Verborgene Orte

Von unserem Besuch im Kloster hetzten Herr Grillenscheucher und ich zur nächsten Führung im Rahmen des Denkmal-Tages, die wir gern sehen wollten. Es ging in die HFBK, die Hochschule für bildende Künste, die zwar in einem anderem Stadtteil, aber zum Glück nur zwei U-Bahn-Stationen entfernt liegt. Gerade rechtzeitig haben wir es zur Führung mit dem spannenden Titel „Verborgene Orte“ geschafft.

Hinter dem Eingang in der Treppenhalle warteten schon viele, viele Menschen. Entsprechend anstrengend wurde die Führung, denn es war nicht so einfach, dem Vortragenden zu lauschen – viele Menschen, viele Geräusche. Aber die Geschichten, die ich verstanden habe, waren sehr spannend.

Die Treppen- oder Eingangshalle ist an und für sich schon unglaublich eindrucksvoll:

Zuerst gingen wir um das Gebäude rum und außen gibt es diverse Bildhauer-Arbeiten zu bestaunen.

Die Schule wurde im 2. Weltkrieg zu großen Teilen zerstört und beim Wiederaufbau des linken Flügels entstand die heute sogenannte „Laterne“. Abends wenn die Lichter im obersten Stock an sind, sieht der Teil tatsächlich wie eine Laterne aus. Das kann ich bestätigen, denn ich habe früher mal schräg gegenüber gewohnt.

Der Vortragende erzählte, dass es früher auf einem Gebäude zwei Gewächshäuser gab – ein Kalt- und ein Warmhaus. Dort konnten die Schüler versuchen, die Pflanzen naturgetreu nach zu malen. Schade, dass diese Gewächshäuser für Verwaltungsräume weichen mussten!

Im Hof gab es früher Stallungen für größere Tiere wie Pferde oder Esel. Die Schule hatte sogar eine Vereinbarung mit Hagenbecks Tierpark, so dass sie von dort auch andere Tiere ausleihen konnten. (Ich hoffe, sie haben es nicht mit Raubkatzen versucht, fürchte aber das Gegenteil.) Und es gab diverse Käfige für kleinere Tiere wie Vögel und Affen. Alles Anschauungsmaterial für die Schüler. Irre!

Heute ist von all dem kaum noch eine Andeutung zu erkennen.

Anschließend gingen wir durch diverse Flure des Gebäudes und uns wurden die Stellen gezeigt, an denen bei Renovierungsarbeiten irgendwann mal Wandbilder gefunden wurden, die aber inzwischen längst wieder mit weißer Farbe überstrichen wurden. Das waren wohl die „verborgenen Orte“ der Führung. Wandbilder anzufertigen gehörte und gehört zur dortigen Ausbildung. Und wenn die Wand voll ist, muss man sie eben überstreichen und für neue Experimente zur Verfügung stellen. Das finde ich ganz logisch.

In einem Raum sahen wir ein riesiges Bild – dieses Mal nicht an der Wand, sondern im Rahmen -, das man wiederum bei Renovierungsarbeiten hinter einem Schrank gefunden hatte. Mensch, der Schrank muss aber riesig gewesen sein!

Zum Schluss durften wir uns noch die grandiose Aula mit ihrem Wandbildzyklus „Die ewige Welle“ ansehen. Da blieb mir schon mal kurz der Atem stehen beim Anblick dieser wunderbaren Farbigkeit und Schönheit. Der Eingang zur Aula ist dagegen fast unscheinbar, aber dann geht’s ab.

Wunderschön ist auch das Drumherum. Die Decke, die Fenster, der Fußboden und die Heizungsverkleidung. Ich kam aus dem Staunen gar nicht raus.

Das waren wieder spannende Denkmal-Tage für mich und ich bin so dankbar, dass es immer so viele Menschen gibt, die einem „ihre“ Bauten zeigen und ihre eigenen Geschichten dazu erzählen.

Besuch im Kloster

Mitten in Barmbek, der Hamburger Stadtteil, in dem ich lebe, gibt es das Dominikanerkloster St. Johannis. Ich war schon immer neugierig, wie es wohl hinter den Klostertüren aussieht, und im Rahmen des Denkmal-Tages gab es nicht nur die Gelegenheit dazu, sondern auch stündlich eine Führung.

Das Kloster ist ein denkmalgeschützter Rundbau aus den 60er Jahren, der direkt an die Kirche St. Sophien anschließt. Herr Grillenscheucher und ich hatten noch Zeit vor der nächsten Führung und haben uns zuerst die Kirche angesehen. Dort hatte offenbar soeben der Gottesdienst der Ghanaischen Mission, die der Kirche angeschlossen ist, geendet und es stank entsetzlich nach Weihrauch. Viele, viele wunderhübsch bunt gekleidete dunkelhäutige Menschen kamen in Grüppchen raus oder standen noch zu einem Plausch in der Kirche. Kinder testeten die Kirche als perfekten Hohlraum zur Verstärkung ihrer Schreie. Wunderbar lebendig und wirklich im wahrsten Sinne ein Wunder, denn mir tränten vom Weihrauch die Augen. Mich macht der eher das Gegenteil von lebendig.

Zurück vor dem Klostereingang hatten sich schon einige Menschen für die nächste Führung versammelt.

Wir wurden ein gelassen und in einen wunderschönen Innenhof geführt. Ein Brunnen plätscherte und verbreitete Ruhe. Die Sonne schien. Ein herrlich geruhsamer Ort.

Wir wurden herzlich willkommen geheißen und durften uns den Garten in Ruhe ansehen. Es kamen viele Besucher und schließlich wurde die Gruppe geteilt, was angesichts der dann doch recht kleinen Räume wirklich Sinn machte. „Unser“ Pater Karl erzählte von der Geschichte des Ordens und beantwortete bereitwillig alle Fragen, von denen es dieses Mal sehr viele gab. Wie sieht der Tagesablauf aus? Haben Sie Nachwuchssorgen? Warum haben Sie sich ausgerechnet für diesen Orden entschieden? Es war unglaublich interessant.

In dem Kloster leben zur Zeit 7 Mönche, Platz gibt es für 9, und jeder ist für ein oder mehrere Themengebiete zuständig. Einer kümmert sich z.B. um den Garten und kocht 3 Mal pro Woche für alle. Einer ist Ansprechpartner für die ghanaische Mission. Pater Karl ist u.a. bei der Alimaus engagiert und für die Bibliothek des Klosters zuständig.

Wir wurden in die Kapelle geführt und haben die Altarwand bewundert.

Pater Karl erzählte viel über die Bedeutung der Symbole dieser Wand und bevor wir die Kapelle verließen, bat er darum, ein Lied zu singen. Klar, jederzeit, wenn ich den Text kenne. Bei Kirchenliedern bin ich allerdings raus. Trotzdem klang es schön – ein paar unserer Mitbesucher kannten tatsächlich den Text.

Anschließend ging es noch in eine optisch sehr unspektakuläre Bibliothek. Weitere Fragen wurden gestellt und ich wurde langsam hibbelig. Herr Grillenscheucher und ich mussten nämlich dringend los zur nächsten Führung. Deshalb haben wir auch auf den netterweise angebotenen Kaffee und Kuchen verzichtet und haben uns auf die Socken gemacht.

Leuchter in Pink

Dieses Wochenende war wieder Denkmal-Tag. Jedes Jahr freuen Herr Grillenscheucher und ich uns darauf, Bauten besichtigen zu dürfen, in die man sonst meist nicht so einfach rein darf. Fast immer gibt es zusätzlich eine kostenlose Führung voller interessanter und lustiger Geschichten.

Manchmal muss man sich für so eine Führung vorher anmelden und so war es auch bei unserer Besichtigung vom Hotel Reichshof am Samstag. Natürlich kommt man in ein Hotel auch ohne den Denkmaltag, zumindest in die öffentlichen Bereiche. Aber wer erzählt einem dann die Geschichten? Außerdem hatten wir uns vorher die Webseite angesehen und waren vollkommen beeindruckt von der Eingangshalle.

Das blieben wir auch als wir sie in natura sahen. Wow! Und erst diese pinkfarbenen Leuchter…

Die Geschichte dazu ist zum Quieken. Das Gebäude wurde 4 Jahre lang sehr aufwändig saniert und restauriert. Es steht unter Denkmalschutz, so dass so gut wie alles, was noch vorhanden war, erhalten werden musste. Diese Leuchter hingen schon früher dort – ohne diese pinken Plexiglasteile selbstredend. Wegen der sehr hohen Decke hat man sich dann überlegt, dass es schöner wäre, wären die Leuchter insgesamt länger als im Originalzustand, und man entschied für eine optische Verlängerung aus Plexiglas. Nur ein paar Tage vor der Wiedereröffnung des Hotels im Jahr 2015 kamen die Teile an und wurden eingebaut. Na, da war die Überraschung aber groß, dass sie durch die Lichtbrechung nicht schlicht durchsichtig wirken, sondern pink! 😮 Es war zu spät, um neue anfertigen zu lassen, die vielleicht anders auf das Licht reagiert hätten. Und heute sind sie stolz darauf und finden, dass das Pink auch gut zur Langen Reihe passt, die direkt um die Ecke und so eine Art Hauptquartier der Schwulen dieser Stadt ist. Ich persönlich finde, dass es auch super in die Eingangshalle passt.

Erstmals wurde das Hotel 1910 eröffnet und avancierte zu einem beliebten Treffpunkt. Im Café in der Eingangshalle wurde nicht nur leckerer Kuchen gegessen, sondern auch getanzt. Heute sieht es auch sehr angenehm aus und der Service ist ausgesprochen freundlich.

Es gibt eine ruhige Lounge, Marmortreppen und noch das alte Fahrstuhl-Schild. Wunderbar, all diese Details, die erhalten wurden!

Am Marketplace bekamen wir gleich zu Beginn Wasser angeboten. Das Wasser kommt aus einer Quelle aus der Lüneburger Heide, die direkt im Keller des Hotels angezapft wird. Faszinierend, was 1910 schon möglich war! Und das Wasser war echt lecker.

Die Eingangstür ist immer noch eine Drehtür und einen alten Tresor darf man auch noch bewundern.

Wir wurden durch diverse Separees geführt, die heute hauptsächlich als Konferenzräume genutzt werden. Früher waren sie eben Separees, in denen die betuchtere Gesellschaft speiste und Blick auf den Mob im eigentlichen Restaurant hatte. Man konnte sogar die Fenster runter schieben, so dass man das Geschehen unten mit bekam. Das Restaurant ist dem auf der Titanic nachempfunden und einmal im Jahr gibt es dort ein sogenanntes Titanic-Essen. Dabei werden die Gäste gebeten, ihre Kleidung an die damalige Zeit soweit möglich anzupassen. Irgendwelche Witzbolde kommen dann immer mit Schwimmflügeln. Kann man machen, muss man aber nicht.

Immer wieder waren wunderschöne Fensterbilder zu bewundern.

Wir kamen in die Bar, die früher eine Raucherbar war. Entsprechend mühsam war es für die Restaurateure, das Holz und die Decken zu säubern. Es ist ihnen aber super gelungen.

Während der Restaurierung wurde ein Tunnel gefunden, der von der Bar zum nebenan liegenden Schauspielhaus führte, durch den die Mitarbeiter des Theaters in den Pausen mal kurz auf ein Getränk vorbei kamen. Heute bietet das Schauspielhaus selbst Gastronomie an und der Tunnel blieb deshalb geschlossen.

Von der Bar führt eine Tür ins Casino, das winzig ist und heute nur noch einen Billardtisch beherbergt.

Unter dem Hotel gibt es eine 6-stöckige (!) Garage, die leider nicht mehr genutzt werden kann. Die heutigen Autos sind einfach zu groß dafür und der Parkvorgang dauert etwa eine Viertelstunde, weil die Autos dort mit einer Art Paternoster rein und raus gebracht wurden. Leider steht auch diese Garage unter Denkmalschutz, so dass noch keine Lösung gefunden wurde, sie anderweitig nutzen zu können. Welch eine Platzverschwendung!

Das war eine sehr interessante Führung und zum Abschied gab es sogar noch einen Blaubeer-Muffin, der echt lecker war. Ganz klar war das auch eine Art Werbeveranstaltung für das Hotel, aber das ist doch vollkommen in Ordnung, wenn man dafür so viele Geschichten erzählt bekommt.

Herr Grillenscheucher und ich sind hinterher um das Hotel rum gegangen. Es hat an einigen Zimmern Mini-Balkone, die man nicht betreten kann, weil es leider keine Balkontüren gibt.

Über den Hansaplatz sind wir zurück Richtung U-Bahn gegangen und haben unterwegs die vielen Altbauten bewundert. Wunderbar, was dort alles erhalten blieb.

Wenn Kirche, dann Michel

Ich bin ja nun so gar nicht religiös, aber es gibt manche Kirchen, die mich dazu bringen könnten. Zu diesen gehört auch der Michel. Schon wenn ich seinen Turm sehe, geht mir das Herz auf. Und wenn ich dort drinnen bin, werde ich ganz demütig. Manche Kirchen können das bei mir verursachen und ich freue mich jedes Mal darüber.

Nach all den Parks heute hatte ich eigentlich keine Lust auf noch mehr Dinge zum Angucken. Eigentlich liefen wir eher deshalb auf den Michel zu, weil dort um die Ecke unser liebstes portugiesisches Café ist.

Aber dann stand er da sowieso vor uns und ich dachte: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“. So unglaublich oft hatten wir uns schon vorgenommen, auf den Turm herauf zu fahren und uns die Krypta anzusehen. Klar, er ist immer da und wir könnten das immer noch machen, aber ebenso gut doch auch jetzt. Also los.

Zum Glück gibt es einen Fahrstuhl nach oben zur Aussichtsplattform. Die Treppen hätte ich heute nicht mehr klettern mögen. Oben war es wunderschön! So tolle Blicke über die Stadt – wow.

 

Einfach beeindruckend, in welch einer schönen Stadt ich wohne! 🙂

Und wo wir schon dabei waren, haben wir uns auch die Krypta angesehen. Hm, da habe ich schon echt schönere gesehen. Die im Michel lohnt sich nur, wenn man viel über die Geschichte des Michels erfahren möchte, denn darüber gibt es dort jede Menge Erklär-Tafeln.

Anschließend sind Herr Grillenscheucher und ich noch in Ruhe durch den eigentlichen Kirchenraum gegangen. Wunderbar, wie leer es war! Ich glaube wirklich, die Touristen sind im Urlaub. 😉

Ja, das war toll. Insbesondere, dass wir das heute noch gemacht haben. Danach war dann auch das dieses Mal tatsächlich richtig kalte Sagres und dazu ein Tosta Mista beim Lieblingsportugiesen mehr als verdient. Prost auf einen richtig tollen Tag!

Parkspaziergang

Momentan haben wir herrlichstes Spätsommerwetter in Hamburg. Zumindest wenn sich gegen Mittag der Nebel aufgelöst hat und die Wolken sich verzogen haben. Ich finde das super von der Sonne, dass sie zusammen mit mir und Herrn Grillenscheucher wach wird und uns bis zum Abend begleitet. 🙂 Heute haben wir die Arbeit und die Putzlappen liegen gelassen und stattdessen einen wunderschönen Spaziergang durch mehrere Parks gemacht. Bei der Suche nach dem Titel für diesen Beitrag fiel mir doch glatt wieder dieses schöne alte Lied ein:

Zuerst haben wir einen kleinen Schlenker durch die Schanze gemacht. Schließlich gehört zu jeder meiner Auszeiten inzwischen mindestens ein Besuch im wunderbaren Büromarkt Hansen. Nun habe ich wieder genügend Patronen für meinen Füller und einen dicken gelben Ordner mehr. Der Büromarkt ist immer noch so verwinkelt und mit allem möglichen Kram voll gestellt, wie wir ihn kennen und lieben. Die Schanze hingegen verändert sich zusehends und verliert dabei ihr Flair. Gentrifizierung lässt grüßen…

Der erste Park des Tages war folgerichtig der Schanzenpark. Den kannten wir beide noch nicht und es gibt immer wieder Schlagzeilen über Dealer in diesem Park. Bei Dunkelheit würde ich da nicht gern durch gehen, aber bei Sonnenschein ist er toll mit seinen vielen alten Bäumen.

Mittendrin steht der ehemals größte Wasserturm Europas, der Schanzenturm, in dem inzwischen ein Hotel untergebracht ist.

Immer wieder hatten wir von dort einen schönen Blick auf unseren Telemichel, der aus unserem Winkel heraus irgendwie schief aussah. Wir haben uns schon Sorgen um ihn gemacht, aber zum Glück haben ihn die Fotos gerade gerückt.

Vom Schanzenpark aus sind es nur ein paar Schritte über vielspurige Straßen und schon ist man in Planten un Blomen, der zweite Park des Tages. Dort müssen sie in diesem heißen Sommer extrem viel gewässert haben, denn es war wunderschön grün und bunt dort.

Zuerst gab es ein Eis und dann haben wir den Goldfischen guten Tag gesagt.

Interessiert haben wir einen schwarzen Wasservogel mit rotem Schnabel und grünen Füßen beobachtet und uns gefragt, was das wohl für einer ist. In jedem Fall hat er eine sehr lustige Farbkombination. Tante Google sagt, es ist ein Teichhuhn – man lernt doch nie aus.

Die Sonnenuhr zeigte 20 Minuten zu früh an. Was wird die erst machen, wenn die blöde Zeitumstellung endlich abgeschafft wird und wir immer Sommerzeit haben?

Weiter ging es in den Rosengarten, den ich noch nie so leer erlebt habe. Haben die Touristen denn gerade Urlaub?

Wir haben dort eine kurze Pause gemacht bis uns die Sonne doch zu sehr brizzelte. Dann sind wir weiter in den japanischen Garten gegangen, wo es auch angenehm leer war, obwohl gerade Teezeit war. Herr Grillenscheucher hat grünen Tee mit irgendeinem Pfeffer probiert. Ich bin weniger experimentierfreudig.

Und dann fragten wir uns, was wir mit dem angebrochenen Tag noch so anstellen. Ich schlug den Michel vor und Herr Grillenscheucher befand, dass wir dorthin am besten noch eine Weile durch Planten un Blomen gehen. Im Prinzip gingen wir zurück in die Richtung, aus der wir kamen, nur auf anderen Parkwegen. Wir gingen durch die Mittelmeerterrassen.

Anschließend landeten wir im quasi dritten Park des Tages, den Wallanlagen. Die gehören zwar zu Planten un Blomen, sind aber mehr wie ein englischer Garten. Also mehr Grün als Bunt. Toll war das! Überall Bäume und Rasen und noch mehr Wasser.

Allmählich taten mir die Füße weh vom vielen Laufen und bei einer Pause auf einer Bank haben wir die Möwen beobachtet. Ich finde es wirklich erstaunlich, dass sich so viele von ihnen mittlerweile an den Gewässern in der Stadt aufhalten. Früher waren sie hauptsächlich an der Elbe zu sehen und kamen nur im Winter, wenn es echt kalt wurde, an die Gewässer in der Stadt. Aber wahrscheinlich haben sie die Erfahrung gemacht, dass die Futterlage in der Stadt gleichbleibend gut ist, und sind deshalb geblieben.

Ja, zum Michel sind wir dann auch noch gegangen, aber dazu gibt es einen extra Blogbeitrag, denn der ist einfach zu und zu schön und muss gesondert gewürdigt werden.