Palma de Mallorca

Wir haben den letzten Hafen erreicht. Gerade zur rechten Zeit, denn ich war total erkältet und meine Stimme war so gut wie weg. Wenigstens konnten wir es ruhig angehen lassen, denn unser Flieger ging erst am frühen Nachmittag. Für das Frühstück half das allerdings nichts, denn es waren überall alle Tische besetzt. Meine Güte, so voll wie auf dieser Fahrt hab ich unser Lieblingsschiff noch nie erlebt. 😮

Herr Grillenscheucher ergatterte Espresso und Latte Macchiato für uns und wir warteten geduldig auf unseren Bus zum Flughafen. Inzwischen trudelten die ersten Neuankömmlinge ein und verzweifelten an dem gewöhnungsbedürftigen Schließmechanismus der Klo-Türen. Ich hätt’s ja gern erklärt, aber meine Stimme…

Wir wurden zum Flughafen kutschiert, wo das nächste Warten begann. Unser Flieger hatte letztlich eine Stunde Verspätung. In der Zeit konnten wir geruhsam Saft und ein belegtes Baguette für viel Geld kaufen. Beides war aber wirklich lecker und letztlich nicht teurer als die Papp-Sandwiches, die man im Flieger kaufen kann. Umsonst gibt es da nichts mehr, nicht mal Wasser.

Im Flieger mussten wir dann die nächste Horde unangenehmer Zeitgenossen ertragen. Da wurde sich doch tatsächlich mit einem Kind um einen Fensterplatz gerangelt. 😯 Meine Mitmenschen sind mir auf dieser Reise wirklich unsympathisch geworden.

Am frühen Abend sind wir endlich in Hamburg gelandet, wo es in die dritte Runde Warten ging: auf das Gepäck. Aber dann, dann waren wir endlich zu Hause. Es war warm und sonnig. Den Balkonpflanzen ging es super. Alles ist gut! 🙂

Die guten Dinge von Mittwoch, 17. Mai 2017:

  • Herrn Grillenscheucher an meiner Seite zu wissen als ich kaum noch einen Ton raus brachte.
  • Das leckere Baguette statt pappiges Sandwich im Flieger.
  • Home, sweet Home!!!

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