Zurück im Büro

Endlich war ich wieder fit genug, um ins Büro zu gehen. Und ich habe sage und schreibe einen ganzen Arbeitstag gebraucht, um die Mails von nicht mal zwei Wochen zu lesen. Dazu hat mich N. auch noch eine Stunde lang auf den neuesten Stand gebracht. Dabei ist gar nicht viel passiert, es wird nur mehr über das wenige in diversen Arbeitskreisen gesprochen und dann aufgeschrieben. 🙄

  • Gesund zu sein ist eindeutig schöner als krank zu sein. Obwohl ich so gern bei mir zu Hause bin.
  • Für heute war eine Regenwahrscheinlichkeit von 100 % angekündigt und ich bin trotzdem trocken durch den Tag gekommen. Naja, ist ja auch nur eine Wahrscheinlichkeit und keine Gewissheit. 😉
  • W., den Hund meines Lieblingsnachbarn, endlich mal wieder gesehen und geknuddelt. Ich hatte schon befürchtet, es gibt ihn nicht mehr.

Palma de Mallorca

Wir haben den letzten Hafen erreicht. Gerade zur rechten Zeit, denn ich war total erkältet und meine Stimme war so gut wie weg. Wenigstens konnten wir es ruhig angehen lassen, denn unser Flieger ging erst am frühen Nachmittag. Für das Frühstück half das allerdings nichts, denn es waren überall alle Tische besetzt. Meine Güte, so voll wie auf dieser Fahrt hab ich unser Lieblingsschiff noch nie erlebt. 😮

Herr Grillenscheucher ergatterte Espresso und Latte Macchiato für uns und wir warteten geduldig auf unseren Bus zum Flughafen. Inzwischen trudelten die ersten Neuankömmlinge ein und verzweifelten an dem gewöhnungsbedürftigen Schließmechanismus der Klo-Türen. Ich hätt’s ja gern erklärt, aber meine Stimme…

Wir wurden zum Flughafen kutschiert, wo das nächste Warten begann. Unser Flieger hatte letztlich eine Stunde Verspätung. In der Zeit konnten wir geruhsam Saft und ein belegtes Baguette für viel Geld kaufen. Beides war aber wirklich lecker und letztlich nicht teurer als die Papp-Sandwiches, die man im Flieger kaufen kann. Umsonst gibt es da nichts mehr, nicht mal Wasser.

Im Flieger mussten wir dann die nächste Horde unangenehmer Zeitgenossen ertragen. Da wurde sich doch tatsächlich mit einem Kind um einen Fensterplatz gerangelt. 😯 Meine Mitmenschen sind mir auf dieser Reise wirklich unsympathisch geworden.

Am frühen Abend sind wir endlich in Hamburg gelandet, wo es in die dritte Runde Warten ging: auf das Gepäck. Aber dann, dann waren wir endlich zu Hause. Es war warm und sonnig. Den Balkonpflanzen ging es super. Alles ist gut! 🙂

Die guten Dinge von Mittwoch, 17. Mai 2017:

  • Herrn Grillenscheucher an meiner Seite zu wissen als ich kaum noch einen Ton raus brachte.
  • Das leckere Baguette statt pappiges Sandwich im Flieger.
  • Home, sweet Home!!!

Schnee

Schnee, immer wieder Schnee gab es heute. Draußen ist alles weiß – abgesehen von den Straßen natürlich. Gestern sah es auf meinem Balkon ja noch vergleichsweise harmlos aus. Heute früh bot sich folgendes Bild:

Kalt ist es obendrein, so dass das weiße Zeug auch noch liegen bleibt. Die dicken Winterstiefel mussten also raus gekramt und jede Menge Klamotten angezogen werden. Wie ich es hasse, so dick verpackt zu sein!

  • Dennoch sah es schön aus auf meinem Balkon heute früh mit dem Schnee und dem blauen Himmel. Der Buddha hinten rechts in der Ecke ist nur noch als Schneehaufen zu erkennen.

  • Mittags in der Kantine hab ich mich über M. amüsiert, der fand, ich mache die treffenderen Wettervorhersagen als seine gekaufte Wetter-App, die nichts von Schnee vermeldet hatte, während ich davon schon am Freitag wusste. Tja, man sollte sich halt nicht auf eine einzige Quelle verlassen.
  • Nach Hause kommen und endlich einen Teil der vielen Klamotten ausziehen zu können.

Sturmtief „Burglind“

Meine Güte, was für ein Name! 😮 Der klingt fast so gefährlich wie der Regen, der gerade an die Fenster neben mir peitscht. Ein Glück steht noch alles auf dem Balkon. Dafür hat Burglind mich irgendwie erwischt. Seit heute früh fühle ich mich total durch den Wind. Tapfer wie ich bin 😉 , bin ich ins Büro gedackelt, um dann unterwegs endlich zu merken, dass mein Kreislauf ein absolutes Tief hat – wahrscheinlich namens Burglind. Die bessere Idee wäre wohl gewesen, den Feiertag des Schlafens anständig zu würdigen.

  • Immerhin habe ich mich durch gerungen, den fiesen Zahnarzttermin heute abzusagen, damit ich dort nicht ohnmächtig vom Stuhl falle. Es war gar nicht so leicht, einen Ersatztermin zu finden, aber es hat geklappt. (Entgegen meiner Annahme, dass das alles nur an meiner Angst vor diesem Termin liegt, ging es mir hinterher kein Stück besser und immer noch bin ich nicht wieder ganz fit.)
  • Ich bin langsam durch den Tag geschlichen und war froh, dass nichts eilig war. Heil nach Hause gekommen bin ich dann auch noch. Langsam zwar durch strömenden Regen und heftige Windböen und insofern sehr nass, aber eben heil.
  • Hui, war das heute besonders schön, nach Hause zu kommen und aufs Sofa sinken zu dürfen! Herr Grillenscheucher rief an, um sich nach meinem Befinden zu erkundigen, denn ich hatte ihm Bescheid gesagt, dass er mich nicht beim Arzt abholen muss. Das war sehr lieb!

Kurz und gut

  • Es gab Senfeier in der Kantine.
  • Dieses Jahr muss ich nur eine Arztpraxis betreten und schon habe ich eine Art OP größerer oder kleinerer Art an der Backe. So auch heute. 🙁 Immerhin kleinerer Art und nicht dringend. (Mein Januar ist nun aber voller Arzttermine.) Das Beste an dem Termin heute ist, dass es der letzte geplante Arztbesuch für dieses Jahr war. Uffz! Und ich werde mir alle erdenkliche Mühe geben, bis Neujahr keine einzige Arztpraxis mehr aufzusuchen.
  • Auf meinem Weg nach Hause hat es sintflutartig geschüttet und ich bin klatschnass geworden. Hach, war es schön, nach Hause zu kommen und die nassen Klamotten auszuziehen!