knall peng bumm

Unüberhörbar, dass es kurz vor Silvester ist. Sobald es draußen dämmert, fliegen draußen die Böller. Zum Glück noch nicht nicht ohne Unterlass, aber immer mal wieder und jedes Mal erschrecke ich mich. Nie werde ich verstehen, was das den Leuten gibt. Manches bleibt halt ein Leben lang rätselhaft.

  • Den Einkauf erledigt als es noch hell war. So wurde ich unterwegs von Böllern verschont.
  • Eine ganz leicht verspätete Weihnachtskarte von H. im Briefkasten.
  • Der Adventskranz und sämtlicher Weihnachtskram ist wieder im Keller verstaut. Ich finde das immer sehr befreiend. Nur der Adventskalender hängt hier noch, weil er bis zum 6. Januar geht. Zum Schluss gab’s noch ein Foto mit vier brennenden Kerzen:

Über das Silvester-Wochenende mache ich wieder eine Blog-Pause und melde mich an dieser Stelle im neuen Jahr zurück. Ich wünsche allen, die hier lesen, einen fröhlichen Rutsch in das neue Jahr. Kommt unbeschadet hinein!

Der Nachtrag vom Wochenende

Das letzte Wochenende vor Weihnachten war viel zu kurz. Viel, viel zu kurz für alles, was erledigt werden wollte. Herr Grillenscheucher und ich waren deshalb immer noch nicht zum Glühwein-Trinken auf einem Weihnachtsmarkt. Und wir haben das Tanzen geschwänzt. Vielleicht war es aber auch gut, Menschen, die potentiell Krankheitserreger verbreiten, zu meiden. Bei mir meldeten sich nämlich am Freitag erste zaghafte Erkältungsvorboten, die sich in Ermangelung weiterer Mitstreiter zum Glück geschlagen gegeben haben.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Eine Sitzung am Nachmittag endete früher als geplant, so dass ich wider Erwarten pünktlich ins Wochenende starten konnte.
  • Der Einkauf auf dem Wochenmarkt war super witzig. Allen Verkäufern war nach Rumblödeln. Was haben wir gelacht! 😀 Außerdem haben wir die ersten Plätzchen-Tüten verteilt. Vom Apfelbauern wussten wir nämlich, dass er nächste Woche nicht mehr kommt, weil er zum Skifahren fährt. Er hat sich so gefreut, dass wir seine letzte Flasche selbst gemachten Apfelsaft geschenkt bekamen.
  • Die Ausflüge für unsere nächste Kreuzfahrt sind endlich online. Wir haben das Programm beguckt, Pläne für verschiedene Häfen geschmiedet und einen Ausflug gebucht. Vorfreude. 😎

Die guten Dinge von Samstag:

  • Letztes Wochenende hat mir Tchibo 20 Prozent Rabatt angeboten und ich habe ihn genutzt, um einen Radiowecker und ein Telefon zu bestellen. Beides konnte ich letzte Woche aus der Filiale abholen und heute ging es zusammen mit Herrn Grillenscheucher ans Aufbauen. So ein Glück, dass er mir immer bei solchen Sachen hilft! Ich bin doch viel zu ungeduldig für das Lesen von Gebrauchsanleitungen…
  • Jetzt steht hier ein neuer Radiowecker, der DAB+ empfangen kann. Endlich kein Empfangsrauschen mehr!!! Es hat mich ganz irre gemacht, dass mich an manchen Tagen Rauschen statt Musik geweckt hat. Früh morgens noch ganz müde ist das besonders gemein. Und das Telefon ist auch installiert – endlich wieder ein funktionstüchtiger Akku. Auf Dauer ist es doch ziemlich nervig, wenn die Technik ein Gespräch abrupt beendet, obwohl man noch so viel zu sagen hätte.

  • Ich habe die Weihnachtsbriefe ausgedruckt und eingetütet. So langsam ist alles weihnachtsfertig. Uffz.
  • Bonus: Sehr leckere Bolo!

Die guten Dinge von heute:

  • Ein schnell erledigter Wohnungsputz gemeinsam mit Herrn Grillenscheucher. Dazu gab es den super leckeren Apfelsaft vom Apfelbauern.
  • Die so schöne Geschichte in meinem Adventskalender über Probleme und Situationen. Dort heißt es, dass man bei Problemen beten muss, es sie aber zum Glück selten gibt. Alles andere sind Situationen, für die es Lösungen gibt. Ich finde, das ist eine entspannte Betrachtungsweise. Schließlich ist schon das Wort „Situation“ wesentlich weniger negativ besetzt als das Wort „Problem“.
  • Die dritte Kerze am Adventskranz brennt und das bedeutet, dass ich in diesem Jahr nur noch eine Woche arbeiten muss. Juchuh!

Der Nachtrag vom Wochenende

Ein Wochenende voller sinnloser Versuche. Lauter gescheiterte Pläne. 🙄 Trotzdem war es sehr schön. Wir haben einfach das Beste draus gemacht.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Ich habe ein weihnachtliches Feuerzeug geschenkt bekommen, das genau zu meinen weihnachtlichen Teelichthaltern mit den Elchen drauf passt.

  • Da es ja gerade ganz gut läuft mit meiner täglichen Mandarine, habe ich auf dem Wochenmarkt eine ganze Kiste erstanden. Vor allem weil das billiger war als sie einzeln zu kaufen, aber auch weil ich die Kisten so gern mag. Allerdings kriege ich die nie allein aufgegessen bevor sie schlecht werden. Also spende ich mindestens die Hälfte dem Winternotprogramm, bei dem Herr Grillenscheucher einmal pro Woche ehrenamtlich arbeitet. Mandarinen sind nämlich toll für Obdachlose: die kann man in die Tasche stecken und am nächsten Tag noch essen.

  • Obwohl wir überhaupt keine Lust hatten und eigentlich zu müde waren, sind Herr Grillenscheucher und ich tapfer zur Tanzstunde gegangen und haben sehr unkonzentriert, also eher schlecht getanzt. Immerhin waren nur wenige Paare da und wir hatten Platz zum Üben. Der letzte Tanz war wie so oft eine Rumba. Unseren Lieblingstanz haben wir trotz Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten so gut getanzt, dass hinterher jemand extra zu uns kam und uns mit Komplimenten überschüttet hat. So lieb!

Die guten Dinge von Samstag:

  • Herr Grillenscheucher bastelte mir ein Segelschiff aufs Bett.

  • Schon nachmittags wurde das Abendessen vorbereitet, der Adventskranz aufgestellt und der Adventskalender aufgehängt, der immer erst am Tag vor dem ersten Advent beginnt. Wir waren präpariert für unseren Plan, abends zu einem Adventsgottesdienst zu gehen.
  • Die Kirche, auf die wir zu liefen, sah vielversprechend erleuchtet aus, aber leider fand dort eine vollkommen andere Veranstaltung statt. Ich hatte mich in der Kirche geirrt. 😮 Unverrichteter Dinge sind wir also zurück Richtung Heimat gefahren, aber dort dann wenigstens noch über einen Weihnachtsmarkt gelaufen, der dieses Wochenende stattfand. Wir haben uns nur die Stände draußen angesehen, für die man keinen Eintritt bezahlen muss. Ich finde es echt widerwärtig, wenn ich dafür bezahlen soll, dass ich irgendwo shoppen gehen darf. Das ist doch total beknackt. Die Ausbeute war dennoch groß – besonders verliebt bin ich in die Postkarte – und wir hatten ein sehr lustiges Gespräch mit Mutter und Sohn an einem Verkaufsstand.

  • Bonus: Danach sollte es noch einen Glühwein auf dem kleinen, süßen Barmbeker Weihnachtsmarkt geben. Aber dort war es unglaublich voll und laut. Stattdessen sind wir schnell nach Hause gegangen und hatten einen wunderschönen Abend mit ganz viel Kerzenlicht drinnen und draußen.

Die guten Dinge von heute:

  • Gestern waren wir für unsere Verhältnisse echt früh im Bett und ich habe richtig, richtig lange geschlafen. So erholsam! Und dann leuchtete die erste Kerze vom Adventskranz.

  • Ich hatte Herrn Grillenscheucher gebeten, mir ein Programm auf dem Rechner zu installieren, mit dem ich Playlists erstellen kann, die ich dann wiederum mit Anton hören kann. Das gestaltete sich unerwartet schwierig. So schwierig, dass wir die Aktion verschoben haben, denn die Wohnung wollte ja auch noch geputzt werden. Die ist jetzt wieder sauber, juchuh.
  • Eine liebe E-Card zum ersten Advent von S.

Der Nachtrag vom Wochenende

Und schon ist er da, der erste Advent 2016. 😯 Ich kann gar nicht glauben, dass in 4 Wochen Weihnachten und in 5 Wochen 2017 ist. Wohin sind eigentlich die letzten 11 Monate gerauscht?

Mein Wochenende war schön und ziemlich albern. 🙂 Die beiden freien Tage taten gut, nachdem es mich doch mehr als erwartet angestrengt hat, am Freitag wieder ins Büro zu gehen. Schon die total überfüllte U-Bahn am Morgen hat mich erschöpft. Dafür traf ich dort meinen lieben Kollegen M., habe erfahren, dass sein Sohn einen Job gefunden hat, und mich mit gefreut.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Ich habe mich aus einer Sitzung gestohlen, damit ich pünktlich ins Wochenende kam. Schließlich bin ich keine Leibeigene. 😉
  • Anruf vom Lieblingskollegen und ein kurzer Austausch. Niemand versteht besser und intuitiver als er, was mich an meiner Firma unglücklich macht.
  • Tanzen mit Herrn Grillenscheucher hat Spaß gemacht und wir hatten ein tolles Erfolgserlebnis: Eine Figur im Jive, die wir gerade gelernt haben, klappte in den letzten Stunden so gar nicht. Wir haben hin und her überlegt, was wir anders machen müssen, und hatten endlich einen Plan, den wir ausprobierten. Und siehe da, es geht. Juchuh!
  • Bonus: Endlich Miesmuscheln bekommen und mit Bavette und Tomatensoße gegessen. Lecker!

Die guten Dinge von Samstag:

  • Vorbereitungen auf die Adventszeit. Herr Grillenscheucher hat ein neues Lichternetz ans Balkongeländer gehängt und nun leuchten wieder alle Birnchen. Dieses Mal in der Farbgebung „Bernstein“, was sehr kuschelig aussieht. Ich habe den Adventskalender von Andere Zeiten aufgehängt und den Adventskranz aufgebaut. Aus dem letzten Jahr hatte ich noch eine Papierdecke mit Sternchen und Hirschen und freue mich über den Kitsch.

258_neues_Lichternetz     260_Adventskranz

  • Ich habe Lisa mit Updates versorgt, die sie total verstört haben. Welch ein großes Glück, dass Herr Grillenscheucher da war und alles wieder heile machen konnte!
  • Eintopf mit Wirsingkohl, Hack und Kartoffeln zusammen gekocht. Meditatives Gemüseschnippeln inklusive. Und eine Menge Dinge mit Herrn Grillenscheucher besprochen.

Die guten Dinge von heute:

  • Ein heller Tag voller Sonnenschein. 😎
  • Es war mal wieder Putz- und Flicktag, zu dem wir beide keine Lust hatten. Aber wir haben ihn tapfer durch gezogen und bekommen deshalb jeder ein Fleiß-Sternchen. 😉
  • Nur noch 4 Wochen arbeiten in diesem Jahr.

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen wunderschönen Start in die Adventszeit. Möge Euch immer mindestens ein Lichtlein leuchten!

Der Nachtrag vom Wochenende

Mein Wochenende war wunderbar entspannt und friedlich. Ich habe mich richtig toll erholt und der Schlafmangel der Arbeitswoche ist behoben.

Die guten Dinge vom Freitag:

  • Ein letztes Kantinentreffen mit B., M. und R. in diesem Jahr. Ich hab mich sehr gefreut, dass wir alle es nochmal einrichten konnten. Besonders über R., der vor Arbeit momentan kaum noch Land sieht und deshalb eigentlich keine Zeit für irgendwas anderes hat.
  • Entspanntes Einkaufen mit Herrn Grillenscheucher. Die Weihnachtspost ist auf den Weg gebracht und es gab nicht mal eine Schlange am Postschalter. 😯 Glück gehabt!
  • Superduper leckerer Erbseneintopf, den Herr Grillenscheucher schon seit Mittwoch vorbereitete.

Die guten Dinge vom Samstag:

  • Lange geschlafen.
  • Ein komplett vertrödelter Tag ohne nennenswerte Ereignisse. Herrlich!
  • Den Abend in der Küche von Herrn Grillenscheucher verbracht, erzählt  und lecker gekocht.

Die guten Dinge von heute:

  • Ein sehr schönes Treffen mit A. und C. in einem total angenehmen Café, das ich noch nicht kannte. Toll, dass manche Kontakte irgendwie bleiben und kurzfristig aufleben, wenn es einen Anlass gibt. Ich war sehr erfreut, dass die beiden an mich gedacht haben und sich auch freuten, dass unser Treffen geklappt hat. Dennoch war ich vorher skeptisch, ob es eine gute Idee ist, wieder einer Art früherem Leben zu begegnen. Es war definitiv eine gute Idee!
  • Zu Hause hat mein Lieblings-Nachbar mich ganz schön erschreckt als er mich ganz dunkel gekleidet aus dem Schatten ansprach, aber dann hatte ich jede Menge Spaß mit seinem neuen Familienzuwachs, den er gerade ausführte: ein 10 Wochen alter Hundewelpe. Hach, so ein knuddeliges Flauschteil! Zu meinem Leidwesen ist es eine französische Bulldogge, die ich ausgewachsen nicht mag. Aber wer weiß, vielleicht ändert sich das, wenn ich so ein Tier aufwachsend erlebe. Noch jedenfalls ist er ganz tapsig und sieht zum Verlieben aus. Ungefähr so:

  • Eine Eisbären-Glitzer-Weihnachtskarte im Briefkasten gefunden. 🙂

Heute ist der vierte Advent und mir ist noch gar nicht weihnachtlich. Immerhin ist mir eingefallen, dass ich über Weihnachtskaffeebecher verfüge, die ich endlich mal einsetzen könnte. Vielleicht hilft das? Ich vermisse die Vorweihnachts-Stimmung von früher und frage mich, weshalb sie bei mir jedes Jahr weniger auf kommt. Die vierte Kerze hab ich trotzdem oder erst recht angezündet.

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