Bunt-fröhliche Ostern für alle

Die Eiertage, wie mein einer Projektleiter die Ostertage nennt, stehen vor der Tür und ich freue mich sehr auf die 4 freien Tage. Ganz besonders, weil das Wetter hier in Hamburg wunderschön sonnig und warm werden soll. Der Wind, der Wind, das himmlische Kind, wehte mir nämlich eine gefühlte Ewigkeit lang eiskalt ins Gesicht und die Frisur heillos durcheinander. Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr mich diese Eiseskälte frustiert hat. 🙁 So langsam schafft es die Sonne, den Wind aufzuwärmen, und im selben Tempo steigert sich meine Laune.

Die guten Dinge, die ich aus meiner recht schwierigen Woche vom 11. bis 17. April 2019 erzählen kann:

  • Ein relativ früher Feierabend und danach alles geschafft, was zu schaffen war, was ziemlich viel war. Ich kriege ein Fleiß-Sternchen. 😉
  • Unser Tanzkurs scheint sich nicht leeren zu wollen, obwohl die Neujahrsvorsätze längst verpufft sein sollten. Herr Grillenscheucher und ich müssen also lernen, mit der vollen Tanzfläche zurecht zu kommen. Letzten Freitag ging es schon ziemlich gut.
  • Ein Wochenende mit ekelhaftem Wetter und es war so schön, dass wir keinen Fuß vor die Tür setzen mussten.
  • Stattdessen gab es ausgiebiges Schlafen und Faulsein. Immerhin haben wir Osterpläne inklusive Menüplan für die Zeit gemacht.
  • Eine neue Kaffeemaschine für Herrn Grillenscheucher, die ihm sehr gut gefällt. Die alte hatte nämlich verdientermaßen nach 12 Jahren die Rente eingereicht.
  • Lustloser, vertrödelter Montag. Nett, dass das zwischendurch auch mal geht.
  • Endlich war die Sonne mal wieder zu sehen und es gab wunderschöne Sonnenuntergänge vor meinem Balkon.

  • Mal wieder ein Lob von meinem einen Projektleiter. 🙂
  • Die Ruhe bewahrt als sämtliche Busse und Bahnen, mit denen ich fahren musste, Verspätung hatten. Normalerweise sind die Öffis hier ja recht zuverlässig, aber an manchen Tagen fragt man sich, welche Katastrophe eingetreten ist, dass es so zäh läuft. Meistens gar keine. 😯
  • Hamburg hat den Frühling eingeläutet. Zuerst wurden die Alsterschwäne aus ihrem Winterquartier entlassen und dann wurde die Alsterfontäne wieder angeschmissen.
  • Bei mir quasi um die Ecke hat ein neues Café eröffnet, das beim Vorbeigehen sehr nett aussah. Es ist in die Räume der vorher ältesten Konditorei Hamburgs eingezogen und ich bin sehr froh, dass dort nicht noch ein Telefonladen, eine Apotheke oder eine Ketten-Bäckerei aufgemacht hat – von denen gibt’s nämlich schon mehr als genug. Noch dazu heißt dieses neue Café „Malina„. Das war der Nick-Name einer Frau in einem Internet-Forum, die ich ganz fest in mein Herz geschlossen habe. Leider ist sie gestorben, aber ich denke noch sehr oft an sie.
  • Urlaubsvorfreude!!! Ich habe nämlich nicht nur an den Eiertagen frei, sondern auch noch bis zum 1. Mai. 😎
  • Meine Wer-bin-ich-Challenge bei Zeit zu Leben ist schon zuende, aber die dort gestellten Aufgaben gären weiter in mir. Ganz langsam fallen die Puzzle-Stücke ineinander und ich bin froh, dass die Plattform für diese Challenge noch eine Weile geöffnet ist.
  • Musik auf den Ohren gab es auch. Eher ein bisschen lustlos wegen meiner wetterbedingten schlechten Laune. Deshalb gibt’s diese Woche mal ein Lied, das mein Radio am Wochenende spielte und das ich sehr gern mag:

Eine Frage der Alternativen

Oft ist es nur eine Frage der Alternativen, wie gut oder schlecht einem etwas gefällt. Das ist mir in den letzten Tagen sehr bewusst geworden. Nachdem nämlich für ein paar Monate sicher war, dass ich mit dem Büro nicht an einen anderen Standort ziehen muss, wurde diese Sicherheit durch akute Raumprobleme in meiner Firma abrupt aufgehoben. Es kursierten besonders in der letzten Woche diverse Gerüchte, wohin meine Abteilung wohl ziehen muss. Klar war nur, dass wir würden ziehen müssen und zwar an einen ganz neuen Standort. Hui, was hab ich gegruselt, wohin es laut Gerüchten überall hätte gehen können. 😮 Selbst in Hamburg sind so manche Adressen nur sehr umständlich mit den Öffis zu erreichen. Seit letzten Freitag steht zu 99 % fest, wohin es gehen wird, und ich bin immer noch erleichtert über die Entscheidung. Begeisterung wäre was anderes, aber angesichts der Alternativen, die im Raum standen, bin ich froh.

Vielleicht sollte man sich viel öfter beim Jammern über irgendwas fragen, was denn die Alternative wäre. Wobei klar sein sollte, dass es nicht immer Alternativen gibt. Man kann z.B. vorzüglich bedauern, dass früher alles besser war, aber ein „Zurück in die Vergangenheit“ gibt es nun mal nicht.

Also ran ans Heute. 🙂 Meine guten Dinge in der Woche vom 31. Januar bis zum 6. Februar 2019 waren diese:

  • Die Morgen- und Abendhimmel waren so oft wunderschön: voller rosa Wolken.
  • Ich habe einen sehr anstrengenden, ganztägigen Projekt-Workshop überlebt und das, obwohl ich gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe war. Aber es war für mich wichtig, dass ich dabei war, um allmählich zu kapieren, wovon genau in diesem Projekt eigentlich die Rede ist. Ich bin stolz auf mich.
  • In unserem Tanzkurs war es sehr voll und der Boden mal wieder unglaublich stumpf. Herr Grillenscheucher hat uns irgendwie da durch geschleust, aber gefühlt waren wir nicht wirklich gut dabei. Trotzdem haben wir ein total süßes Lob von einer ganz neuen Mittänzerin bekommen: „Ich fand es so toll, wie ihr tanzt, dass ich ganz vergessen hab, selbst zu tanzen.“.
  • Manchmal ist es fast noch hell, wenn ich Feierabend mache. Ganz langsam wird dieser Ort wieder sehr lebenswert.
  • Ich habe beim Kaffee-Röster Dinge bestellt und bin sehr gespannt, als was sie sich entpuppen.
  • Dabei fiel mir ein, dass ich mal wieder Kresse aussähen könnte, denn dort gibt es derzeit ein Anzuchtset dafür. Also hab ich das gemacht – gleich ran in die neuen Einfälle. (Allerdings fürchte ich, die Saat ist schon zu alt.)
  • Mein Büro ziert jetzt das Wort „CHALLENGE“ in großen, fetten, bunten Buchstaben und lässt mich jedesmal, wenn ich rein komme, lächeln.
  • Bei meinem Einkauf im Drogeriemarkt wanderte eine Spülbürste in meinen Einkaufskorb, weil sie so wunderbar fröhlich aussieht. Nun erfreut sie mich täglich in meiner Küche.

  • Ab und zu gab es in dieser Woche auch ein paar Sonnenstrahlen. Welch eine Freude. Noch dazu wird es momentan fast täglich wärmer. Ob es wohl ganz bald Frühling wird?
  • Mein Feedback-Gespräch mit meiner Vorturnerin war sehr konstruktiv. Ich bin da mit wenig konkreten Vorstellungen rein gegangen und dann unterhielten wir uns plötzlich über Projekte, die wir beide anno Dazumal zusammen gemacht haben. Dabei wurde mir klar, was ich inzwischen in meinem Job vermisse: das Schreiben. Und ich dachte an das, was ich letzte Woche hier darüber geschrieben habe. So wurde eine neue Idee für meine Einsatzmöglichkeiten geboren. Ich bin gespannt, was daraus wird, und würde mich wahnsinnig freuen, wenn was draus wird.
  • In einigen Punkten dieses Feedback-Gesprächs war ich aber auch ziemlich belustigt. Besonders über Dinge, die mir verweigert wurden. Tja, dafür gibt es dann:
  • Kollegen-Hilfe! Ich habe ein paar echt tolle Kollegen, die einfach immer helfen, wenn es ihnen möglich ist. Und ich denke, da schallt es aus dem Wald raus, wie es rein schallt…
  • Kollegen-Hilfe, die zweite: In einem ganz anderen Zusammenhang mit einem ganz anderen Kollegen konnte ich vollkommen problemlos eine nervige Angelegenheit aus dem Weg schaffen.
  • Die Kantine bescherte mir heute außer der Reihe Rinderbraten mit Rotkohl und Kartoffelpürree und das war super lecker.
  • Gestern Abend habe ich ein neues Buch angefangen: „Die Hauptstadt“ von Robert Menasse. Und gleich auf Seite 13 habe ich mich in einen Satz verliebt:

„Wenn man das Unbegreifliche dort erlebt, wo man gar nicht erwartet, alles zu verstehen – wie heiter ist dann das Leben.“

Robert Menasse

 

  • Die Außentemperaturen sind wärmer geworden und ich muss nicht mehr ständig meine Kapuze über den Kopf ziehen. Also gibt es auch wieder Musik auf die Ohren, wonach ich mich eh gesehnt habe. Gerade ist mir rockig zumute und so gab es u.a. Bryan Adams:

Der Nachtrag vom Wochenende

Hier in Hamburg liegt der Frühling in der Luft. Sonnig war das Wochenende und milde Temperaturen gab es obendrein. Ob der Winter wohl wirklich vorbei ist?

Die guten Dinge von Freitag:

  • Einkauf auf dem Wochenmarkt ganz ohne zu frieren und damit super entspannt. Bei der Blumenhändlerin gab es Smileys aus Holz, von denen jetzt zwei meine Wohnung zieren und mich an die Lebensfreude-Challenge erinnern.

  • Wie gut, dass man sich beim Friseur auch einfach nur die Haare waschen lassen kann. Das geht nämlich immer noch nicht allein und so habe ich noch einmal die Kopfmassage genossen.
  • Skrei auf Tomaten mit Bavette – so lecker!

Die guten Dinge von Samstag:

  • Raus ins Frühlingswetter. In der Sonne war es nahezu heiß. Genial! 😎
  • Doch noch ganz hinten und unten im Karton unter lauter Twix im Supermarkt eine Tüte Mars-Minis gefunden. Für die Gesundheit gab es einen leckeren Smoothie. 😉
  • Schöne Pläne mit Herrn Grillenscheucher gemacht.

Die guten Dinge von heute:

  • Putz- und Flicktag. Die Sonne erhellte meine Wohnung so toll, dass ich nun hoffentlich auch die letzten Spinnenweben erwischt habe.
  • Der Salat sprießt.

  • Nun sitze ich hier den ersten Abend nach all den Wochen wieder allein und Herr Grillenscheucher ist nach Hause gegangen. Das fühlt sich sehr seltsam an. Ich weiß gar nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Das gute daran ist jedenfalls, dass ich mir wieder zutraue, allein zurecht zu kommen.

 

Der Nachtrag vom Wochenende

Hach, was war ich am Freitag froh als ich endlich ins Wochenende entschwinden konnte. Die schöne Zeit verging viel zu schnell und jetzt ist leider schon wieder Sonntag Abend. Seufz.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Einkauf auf dem Wochenmarkt und ein netter Schnack mit den beiden Italienern vom italienischen Spezialitätenstand. Welch ein Glück, dass sie seid ein paar Monaten dort sind.
  • Tanzen mit Herrn Grillenscheucher. Ab nächstem Monat ist unser Medium-Class-Kurs zu einem High-Class-Kurs aufgestiegen. 😯 (Zu bedeuten hat das eigentlich nichts – alle 6 Monate wird ein Kurs hoch gestuft.)
  • Mit Herrn Grillenscheucher nachträglich auf seinen Geburtstag angestoßen. Er hat sich über die diversen Karten für klassische Konzerte, die ich ihm geschenkt habe, gefreut. Insbesondere weil sie an so schönen Orten stattfinden, weshalb ich dieses Abo eigentlich für uns gekauft habe. Einer davon ist die Elphi! 🙂

Die guten Dinge von Samstag:

  • Einen Aufwach-Kaffee ans Bett serviert bekommen.
  • Trotz trüb-grauem Wetter raus gegangen und in die Innenstadt gefahren. Ich habe mir eine Thermoskanne gekauft, mit der ich meinen Kaffee von zu Hause mit ins Büro nehmen kann. Demnächst stehen nämlich richtig blöde Termine an, bei denen ich meinen Kaffeebedarf nicht anders organisiert bekomme. Außerdem gab’s ein Softeis – Vanille mit Erdbeersoße – für mich. Jawoll, so ganz gegen meine Gewohnheiten und einfach, weil da dieser Softeis-Stand war und ich an die Sommer-Challenge dachte. Es war richtig lecker und hat nach Kindheit geschmeckt. 🙂 Die Thermoskanne im Foto (es ist die kleinste davon):

  • Der lange Abend mit Herrn Grillenscheucher. Klarheit darüber gewonnen, von wann bis wann ich die nächsten Urlaube beantrage. Reden ist doch immer wieder hilfreich. 😉

Die guten Dinge von heute:

  • Putz- und Flicktag mit Herrn Grillenscheucher. Die Wohnung ist wieder sauber und der Sonnenschirm ist endlich vom Balkon in den Keller gewandert.
  • Lauter wunderschöne, sonnige Fotos über WhatsApp bekommen. Da kann man fast neidisch werden…
  • Rumalbern mit Herrn Grillenscheucher.

Herbstdepressionen

Dunkel, kalt und Nieselregen – kein Tag, an dem man aufstehen möchte. Im Büro lauter nervige Leute und eine quengelnde Projektleiterin. Ich wünsch mich grad zurück in meine Auszeit. Seufz.

  • Olga, die vor der Tür stand, so dass ich wenigstens unterwegs nicht nass wurde.
  • Eine Menge Kram vom Schreibtisch weg gearbeitet und zwischendurch zur Erheiterung ein bisschen Urlaubsplanung für nächstes Jahr gemacht.
  • Gegen die Herbstdepressionen an die Lebensfreude-Challenge und deren Übungen gedacht. Gleich mal wieder die Magnet-Übung gemacht, die sofort half. 🙂