Vom ordentlichen Gebrauch von Türklinken

Allmählich habe ich den Eindruck, der Wert von Türklinken und ihrer richtigen Benutzung wird komplett unterschätzt. Diverse meiner Kollegen und Kolleginnen scheinen gar nicht zu wissen, wofür dieses seltsame Ding an ihrer Bürotür eigentlich da ist, denn sie benutzen es nie. Zumindest nicht beim Schließen der Tür. Beim Öffnen sind sie dazu ja gezwungen. Ich frage mich ernsthaft, ob es seit diversen Jahren Eltern zu mühsam ist, ihren Kindern nahe zu legen, dass Türklinken nicht nur zum Öffnen einer Tür, sondern auch zum Schließen derselben von unfassbarem Wert sind. Ich habe das noch unter diversen Mühen und Schimpfereien zu Hause gelernt, aber ich bin auch älter als die genannten Büroflur-Teiler. Die wiederum sind auch nicht mehr blutjung, so dass das Thema erst seit einigen Jahren außerhalb des elterlichen Lehrplans geraten sein muss.

Hey, Leute, es ist einfach unfair, mit lautem Türenknallen andere Leute aus ihrem wohlverdienten Büroschlaf aufzuschrecken! 😉 Noch dazu ist es wirklich keine akademische Meisterleistung, eine Tür mittels ihrer Klinke leise zu schließen. Ihr könnt es ganz leicht in nur einer guten Minute in diesem Video-Tutorial lernen (die immerhin benutzt ihr doch sonst für alles und jedes):

Außer Türenknallen gibt es hier in Hamburg seit letztem Mittwoch so eine Art Wintereinbruch. Zum Glück ohne Schnee, aber mit nächtlichem Bodenfrost, was meiner Aussaat auf dem Balkon eher nicht so gut tut. 🙁

Man glaubt es jetzt vielleicht kaum noch 😉 , aber es gab auch viele gute Dinge in meiner Woche vom 2. bis 8. Mai 2019:

  • Das Wetter an meinem ersten Arbeitstag nach meinem Urlaub war so blöd, dass es auch schon egal war, dass ich wieder im Büro sitzen musste.
  • Während ich den Wocheneinkauf bei Aldi erledigte, wurde gerade eine neue Lieferung von Milchprodukten in den Regalen verteilt. So ein Glück, denn mit dieser Lieferung kam auch Lieblingsquark.
  • Herr Grillenscheucher und ich hatten ein super schönes Wochenende, obwohl das Wetter eher bescheiden war.
  • Beim Tanzen war es wahrscheinlich wegen der Brückentage endlich mal nicht voll auf der Tanzfläche und der Boden hatte die perfekte Glätte. Wir hatten sehr viel Spaß.
  • Trotz der ewig langen Baustelle auf dem Weg zu IKEA gab es kaum Stau. Diese Befürchtung war also umsonst. Sicherheitshalber haben wir dieses Mal aber auf das Preiselbeergetränk verzichtet. Schließlich ist es schon toll, wenn einem das Schicksal eine Befürchtung erspart. 😉
  • Der kaputte Lampion wurde problemlos zurück genommen und der neue funktioniert. Ist das toll, juchuh!
  • Außerdem gab’s bei IKEA Einkaufsnetze wie früher mit kleinen Löchern und aus Baumwolle, also waschbar. Plastikmüll gilt es ja möglichst zu vermeiden und ich hoffe, die Netze können künftig die Plastiktüten, in denen wir auf dem Wochenmarkt Kartoffeln und Gemüse bekommen, ersetzen.

  • Leckerstes Essen gab es am Wochenende. An einem Tag Spaghetti mit Scampi und am anderen Tag das erste Mal Spargel polnisch in diesem Jahr.
  • Ich habe es endlich geschafft, alle Büro-Mails zu lesen, die während meines Urlaubs angekommen waren. Echt irre, wie viele Mails in nur eineinhalb Wochen geschrieben werden. 😯
  • Eine etwas schwierige Zusammenarbeit mit meinem einen Projektleiter, bei der ich trotzdem nicht den Humor verloren hab.
  • Die Mittagspausen-Versorgung durch Herrn Grillenscheucher war mal wieder super lecker. Es gab Teigröllchen mit verschiedenen Füllungen, die alle zum Schwärmen waren.
  • Eine ziemlich lustige Projektteam-Sitzung. Leichte Panik und Galgenhumor gehören definitiv kurz vor der Produktivsetzung eines neuen Computersystems zusammen.
  • Diese Woche war meine Musik auf den Ohren hauptsächlich von Aretha Franklin und deshalb gibt’s heute an dieser Stelle dieses wunderbare Lied:

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