Civitavecchia

Civitavecchi – der unvermeidliche Hafen auf einer Kreuzfahrt durch das westliche Mittelmeer. 🙁 Es ist der Hafen, der am dichtesten bei Rom liegt. Also werden von TUI Cruises jede Menge GanztagesausflĂŒge nach Rom angeboten – in der Regel mit einem Transfer per Bus. GeschĂ€tzte Fahrzeit laut dem LandausflĂŒge-Programm ist 1,5 Stunden fĂŒr eine Strecke. Die Preise sind dafĂŒr sind nicht ohne. Erheblich billiger ist die Tour, wenn man sie eigenstĂ€ndig mit dem Zug macht. Aber auch der Zug braucht fast 1,5 Stunden bis nach Rom.

Herr Grillenscheucher und ich kennen und lieben Rom. FĂŒr uns wĂ€re es schrecklich, nur ein paar Stunden in dieser riesigen, wundervollen Stadt zu verbringen.Civitavecchia selbst haben wir uns bei einer unserer letzten Kreuzfahrten nĂ€her angesehen und mĂŒssen leider sagen: hĂ€sslich, langweilig und ĂŒberhaupt nicht wiederholenswert.

Deshalb haben wir uns vor dieser Kreuzfahrt durch das Internet gehangelt und gehofft, irgendwas in der NÀhe von Civitavecchia zu finden, was wir uns gern angesehen hÀtten. Leider ohne Erfolg. In der erreichbaren NÀhe gibt es einfach fast nichts und auf jeden Fall nichts, was uns beide interessiert hÀtte. Also sind wir an diesem Tag an Bord geblieben, was ganz angenehm war, da nur wenige GÀste ebenfalls geblieben waren.

Gleich morgens wurde das Schiff mit allem möglichen beliefert, Obst und GemĂŒse z.B.

Gleichzeitig wurde unser MĂŒll weg gekarrt:

Wir hatten einen sehr entspannten Tag. Wir saßen in der Sonne auf der Außenalsterbar und ich habe viel gelesen. Bis die GesprĂ€che am Nebentisch fĂŒr uns zu nervig wurden und wir flohen. Wir hören diesen GesprĂ€chen nicht absichtlich zu, aber manche sind so laut, dass man sie nicht mal ignorieren kann, obwohl man es am liebsten möchte.

Am spĂ€ten Nachmittag hatte ich einen Termin zur RĂŒckenmassage. Hui, hui! Ich stelle mir unter Massage ja immer was Sanftes vor, aber so war es keinesfalls. Teilweise tat es ganz schön weh und ich hörte meine Muskeln krachen. 😯 Aber hinterher waren die wesentlichen Blockaden in meiner linken Schulter wie weg geblasen. Toll, einfach toll!

Hinterher haben wir im Casino auf das Ablegen gewartet. Einer der Ausflugsbusse hatte VerspÀtung, so dass wir mit eine Stunde spÀter als geplant ablegten. Danach gab es ein entspanntes (wegen der spÀten Uhrzeit) und ganz leckeres Abendessen im Atlantik.

Den Abend haben wir wieder im Casino ausklingen lassen, wo es wegen einer FußballĂŒbertragung auf den Fernseh-Bildschirmen ziemlich voll war. Herr Grillenscheucher hat einen Mit-Passagier davor gerettet, vom Barhocker zu kippen. So mĂŒde war der Typ schon! Aber er blieb dennoch bis zum Ende des Fußballspiels. Meine GĂŒte, es ist doch nur ein Spiel!

SpĂ€ter hatten wir noch ein total unnötiges GesprĂ€ch an der Casino-Bar mit M., Versicherungsvertreter vom Scheitel bis zu Sohle. Ich habe mich sehr ĂŒber mich geĂ€rgert, weil ich mal wieder einfach zu nett war. Ein GlĂŒck, dass es irgendwann Zeit fĂŒr’s Bett war.

Die guten Dinge von Mittwoch, 10.5.2017:

  • Ein weiterer entspannter Tag und der dann auch noch mit wenigen an Bord gebliebenen GĂ€sten. Und deshalb lesen, lesen, lesen.
  • Die RĂŒckenmassage, die mir so unglaublich gut tat.
  • Nachts gab es Begleitung von einem anderen Kreuzfahrtschiff und den Vollmond:

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