Der Nachtrag vom Wochenende

Die eisige Kälte letzte Woche hat mich so geschafft, dass ich am Freitag zu Hause blieb. Das war sicher eine gute Idee, denn schon der kurze Einkauf auf dem Wochenmarkt am Nachmittag schaffte mich wieder so, dass an Tanzen nicht zu denken war. 🙁 Das ganze Wochenende habe ich daraufhin vorsichtshalber keinen Fuß vor die Tür gesetzt.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Nachdem ich das Büro informiert hatte, habe ich mich nochmal ins Bett gekuschelt und ausgeschlafen.
  • Eine sehr nette und sehr ehrliche Beratung am Gemüsestand. Uns wurde doch glatt davon abgeraten, frische Tomaten für eine Soße zu verwenden, weil die momentan sauteuer sind. 😮 Na gut, dann nehmen wir eben welche aus der Büchse.
  • An diesem Abend gab es aber erstmal Hühnerbrust mit Paprika und Zucchini – auch gerade nicht das billigste Gemüse, aber es tat so gut und war so lecker, einen Hauch Sommer zu essen.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Nichts tun und vor allem nicht raus zu müssen.
  • Ich habe im Internet eine Kugelschreibermine bestellt. Ja, eine Kugelschreibermine, die man vermutlich (aber nicht sicher) in jedem Kaufhaus bekommt. Irgendwie verwegen. 😉 Im Internet kostet das Ding inklusive Versand nicht mehr als im Laden. Ich muss dafür keinen Schritt durch die Kälte tun, aber auch nicht warten bis das Wetter wieder einladender wird. In ein paar Tagen liegt das Ding in meinem Briefkasten und ich muss nicht mal hoffen, dass einer meiner Nachbarn die Lieferung annimmt. Luxus pur, den ich mir gegönnt habe, obwohl ich finde, dass man den Einzelhandel unterstützen sollte. Ein bisschen ein schlechtes Gewissen habe ich also schon.
  • Ein langer Abend mit guten und wichtigen Gesprächen mit Herrn Grillenscheucher.

Die guten Dinge von heute:

  • Der Schnee von heute morgen ist im Laufe des Tages weg getaut. Wir haben endlich wieder Temperaturen kurz über 0° C. Hallelujah! Hoffentlich bleibt das so.
  • Herr Grillenscheucher und ich haben den Wohnungsputz bewältigt und ich habe eine Menge Spinnennetze von den Decken gesaugt. Ich würde wirklich gern mal wissen, wo sich die dazugehörige Spinne versteckt. Nein, ich will ihr nichts antun, aber es ist irgendwie unheimlich, dass es diese Netze ohne das Tier gibt.
  • S. hat mir von Teneriffa einen strahlend blauen Himmel per WhatsApp geschickt und ich konnte mich mit einem wunderschönen Sonnenuntergang bedanken.

Überraschungs-Tulpen

Auf dem Wochenmarkt am Freitag habe ich einen Topf Überraschungs-Tulpen gekauft. Ihre Blüten waren noch ganz geschlossen, so dass man nicht sehen konnte, in welcher Farbe sie wohl blühen werden. Die Blumenhändlerin wusste es auch nicht. Aus reiner Neugier habe ich mich trotzdem darauf eingelassen.

  • Heute früh endlich haben sich die Blüten aus ihrem Kokon getraut. Sie sind leuchtend rot, welch ein Glück! Rosa oder Lila passt nämlich überhaupt nicht in meine Wohnung. (Ich hätte sie aber trotzdem lieb gehabt. 😉 )

  • Ich war beim Arzt, um den Faden von der Mini-OP des Leberflecks entfernen zu lassen. Dafür gab es keinen Termin und trotzdem kam ich sofort dran. Kurzes Geziepe und nun darf ich endlich wieder auf die blöden Pflaster verzichten. Das Allerbeste war aber, dass der Befund negativ ist. Juchuh, eine gute Nachricht bei einem Arztbesuch! Und wie toll, dass auch mal was negatives positiv ist.
  • Weil das beim Arzt alles so schnell ging, war ich erstaunlich früh zu Hause und nach dieser Nachricht total entspannt. In diesem ruhigen Zustand konnte ich mich gelassen der neuesten Problematik widmen: der neue Radiowecker hat heute früh keinen Mucks von sich gegeben. 🙁 Der Rasselwecker hat mich gerettet, aber auf Dauer ist das kein Zustand. Also habe ich mich durch die lange Bedienungsanleitung meines Lichtweckers gequält und es tatsächlich geschafft, zusätzlich zum Licht (hihi, das hoffe ich jedenfalls) das integrierte Radio für die Weckzeit zuzuschalten. Obwohl ich mehrere Versuche brauchte, habe ich nicht die Geduld verloren und bin jetzt ganz stolz auf mich. Mit Spannung erwarte ich nun das Weck-Prozedere morgen früh…

Der Nachtrag vom Wochenende

Das war ein schönes Wochenende für mich. 🙂 Das Wetter war mild. Der Himmel warf das hellgraue und nicht das dunkelgraue Gewand über. Und der Regen ließ uns bis Sonntag Abend in Ruhe.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Meine diesjährige Auszeit ist genehmigt worden. 😎
  • Den fröhlichen und so gut riechenden Herrn Grillenscheucher in die Arme zu schließen.
  • Tanzen hat Spaß gemacht.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Dank des ganz erträglichen Wetters haben wir uns nach draußen getraut und sind in die Innenstadt gefahren. Wir haben eine Menge Kram eingekauft, der auf der Einkaufsliste stand, bei Nespresso Kaffee probiert und nicht schlecht darüber gestaunt, dass in den Schaufenstern des Alsterhauses Frauen auf Rädern trainierten. Das war eine Werbeaktion für Hicycle. Was es alles gibt. 😮
  • Erschöpft ganz ohne Cyclen sind wir nach einigen Stunden wieder nach Hause gefahren. Ein Glück stand schon die S-Bahn parat und bot uns sogar Sitzplätze an.
  • Ein gemütlicher Abend im Kerzenschein mit Herrn Grillenscheucher. Es gab Grützwurst mit Kartoffelstampf und Apfelmus. Für letzteres hatte uns der Apfelbauer vom Wochenmarkt die perfekten Äpfel verkauft – die mussten nur einkochen und überhaupt nicht gewürzt werden.

Die guten Dinge von heute:

  • Gut und lange genug geschlafen.
  • Ich habe mir endlich Musik von Jack Johnson bestellt. Wenn sie da ist, werde ich nicht mehr aufhören, von Strand und Meer zu träumen. 😉

  • Mit Herrn Grillenscheuchers Hilfe ist meine Wohnung wieder strahlend sauber.

Der Nachtrag vom Wochenende

Das war ein seltsam energieloses Wochenende. Der Winter und die Dunkelheit zehren an mir und Herrn Grillenscheucher. Aber alles Gejammer nützt nichts – wir müssen da durch.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Der Schneematsch hatte sich über Nacht weitgehend verflüchtigt. Erstaunlich! Ich war jedenfalls dankbar, rutschfrei durch den Tag zu kommen.
  • Ein sehr nettes Kantinentreffen mit B. und M.
  • In Ermangelung unseres Gemüsehändlers auf dem Wochenmarkt, der nämlich gerade im Urlaub ist, mussten wir auf Penny ausweichen, denn der einzige andere Gemüsestand von Demeter verlangt aus unserer Sicht überkandidelte Preise. Das führte immerhin dazu, dass ich noch vor der entsprechenden Mail meiner Mama entdeckt habe, dass es wieder Kuschelweich-Duftsäckchen im Angebot gab und ich mich damit eindecken konnte.

  • Bonus: Leider kein Tanzen, denn wegen der kleinen OP Anfang der Woche darf ich keinen Sport machen. Im Sinne der besseren Heilung habe ich mich daran gehalten und das war nicht mal schwer. Ich war nämlich einfach froh, nicht nochmal raus in den kalten, heftigen Regen zu müssen.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Kaffee-Bedienung ans Bett von Herrn Grillenscheucher.
  • Eine Idee ausprobiert und sie klappt wie gewünscht, worüber wir uns sehr gefreut haben.
  • Es ist wieder Skrei-Zeit! Herr Grillenscheucher hat ihn köstlich mit Paprika in einer Weißwein-Sahne-Soße zubereitet.

Die guten Dinge von heute:

  • Ausschlafen. Wie gut das tut!
  • Eine Mail von C. mit der Abflugszeit in unseren nächsten Urlaub. Die Zeit ist perfekt und wir können sogar – fast – ausschlafen. 😉 Außerdem hat sie uns diverse Zusatzleistungen für den Flug angeboten, über die Herr Grillenscheucher und ich gleich diskutierten und Entscheidungen trafen. (Ich finde es trotzdem immer noch unmöglich, dass heute auf Flügen für alles und jedes bisschen Mehr extra zu zahlen ist. Selbst für einen Becher Wasser. 😈 )
  • Wir haben sehr gelacht über die Vorstellung, dass wir XL-Plätze auf den Tragflächen buchen können. Klar, da hat man ziemlich sicher jede Menge Beinfreiheit… 😀

Der Nachtrag vom Wochenende

Auch das zweite Wochenende in diesem Jahr war ruhig und beschaulich. Im Winter lockt mich wenig in die graue Kälte. Dafür bräuchte es irgendeinen Anlass, ansonsten ist es zu Hause einfach zu kuschelig.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Noch ein Urlaubstag und ich habe das Ausschlafen genossen.
  • Nach dem Einkauf im grauen Nieselregen auf dem Wochenmarkt waren Herr Grillenscheucher und ich total durch gefroren. Ein Glück hat uns das Tanzen wieder richtig durch gewärmt. Hat Spaß gemacht, obwohl es ziemlich voll war.
  • Hinterher gab es Penne Pute. 😉 So hieß mein Lieblingsgericht im Kellner-Sprech in einer Kneipe, die es leider nicht mehr gibt. Putengeschnetzeltes mit Brokkoli in Sahnesoße mit Penne. Und dieses Mal hat Herr Grillenscheucher es geschafft, die Soße genauso zu würzen wie sie damals schmeckte. Ein Träumchen. Der Trick liegt in einer Mischung aus Curry und Schnittlauch. Da muss man auch erstmal drauf kommen…

Die guten Dinge von Samstag:

  • Donany hatte eine Segelstunde. 😉

  • Herr Grillenscheucher hat mal wieder meinen Drucker zum Laufen gebracht. Irgendwie hat der, also der Drucker, das neue WLAN nicht lieb. Ich konnte jedenfalls endlich diversen Kram ausdrucken.
  • Ganz liebe Urlaubsunterstützung von Herrn Grillenscheuchers Eltern.
  • Bonus: Leckerste Spaghetti Bolo als nachträgliches Geburtstagsessen.

Die guten Dinge von heute:

  • Nochmal ganz in Ruhe ausgeschlafen.
  • Heute ist der Schaff-Ordnung-in-Deiner-Wohnung-Tag und passend dazu haben Herr Grillenscheucher und ich hier gewirbelt. Nun ist alles wieder sauber und ordentlich.
  • Dazu haben wir uns eine Flasche eiskalten (weil auf dem Balkon gelagert, denn der Kühlschrank war voll) Apfel-Birnen-Saft vom Apfelbauern geteilt. Sehr, sehr lecker, wenn er auch nicht ganz an italienischen Birnensaft ran kommt.