Sturmtief „Burglind“

Meine Güte, was für ein Name! 😮 Der klingt fast so gefährlich wie der Regen, der gerade an die Fenster neben mir peitscht. Ein Glück steht noch alles auf dem Balkon. Dafür hat Burglind mich irgendwie erwischt. Seit heute früh fühle ich mich total durch den Wind. Tapfer wie ich bin 😉 , bin ich ins Büro gedackelt, um dann unterwegs endlich zu merken, dass mein Kreislauf ein absolutes Tief hat – wahrscheinlich namens Burglind. Die bessere Idee wäre wohl gewesen, den Feiertag des Schlafens anständig zu würdigen.

  • Immerhin habe ich mich durch gerungen, den fiesen Zahnarzttermin heute abzusagen, damit ich dort nicht ohnmächtig vom Stuhl falle. Es war gar nicht so leicht, einen Ersatztermin zu finden, aber es hat geklappt. (Entgegen meiner Annahme, dass das alles nur an meiner Angst vor diesem Termin liegt, ging es mir hinterher kein Stück besser und immer noch bin ich nicht wieder ganz fit.)
  • Ich bin langsam durch den Tag geschlichen und war froh, dass nichts eilig war. Heil nach Hause gekommen bin ich dann auch noch. Langsam zwar durch strömenden Regen und heftige Windböen und insofern sehr nass, aber eben heil.
  • Hui, war das heute besonders schön, nach Hause zu kommen und aufs Sofa sinken zu dürfen! Herr Grillenscheucher rief an, um sich nach meinem Befinden zu erkundigen, denn ich hatte ihm Bescheid gesagt, dass er mich nicht beim Arzt abholen muss. Das war sehr lieb!

Kurz und gut

  • Es gab Senfeier in der Kantine.
  • Dieses Jahr muss ich nur eine Arztpraxis betreten und schon habe ich eine Art OP größerer oder kleinerer Art an der Backe. So auch heute. 🙁 Immerhin kleinerer Art und nicht dringend. (Mein Januar ist nun aber voller Arzttermine.) Das Beste an dem Termin heute ist, dass es der letzte geplante Arztbesuch für dieses Jahr war. Uffz! Und ich werde mir alle erdenkliche Mühe geben, bis Neujahr keine einzige Arztpraxis mehr aufzusuchen.
  • Auf meinem Weg nach Hause hat es sintflutartig geschüttet und ich bin klatschnass geworden. Hach, war es schön, nach Hause zu kommen und die nassen Klamotten auszuziehen!

Der schöne Tag

Noch einer aus der Reihe der kuriosen Feiertage: Der schöne Tag. Lustigerweise fand ich den Tag wirklich schön, obwohl es ein novembergrauer, nieseliger Montag war und ist. Ich habe mich nämlich den ganzen Tag auf den Feierabend gefreut. 🙂

  • Kantinentreffen mit B. und M. und wir waren uns über die beste und die zweitbeste Lösung für das aktuelle Jamaika-Debakel einig. Leider scheinen Politiker nicht so zu denken wie wir drei Wähler. 😕
  • Ein ganz gutes Gespräch mit meiner Vorturnerin. Ich hatte ein bisschen Schiss, dass sie kein Verständnis dafür haben würde, dass ich nun meine Konsequenzen aus einer Sache ziehe. Eigentlich ist es eine Kleinigkeit, aber ich fordere sie seit 4 (!) Jahren ein und alle finden sie richtig, aber niemand macht’s. Es ist eben niemandem so wichtig wie mir. Und jetzt sage ich mir: „Dann eben nicht.“. Zu meinem Erstaunen hat sie das tatsächlich verstanden und sich nicht angegriffen gefühlt. Puh!
  • Ich habe eine Mandarine gegessen. 😉
  • Bonus: Der Feierabend! In mein warmes, kuscheliges Zuhause kommen und aufs Sofa sinken. Und auf dem Weg dahin hat es nicht mal geregnet.

Zahnfee, die soundsovielte

Und wieder habe ich eine neue Zahnfee bei meinem Zahnarzt, die die Prophylaxe-Behandlungen macht. War ja klar, nachdem die letzte unbedingt aus dem schönen Hamburg ausgerechnet nach Frankfurt gehen wollte. Dennoch nervt mich dieser permanente Wechsel – ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie viele mich dort inzwischen behandelt haben. Schließlich ist auch bei Zahnfeen die Behandlung nicht gerade ein Spaß! Heute allerdings war es nur eine Taschenmessung, die ich zwar unangenehm,aber nicht schlimm fand. Das Ergebnis hingegen war niederschmetternd: mein neues Jahr wird mit einer Parodontose-Behandlung beginnen. 🙁 Manchmal frage ich mich schon, ob es schlau ist, sich so viel in den Zähnen rumstochern zu lassen wie mit den Prophylaxe-Behandlungen. Ich hatte definitiv weniger behandlungsbedürftige Zahnprobleme, bevor ich damit anfing. Seufz.

  • Eine erstaunliche und öffentliche Äußerung meines Direktors. Hey hey, der ist ja doch lernfähig! 😮
  • Meine neue Zahnfee ist sehr lieb und dafür, dass sie neu ist, kann sie ja nichts. Sie hat geduldig alle meine Fragen beantwortet und sie hat begriffen, dass ich da immer mit Panik im Nacken hin komme. Letzteres war total wichtig für mich, weil sie diejenige sein wird, die die Parodontose-Behandlung macht. Hoffentlich vergisst sie es nicht!
  • Was war ich froh, danach irgendwann endlich wieder zu Hause zu sein! Mein Zuhause, mein Kokon.

Ortskenntnis

Ich gehöre zu der wahrscheinlich verschwindend geringen Minderheit hierzulande, die sich im Alltag ohne Navi durch die Gegend schlägt. Da ist es gut, über eine gewisse Ortskenntnis zu verfügen. Besonders wenn vor einem ein Gelenkbus mit dem Hinterteil an einem Sperrbügel hängen bleibt wie heute früh und es keine Möglichkeit gibt, an dem riesigen Bus vorbei zu kommen. 😕

  • Mein Hirn ratterte nur kurz und warf eine andere mögliche Strecke aus. Ob ein Navi wohl genauso schnell gewesen wäre?
  • Ein Büro-Termin der ganz anderen Art. Keine Sitzung, kein Workshop, keine Schulung, sondern Kartons mit Scannern auspacken, die Geräte prüfen lassen, Inventarisierungsnummern aufkleben, wieder einpacken und Kartons zu kleben. Hach, herrlich, so viel Bewegung! 😉
  • Abends zu Hause eine neue Idee gehabt, wie ich meine vielen, vielen Schals so aufhängen kann, dass ich den Überblick nicht verliere. Der erste Test verlief positiv. Nun lasse ich den Anblick erst mal auf mich wirken.