Telefonumfragen

Fast jeden späten Nachmittag klingelt derzeit mein Telefon und irgendjemand will mich zu irgendwas befragen. Allmählich nervt’s! Besonders dreist fand ich die Frau, die mich gleich zu mehreren Themen befragen wollte. Ja, glaubt die denn, ich hätte niemanden zum Reden? Trotzdem bleibe ich höflich und lehne jede Befragung bedauernd ab. Bestimmt gibt es irgendeine Liste, auf die man sich setzen lassen kann, damit man derartige Anrufe nicht mehr bekommt. Die werde ich demnächst mal suchen gehen.

  • Ich habe die alten Duftsäckchen in den Schränken gegen neue ausgetauscht. Nun riecht es wieder so schön nach Sommerwind.
  • Gestern konnte ich den „Minigärten“ nicht widerstehen und so habe ich heute die erste Aussaat des Jahres in die Erde gebracht. Letztes Jahr haben sich die Dinger zwar nicht richtig bewährt, aber Rucola habe ich schließlich noch nicht ausprobiert. 😉 So schön, mal wieder die Finger in der Erde zu haben!

  • Endlich habe ich mich aufgerafft und um die noch unsortierten Fotos von der letzten Kreuzfahrt gekümmert. Einiges geschafft und schöne Überraschungen gehabt. Außerdem habe ich festgestellt, dass es doch Spaß macht, wenn ich erstmal dabei bin. Ich versuche, diese Erkenntnis in meinem Kopf zu verankern.

Der Nachtrag vom Wochenende

So richtig erholt haben sich meine Zähne von der Tortur immer noch nicht, aber sonst war es ein schönes Wochenende. Sogar mit ziemlich milden Temperaturen und ohne Schnee.

Die guten Dinge von Freitag:

  • In der Kantine gab es als Überraschungsessen Fischstäbchen mit Kartoffelpüree und das konnte ich so einigermaßen essen bzw. eher lutschen.
  • Herr Grillenscheucher und ich waren zum Tanzen und hatten viel Spaß. 🙂 Der Azubi hat unterrichtet, seinen Job sehr gut gemacht und schöne Musik aufgelegt. Es waren weniger Paare als sonst da und deshalb wurden wir gebeten, nach der Pause in den kleineren Saal zu wechseln, damit der parallel dort stattfindende Kurs genug Platz zum Lernen einer raumgreifenden Figur hat. Der Azubi kündigte das an und meinte, wir hätten eh nur einen Tanz, für den man viel Platz braucht, noch nicht getanzt: die Samba. Ein Glück war ich geistesgegenwärtig genug, um ihm zu widersprechen. Der Slowfox braucht nämlich erheblich mehr Platz. So kamen wir um die blöde Samba rum 😉 und durften noch einen Slowfox vor der Pause tanzen. Ein Glück, denn im kleinen Saal fühlte es sich an als wären wir plötzlich doppelt so viele Paare.
  • Hinterher gab es leckere, tröstende Bolo.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Es war mild und trocken draußen. Ich konnte endlich mal wieder einen leichteren Mantel tragen.
  • Herr Grillenscheucher und ich waren mit der Mission „Notebook“ unterwegs. Da muss endlich was passieren. Wir haben tatsächlich ein neues für mich gekauft und hinterher hatte Herr Grillenscheucher doch noch eine neue Idee, woran Lisa erkrankt sein könnte. Mal sehen, was dabei raus kommt.
  • Als wir zurück nach Hause kamen, roch die Wohnung lecker nach Hühnersuppe, die den ganzen Tag auf dem Herd vor sich hin köchelte. Herr Grillenscheucher hatte sie gleich nach dem Aufstehen aufgesetzt.
  • Bonus: Wir haben diverse Dinge besprochen und beschlossen. Herr Grillenscheucher hatte eine gute Idee für die Winterflucht, über die wir gerade nachdenken. Da gilt es, noch einiges zu recherchieren.

Die guten Dinge von heute:

  • Lange geschlafen und beim Aufstehen schien die Sonne. 😎
  • Es ist genug Hühnersuppe übrig geblieben, so dass ich zwei Portionen einfrieren konnte. Super! So bin ich für mögliche Erkältungen gerüstet.
  • Ich habe mich darüber gefreut, dass Herr Grillenscheucher so gut drauf war.