Schneeflöckchen, Weißröckchen

Nun ja, von Flöckchen kann man nicht wirklich sprechen. Es waren riesige Schneeflocken, die den ganzen Vormittag auf Hamburg herab gerieselt sind. Passend zum Welttag des Schneemanns schufen sie leise eine Schneedecke über der Stadt. Direkt danach wurde die Decke den ganzen Nachmittag mit Nieselregen besprengelt und weitgehend zu Matsch aufgeweicht. 🙄 Auf meinem Balkon konnte ich abends beides „bewundern“, den Schnee und den Matsch:

Ich weiß wirklich nicht, was am Schnee so toll sein soll. Aber wenigstens wurden wir vom Sturm verschont, denn wir lagen im Auge desselben.

  • Ein Glück hatte ich den leckeren Erbseneintopf in der Kantine bereits vertilgt als mir das Geplapper einer Kollegin derart auf die Nerven ging, dass ich den Mittagstisch dringend verlassen musste. 👿 Wenn das so weiter geht, muss ich mir andere Gesellschaft suchen und wenn es „nur“ meine eigene ist.
  • Ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk von D. – ein wunderbar kitschig glitzerndes Feuerzeug. Hach! Nie würde ich mir sowas selbst kaufen, aber wenn ich es geschenkt bekomme, liebe ich es.

  • Alle Fußwege auf meinem Heimweg waren voller Schneematsch und Pfützen. Nicht mal die Läden unterwegs hatten sich an die Räumpflicht gehalten. 🙁 Ich bin ganz langsam und vorsichtig da durch geschlittert und war unglaublich froh, dass wenigstens der Himmel aufgehört hatte, irgendwas von oben fallen zu lassen. Heil zu Hause angekommen habe ich mir auf die Schulter geklopft, weil ich so schlau war, schon gestern statt heute den Aldi-Wocheneinkauf mit Olga zu erledigen.

Alles Gute

„Alles Gute.“ wurde heute bei uns ein geflügeltes Wort, weil ein Kollege sich damit in den Feierabend verabschiedete, obwohl wir uns – sofern nichts Unvorhergesehenes passiert – doch morgen schon wiedersehen und es auch sonst keinen Anlass dafür gab. Wir hatten viel Spaß, uns in der Folge beim Gehen alles Gute zu wünschen. 😀 Dabei kann man das ja eigentlich so machen – ganz egal, wann man sich wieder sieht oder was anliegt. Ist doch ein hübscher Wunsch.

  • Ich habe daran gedacht, dass ein Regenschirm nicht nur bei Regen, sondern auch bei ins Gesicht wirbelnden Schneeflocken hilfreich ist, was meinen Weg zur Arbeit erheblich erleichtert hat. Zum Glück blieb nichts vom Schnee liegen, aber mal sehen, wie das morgen wird.
  • Viel gearbeitet und viel gelacht.
  • Eine Mail von C., die mich sehr beruhigt hat.

Ich wünsche allen, die hier lesen, alles Gute, und hoffe, Ihr kommt morgen wieder vorbei. 😉

Viele Wochen

Heute früh war ich ganz deprimiert bei dem Gedanken, dass jetzt viele Wochen bis zum nächsten Urlaub vor mir liegen. Viele Wochen Hamsterrad. Puh. 🙁 Irgendwie habe ich es im Laufe des Tages geschafft, mich davon zu überzeugen, dass ich es trotzdem gut habe. Das ist auch meinen Kollegen und insbesondere A. zu verdanken.

  • In meinem Büro wartete ein wunderschöner, bunter, fröhlicher Geburtstagstisch auf mich. Man beachte die winzigen goldenen Schweinchen auf dem zweiten Foto! Und später kam A. noch mit einem tollen Strauß Tulpen. Hach, ich liebe Tulpen! (Ich entschuldige mich für die schlecht Foto-Qualität, aber ich hatte nur das Handy und nicht die Kamera dabei.)

  • In der Kantine gab es überraschenderweise Cheeseburger. Darauf hatte ich schon letzte Woche einen Jieper, der heute dann endlich gestillt werden konnte.
  • Ich habe mit nur ganz wenig Gejammer die Entfernung eines Mini-Leberflecks überstanden und finde mich ziemlich tapfer. 😉 (Das Elend damit kommt allerdings noch: Pflaster rauf und runter, weil es beim Duschen ein wasserfestes sein muss, aber danach ein normales sein soll. Grummel.)

Frustriert

Es gibt so Tage, die fangen einfach schon beschissen an; z.B. dadurch, dass der Wecker eine halbe Stunde früher als gewöhnlich klingelt. Manche von diesen Tagen werden mit fortschreitender Uhrzeit immer besser, andere werden immer schlechter. Zu letzterer Sorte gehörte mein heutiger Tag. Zum Feierabend war ich so frustriert, dass ich hätte heulen mögen.

  • Alles begann also mit dem frühen Weckerklingeln. Ich habe es tapfer nicht ignoriert. In der U-Bahn traf ich zufällig den lieben Kollegen M., der ebenso wie ich auf dem Weg zum anderen Standort war. Es war sehr nett und entspannt, unterwegs mit ihm zu plaudern.
  • Es ging weiter mit einer unendlich grässlichen Abteilungssitzung inklusive Fremdschämen und einem für mich entsetzlichen Projekt-Workshop. Aber ich habe beides lebend überstanden. Ist doch auch schon was.
  • Ach, was war ich heute froh als ich das Büro verlassen durfte! Zu Hause wartete das erste, riesige Weihnachtspäckchen von C. bei meinem Lieblings-Nachbarn auf mich und hätte ich gewusst, dass es für Weihnachten ist, hätte ich es noch gar nicht geöffnet. Aber nun ist es ausgepackt: ein riesiger Kalender mit wunderschönen Mein-Schiff-Fotos. Hach! Eines davon:

  • Bonus: Das Lesen der Geschichte von Richard Brautigan über zwei Schneeflocken und den kleinsten Schneesturm, der je registriert wurde, in meinem Adventskalender brachte mich dann endgültig zum Lächeln. Jetzt geht es mir wieder besser.

Steifer Nacken

Letzte Nacht habe ich total seltsam geschlafen, dass mir heute der Nacken so weh tut, dass ich meinen Kopf kaum bewegen mag. Ich möchte doch zu gern mal wissen, warum das ab und zu passiert, aber ich kriege es ja beim Schlafen nicht mit. Na, ein Glück, dass ich heute nicht autofahren musste!

  • Ich habe eine richtig blöde Sitzung pünktlich zum geplanten Sitzungsende verlassen. Schließlich muss man sich nicht alles anhören und schon gar kein Psycho-Gequatsche.
  • Ein längeres, vertrauensvolles Gespräch mit A. über besagte Sitzung, das unser beider Nerven beruhigt hat.
  • Mein Büro duftete auch heute wieder nach Mandarine. 😉
  • Bonus: Auf dem Heimweg italienische Musik auf den Ohren, die so entspannend war, dass ich selbst die vollkommen verspätete und ebenso vollkommen überfüllte U-Bahn gelassen ertragen habe.