Warten, warten, warten

Nichts tut man in einem Krankenhaus so viel wie Warten. Warten aufs Essen, die Visite, Ärzte, Schwestern und Pfleger, Untersuchungen, Ergebnisse, Informationen. Vor allem auf letztere! Da fing mal alles so gut an mit dem Pieper, der nicht gepiept hat. Dann nach meiner Aufnahme mit der Abfrage unserer Handynummern, über die sie sich melden wollten, wenn wir gesucht werden, aber auch kein Handy klingelte. Stattdessen bekam ich immer wieder zu hören: „Frau Grillenscheucher, Sie wurden gesucht.“. 😮

Es war ein Ding der Unmöglichkeit, bei der vormittäglichen Visite von den Ärzten oder irgendwann am Tag von den Schwestern oder Pflegern eine Antwort auf die Frage, was anliegt, zu bekommen. Es war als träfen sie ihre Entscheidungen immer ganz spontan und als Patient hat man ja schließlich im Bett zu liegen und eben zu warten. Dabei wäre ich allerdings verrückt geworden. Ich musste raus aus diesem 3-Bett-Zimmer.

In dieser Anfangszeit war das Wetter meistens gut genug für Spaziergänge im Park, wo Herr Grillenscheucher und ich immer nach Bob, dem Baumeister sahen. Dieser spezielle Maulwurf hatte sich für seine Hügel nämlich hellen Sand und keine dunkle Muttererde ausgewählt und einmal konnten wir beobachten, wie ein Hügel ein wenig größer wurde.

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