.

Gutes vom Samstag:

  • Draußen war es grau und im Bett so richtig schön kuschelig. Herrlich, einfach liegen bleiben zu dürfen.
  • Das Konzert von Stoppok. Ich mag seine Lieder und er kann fantastisch Gitarre spielen. Das Polittbüro, wo das Konzert stattfand, mag ich auch. Besonders toll war, dass es Brezeln gab, denn das hatte ich mir so sehr gewünscht. Richtig blöd allerdings waren die Geschichten, die Stoppok zwischen seinen Liedern erzählte. Da hätte er besser die Klappe gehalten, finde ich.
  • Ein schöner Ausklang des Abends mit Gesprächen mit Herrn Grillenscheucher und leckerem Gulasch.

Gutes von heute:

  • Beim Staubwischen war ich sehr dankbar, meine eigene heile Wohnung zu haben. Hier gibt’s zwar viel Pfusch am Bau, aber das ist nichts gegen das Drama bei S. (die ganz oben).
  • Rumalbern mit Herrn Grillenscheucher. Ich liebe es, wenn wir so viel Quatsch miteinander reden können.
  • Die am Freitag gekauften Narzissen sind wunderschön aufgeblüht:

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