Erbseneintopf

  • 500 g Erbsen, (getrocknete Schälerbsen)
  • 100 g Knollensellerie
  • 100 g Karotte(n)
  • 1 Stange/n Porree, Lauch
  • 2 mittelgroße Zwiebel(n)
  • 300 g Kartoffel(n), ( mehligkochende)
  • 100 g Speck, (Bauchspeck, geräuchert)
  • 20 g Schweineschmalz
  • je 1 EL (gehäuft) Majoran und Oregano (frisch)
  • 2 Stängel Petersilie
  • ca 4-5 Liter Wasser
  • etwas Gemüsebrühe, Fleischjus schadet auch nix
  • 500g Kasseler (am Knochen)
  • Pfeffer, Salz

 

Erstmal die Erbsen einweichen. Für 500g nimmt man etwa 3l Wasser. Auf keinen Fall salzen – sonst werden sie später nicht weich! Mindestens 8, besser 24 Stunden quellen lassen.

Schweineschmalz im Topf bei niedriger Stufe schmelzen.

Klein gewürfelten Bauchspeck dazu und leicht auslassen. Dann die klein gehackten Zwiebel dazu und mitdünsten bis sie glasig sind.

Gewürfelte Karotten, Sellerie, klein geschnittenen Lauch dazu. Temperatur hoch drehen und unter rühren alles kurz andünsten. Nicht zu lange, sonst besteht Anbrenngefahr.

Einen Liter Wasser dazu. Alles verrühren.

Jetzt die Erbsen unter Rühren hinzufügen. Restliches Wasser dazu. Alles zum Kochen bringen. Immer noch nicht salzen!

Bei niedriger Stufe köcheln lassen. Mindestens 3 Stunden. Immer wieder umrühren, damit es nicht ansetzt! Und: „niedrige Stufe“ heißt hier „es soll nicht blubbern, nur gelegentlich mal ’ne Blase aufsteigen“

Dann die Gemüsebrühe und den Fleischjus sowie Oregano und Majoran dazu. Nochmal ’ne Stunde köcheln lassen.

Jetzt den Kasseler und die Kartoffeln dazugeben (sollte der Eintopf schon richtig dickflüssig sein – gern ’nen Liter Wasser dazugeben) und nochnal mindestens 3 Stunden köcheln lassen. Das mir dem Rühren sagte ich glaub ich schon. Das mit der Hitze auch.

So. Jetzt ist das in Prinzip fertig. Aber wenn’s richtig gut werden soll, lässt man es noch bis zum nächsten Tag stehen. Danach sollte es ungefähr aussehen wie Fensterkitt oder sowas. Jaja, das soll so.

Als Einlage sind natürlich Würstchen typisch – aber man kann auch Schweinefiletspitzen, Tafelspitz etc. nehmen…

Also Einlage rein, geschätzt ’nen Liter Wasser dazu und in Ruhe warmwerden lassen. Wenn’s dann noch zu dick ist: Mehr Wasser. Bis es reicht. Und dann natürlich noch würzen…

 

Und wirklich: Das Zeug muß vor dem Aufwärmen aussehen wie irgendwas zwischen Fensterkitt und Mauerputz. Nur dann wirds am Ende richig gut.

Lagman (Fleischsoße mit Nudeln)

Die Fleischsoße kann man auch statt mit Rind mit Lamm machen. Jedenfalls sagt mein Rezept das so.

Zutaten (für 4 Portionen)

350 g Rindfleisch

1 Zwiebel

2 Möhren

½ Rettich

1 gelbe Paprika

1 rote Paprika

1 Knoblauchzehe

1 Bund Petersilie

2 EL Sonnenblumenöl

3 Tomaten oder etwas Tomatenmark

125 ml Gemüsebrühe

Salz

schwarzer Pfeffer

Lorbeerblatt

Sojasoße

350 g Spaghetti

Zubereitung

Fleisch in 1 bis 1,5 cm kleine Würfel schneiden. Zwiebel fein würfeln. Möhren und Rettich reiben. Paprika würfeln. Knoblauch und Petersilie fein hacken.

Das Öl in der Pfanne erhitzen, Fleisch dazu geben und hellbraun anbraten. Zwiebeln, Möhren, Rettich und Paprika nacheinander dazu geben.

Tomaten oder Tomatenmark hinzufügen und mit anbraten. Knoblauch dazu geben. Mit Gemüsebrühe übergießen, so dass eine schöne Soße entsteht.

Mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 20 Min. bei geringer Hitze kochen lassen. Zum Schluss ein Lorbeerblatt dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Sojasoße abschmecken.

Spaghetti in Salzwasser nach Packungsanleitung zubereiten. Nudeln in tiefe Teller geben, mit Soße übergießen und mit der gehackten Petersilie bestreuen.

Rosenkohlquiche

Heute habe ich tatsächlich analog gleich zwei Rezepte gelesen, die ich interessant finde. Erstaunlich, dass es das auch noch gibt, gell. 😉

Zutaten (für 4 Portionen)

750 g Rosenkohl

250 g Mehl

80 ml Wasser

100 g Butter

1 TL Salz

3 Eier

150 g saure Sahne

50 g geriebener Käse

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

30 g Pinienkerne

Zubereitung

Den Rosenkohl putzen, große Röschen halbieren. Ca. 10 Min. in Salzwasser kochen. Kurz in Eiswasser tauchen, abtropfen und abkühlen lassen. (Das Eiswasser dient vor allem der Farbe des Kohls – so bleibt er schön hellgrün.)

Mehl, Wasser, Butter und Salz verkneten. Den Teig ausrollen und in eine gefettete Quicheform geben, dabei einen Rand hoch ziehen. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen.

Eier und saure Sahne verquirlen, den Käse unter mischen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Den Backofen auf 180° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Rosenkohl auf dem Quicheboden verteilen, die Eiermilch darüber gießen.

Die Quiche ca. 35 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit die Pinienkerne drüber streuen.

Lusitanische Bratkartoffeln: Patatas Bravas

Mal wieder Herr Grillenscheucher…

Hm. Vor einiger Zeit waren wir mit zwei wunderbaren Freundinnen aus dem Süden bei meinem liebsten portugiesischen Restaurant (falls es jemand immer noch nicht gemerkt hat: Casa do Benfica im Portugiesenviertel) gegrillten Fisch essen. Und prompt sagt da Frau Grillenscheucher, daß sie die Kartoffelbeilage gut findet…

…und ich weiß überraschenderweise, wie sie geht.

Also, es gibt da zwei Möglichkeiten. Mild oder scharf. Continue reading