Der Nachtrag vom Weihnachtswochenende

Das war ein wunderbar langes Wochenende mit überwiegend bleigrauem Himmel, milden Temperaturen und viel zu viel Essen. Ich fühle mich immer noch pappsatt. Gut, dass Weihnachten nur einmal im Jahr ist. 😉

Die guten Dinge von Freitag:

  • Mein letzter Arbeitstag in diesem Jahr. Klingt doch total gut zu sagen: „Ich muss erst nächstes Jahr wieder arbeiten.“.
  • Unter einem glutroten Abendhimmel sind Herr Grillenscheucher und ich auf den Wochenmarkt gegangen und haben viele, viele Plätzchentüten an die Markthändler verteilt. So schön, wie sich alle immer darüber freuen! Unsere Lieblings-Gemüsehändlerin hat Herrn Grillenscheucher dafür sogar in die Arme genommen. 😮
  • Anschließend sind wir mit einem Teller voller Plätzchen in die Tanzschule gefahren und haben amüsiert beobachtet, wie er immer leerer wurde. Getanzt haben wir natürlich auch und zwar gar nicht so schlecht. Und als letzten Tanz gab es einen Wiener Walzer mit Weihnachtsmusik – ganz traditionell.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Wir sind mit Olga durch die Waschanlage gefahren und sie haben in den Schaum auf der Windschutzscheibe mit Licht „Fröhliche Weihnachten“ geschrieben. Süß!
  • Ganz entspannt noch ein paar letzte Dinge für die Weihnachtstage besorgt und endlich ein Silvestergetränk zum Anstoßen gefunden, nämlich diesen hier:

  • Der schöne lange Abend im Kerzenlicht mit leckerem Essen.

Die guten Dinge von Heiligabend:

  • Auf der Bahnfahrt zu meiner Mama haben Herr Grillenscheucher und ich uns den Saft des Tages von Mr. Clou geteilt. Weihnachtlich passend ganz in rot mit vielen Himbeeren. Ich liebe die Saft-Cocktails von denen!
  • Endlich mal wieder nach Monaten meine Mama und ihren Mann in die Arme zu schließen und zu sehen, dass es ihnen gut geht.
  • Die Freude meiner Mama über ihre nun schon sehr verspäteten Geburtstagsgeschenke.
  • Noch eins:  Es gab einen perfekten Weihnachtsbaum mit echten Kerzen und leckeres Gänseessen mit allem, was man sich wünscht. Irgendwie waren wir alle ganz besonders albern drauf und haben Tränen gelacht. Hach, das war so richtig, richtig toll!

Die guten Dinge vom 1. Weihnachtstag:

  • Ausschlafen und dann ein fauler Tag zu Hause. Nichts musste, alles durfte.
  • Die Weihnachtspost geöffnet. Ich habe einen Weihnachtshamster bekommen und mich riesig darüber gefreut. 😀

  • Traditionell gab es ein leichtes, aber sehr leckeres Nudelgericht zum Essen. Dazu noch ein schöner langer Abend mit vielen Gesprächen im Kerzenlicht.

Die guten Dinge vom 2. Weihnachtstag:

  • Der bleigraue Himmel riss tatsächlich ein bisschen auf und es war Himmelsblau zu sehen.

  • Auf der Fahrt zu den Eltern von Herrn Grillenscheucher haben wir uns wieder den Saft des Tages von Mr. Clou geteilt. Leider war es immer noch derselbe mit vielen Himbeeren, aber der war ja auch lecker.
  • Ein schöner Nachmittag und Abend bei Herrn Grillenscheuchers Eltern. Erzählt, gelacht und lecker Grünkohl gegessen. Wir haben jeder einen ganz süßen selbst gebastelten Weihnachtsbaum geschenkt bekommen.

Die guten Dinge von heute:

  • Es hat mir überhaupt nicht gefallen, dass Herr Grillenscheucher schon mittags nach Hause gegangen ist, aber dann habe ich mich doch irgendwie drein gefunden und meinen eigenen Rhythmus genossen.
  • Haushaltskram erledigt, was ein Fleiß-Sternchen gibt. 😉
  • Eine quietschbunte Mail voller guter Wünsche von unserer Patentochter.

Es weihnachtete…

… bei mir sehr schön und friedlich und liebevoll. Also habe ich eine Menge guter Dinge zu erzählen. Eins gab es an jedem Tag: Temperaturrekorde am laufenden Band! 😎 Ich bin immer so froh, wenn ich nicht frieren muss.

Zuerst die guten Dinge von Mittwoch, die noch fehlen:

  • Ein Anruf von meinem Vater und wir  hatten ein erstaunlich nettes Gespräch.
  • Der Einkauf für die nächsten 4 Tage stand mir einigermaßen bevor, aber dann war es in den Läden gar nicht so voll wie befürchtet. Kein Gerangel um die letzte Weihnachtsgans oder so. Puh!
  • Herr Grillenscheucher hatte das Abendessen schon zu Hause vorbereitet. Nur die Lasagne musste noch in den Ofen. Manchmal kann das Leben doch so leicht sein. 😉

Die guten Dinge von Donnerstag, Heiligabend:

  • Herr Grillenscheucher und ich sind zu meiner Mama und ihrem Mann gefahren. Ein Glück gab es wie jedes Jahr einen echten Weihnachtsbaum mit echten Kerzen. Heiligabend ohne diese Tradition wäre für mich einfach nichts.

05_Kerze 02_Weihnachtsbaum 03_Weihnachtsvogel

  • Dass dieses Jahr mit der Tradition „Fondue“ gebrochen wurde, war dafür ein Highlight. Es gab nämlich stattdessen eine richtige Weihnachtsgans mit Kartoffelknödeln und Rot- und Rosenkohl. Wir haben lecker geschlemmt und uns prächtig unterhalten. Schön war’s!
  • Die Tradition „Weihnachtsgeschenke“ haben wir schon vor Jahren aufgegeben, aber ich habe trotzdem zwei von meinen Lieblingstagebüchern geschenkt bekommen. Das ist so klasse, denn die gibt es nur einmal jährlich bei Aldi und dieses Jahr habe ich sie irgendwie verpasst.
  • Bonus: Der wunderschöne helle Vollmond.

04_Vollmond

Die guten Dinge von Donnerstag, erster Weihnachtstag:

  • Noch eine Tradition: Für Herrn Grillenscheucher und mich ist das der Tag der Fresspause. 😉 Auch wenn’s lecker ist, kann ich nicht zwei Tage hintereinander so üppiges Essen wirklich genießen und würdigen. Natürlich essen wir an dem Tag nicht gar nichts. Es gab ein sehr leckeres, schnelles, leichtes Nudelgericht.
  • Sonnenschein und ein hübscher Sonnenuntergang:

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  • Ich habe meine Weihnachtspost geöffnet und gelesen und mich sooo über all die lieben Worte und kleinen Geschenke gefreut. Es gab so manches, was mich sehr berührt hat.

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Die guten Dinge von Samstag, zweiter Weihnachtstag:

  • Herr Grillenscheucher und ich sind zu seinen Eltern gefahren. Dort gibt es keinen Weihnachtsbaum, sondern eine Krippe. Mir ist das ja ein bisschen fremd, aber all die Details darin begeistern mich schon sehr.

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  • Traditionell gab es Grünkohl mit süßen Bratkartoffeln, Kassler und Würsten. Das zweite Weihnachtsschlemmen mit viel Gesprächsstoff und viel Lachen. Schön war’s!
  • Zurück zu Hause haben Herr Grillenscheucher und ich noch lange bei Wein und Kerzenschein gesessen. Manchmal wundere ich mich, dass es nach all unseren gemeinsamen Jahren Geschichten gibt, die wir uns noch nicht erzählt haben. Toll ist das!

Die guten Dinge von heute:

  • Nach der langen Nacht haben wir erst mal genüsslich ausgeschlafen.
  • Ich habe die Weihnachtsdeko abgebaut – alle Hirsche und Geweihe sind verstaut und warten im Keller aufs nächste Weihnachten. 😉
  • Herr Grillenscheucher ist nach Hause gegangen und ich genieße es, mal wieder allein zu sein.