Der Nachtrag vom Wochenende

Das war ein unaufgeregtes feines Wochenende. Nicht mal über den Regen hab ich mich aufgeregt, sondern nur ein wenig verkniffen geguckt. Bisschen Gefühlsregung muss ja erlaubt sein. 😉

Die guten Dinge von Freitag:

  • Ich hatte den ganzen Tag gute Laune. 🙂
  • Eine Liste mit Dingen angefangen, die im Herbst und Winter schön zu tun sind. Eintöpfe kochen z.B. oder mehr Blog-Beiträge schreiben.
  • Tanzen mit Herrn Grillenscheucher. Es gab eine neue Discofox-Figur zu lernen, die mich daran erinnerte, warum wir diesen Tanz mal aufgegeben haben. Puh, so ein Gewickel, dass ich Angst um meine Schultern hatte! Aber wir haben uns tapfer und verletzungsfrei durch gekämpft und schließlich ging es ganz gut. Diese Figur war es:

Die guten Dinge von Samstag:

  • Ausschlafen, juchuh!
  • Kerzen in warmen Farben gekauft, denn „bunte Kerzen anzünden“ steht auch auf meiner Herbst- und Winterliste.
  • Ein gemütlicher Abend in der Küche von Herrn Grillenscheucher mit einer längeren Koch-Session und vielen Gesprächen.

Die guten Dinge von heute:

  • Endlich, endlich Sonnenschein! 😎
  • Herr Grillenscheucher kam mit zu mir und wir haben die Balkonpflanzen für den Winter verpackt. Zusammen ging es verblüffend schnell. Vorher-nachher-Bilder:

244_Kiwi_Herbst 245_linke_Ecke_Herbst 243_Erdbeere_Herbst

248_Kiwi_verpackt 247_linke_Ecke_verpackt 249_am_Fenster_verpackt

  • Eine neue Lebensfreude-Botschaft in meinem Postfach, die ich total schön finde:

Lichtmangel

Nebel und Wolken gaben heute wieder ihr Bestes, den Tag grau in grau zu gestalten. Dunkel und kalt war es. Mich zieht das gerade mehr runter als gesund ist. Gleichzeitig bringt mich jede noch so kleine helle, blaue Lücke im Himmelsgrau zum Strahlen – immerhin. Manchmal frage ich mich allerdings angesichts meiner Empfindlichkeit, ob ich nicht doch zu weit im Norden lebe. Vermutlich aber gehe ich einfach falsch mit dem Wetter um. Es ändert sich schließlich auch dann nicht, wenn ich zulasse, dass es mich runter zieht.

  • Ein gutes Ding von heute ist also meine Entscheidung, das Wetter anzunehmen, wie es gerade ist, und es mir schön zu machen. Es heißt doch „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung.“. Gute Ausrede für neue Klamotten, gell. Ich habe zwar noch keine Idee, aber einen Auftrag… 😀
  • Im Büro habe ich es vermeiden können, mich einem neuen Aufreger anzuschließen. Ist schließlich ähnlich unveränderbar wie das Wetter.
  • Auf dem Heimweg leuchteten die Blätter an den Bäumen wunderschön rot und gelb – das gibt’s nur im Herbst.

Die große gelbe Lampe

Man glaubt es ja kaum, aber hier wurde heute wenigstens mal kurz die große gelbe Lampe am Himmel namens Sonne angeknipst. 😎 Das steigert die Laune doch sofort erheblich!

  • Urlaubsanträge gestellt und sofort genehmigt bekommen. Zwischen den Feiertagen und an meinem Geburtstag muss ich nun nicht arbeiten. Und die geplante Kreuzfahrt kann auch wie gewünscht stattfinden. Lauter Lichtblicke für die nächsten Monate.
  • Sowohl im Büro als auch zu Hause richtig fleißig gewesen und Papierkram abgearbeitet. Das gibt ein Fleiß-Sternchen. 😉 Zwischendurch über einen sehr lustigen Artikel über Winterschlaf gestolpert, dem ich mich aus ganzem Herzen anschließe.
  • Schönes Herbstlicht und buntes Laub auf meinem Balkon:

241_Erdbeere_Herbst     240_Pfingstrose_Herbst

Herbstwind

Heute fegt hier der erste leichte Herbststurm durch die Bäume. Der Himmel ist schon ganz dunkel vor lauter Wolken. Langsam wird es ernst: die dunklen Jahreszeiten kommen. 🙁 Ich könnte gut drauf verzichten.

  • In der warmen Herbstsonne bevor die Wolken aufzogen war ich auf dem Balkon und habe die restlichen einjährigen Pflanzen entsorgt. Nun ist das Gestrüpp endlich weg und es sieht wieder ordentlich, wenn auch ein bisschen kahl da draußen aus.
  • Im Briefkasten war mein diesjähriger Adventskalender, mein großer Lichtblick in der dunklen Zeit des Jahres. Wie durch ein Wunder hat er den Postboten unbeschadet überlebt, der ihn so in den Kasten quetschte, dass ich ihn kaum raus bekam.
  • Herr Grillenscheucher hat mir erklärt, wie ich beim neuen Smartphone „den Hörer“ abnehme, und wir haben es gleich ausprobiert. Wischen nach rechts = annehmen, wischen nach links = ablehnen. Genau wie bei Tinder. 😉
  • Bonus: Die Idee mit dem kleinen Kräutergarten in der Blumenampel hat leider überhaupt nicht funktioniert. Die Kräuter sind immer eingegangen und das wird wohl an verschiedenen Faktoren gelegen haben. Zu dunkel, zu kleine Töpfe, zu trockene Luft. Daran kann ich leider nichts ändern. Nun hat die Ampel ein paar Zimmerpflanzen bekommen und ich bin gespannt, ob die mit der Situation besser klar kommen. Hübsch sieht’s jedenfalls aus, finde ich:

239_Blumenampel

Kurz und gut

290_Herbstlaub

  • So schön sieht das Herbstlaub an den Bäumen vor meinem Balkon zur Zeit morgens aus. Da kann ich mich gar nicht dran satt sehen.
  • Ein ruhiger Tag im Büro und die Zeit genutzt, im Netz über Kiwi-Pflanzen zu lesen.
  • Dazwischen viele Gespräche mit meiner Projektleiterin N. über bestehende und zukünftige Projekte und gedanklich sortiert, was wer mit wem wann besprechen muss. Das war sehr gut, weil es langsam schwierig wird, den Überblick über all die Projekte und deren Nebenthemen, die sich gerade reichlich ergeben, zu behalten. Und beim Aufschreiben dieses guten Dings hab ich noch eine vielleicht gute Idee dazu gehabt.