FilterTüten

Moin, Herr Grillenscheucher mal wieder.

Früher in der Schule gab’s bei uns mal den blöden Spruch: „Willst du Schwangerschaft verhüten, nimm Melittas Filtertüten“. OK, das war in der frühpubertären Phase, und ich würde diesen Einsatzzweck auch wirklich nicht empfehlen – aber die Leistung von Filtertüten ist schon recht beeindruckend…

Ich hab mal gebrauchtes Fritieröl durch ’nen Kaffeefilter gelassen, und das Ergebnis ist das hier:

(Links: das gebrauchte Öl, Mitte: das gefilterte Öl, Rechts zum Vergleich frisches Öl)

Das vereinfacht zwar einerseits mein „wohin mit dem gebrauchten Öl“-Problem, erklärt aber auch andererseits, warum deutscher Kaffee nicht wirklich schmeckt. Es wird halt alles rausgefiltert…

Crostini di fragole

Uuund mal wieder Herr Grillenscheucher.

Sagen wir’s mal so – Crostini kennt ja eigentlich jeder.

Tomaten, Basilikum, Balsamico und Olivenöl auf geröstetem Brot – eh klar, gibt’s in jedem italienischen Restaurant.

Nur ist auf diesem Foto das rote Zeug nicht Tomate, sondern Erdbeere… und das kommt absolut granatenmäßig. Gerade mit Balsamico, Olivenöl, Salz und Pfeffer.

Mit gehobeltem Parmesan muß ich’s noch probieren – aber ich stell’s mir bombastisch vor…

Semmelknödel

Heiligabend gab es dieses Jahr als Beilage u.a. Semmelknödel und da ich nach dem Rezept gefragt wurde, habe ich es mir von Herrn Grillenscheucher diktieren lassen.

Zutaten für 4 Portionen:

6 zwei Tage alte Brötchen

2 Eier

250 ml Milch

1/2 Bund Petersilie

1 Zwiebel

Salz, Pfeffer, evtl. Muskat

Zubereitung:

Brötchen in dünne Scheiben schneiden. Milch bis kurz vorm Kochen erwärmen und über die Brötchen kippen. 10 Minuten stehen lassen.

Inzwischen die Zwiebel und die Petersilie klein hacken und anschwitzen bis die Zwiebeln glasig sind.

Eier mit Salz, Pfeffer und Muskat (falls man will) verquirlen. Nicht zu viel Salz nehmen, da das Kochwasser auch noch gesalzen wird. Alle Zutaten in die Brötchen-Milch-Mischung kippen und kräftig durchkneten. Wenn er richtig durch gemischt ist, sind keine Brötchenstücke mehr im Teig. Falls der Teig zu weich ist, mit Semmelbröseln gegensteuern.

Den Teig eine Weile ( gerne über Nacht ) abgedeckt stehen lassen.

Knödel mit sehr nassen Händen formen – der Teig klebt ziemlich. Wasser kräftig salzen (1 EL auf 2 l) und kochen. Knödel rein, 1 Minute kochen, Hitze runter und 20 Minuten ziehen lassen.

Guten Appetit!

Gezupfte Rinderschaufel in Rotwein-Tomaten-Sugo

Tach, Herr Grillenscheucher hier.

Tja, wenn meine Süße schon das Schäufele erwähnt, will ich euch mal nicht im Dunkeln lassen.

Übrigens – falls hier Schwaben, Franken oder Badenser mitlesen: mit dem, was ihr als Schäufele kennt, hat das hier nix zu tun. Aber auch schon gar nix. Aber Schäufele ist auch lecker…

Also:

Die Schaufel ist ein Teilstück der Rinderschulter. Da sie ziemlich sehnig ist, eignet sie sich nur zum Schmoren. Also müßt ihr viel Zeit mitbringen – aber es macht wenig Arbeit.

Für vier Personen braucht ihr:

  • ca. 1 kg Rinderschaufel
  • 1 Suppenbund
  • 4 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Fleischtomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 Lorbeerblätter
  • 0,5 l trockenen Rotwein ( ich habe einen einfachen Merlot genommen )
  • etwas Butterschmalz

  1. Ofen auf ca. 190 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen
  2. Suppenbund, Schalotten und Knoblauch kleinschneiden, Tomaten achteln.
  3. Einen großen (wichtig: ofenfesten!) Topf oder Bräter aufsetzen. Butterschmalz reingeben.
  4. Das Fleisch so teilen, daß es gut in den Topf passt, salzen, pfeffern und von allen Seiten gut anbraten ( insgesamt ca. 10 Minuten ).
  5. Fleisch rausnehmen und stattdessen das Gemüse reingeben. Etwa 5 Minuten anbraten.
  6. In der Mitte etwas Platz schaffen, Tomatenmark reingeben und ca. 2 Minuten mitrösten.
  7. Fleisch wieder reingeben, Lorbeerblätter dazu und mit dem Rotwein ablöschen.
  8. Kurz ankochen lassen, Deckel drauf und ab in den Ofen.
  9. In Ruhe lassen. Mindestens 3 Stunden. Lieber länger.
  10. < zzzzz >
  11. Aus dem Ofen nehmen und das Fleisch ( das jetzt richtig zart sein sollte ) mit 2 Gabeln zerpflücken.
  12. Und – nix. Das war’s. Klar, man kann jetzt noch etwas Sahne dazugeben. Muß man aber nicht.

Ich habe dazu gewalzte Bandnudeln und karamelisierte Möhrchen gegeben – aber das sei euch selbst überlassen (kam aber gut).

Natürlich kann man das auch mit gewürfeltem Fleisch als eine Art Gulasch machen – ist aber nicht dasselbe Gericht (aber auch lecker).

Skrei im Ofen gebacken auf Tomaten-Knoblauch-Beet

Skrei im Ofen gebacken auf Tomaten-Knoblauch-Beet

(Fotograf: Norwegian Seafood Council)

Im Ofen gebackener Skrei mit den mediterranen Aromen von Knoblauch und Tomate ist das ideale Gericht für Ihre Familie und Freunde, wenn Sie nicht den ganzen Tag in der Küche verbringen wollen.

Zutaten für 4 Portionen

  • 800 g  norwegisches Skreifilet, ohne Haut und Gräten (Winterkabeljau)
  • 1 Stk.  Zwiebel
  • 4 Stk.  Tomaten
  • 3 Zehen  Knoblauch
  • 0,33 TL  Chilischote, rot
  • 100 g  Tomatenmark
  • 100 ml  Weißwein
  • 100 ml  Olivenöl
  • Zucker
  • Salz und Pfeffer
  • Thymian, frisch

Zubereitung

Heizen Sie den Ofen auf 200 °C vor.
Würfeln Sie die Zwiebel, schneiden Sie die Tomaten in Scheiben und hacken Sie den Knoblauch und den Chili sehr fein.
Braten Sie die Zwiebel und den Knoblauch in etwas Olivenöl, bis sie anfangen braun zu werden.
Fügen Sie den Chili und das Tomatenmark hinzu und lassen Sie diese kurz mit den Zwiebeln mitbraten.
Fügen Sie den Weißwein hinzu und würzen Sie die Soße mit Zucker, Salz und Pfeffer.
Legen Sie den Skrei zusammen mit den Tomatenscheiben in eine feuerfeste Schale.
Backen Sie den Fisch etwa 20 Minuten lang im Ofen.
Gießen Sie einen Spiegel Tomatensoße auf die Teller, träufeln Sie etwas Olivenöl darüber und legen Sie dann den Fisch auf die Soße.
Streuen Sie etwas gehackten Thymian darüber und servieren Sie den Fisch mit Brot.
Tipp: Skrei gibt es immer nur von Januar bis Ostern. Sollten Sie keinen Skrei erhalten, verwenden Sie als Alternative norwegischen Kabeljau.

Das Rezept stammt von der Seite von Fisch aus Norwegen.