Salat

Heute früh sah der Salat im Kasten wieder aus wie neu. 🙂 Und damit er den heutigen noch heißeren Tag übersteht, habe ich ihn gleich morgens nochmal gegossen. Bei der Gelegenheit bekamen alle anderen Pflanzen wie z.B. Dill und Bohnenkraut, die mit der Hitze und der vielen Sonneneinstrahlung Probleme haben, ebenfalls eine Morgendusche.

Heute Abend hat der Salat mich dann so empfangen:

Welch eine Freude! Gerade so eben nochmal gut gegangen und es gibt weiterhin knackigen Salat vom eigenen Balkon.

Der Dill blüht jetzt einträchtig neben der Minze, was ein lustiges Geruchsmischmasch ergibt.

Alles so schön grün hier

Auf meinem Balkon ist es gerade wunderschön grün. Das Pikieren vor 3 Wochen hat tolle Ergebnisse gebracht. Die Tagetes-Kästen sind nun üppig bewachsen und in einem gibt es sogar schon erste Blüten.

Der Salat quillt in seinem Kasten und seinen Töpfen fast schon über.

Minze und Dill wetteifern darum, wer höher wachsen kann und die Minze ist mit ihren vielen Blüten die momentane Hauptattraktion für Hummeln auf meinem Balkon.

 

Weil ich fast alles liebe, was gelb oder orange blüht, habe ich mich von dem Foto vom kalifornischen Mohn auf einem Samentütchen hinreißen lassen und ihn in drei Töpfen ausgesät. Obwohl ich doch eigentlich weiß, dass Mohn sehr empfindliche Blüten hat und mit meinem eher ungeschützten Balkon nicht gut klar kommt. Bei mir bleiben die Blüten deshalb leider meistens geschlossen.

Ich finde, er sieht ganz süß aus, aber künftig sollte ich wohl robustere Pflanzen wählen. Ebenso werde ich keine Saat „Wiesenblumen-Mischung“ mehr aussähen. Meine Vorstellung von Wiesenblumen passt nämlich offenbar nicht mit der des Anbieters zusammen. Ich verstehe darunter niedrig wachsende Blumen. Rausgekommen aus der Saat ist eher eine Art Urwald. 😮

Der Urwald besteht zu 50 % aus Disteln, die ich ziemlich langweilig finde. In den Kasten hätte ich besser die vielen im letzten Jahr geernteten Sonnenblumenkerne gesteckt. Hätte, hätte, Fahrradkette… Ein Glück gibt es nächstes Jahr den nächsten Versuchsaufbau. 🙂

Ein Teil der Sonnenblumenkerne (für den Kasten hätte ich noch genügend gehabt) kam in lauter einzelne Töpfe und bildet inzwischen Blütenansätze.

Die Chili-Pflanze, die mir Herr Grillenscheucher geschenkt hat, wächst fröhlich vor sich hin, verweigert allerdings bislang das Blühen.

Trotz all den kleinen Mäkeleien an meiner diesjährigen Saatauswahl bin ich sehr glücklich und zufrieden mit meinem Balkon und genieße es, dort zu sitzen und ins Grün zu gucken. Dem Buddha gefällt es auch unterm Lavendel und Oregano.

Balkon-Blüte

Trotz all dem Regen blüht es auf meinem Balkon munter vor sich hin. Ich bin ein bisschen traurig, dass ich das fast nur von drinnen bestaunen kann. Gleichzeitig bin ich aber auch ganz schön stolz auf das üppige Wachstum da draußen. 🙂 Und deshalb gibt es jetzt auch endlich mal Fotos.

Blüten aus der Wiesenblumen-Saat. Ich finde es immer sehr spannend, welche Blümchen daraus entstehen.

Oregano und Minze:

Noch ohne Blüten, aber trotzdem hübsch. Die Sonnenblumen vom Saat-Set aus dem 1-€-Laden in ihrer Plastiktüte, durch die man das Wurzelwachstum bestaunen kann. Auch beim Basilikum daneben sieht man das deutlich. Ein paar von den Sonnenblumen habe ich pikiert und in einen eigenen Topf gesetzt, wo sie wachsen wie verrückt. Auch der Salat, den ich aus meinem ersten Aussaat-Versuch in diesem Jahr gerettet hab, fühlt sich sichtlich wohl in seinem kleinen Töpfchen.

Der Salat, den ich neu im Kasten ausgesät habe, kommt inzwischen auch sehr gut.

Dill und Tomaten:

Die Zitronen-Tagetes, die ich dieses Jahr das erste Mal gesät habe, riechen tatsächlich total lecker nach Zitrone und wachsen unglaublich üppig. Anfangs habe ich noch gedacht, dass ich die Saat zu unregelmäßig in den Kästen verteilt habe, denn es gab ein paar leere Flecken und ein paar Flecken mit sehr vielen Keimlingen. Während ich noch überlegte, ob ich sie manuell verteilen sollte, haben die Tagetes das schon selbst gelöst. 🙂

Zusammen mit dem Bohnenkraut bilden sie eine Art kleine Hecke in meiner linken äußeren Balkon-Ecke und somit den perfekten Sichtschutz zu dem kleinen Parkplatz, der unten ist und – wie es Parkplätze an sich haben – nicht sonderlich hübsch ist.

Wunderschön und leuchtend blau blüht der Ysop:

Und heute ganz frisch gibt es auch die erste Wicken-Blüte:

Alles in allem sieht es so aus als täte der viele Regen meinen Pflanzen richtig gut, nur mir nicht.

Der Nachtrag vom Wochenende

Schön war es und auch ein bisschen frühlingshaft. Nachts ist es zwar immer noch eisig so um den Gefrierpunkt, aber tagsüber wird es langsam. Die Bäume schlagen inzwischen aus – immer ein bisschen gefährlich da draußen. 😉

Die guten Dinge von Freitag:

  • Eine super interessante berufliche Veranstaltung darüber, wie man heute als Unternehmen für Bewerber interessant wird. Na, da haben wir aber einiges zu tun.
  • Die Jahresabrechnung für den Strom bringt mir eine Rückzahlung. Juchuh! Es lohnt sich tatsächlich, beim Kauf neuer Elektrogeräte auch auf deren Verbrauch zu achten.
  • Schade, dass wir bei Herrn Grillenscheucher Let’s Dance nicht empfangen können, aber dafür hatten wir einen sehr schönen gesprächigen Abend.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Der Fruchtcocktail von Mr. Clou auf dem Weg zu meiner Mama. Ich liebe die Dinger!
  • Nach vielen Monaten meinen Bruder endlich wieder gesehen (er war in Thailand). Das war richtig schön und wir haben so viel gelacht. Außerdem hat er eine neue Frisur, die wegen der neuen grauen Haare an George Clooney erinnert. 🙂
  • Der feine Nachmittag und Abend bei meiner Mama mit guten Nachrichten von ihrem Mann, der sich so lieb ausführlich mit D.s Krebserkrankung und ihren Medikamenten auseinander gesetzt hatte. Ich bin ganz erleichtert! Der Garten ist noch ein wenig winterlich unterwegs, aber der Ginster leuchtete in Gelb und die Perlhyazinthen in Blau.

02_Ginster 03_Perlhyazinthen 01_Ginster

  • Bonus: Auf dem Rückweg hatten Herr Grillenscheucher und ich keine Lust, auf den Bus zu warten. Stattdessen haben wir einen anderen genommen, der uns ungefähr die Hälfte der Strecke fuhr, und sind den Rest zu Fuß gegangen. Das tat ausgesprochen gut.

Die guten Dinge von heute:

  • Ausschlafen und gemütlich frühstücken.
  • Das am Freitag erstandene Nachthemd vom Kaffeeröster anprobiert und es passt glücklicherweise und ist ganz weich.

  • In der Sonne die Fortschritte der Pflanzen auf meinem Balkon bewundert. Liebstöckel und Minze wachsen wie verrückt. Da sind im Vergleich zu letzter Woche deutliche Fortschritte zu beobachten. Der Ysop grünt so grün seit seinem Rückschnitt. Der Jasmin verliert allmählich seine hübschen Blüten und bekommt dafür frische Blätter. Hach, ich freu mich!

80_Liebstöckel     81_Minze

82_Ysop     83_Jasmin

Frühjahrsrückschnitt

Manche Pflanzen wollen im Frühjahr und nicht schon im Herbst zurück geschnitten werden. Ich habe mir für meine Pflanzen Listen für den jeweils erforderlichen Rückschnitt gemacht. Jetzt im Frühling waren Lavendel, Salbei und Ysop dran. Außerdem habe ich die Tannen- und Koniferenzweige von der Erde entfernt. Hoffentlich wird es warm genug ohne diesen Schutz. Die Topfumhüllungen habe ich belassen, denn es sind immer noch Temperaturen um den Gefrierpunkt angekündigt. Leider! 🙁

Der Lavendel sieht jetzt erstmal fast tot aus, aber das ist jedes Jahr nach dem Rückschnitt so. Vorher- und Nachherfoto:

63_Lavendel       66_Lavendel

Der Ysop hat dafür gezeigt, wie toll er schon austreibt:

61_Ysop   65_Ysop

Von einigen weiteren Pflanzen gibt es auch Austreib-Erfolge zu vermelden. Die Pfingstrose, die Minze und der Oregano allen voran:

68_Pfingstrose 67_Minze 69_Oregano

Ich bin schon sehr gespannt, wie es dieses Jahr weiter geht.