Der Nachtrag vom Wochenende

Dieses Wochenende war ausflugs- und foto-frei. Eine Art erster Herbststurm tobte über der Stadt und brachte vor allem am Samstag Regen in rauen Mengen. 😕

Die guten Dinge vom Freitag:

  • Einen weiteren Klempner gefunden, der bereit ist, sich die Probleme in meinem Bad anzusehen und einen Kostenvoranschlag zu machen.
  • Ich hasse Nähen und kann es auch nicht. Dennoch habe ich es geschafft, Donany das Auge wieder an zu nähen, das sich beim Waschen gelöst hatte. Er hat sehr gelitten, aber inzwischen ist der Patient wohlauf. 😉
  • Die großzügige Verkäuferin am Aufschnitt-Stand, die uns einen Berg Schnipsel  vom Pata Negra und vom  Parmaschinken für lau einpackte.

Die guten Dinge vom Samstag:

  • Meinen Lieblingsspruch „Wer den Alltag meistert, ist ein Held!“ (Fjodor Dostojewski) in einer schönen Schrift in einem schönen Blau auf Din A 4-Fotopapier gedruckt und neben mein Bett gehängt. Ich hoffe, er wird sehr aufmunternd wirken, wenn der Wecker wieder früh klingelt. Darunter hängt jetzt allerdings  diese Postkarte:

  • Herr Grillenscheucher hat mir Postkarten mit ein paar meiner Fotos gedruckt. Ich dachte, dass das ja wohl nicht so schwierig sein kann. Tja, so kann man sich täuschen. Wird wohl kaum zu einem neuen Hobby von mir werden, aber wenigstens ein paar Postkarten liegen nun zum Beschreiben bereit.
  • Gulasch mit frischen grünen Bohnen und Tomaten – sehr, sehr lecker.

Die guten Dinge von heute:

  • Spät in der Nacht, aber eindeutig schon heute YouTube für Jugenderinnerungen bemüht. Madness, immer wieder gut:

  • Weiter im Herbstputz-Programm: Schon gestern hat Herr Grillenscheucher mir mit dem Putzen der Dinge geholfen, an die ich einfach nicht ran komme. (Vermutlich werde ich ja nicht mehr in die Höhe wachsen.) Heute haben wir zusammen alles aus dem Keller in Olga geräumt, was zum Sperrmüll kann. Außerdem gab’s eine neue Abdeckleiste auf der Kühlschranktür, weil die alte sich schon löste. Stück für Stück komme ich voran.
  • Die Wettervorhersage für nächste Woche sieht gut aus und macht mir Hoffnung auf weitere Ausflüge.

Fleißig

Die Hitze hat sich über Nacht vom Acker gemacht. Heute waren es mehr als 10 Grade weniger als gestern. Dazu gab es Regen. Das  muss doch jetzt auch nicht. Der geplante Ausflug mit Herrn Grillenscheucher fiel deshalb ins Wasser. 🙁

  • Stattdessen habe ich den Herbstputz weiter voran getrieben und nun ist das Schlafzimmer fertig. Juchuh! Ich konnte sogar die Fenster putzen, weil der Wind und damit der Regen auf der anderen Hausseite stand. Irgendwie lustig, bei Regen Fenster zu putzen. 😉
  • Dabei habe ich an S. gedacht, die gestern am späten Abend noch anrief. Ja, ich sollte Dinge von meiner uferlosen Erledigungsliste am besten streichen, damit ich weniger Magengrummeln hab. Es war heute schon ein super Anfang, meinem Perfektionismus Grenzen zu setzen.  Danke für Deine Worte!
  • Am Abend zufrieden mit mir ins saubere Schlafzimmer zu gucken. Hach ja, das ist gut geworden und sooo aufgeräumt.

Heiß und schwül

Mal wieder so ein Tag, an dem mich das Wetter geschafft hat. 30  feuchte  Grad. Hmpf. Dazu dauernder Fluglärm über mir, weil auf dem Flughafen gebaut wird und die Flieger ausgerechnet ab heute über meinen Stadtteil umgeleitet werden. Hmpf. Gutes gab es trotzdem:

  • Pause wann immer mir danach war, so dass die Hitze für meinen Kreislauf erträglich war.
  • Balkonpflanzen betüdelt und die ersten trockenen Wicken-Schoten geerntet. Hoffentlich habe ich nächstes Jahr aus den Samen darin wieder so viel Freude mit den hübschen, duftenden Blüten.

50_Wickenschoten

  • Wenigstens ein kleines goldenes Sternchen für das Vorantreiben des Herbstputzes. Habe weniger geschafft als ich wollte, aber bei der Hitze ging eben auch nicht mehr.

Der Nachtrag vom Wochenende

Irgendwie habe ich gerade das Gefühl, die Zeit fliegt schneller als sonst. Schon wieder ist ein Wochenende zu Ende – huch.

Die guten Dinge vom Freitag:

  • Die schlaue Idee, den Stoffbezug von meinem Bett in die Waschmaschine zu stecken, so dass er übers Wochenende trocknen kann, wenn ich eh nicht zu Hause bin.
  • Die Freude von Herrn Grillenscheucher über unser Wiedersehen.
  • Sehr leckere Pasta mit viel Gemüse, wenig Fleisch und viel Sahne – zu gesund macht ja auch keinen Spaß. 😉

Die guten Dinge vom Samstag:

  • Schon seit Jahren wollen wir zur HörSpielWiese, die jährlich nach den Sommerferien stattfindet. Bislang hat uns immer das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber dieses Mal hatten wir Glück. Es war zwar meist wolkig, aber trocken und warm. Als wir ankamen, lief gerade noch „Das Gespenst von Canterville“ (Oscar Wilde). Es zog mich sofort in seinen Bann – so super gesprochen – und ich fragte mich, warum ich bislang keine Hörbücher mochte. Die Frage beantwortete sich beim nächsten Hörspiel: „Wer’s glaubt, wird selig“ von Christine Ohnemus. Nach fast eineinhalb Stunden konzentrierten Zuhörens eines mittelmäßigen Stücks mochten meine Ohren nur noch auf Durchzug stellen. In jedem Fall war es schön, dort gewesen zu sein und es auszuprobieren. Kostet nämlich gar nichts. So sah es dort aus:

41_Hörspielwiese     42_Hörspielwiese

45_Bank     44_Schilf

  • Der Spaziergang hin und zurück vorbei am Weiher, an der Seebek und unglaublich vielen Apfelbäumen.

40_Seebek     43_Äpfel

  • Wir haben uns durch die Seite vom „Tag des offenen Denkmals“ gekämpft, deren Suchfunktion einfach nichts taugt. (Vielleicht sind wir aber auch zu blöd dafür.) Immerhin haben wir es geschafft, uns für 4 Bauwerke zu entscheiden, deren Öffnungszeiten günstig über das Wochenende verteilt sind und auch noch unserem Lebensrhythmus entgegen kommen. Wir steigern uns stetig: das erste Mal, dass wir dabei waren, hatten wir nur eine Veranstaltung; letztes Jahr waren es schon zwei; nun sollen es vier werden! 😯

Die guten Dinge von heute:

  • Herr Grillenscheucher hat mir geholfen, den Stoffbezug vom Bett wieder anzubringen, und zu zweit war es viel, viel leichter als allein, mit den Stoffmassen fertig zu werden. Außerdem konnten inzwischen die Schlafzimmergardinen die Waschmaschine passieren und hinterher von Herrn Grillenscheucher wieder aufgehängt werden. Der Herbstputz schreitet voran!
  • Zwei große Tomaten und eine kleine Paprika waren zum Ernten bereit.
  • Wegen des o.g. Gefühls der fliegenden Zeit habe ich meinen Kalender bemüht und festgestellt, dass erst 2 Wochen Auszeit hinter mit liegen. Welch eine Erleichterung! Gefühlt sind es nämlich schon viel mehr.

Sanfter Regen

Heute hat es den ganzen Tag sanft geregnet. Wie gut, dass ich gestern reichlich Sonne getankt hatte.

  • Ich habe angefangen mit dem „Herbstputz“. Zum Frühjahrsputz komme ich ja nie und so hat sich die Sache bei mir in den Herbst verschoben.
  • Die Wandschränke in meinem Schlafzimmer sind nun entrümpelt, durch geputzt und neu eingeräumt. Und wo ich schon dabei war, habe ich gleich noch die Bilder darüber geputzt. Noch ein goldenes Sternchen für mich. 😉
  • Der neue IKEA-Katalog war im Briefkasten und hat auf dem Titelblatt den wunderbaren Satz „Es sind die keinen Dinge, die einen Tag besonders machen.“. Mein Reden seit ewig!