Überfall

Meine Woche war überwiegend blöd und das lag ausnahmsweise 😉 mal nicht allein am miesen Wetter. Es gab gleich zwei Todesnachrichten von ehemaligen Kolleginnen. Auch wenn sie schon in Rente waren, war’s zu früh.

Tja, und dann gab’s auch noch diesen bewaffneten Überfall auf meine süße Postfiliale gleich um die Ecke. Ein Glück wurde niemand verletzt und alle Anwesenden sind mit „nur“ dem Schock davon gekommen. Der Täter ist ohne Beute flüchtig. Was denkt sich so jemand dabei? Denkt der überhaupt? Geld ist doch überall derart abgesichert, dass niemand, selbst wenn er oder sie wollte, mehr so leicht ran kommt. Daran ändert auch eine Waffe nichts. Herrjeh!

Ein paar gute Dinge gibt es trotzdem aus meiner Woche vom 14. bis 20. März 2019 zu erzählen:

  • Kollegiale Hilfe. Ich habe ohne Antragswesen und allerlei Begründungen einen Firmen-Laptop ausgeliehen bekommen, um zu ergründen, warum es bei meinem Homeoffice-Tag letzte Woche so suboptimal lief. Dazu gab es diverse Tipps und hilfreiche Internet-Links. (Ich freue mich total, dass mir meine Kollegen so schnell und kompetent geholfen haben! Dennoch finde ich es sehr unangenehm, dass das nur geht, wenn man wen kennt, der wen kennt.)
  • Herr Grillenscheucher hat für mich meinen Lieblingsquark eingekauft, damit ich nicht wieder vor dem aussortierten Regal stehe.
  • D. war ganz erschüttert ob des einen oben erwähnten Todesfalls und ich konnte ihr meine Schulter und meine Arme zum Ausweinen geben.
  • Im Sturm sind Herr Grillenscheucher und ich auf dem Wochenmarkt einkaufen gewesen und zum Glück waren alle Markthändler da.
  • Danach waren wir aber so erschöpft, dass wir einvernehmlich das Tanzen geschwänzt und lieber Prosecco getrunken haben.
  • Das lustige Video per WhatsApp von C., das perfekt zum Wetter passte:

  • Ein sehr schöner Abend bei L. und S., die mich mit vielen wertvollen Infos zu meiner künftigen Büro-Adresse versorgt haben.
  • Herr Grillenscheucher zauberte ein leckeres Rindergulasch und für meine Mittagspausen leckere China-Röllchen und noch leckerere Wraps mit roten Bohnen.
  • Der zweite Homeoffice-Versuch mit dem besagten Firmen-Laptop, der schnell klar machte, dass das Problem nur an meinem eigenen Rechner liegen kann. Ein Glück war Herr Grillenscheucher dabei und konnte es lösen. Nun funktioniert alles tipptopp, auch wenn ich mich noch dran gewöhnen muss, ab und zu von zu Hause zu arbeiten.
  • Immerhin war es der perfekte Tag für die Arbeit von zu Hause, denn es gab Regen und Graupelschauer im steten Wechsel. Als ich abends raus in die feindliche Umwelt musste, erwischte ich eine Pause. So ein Glück!
  • Am Tag des oben erwähnten Überfalls wollte ich dort ein Päckchen abholen, aber die Filiale war für ein paar Tage geschlossen. Am Tag der Wieder-Öffnung musste ich mich in die lange Schlange bis nach draußen auf den Bürgersteig stellen, damit sie mein Päckchen nicht wieder zurück schicken. Erstaunlicherweise ging es dennoch rasant schnell, ich konnte mein Päckchen in Empfang nehmen und außerdem sehen, dass es all den tollen Mitarbeitern dort weitgehend gut geht.
  • Zwei bestimmt anstrengende Schulungstage, an denen ich doch nicht teilnehmen muss. Erleichterung pur.
  • Gestern gab es endlich mal wieder viel Sonnenschein – juchuh, es gibt ihn noch, den wärmenden gelben Ball am Himmel!
  • Musik auf den Ohren gab es mal wieder von Jack Johnson:

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