Geburtstag

Letzten Freitag hatte die Elphi Geburtstag und wurde zwei Jahre alt. Ich hatte am selben Tag Geburtstag und wurde – nun ja, einiges älter. Herr Grillenscheucher gratulierte mir zum 37., weil er meint, dass Frauen nicht älter als 37 werden, nur öfter. Dabei macht es mir gar nichts aus, älter zu werden. Ich freue mich immer über meinen Geburtstag und dass ich lebe, obwohl meine Geburt unter sehr widrigen Umständen überhaupt zustande kam.

Das war also schon das erste gute Ding aus der Woche vom 10. bis zum 16. Januar 2019. Außerdem gab’s in dieser noch:

  • Ein Urlaubstag an meinem Geburtstag, der genauso war, wie ich ihn mag. Beginnend damit, dass ich in Ruhe ausschlafen konnte. 😉
  • Liebe Geburtstagspost im Briefkasten und Mail-Postfach. Glückwunsch-Anrufe und ein ganz süßes Ständchen von C. auf WhatsApp:

  • Pünktlich zum Einkauf auf dem Wochenmarkt hörte es auf zu regnen und als hätte es unser liebster Käse- und Aufschnitthändler geahnt, dass es für mich ein besonderer Tag ist, gab es endlich mal wieder meinen Lieblings-Schinken bei ihm zu kaufen: Bayonne-Schinken.
  • Sogar die Tanzschule hat an mich gedacht und mir den Wunsch eines weniger stumpfen Parketts erfüllt. 😉 Da macht das Tanzen gleich mindestens doppelt so viel Spaß. (Auch wenn es sehr voll war in unserem Kurs. Wie immer am Jahresanfang, wenn alle möglichen Menschen sich viel vorgenommen haben. Da muss man dann durch.)
  • Die Geburtstagsmail von meinem Bruder enthielt nicht nur die wunderbare Nachricht, dass er dieses Jahr für ein paar Wochen in seinen Lieblingsort in Thailand reisen kann und wird, sondern auch folgendes Bild, über das ich sehr gelacht habe:

  • Die tolle Tradition, dass Herr Grillenscheucher mir an meinem Geburtstag mein Lieblingsessen „Spaghetti Bolognese“ kocht. Lecker war’s!
  • Als ich am Montag zurück ins Büro kam, gab es einen Geburtstagstisch mit Luftschlangen und einem bunten Tulpenstrauß von A. Seitdem ist dort jeden Tag Frühling. 😎
  • Schnee, der gleich wieder schmolz.
  • Meine drei Projektleiter haben die Zeiten abgesegnet, in denen ich dieses Jahr Urlaub nehmen möchte. Was gleichzeitig bedeutet, dass ich wieder eine Auszeit nehmen darf – juchuh!
  • Kantinentreffen mit R. Nach langer Zeit haben wir es mal wieder geschafft, einen Termin dafür zu finden. Das war fein.
  • Ich habe das erste Protokoll in dem Projekt geschrieben, in dem ich ganz neu dabei bin, und der Projektleiter, mit dem die Zusammenarbeit ebenfalls komplett neu ist, war begeistert. Puh!
  • Nachträgliche Geschenke von und ein Gespräch mit D. Schön, so verstanden zu werden!
  • Musik zum Geburtstags-Thema meines heutigen Beitrags:

Sturm und Regen

Sturmtief Benjamin (Warum haben die eigentlich immer so nette Namen?) brachte Hamburg vorgestern nicht nur jede Menge Wind, sondern auch jede Menge Regen. Für meinen Weg zur Arbeit hätte ich glatt ein Paddelboot gebrauchen können, so groß und tief waren die Pfützen auf den Bürgersteigen. Oh, war ich sauer! 👿 Ganz besonders auf dem Abschnitt, auf dem sie erst im Dezember die Fußwege erneuert haben. Dort waren die Pfützen derart groß, dass man sie nicht mal balancierend umranden konnte, sondern auf einen total matschigen Sandweg ausweichen musste. Eine Zumutung!!!

Unterwegs habe ich also geflucht wie ein Rohrspatz und mich gefragt, wer zuständig ist. Wen kann ich jetzt mal so richtig anpöbeln? Tante Google fand die Lösung für mich: Probleme dieser Art kann man in Hamburg beim Melde-Michel abladen. Juchuh! 🙂 Pöbeln werde ich aber nicht. Höflich vorgetragener Ärger ist schließlich viel wirkungsvoller…

Verglichen mit dem Schneechaos anderswo ist das Jammern auf hohem Niveau, ich weiß. Ich bin unfassbar dankbar dafür, dass es hier nur Regen gab und dass der Sturm keine Schäden auf meinem Balkon angerichtet hat. Außerdem gab es noch so einige andere gute Dinge in meiner Woche vom 3. bis zum 9. Januar 2019:

  • Meine ersten Tage des Jahres im Büro waren sehr ruhig. So konnte ich ganz langsam wieder rein finden ins Arbeitsleben.
  • Nach 3 Nächten mit total anstrengenden Träumen und ständigem Aufwachen habe ich endlich wieder super geschlafen. Wow, tat das gut!
  • Erste Tulpen:

  • Der Samstag Nachmittag war trocken und Herr Grillenscheucher und ich haben uns vor die Haustür getraut. Wir konnten mit offenen Mänteln 😎 durch die Innenstadt laufen und haben einen feinen Beutezug gemacht. Manchmal läuft’s und man kriegt alles, was auf dem Einkaufszettel steht, und noch ein bisschen mehr.
  • Interessante Erkenntnisse über mich und die anderen bei einer Gruppensitzung, in der uns unsere Vorturnerin fragte, was jeder von uns sagen würde, was er im letzten Jahr gut gemacht hat. Mein Fokus liegt ganz klar nicht im Job. 😉
  • Der erste Wohnungsputz des Jahres und es tat mir richtig gut, mit Herrn Grillenscheucher den „Mief“ der Feiertage zu vertreiben.
  • Diese Woche hatte ich für meine Mittagspausen eine sehr leckere Spinat-Hack-Quiche dabei. Meine Rettung, denn der Kantinen-Ernährungsplan war fürchterlich.
  • Ich habe mich sowohl bei der Pediküre als auch beim Friseur verwöhnen lassen.
  • Trotz großer Unlust, mehrfach durch den Nieselregen zu müssen, sind Herr Grillenscheucher und ich zu unserer ersten Tanzstunde des Jahres gegangen. Es war definitiv gut, dass wir uns bewegt haben. Allerdings frage ich mich, was die mit ihrem Parkett machen, dass es immer so stumpf ist. Gehört das etwa zu einem geheimen Abnehm-Programm? So ein Boden macht das ganze nämlich erheblich anstrengender als einer, auf dem man dahin gleiten kann.
  • Das Miniatur-Wunderland bietet auch in diesem Jahr wieder freien Eintritt für Menschen an, die sich den Eintrittspreis nicht leisten können. Ich liebe diese vertrauensvolle Aktion!

  • Im Büro haben wir als Pilot-Bereich neue Rechner bekommen und nun sieht alles anders aus. Die Umgewöhnungsphase wird für mich sicher noch eine ganze Weile dauern und ich bin bisweilen ziemlich genervt. Aber ich weiß auch, dass nicht alles so bleiben konnte, wie es war. Also versuche ich, es ruhig anzugehen und den zuständigen Projektleitern sinnvoll Feedback zu geben. Deshalb sind wir ja auch Pilot-Bereich: um Verbesserungsvorschläge für die weiteren Umstellungen im gesamten Betrieb zu geben. Einen Vorschlag hatte ich inzwischen und er wurde sehr dankbar aufgenommen, was mich ungeheuer freut.
  • Im Januar kommt immer der Heizungs- und Wasserzähler-Ableser. Dieses Jahr lag der Termin so blöd und war so lang, dass ich definitiv nicht zu Hause sein konnte. Dafür ist Herr Grillenscheucher schon am Vorabend gekommen. Wir hatten einen schönen Abend zusammen und am nächsten Tag konnte ich alles ihm überlassen. Eine große Entlastung.
  • Eine anstrengende, aber interessante Schulung.
  • Über die letzte 3-Tage-Woche taste ich mich diese Woche mit einer 4-Tage-Woche langsam an die 5-Tage-Woche ran. Morgen habe ich mir nämlich einen Urlaubstag zum Geburtstag geschenkt.
  • Die letzten Tage hatte ich irgendwie keine Lust auf Musik auf den Ohren. Aber mein Radio hat letztes Wochenende die deutschen Single-Charts aus der ersten Woche des Jahres 1989 gesendet und auf Platz 1 landete eins meiner liebsten Stücke: „Don’t worry, be happy“. Und da das ja gerade in den dunklen Monaten nicht so leicht ist, stelle ich es hier zur Stimmungsaufhellung mal ein:

Festtage

Herr Grillenscheucher und ich hatten viele schöne Tage miteinander und auch die Festtage waren friedlich und viel weniger stressig als ich es befürchtet hatte. Nur der Einkauf vorher war ein Graus. Auf dem Wochenmarkt standen wir eine gefühlte Ewigkeit im Regen am Käsestand an. Dort und später auch im Aldi-Markt drängelten sich Leute vor. Vor so einer langen Zeit mit Wochenende und anschließenden Feiertagen drehen immer alle durch. Da werden Rücksichtnahme und Höflichkeit zur Nebensache. 👿

Aber abgesehen davon gab es jede Menge gute Dinge in meiner Woche vom 20. bis 26. Dezember 2018:

  • Letzten Donnerstag war mein letzter Arbeitstag in diesem Jahr. Urlaub, juchuh! 🙂
  • Ich nahm an dem Tag an der ersten Videokonferenz meines Lebens teil und musste aufpassen, dass ich nicht laut los pruste, weil die Mimik der Teilnehmer teilweise so lustig war. Meine eigene wahrscheinlich auch – man nimmt sie auf dem Bildschirm einfach viel deutlicher wahr als wenn man rund um einen Tisch sitzt.
  • Am Nachmittag gab es ein adventliches Kaffeetrinken in der Büroküche. Das muss ich meiner Vorturnerin lassen: Für sowas schaufelt sie sich immer Zeit frei und lädt alle ein. Das tut der Gruppe gut.
  • Herr Grillenscheucher und ich haben die Nachbarn A. und L. von genau gegenüber meiner Wohnung kennen gelernt. Denen hatte ich kürzlich den Auto-Stellplatz von einem Nachbarn in meinem Haus vermittelt, weil A. nach so etwas auf nebenan.de suchte. Dafür haben sie uns auf den süßen Weihnachtsmarkt um die Ecke zum Glühwein eingeladen. Immer wieder spannend, Menschen leibhaftig zu treffen, die man eigentlich nur virtuell „kennt“. Manchmal ist das toll, manchmal super langweilig. In diesem Fall war es toll. Wir haben so viel gelacht über die kuriosen Gestalten, die in unserer Gegend bisweilen unterwegs sind. Und ich habe einen ganz tollen, leuchtenden Weihnachtsstern geschenkt bekommen.

  • Beim anstrengenden Einkauf auf dem Wochenmarkt im Dauerregen haben wir immerhin unsere Plätzchen-Tüten an die Markthändler verteilt und deshalb in viele strahlende Augen blicken können.
  • Obwohl der Freitag mit seinen Einkäufen Stress pur war und ich überhaupt keine Lust hatte, haben wir es trotzdem noch zum Tanzen geschafft. So ein Glück! Es hat total viel Spaß gemacht, eine Tanzstunde lang nur nach Weihnachtsmusik zu tanzen. Am Ende bekamen wir ein Kompliment für unser Tanzen. Dass es schön aussieht, geht natürlich runter wie Öl. Ganz besonders weil man es selbst ja nicht sieht und beurteilen kann. Und unser mitgebrachter Plätzchenteller leerte sich ziemlich schnell.
  • Ein sehr lustiges Weihnachtsvideo auf WhatsApp von C.:

  • Das ganze Wochenende lang hat Herr Grillenscheucher immer mal wieder Teile für das Heiligabend-Essen vorbereitet, aber zwischendurch war die Küche trotzdem weitgehend sauber. 🙂

  • Die vierte Kerze vom Adventskranz durfte angezündet werden.

  • Heiligabend ist Herr Grillenscheucher früh aufgestanden und hat fertigen Kartoffelknödel-Teig aus dem Kühlregal eines Supermarkts besorgt, weil wir am Tag zuvor festgestellt hatten, dass die Fertigvariante von Aldi für unseren Geschmack einfach nur eklig ist. Extra für mich, denn ich liebe Kartoffelknödel. Semmelknödel, die er auch zubereitete, sind eher nicht meins.
  • Auch alle weiteren Vorbereitungen für das Festessen, das wir dieses Jahr zubereiteten und mit brachten, klappten perfekt, und so konnten wir fürstlich neben dem Weihnachtsbaum bei meiner Mama speisen. (Dessen Kerzen dieses Jahr gleich zwei Mal kleine Fackeln wurden. Ein Glück haben wir das rechtzeitig gesehen und konnten schlimmeres verhindern.) Hirschrückenmedaillons mit Kartoffel- und Semmelknödeln und Rotwein-Soße hatte Herr Grillenscheucher allerleckerst zubereitet und dazu gab es Rot- und Rosenkohl von meiner Mama.

  • Ich habe mich besonders gefreut, dass mein Bruder dabei war, der am Tag zuvor noch so erkältet war, dass er nicht wusste, ob er kommen könnte.
  • Ein paar Stunden Zeit für mich allein am 1. Weihnachtstag, in denen Herr Grillenscheucher zu sich nach Hause ging, um dies und das zu erledigen.
  • Schöne Weihnachtspost zu öffnen und zu lesen.
  • Ein Abend mit ganz unweihnachtlichem Essen: Nudeln!!! 😉
  • Mein Jasmin auf dem Balkon hat angefangen, in fröhlichem Gelb zu blühen. Das ist so eine Wohltat für die Augen gegen das Grau in Grau am Hamburger Himmel und macht direkt gute Laune.

  • Am 2. Weihnachtstag sind Herr Grillenscheucher und ich zu seinen Eltern gefahren und wurden mit einem sehr leckeren Grünkohl-Essen verwöhnt. Schön und lustig war es neben der Krippe.

  • Im Radio gab es unglaublich viel Weihnachtsmusik, die bisweilen an Geheule nichts mehr überbieten konnte. Gruselig. Das einzige Lied, das für mich genau auf diese Tage passt, ist dieses:

Das Fest der Liebe

So heißt es doch immer: Weihnachten sei das Fest der Liebe. Wie in jedem Jahr rollt es nun eilig auf uns zu – nur noch 4 Tage ab jetzt. Jeden Tag wird im Radio runter gezählt und die Moderatoren berichten, ob und wie viele Geschenke sie bereits besorgt haben. Die Werbung macht einen ganz wuschig mit all ihren Geschenk-Vorschlägen. Gleichzeitig ist es aber angeblich so, dass die Geschenke ja „nur“ ein Dankeschön, ein Ich-hab-Dich-lieb, eine ganz kleine Wertschätzung sein sollen. Wenn ich all den Trubel darum betrachte, kann ich an das „nur“ irgendwie nicht glauben.

In meinen Familien haben wir uns darauf verständigt, auf die Schenkerei zu verzichten. Schließlich gibt es keine kleinen Kinder, denen man das meiner Meinung nach schlecht antun kann. Es ist also toll, dass ich nicht mehr in diesen Geschenke-Stress gerate. Hilfe, wem schenke ich was? Hab ich jetzt alle bedacht? Sind die Geschenke auch einigermaßen ausgewogen?

Aber natürlich hat auch so ein Entschluss zwei Seiten. Ich kann die Aufregung um mich rum über die Geschenke-Fragen nicht teilen. Ich habe nichts zu verpacken. Meine Vorfreude hält sich in arg kleinen Grenzen. Und das Schlimmste: Ich kann nicht gespannt sein auf die Augen, die die Beschenkten hoffentlich machen. Das fand ich immer viel toller als selbst beschenkt zu werden. Allerdings funktionierte genau dies nicht mehr in den Jahren bevor wir die Geschenke aufgaben. Denn es gab von jedem Wunschzettel, die akribisch abgearbeitet wurden, so dass für Überraschungen kein Platz blieb. Damit haben wir uns den Zauber selbst kaputt gemacht und insofern bin ich weiter froh, dass wir auf die Geschenke verzichten.

Die guten Dinge aus meiner Woche vom 13. bis 19. Dezember 2018:

  • Richtig fit war ich zwar noch nicht, aber ich hatte auch keine Lust mehr, krank zu sein. Also habe ich mich letzten Donnerstag wieder ins Büro begeben, wo ich direkt einen Workshop gerettet habe, für den nichts, aber auch gar nichts vorbereitet war.
  • Allmählich werde ich wirklich wieder gesund und das fühlt sich sehr gut an.
  • Drei Kerzen auf dem Adventskranz durften angezündet werden.

  • Endlich haben Herr Grillenscheucher und ich es geschafft, zum Optiker zu gehen und ein Brillengestell für die Arbeitsplatzbrille aussuchen, die ich bekommen soll. Ich bekam eine sehr nette, kompetente Hilfe von der Optikerin, obwohl ich einigermaßen unleidlich war. Alle Gestelle, die ich mir eingebildet hatte, befand sie nämlich als zu klein für diese Art Brille. 😡 Letztlich konnte ich mich mit einem von ihr vorgeschlagenen anfreunden; vor allem weil es ganz leicht war und perfekt auf meine Nase passte. Ich bin gespannt, wie ich mich damit fühlen werde.
  • Beim Schlachter unseres Vertrauens haben wir Rotwild-Beinscheiben gekauft und Herr Grillenscheucher hat daraus ein sehr leckeres Essen gezaubert.
  • In einer Projektsitzung konnte ich Wissen aus längst vergangenen Projekten beisteuern. Immer wieder erstaunlich, was sich in all den Jahren in meinem Köpfchen festgesetzt hat. 🙂
  • Auf dem Wochenmarkt war es eisig kalt und es war so schön, im warmen Zuhause wieder aufzutauen.
  • Apropos kalt: Hier in Hamburg gab es am Sonntag den ersten Schnee dieses Winters. Eine sehr dünne Puderzucker-Schicht legte sich auf die Stadt. Das hat schon sehr was von einem Zauber, wie S. mir so schön schrieb. Noch mehr natürlich, wenn er am nächsten Morgen vorbei ist und ich rutschfrei ins Büro komme. 😉

  • Drei Aldi-Märkte haben wir abgeklappert, um meinen Lieblingsquark zu kaufen, bis wir fündig wurden. Juchuh.
  • Ein Anruf von N., über den ich mich sehr gefreut habe.
  • Fast hätten Herr Grillenscheucher und ich uns über das Wann der Essensvorbereitung für Heiligabend gestritten, aber wir haben es geschafft, stattdessen eine Lösung zu finden.
  • Das plötzliche Gefühl von Glück und Dankbarkeit für mein Leben.
  • In einem meiner Projekte habe ich zumindest vorerst wenig zu tun, worüber ich sehr froh bin, denn der zugehörige Projektleiter ist sehr fordernd.
  • Mein toller Adventskalender berichtete an einem Tag von der Aktion „Unbezahlbar“ von Johannes Volkmann. In verschiedenen Städten wurden Tische auf einen Marktplatz gestellt, auf denen mit Papier umwickelte Teller standen. Die Passanten konnten auf dieses Papier das schreiben, was für sie persönlich unbezahlbar ist. Spannend finde ich das.
  • Ich hatte einen Tag mit „einem Lauf“. Gestern klappte irgendwie alles und nicht nur die Tür. Wunderbar!
  • Im Januar bekomme ich eine Schulung in einer Projektmethode, mit der ich in einem Projekt arbeiten soll, und zwei der drei Termine lagen auf Freitagen. Och nö! Aber weil ich klar formuliert habe, wann ich freitags spätestens die Firma verlassen muss, darf ich nun an der Schulung teilnehmen, die an einem anderen Wochentag stattfindet. Manchmal muss man eben die Klappe aufmachen…
  • Die Kantine kredenzte ihren super leckeren Tafelspitz mit Meerrettichsoße. Sie haben echt ihre Glanzstunden.
  • Endlich mal wieder ein gutes, vertrauensvolles Gespräch mit A., was dringend nötig war.
  • In fast letzter Sekunde bekam ich für Freitag noch einen Urlaubstag genehmigt. Deshalb habe ich morgen meinen letzten Arbeitstag in diesem Jahr. Wow, was für ein Gefühl!
  • Auf meinen Wegen nach Hause hatte ich nun wieder Musik auf den Ohren und zwar meine persönliche Weihnachtsplatte: „Misty Paradise“ von Hanne Boel. Eigentlich ist das gar keine Weihnachtsmusik und ich weiß auch nicht so genau, warum ich beim Hören immer an Weihnachten denke. Vielleicht weil ich die Platte mal zu Weihnachten bekommen habe, aber das gilt schließlich auch für diverse andere. Egal, ein Lied daraus:

Fieser Virus

Es war doch nicht die Kälte der Kirche, in der wir letztes Wochenende waren, die mir eine simple Erkältung beschert hat. Es war ein fieser, kleiner, gemeiner Virus. 👿 Der Husten, den er mitgebracht hat, will einfach nicht weichen. Hustenbonbons beruhigen ganz und gar wunderbar, aber inzwischen wird mir schon beim Anblick der Dinger übel. Außerdem ist mir allmählich langweilig hier zu Hause so ohne Kraft und Energie, irgendetwas zu tun. Die beste Krankheit taugt eben nichts…

Gute Dinge aus meiner eher blöden Woche vom 6. bis 12. Dezember 2018:

  • Mein Arzt, der mich auf eine so nette Art und Weise ausgeschimpft hat, weil ich nicht früher zu ihm gekommen bin. Er hat ja Recht und ohne ihn wüsste ich immer noch nicht, dass ich mir einen Virus eingefangen habe.
  • Ich habe einen ekelhaften Hustensaft verschrieben bekommen, der zumindest zeitweise super hilft. Damit kann ich die meisten Nächte durch schlafen, was zur Genesung sicher beiträgt.
  • Der furchtlose Herr Grillenscheucher, der trotzdem das Wochenende mit mir verbracht und mir die Zeit vertrieben hat. Ein großes Glück, dass er sich nicht angesteckt hat!
  • Der Fleischhändler unserer Wahl auf dem Wochenmarkt hatte so viele leckere Wild-Teile zur Auswahl, dass wir uns kaum entscheiden konnten. Außerdem hat er sich sehr aufmerksam darum gekümmert, dass wir für eine stärkende Hühnersuppe nichts vergaßen zu kaufen.
  • Wir entschieden uns aus der „wilden“ Auswahl für Tafelspitz vom Hirsch – boah, ein Gedicht!
  • Und dann natürlich die Hühnersuppe einen Tag später. Lang gekocht, mit viel Ingwer und Suppennudeln. Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut Essen tun kann.
  • Die zweite Kerze am Adventskranz durfte angezündet werden:

  • Weil es mir am Montag noch nicht gut genug für’s Büro ging, durfte ich mir in der Arztpraxis eine weitere Krankschreibung „ohne Arztkontakt“ abholen. Das hatte mir der Arzt angeboten und ich fand es wirklich angenehm: Dafür musste ich nicht warten und nicht nochmals in die besorgten Arzt-Augen gucken.
  • Herr A., der mir total nette Genesungsmails aus dem Büro schickt.
  • Mein Bruder hatte letzte Woche Geburtstag und die Geburtstagspost von unserer Mutter für ihn ist in meinem Briefkasten gelandet. 😯 Sie hatte die falsche, nämlich meine Postleitzahl auf den Umschlag geschrieben. Dass die Straße nicht dazu passte, scheint vollkommen egal zu sein. Lustigerweise wohnen mein Bruder und ich in der derselben Hausnummer und „nur“ in ganz unterschiedlichen Straßen. Ich habe also die Postleitzahl korrigiert und die Post wieder in den Kasten geworfen. Was überhaupt rein gar nichts genutzt hat! Sie landete wieder in meinem Briefkasten. 😮 Der Postbote hatte offenbar den festen Plan, dass dieser Umschlag zu mir gehört. Was eigentlich insgesamt überhaupt kein gutes Ding ist, aber es ist ein großes Glück, dass diese Post wenigstens bei der Schwester gelandet ist, die sie nun persönlich überbringen kann. Andernfalls wäre sie wahrscheinlich für immer verloren gewesen.
  • Mal wieder hat Amelie mir in meinen Texten rum gepfuscht. Das hatten wir ja kürzlich schon mal. Herr Grillenscheucher hat sich sofort bereit erklärt, sich das Problem am nächsten Tag anzusehen. Er vermutet, dass die externe Maus die Ursache ist. Zum Glück hatte ich meine alte, leicht abgenudelte Maus aufbewahrt, und die macht ihre Arbeit bislang anständig. Hoffentlich bleibt das so!
  • Meine Fußpflegerin hat sich sehr über das kleine Plätzchen-Tütchen gefreut und noch mehr, als sie erfuhr, dass die Plätzchen selbst gebacken sind.
  • Ein schöner Abendhimmel. Wenn es so klar bleibt, gibt es heute vielleicht noch Sternschnuppen zu sehen.

  • In Ermangelung von Musik auf den Ohren auf dem Heimweg gibt es diese Woche noch eins meiner Lieblingsweihnachtslieder. Das Video ist doof, wie ich gerade feststellen musste. Also am besten mit geschlossenen Augen anhören.