Der Nachtrag vom Wochenende

Das war ein sehr voll gepacktes Wochenende und es war super toll. ­čÖé Es war spannend, urkomisch, eindrucksvoll, ziemlich kulturell und sonnig. Es waren n├Ąmlich die Tage des offenen Denkmals und die begeistern uns jedes Jahr aufs Neue. Dieses Jahr hat mir ein Newsletter mitgeteilt, wann das Programm ├Âffentlich ist, und so waren wir schnell genug f├╝r die anmeldepflichtigen Besichtigungen, so dass wir die bekommen haben, die wir uns gew├╝nscht hatten.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Schon f├╝r den Freitag Nachmittag hatten Herr Grillenscheucher und ich unsere erste F├╝hrung im Rahmen des Denkmaltags gebucht. Wir waren im Ballinhaus. Ein sehr eindrucksvoller Bau an der Alster, von dessen alter Pracht im Inneren nur noch in wenigen R├Ąumen was zu sehen ist. Im wesentlichen sind im Inneren ganz normale B├╝roflure und -r├Ąume. Aber die wenige Pracht und vor allem die interessante F├╝hrung mit all den Geschichten rund um das Geb├Ąude haben uns begeistert. Ein bisschen alte Pracht:

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  • Anschlie├čend musste alles zackzack gehen. Einkauf auf dem Wochenmarkt, eine Kleinigkeit essen und Aufr├╝schen. Schick sahen wir beide aus im Anzug bzw. langem Rock.
  • So gingen wir zur Opening Night des NDR Elbphilharmonie Orchesters in die Laeiszhalle. Ich hatte daf├╝r g├╝nstige Karten bekommen und da die Laeiszhalle schon an und f├╝r sich wundersch├Ân ist, habe ich zugeschlagen. Es war das erste klassische Konzert meines Lebens und ich muss sagen, dass es mir zu steif ist. Insbesondere den Countertenor mit der unnat├╝rlich hohen Stimme habe ich eher bedauert als bewundert. Aber das Publikum war begeistert. Wir fuhren in der zweiten Pause wieder nach Hause. Es war zwar interessant, aber ich hatte keine Lust mehr und au├čerdem mussten wir am n├Ąchsten Tag f├╝r unsere Verh├Ąltnisse fr├╝h aufstehen f├╝r den n├Ąchsten Termin im selben Hause.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Die n├Ąchste Besichtigung, f├╝r die wir angemeldet waren, war also die der Laeiszhalle. Wir wurden vom gerade pensionierten Betriebsleiter durch die R├Ąume gef├╝hrt und haben so gut wie alles vom Keller bis zum Dach gesehen und eine Menge Anekdoten ├╝ber Musiker und Dirigenten geh├Ârt. Es war urkomisch und sogar rauf aufs Dach durften wir. Es war wundervoll!!! Daf├╝r hat sich das fr├╝he Aufstehen definitiv gelohnt. Sogar auf der B├╝hne standen wir:

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  • Von dort sind wir durch Planten und Blomen, wo wir Schildkr├Âten beim Sonnenbaden beobachten konnten, zum Palais Esplanade gegangen. Unangemeldet konnten wir uns einer gerade stattfindenden F├╝hrung anschlie├čen, die ebenfalls interessant war. Hauptaspekt war aber wohl eher die Vermietung der Hotelzimmer und der Verkauf von Kaffee und Kuchen im zugeh├Ârigen Restaurant.
  • Weiter ging es. Wir suchten das Logenhaus und stolperten unterwegs in ein Geb├Ąude, das gerade f├╝r die Uni Hamburg restauriert wird. Auch interessant und vor allem erfuhren wir dort, wie wir zum Logenhaus kommen. So fanden wir es endlich und konnten sofort an einer F├╝hrung teilnehmen. Interessant war es, aber mysteri├Âs blieb es. Der Tempel allerdings war wie f├╝r mich geschaffen, denn er war so wundersch├Ân blau.

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  • Bonus: Hinterher gab’s eine riesige Eiskugel und sp├Ąter auf dem Balkon Prosecco und Beine hochlegen. Uffz, viel zu verarbeiten. Noch sp├Ąter gab es Geschnetzeltes mit Pfifferlingen und Rucola – sehr lecker!

Die guten Dinge von heute:

  • Ausschlafen und gem├╝tlich fr├╝hst├╝cken. Sehr entspannend nach der gestrigen Hektik.
  • Der letzte Termin des Denkmaltags lag zum Gl├╝ck erst nachmittags an. Wir wurden ├╝ber das Gel├Ąnde der Grindelhochh├Ąuser gef├╝hrt. Mit Drill und in rasendem Tempo. H├Ątte nur noch gefehlt, dass wir uns in Zweier-Reihen h├Ątten aufstellen m├╝ssen. ­čśë Aber spannend und sehr interessant war es. Zum Abschluss gab es Kuchen und Getr├Ąnke auf der Dachterrasse mit einem tollen Blick ├╝ber die Stadt – umsonst. Das war total lieb und ungew├Âhnlich f├╝r solche Veranstaltungen, die ja ohnehin umsonst sind!

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  • Anschlie├čend haben wir Olga zur Werkstatt gebracht, die morgen ihre Reparatur bekommt. Herr Grillenscheucher hat mit mir auf den Bus gewartet. Und da es neuerdings eine weitere Bushaltestelle zwischen Herrn Grillenscheucher und mir gibt, die von mir aus gerade mal um die Ecke ist, war ich schwuppdiwupp wieder zu Hause. Genial!

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