Lichter

Die Adventszeit bricht langsam an und allmählich wird überall in der Stadt die Weihnachtsbeleuchtung angebracht und angeschaltet. Ich habe bereits den ersten Weihnachtsbaum und viele, viele Sterne in den Fenstern gesehen. Der kleine, süße Weihnachtsmarkt bei mir um die Ecke hat am Montag eröffnet. Dieses Jahr werden die Bäume auf dem Platz mit einer Art Wohlfühllampen beleuchtet: das Licht wechselt langsam von Blau über Lila über Rot über Orange usw. Das ist doch echt mal eine kreative Idee. 😀

Die guten Dinge aus der anbrechenden Adventszeit in der Woche vom 22. bis 28. November 2018:

  • Ausgerechnet jetzt, in dieser dunklen Zeit, gab meine Lieblingslampe den Geist auf. Sie ist dafür zuständig, meinen Esstisch zu beleuchten, an dem ich meistens sitze, wenn ich zu Hause bin, und also nicht nur Lieblingslampe, sondern auch absolut notwendig. Das war unfair! 🙁 Aber Herr Grillenscheucher kümmerte sich um die Lampe und nach zwei Tagen in Reparatur stand sie hier abends wieder leuchtend als ich nach Hause kam. Hach, was für ein großes Glück!
  • Noch dazu hatte Herr Grillenscheucher mir ein paar selbst gebackene duftende Plätzchen hier gelassen und meine Wäsche abgenommen. Wunderschön, so umsorgt zu werden!
  • Bitter-süß: Beim Abschied von N. im Büro gab es super leckeren, von ihr selbst gebackenen Kuchen.
  • Ein sehr zähes Gespräch über meine künftigen Aufgaben im Büro, das letztlich zu meiner Zufriedenheit ausgegangen ist. Puh!
  • Das zweite Mal waren Herr Grillenscheucher in unserem neuen Tanzkurs und ich war verblüfft, dass mindestens die Hälfte der Teilnehmer ganz andere als beim ersten Mal waren. Herr Grillenscheucher hat uns trotzdem souverän durch die Menge gelenkt und bekam dafür ein großes Lob vom Tanzlehrer.
  • Und noch eins vom Tanzen: Es ist faszinierend, wie wichtig der Lehrer mit seiner Art, zu erklären und auf die Schüler zuzugehen, ist. Von J. können wir jede Korrektur annehmen, während wir uns bei D. immer ein bisschen gesperrt haben. Ich hab’s ja schon während meiner Schulzeit gesagt: Wenn der Lehrer gut ist, kann ich alles lernen. 😉
  • Am Samstag hatten wir einen sehr schönen Abend mit L. und S. und köstlichem Essen. Es gab lang geschmorte Rinderschaufel mit Wirsing, Bandnudeln und drüber geriebenem altem Ziegenhartkäse.
  • Bei der Gelegenheit habe ich ein Glas selbstgemachtes Quittengelee und einen großen Tannenzapfen mit einem Stern für die Adventsdekoration geschenkt bekommen.
  • Apropos Adventsdekoration: Auch in meiner Wohnung nimmt sie langsam Gestalt an. Der Adventskalender hängt bereits, den Adventskranz habe ich immerhin aus dem Keller geholt. Ich bin guter Dinge, dass bis zum 1. Advent alles fertig ist.
  • Ein längeres Gespräch mit dem Gemüsehändler auf dem Wochenmarkt darüber, was er denn so in dieser Jahreszeit kocht. Tolle Ideen hatte der und eine haben wir direkt umgesetzt: Es gab Wild-Leber. Boah, ist die lecker!!!
  • Ausschlafen am Sonntag.
  • Außer trüben Tagen gab es zwischendurch auch welche mit Sonne und Licht. Welch eine Wohltat! Und an einem späten Nachmittag gab es einen unglaublich grandiosen Sonnenuntergang, der tatsächlich dazu führte, dass jemand die Feuerwehr alarmierte, weil er dachte, es würde brennen. Auf Spiegel Online kann man sehen, dass das überhaupt nicht weit hergeholt war.
  • Der Termin mit einem meiner beiden neuen Projektleiter, bei dem es nicht nur um die Inhalte seines Projekts, sondern vor allem um die Aufgabenabgrenzung zwischen ihm und mir ging. Unsere Vorstellungen deckten sich fast zu 100 % und es ist eine solche Wohltat, wie sehr er sich über meine Mitarbeit freut. 🙂
  • Endlich mal wieder ein Treffen mit F. in unserer Stammkneipe. Es gab so viel zu erzählen, dass wir die halbe Nacht hätten füllen können. Schönes und Schweres wechselte sich ab und ich wünschte, meine Müdigkeit hätte länger auf sich warten lassen.
  • „Superman und Spiderman wurden von der Hierarchiebombe getötet.“ Diesen Satz fabulierten zwei Kollegen von mir zusammen, während wir uns alle drei über die aktuelle Arbeitsbelastung auskotzten. Und schon konnten wir wieder lachen.
  • Musik auf den Ohren zum Feierabend. Ich beobachte interessiert, wie unterschiedliche Musik auf mich wirkt. Manchmal gibt es richtige Glücksgriffe, nämlich wenn ich es schaffe, genau die richtig Platte für meine aktuelle Stimmung auszuwählen. Dann fange ich schon bei den ersten Klängen an zu lächeln und zu entspannen. An anderen Tagen könnte das genau die falsche Platte sein. In dieser Woche war u.a. REM richtig.

Der Nachtrag vom Wochenende

Das war ein wunderbares Frühlingswochenende. Jede Menge warmer Sonnenschein. Schade nur, dass es eine Stunde kürzer war. Ich wünschte wirklich, diese blöden Zeitumstellungen würden wieder abgeschafft werden. Sie nützen nichts und niemandem, sondern bringen allen nur den Rhythmus durcheinander.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Ich habe meine erste ganze Arbeitswoche in diesem Jahr überstanden und es ging besser als erwartet, auch wenn ich jeden Abend total erschöpft und müde war. Zum Glück habe ich jetzt erstmal Urlaub. 😎
  • Einkauf auf dem Wochenmarkt im Sonnenschein.
  • Let’s Dance gucken und mich total mit Ekaterina über ihre tolle Salsa mit Gil Ofarim zu freuen. Allerdings haben Herr Grillenscheucher und ich dieses Mal die wenigsten Beurteilungen der Jury verstanden und die Punktevergabe überhaupt nicht. Für uns sieht das so aus als hätte die Jury Vorgaben, wer möglichst schnell raus soll.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Der erste Versuch, mit Olga zu fahren, scheiterte an einer komplett leeren Batterie. Wie gut, dass ich ein Ladegerät habe!
  • Die ersten beiden Krokusblüten auf meinem Balkon:

  • Auf dem Weg zu S. und L. ein fast knallroter Abendhimmel, wow! Und dann hatten wir einen sehr schönen Abend bei den beiden. Erzählt und gelacht und sehr leckeren Shepherd’s Pie kredenzt bekommen.
  • Bonus: Hinterher noch lange mit Herrn Grillenscheucher Details zu einem Plan besprochen. Ein Glück sind wir uns in allem einig.

Die guten Dinge von heute:

  • Lange geschlafen.
  • Zusammen mit Herrn Grillenscheucher den Putz- und Flicktag erledigt. Er hat zwischendurch die Batterie wieder in Olga eingebaut und konnte berichten, dass sie nun schnurrt wie ein Kätzchen.
  • Das einzig Gute an der Umstellung auf die Sommerzeit ist, dass nun länger hell ist.

Paukenschlag

Das Jahr 2016 ging für mich mit einem gefühlten Paukenschlag zu Ende: Bei einem blöden Sturz habe ich mir das linke Schlüsselbein gebrochen. 🙁 Deshalb war hier so lange Schweigen im Blog. Ich konnte physisch nicht tippen, wollte das aber auch gar nicht. Zu tief war meine Verstörung darüber, dass ausgerechnet mir so was passiert ist. Langsam und in Minischritten geht es mir besser. Ich kann wieder mit 10 Fingern tippen. Der linke Arm wird dank der Qualen bei der Physiotherapie immer beweglicher. Irgendwann ist bestimmt wieder alles gut.

Trotzdem gab es eine Menge gute Dinge in den letzten fast zweieinhalb Monaten. Eine vermutlich unvollständige Aufzählung, bei der die Reihenfolge keine Gewichtung ist:

  • Das Glück, dass ich in einem Land mit so guter ärztlicher Versorgung lebe und durch die Krankenkasse und meinen Arbeitgeber so gut abgesichert bin.
  • All die hilfreichen, herzlichen und fröhlichen Mitarbeiter im Krankenhaus, in der Arztpraxis und im Physiotherapiezentrum.
  • Ich habe einen wunderbaren Orthopäden kennengelernt (obwohl die doch eigentlich gar nicht wunderbar sein können 😉 ). Ich hatte die perfekte Chirurgin im Krankenhaus, die mich Nervenbündel unglaublich beruhigt hat. Ich habe einen super guten Physiotherapeuten gefunden.
  • Schlafen, schlafen und noch mehr schlafen. Ich habe ja gedacht, dass ich irgendwann genug davon habe, aber das ist nicht der Fall. 😉
  • Herr Grillenscheucher war die ganze Zeit bei mir und ist es immer noch. Er ist quasi bei mir eingezogen und hilft mir bei wirklich allem, was ich nicht allein kann. Das war und ist eine so riesengroße Hilfe – unbeschreiblich!
  • Dass Herr Grillenscheucher und ich so lange Zeit auf so engem Raum zusammen leben können, ist eine richtig tolle Erfahrung. Wir sind unsere Unabhängigkeit gewohnt und darauf plötzlich ohne Groll verzichten zu können, ist definitiv keine Selbstverständlichkeit.
  • Diese lange gemeinsame Zeit hat uns unglaublich viele sehr intensive Momente miteinander beschert. Und sehr viele alberne Momente. 🙂
  • Leckeres Essen und das Ausprobieren neuer Rezepte, z.B. Skrei auf Tomaten. Sehr besonders war auch der Moment, als ich wieder Gemüse schnippeln konnte.
  • Ich habe viel Geduld, viel Langsamkeit und mehr Achtsamkeit gelernt. Hoffentlich kann ich das in den Alltag rüber retten.
  • Die Menschen, die wirklich da waren mit ihren Anrufen, Mails, Postkarten, WhatsApp-Nachrichten und Besuchen. Vor allem im Krankenhaus war WhatsApp eine tolle Ablenkung.
  • Die Erfindung der Duschmatte! Seit ich so ein Ding habe, kann ich wieder ohne Angst auszurutschen unter die Dusche gehen. (Es ist erstaunlich, wovor ich Ängste entwickelt habe, obwohl der Sturz in einer ganz anderen Situation passiert ist.)
  • Mein Blog hat ein neues Kleid bekommen, das mir sehr gut gefällt.
  • Ich habe Minigärten ausgesät, die nun an meinem Schlafzimmerfenster stehen. Zuerst nur Salat, Schnittlauch und Basilikum, denn die Blümchen dürfen erst nächsten Monat laut Packungsangaben. Der Salat steckt sogar schon grüne Spitzen aus der Erde.

  • Der Winterjasmin hat endlich Blüten bekommen. Sehr spät in diesem Jahr, so dass ich schon Sorge um ihn hatte.

Der Nachtrag vom Wochenende

Mensch, ist das kühl geworden da draußen! Was 5° C weniger doch ausmachen. Z.B. dass die sockenlose  Zeit wieder vorbei ist. 🙁 Dennoch, das Wochenende war sehr, sehr schön.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Bei einer ganz lieben Nachbarin ein Päckchen abgeholt und ein bisschen mit ihr geschwatzt. Sie ist unglaublich hilfsbereit und hat irgendwie was von einer Lieblingsoma. Und ich bekam ein Glas selbst gemachte Aprikosenmarmelade geschenkt.
  • Den Einkaufswahnsinn vor dem langen Wochenende geschafft. Unterwegs meine EC-Karte wieder gefunden, von der ich schon glaubte, ich hätte sie im Kontoauszugsdrucker vergessen. Sie steckte nur in einem anderen Portemonnaie-Fach als sonst. Uffz!
  • Schön mit Herrn Grillenscheucher getanzt. Wenn man mal von der Samba absieht. Ist einfach nicht unser Tanz.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Um Mitternacht mit Herrn Grillenscheucher auf 17 gemeinsame Jahre angestoßen. 🙂
  • Herr Grillenscheucher hat den Balkontisch und den Balkonstuhl in den Keller transportiert und die große Kiste hoch geholt. Nun sind darin wieder die leeren Pflanztöpfe und -kästen verstaut.
  • Abends kamen L. und S. zu Besuch. Wir haben uns bestimmt ein halbes Jahr nicht mehr gesehen und hatten entsprechend viel zu erzählen und dabei jede Menge zu lachen. Und wir haben geschlemmt! Herr Grillenscheucher hatte phantastisch gekocht. Als Vorspeise gab es Bruschetta mit Tomaten und Rucola. Der Hauptgang war ein unglaublich leckerer Hirschbraten mit Knödeln, Spitzkohl und Pilzsoße. Der Nachtisch war ein Gedicht aus Vanilleeis mit einer Schwarze-Johannisbeer-Soße. Ein Tipp vom MarmeLaden: einfach die Schwarze-Johannisbeer-Marmelade in einem Topf erhitzen bis sie leicht flüssig ist. Hach, war das alles lecker!

Die guten Dinge von heute:

  • Zusammen mit Herrn Grillenscheucher die Wohnung wieder in einen sauberen Zustand versetzt – so’ne Kochsession macht schon ganz schön viel Dreck.
  • Ich freu mich über den kleinen, bunten Blumenstrauß, den ich gestern von L. und S. geschenkt bekam.
  • Und ich freu mich auf morgen, meinen letzten freien Tag. Es gibt noch administrativen Kram zu erledigen, aber ansonsten werde ich trödeln. (Das Büro am Dienstag steht mir allerdings einigermaßen bevor. Seufz.)

Eine Reise ins Ländle

Die letzten Tage haben Herr Grillenscheucher und ich C. und M. im Ländle besucht. Wir waren nämlich eingeladen, mit  ihnen auf die Cannstatter Wasen zu gehen, das schwäbische Äquivalent zur Münchner Wiesn. Volksfeste sind zwar nicht so unser Ding, aber es spricht ja nichts dagegen, mal ein unbekanntes auszuprobieren, gell.

Bevor es mit dem Bericht los geht, fehlen noch die guten Dinge von Mittwoch, 21.09.2016:

  • Ich musste in die Firma, weil die neuen Proficards für die Öffis ausgegeben wurden, und habe es geschafft, rasend schnell dort durch zu huschen, ohne von irgendwem mit einem längeren Schnack aufgehalten zu werden. Super, denn ich hatte es wirklich eilig.
  • Das elende Kofferpacken schnell und problemlos erledigt.
  • Super leckere Spaghetti Bolognese.

Am Donnerstag Mittag fuhr unser ICE los. Bereits mit 5 Minuten Verspätung, obwohl der gerade mal aus Kiel kam, was nun echt keine Entfernung ist. Unterwegs sammelten sich weitere Verspätungsminuten an. Zuerst wegen einer Weichenstörung und dann wegen eines unplanmäßigen Halts in Fulda, um dort gestrandete Passagiere eines anderen ICEs aufzusammeln. So schmolzen unsere 20 Minuten Umsteige- und Raucherzeit in Frankfurt dahin und wir mussten letztlich in 5 Minuten umsteigen und zwar ohne Rauchen und mit Gleiswechsel. 👿 Welch ein Glück, dass wir einigermaßen gut zu Fuß sind!

Gute Dinge gab es trotzdem am Donnerstag, 22.09.2016:

  • In Stuttgart aus dem Zug direkt in eine Raucherzone zu plumpsen.
  • C. und M. endlich mal wieder in die Arme zu schließen.
  • Der lange wunderbare Abend mit den beiden und E. und H. und J. und M. und leckerstem Gulasch mit Spätzle.
  • Bonus: „Weil i a Trachtler bin.“. (Insider 😉 )

Der Freitag war der große Wasen-Tag. C. und M. in ihren hübschen Dirndls und J. und M. stilecht in Lederhosen. Herr Grillenscheucher und ich hatten auf Verkleidungsmaßnahmen jeglicher Art verzichtet, was ich hinterher doch ein bisschen schade fand. Noch ein bisschen lädiert vom Abend zuvor ging es nachmittags los nach Bad Cannstatt.

Die guten Dinge von Freitag, 23.09.2016:

  • E. fuhr uns zur S-Bahn und holte uns dort nachts auch wieder ab. Das fand ich total lieb.
  • Das Wetter spielte mit: Sonnenschein und so um die 20° C. Auf dem Festplatz war es noch ziemlich leer als wir ankamen. Kein Gedrängel – perfekt! Wir staunten über all die Fahrgeschäfte und die riesige Pommes-Tüte, die M. erstand. Es gab eine Hundebäckerei 😯 , eine Fruchtsäule, denn schließlich ist das das Ernte-Dank-Fest, und sogar eine Heimweghilfe.

02_Riesenrad 04_Schild_Herz 06_Kettenkarussell

09_Kettenkarussell 10_Kettenkarussell 11_Kettenkarussell

08_Geisterbahn 16_altes_Karussell 20_Wildwest

21_Hundebäckerei 15_Fruchtsäule 19_Heimweghilfe

  • Unser Zelt war das Almhüttendorf. Wir hatten einen Tisch am Rand mit genug Platz für uns sechs und sämtliche Taschen und Jacken. Perfekt! Der Wein war lecker und das Essen ebenso. Herr Grillenscheucher und ich teilten uns Spanferkel und Haxe. Hinterher haben wir ein paar der Kalorien mit Discofox wieder abgetanzt. Wir hatten jede Menge Spaß in dem Zelt mit der Band und der Musik. Das war echt ein tolles Erlebnis und wenn es nicht so weit weg wäre, würde ich da nochmal hingehen.

Am Samstag mussten wir uns von J. und M. verabschieden, die zurück in ihre Heimat fuhren. Herr Grillenscheucher und ich bekamen eine Führung durch Waiblingen und in das Büro, in dem unsere Kreuzfahrten gebucht werden. Immer wieder schön, wenn man Bilder vor Augen hat.

Die guten Dinge von Samstag, 24.09.2016:

  • Das hübsche Waiblingen mit seinen Fachwerkhäusern und immer noch Sonnenschein.

23_Turm 25_Rems 29_Marktplatz

  • Anschließend ging es in den Biergarten unter dem Nussbäumle, von dem wir schon so viel gehört hatten. Herrlich war es dort und das Essen war so lecker: Maultaschen mit schwäbischem Kartoffelsalat. Ich habe ja immer gedacht, dass ich diesen Salat nicht mag, weil da Essig drin ist. Aber weit gefehlt: da könnte ich mich rein legen. Gut, dass ich ihn probiert habe!

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  • Ein ganz entspannter Abend auf der riesigen Couch von C. und M. vor dem ebenso riesigen Fernseher. Krimis geguckt und mit leckeren Schnittchen, Chips und Haribo-Konfekt bewirtet worden. Toll, wenn man so faul sein darf!

Der Sonntag war der Rückreise gewidmet. Der ICE hatte natürlich schon in Stuttgart Verspätung und dieses Mal hatten wir nur 10 Minuten Umsteige-Zeit in Kassel, allerdings wenigstens am selben Bahnsteig. Im nächsten Zug funktionierte die Anzeige der reservierten Plätze nicht und wir mussten im proppevollen Zug zwei Leute von unseren Plätzen verscheuchen. Irgendwann endlich in Hamburg angekommen stiegen wir in eine S-Bahn, die ebenfalls zur Deutschen Bahn gehört, und wurden an der nächsten Station wegen Bauarbeiten auf einen Busersatzverkehr verwiesen. 👿 Also echt, wenn es irgendwie geht, nie wieder Deutsche Bahn!

Die guten Dinge von Sonntag, 25.09.2016:

  • Nochmal so ein leckeres Frühstück mit frischen Brötchen und wir durften uns welche für unterwegs schmieren.
  • In Kassel trotz der wenigen Zeit eine Zigarette geschafft.
  • Home, sweet home und das eigene Bett!

Ihr Lieben, C. und M., vielen, vielen Dank für dieses fantastische Wochenende und all Eure Hilfsbereitschaft und die von E. und H.! Es war super trotz der quälenden Bahnfahrten und der Schmerzen in den Ohren in den Tunneln. Wir haben viel Spaß gehabt, uns sehr wohl gefühlt, uns irre gefreut, den lieben Familienanhang kennen zu lernen und euch mal wieder in die Arme zu schließen. Donany hat es ganz besonders im Biergarten und in der S-Bahn gefallen. 😉

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