Der Nachtrag vom Wochenende

Wow, was für ein Wetter! Blitzeblauer Himmel, Sonnenschein pur und wunderbare Wärme. 😎 Ich habe es sehr genossen, allerdings auch sehr langsam und bedächtig, weil ich noch nicht ganz fit bin.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Im Sonnenschein mit Herrn Grillenscheucher geruhsam auf dem Wochenmarkt leckere Dinge einkaufen und ein kleines Schwätzchen mit den beiden Italienern an ihrem Stand halten.
  • Ein Kompliment von Herrn Grillenscheucher.
  • Abends auf Herrn Grillenscheuchers Balkon sitzen und in die Bäume gucken.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Ausgiebig Herrn Grillenscheuchers Balkon bewundert. Der ist richtig toll geworden, vor allem mit dem neuen Holzfußboden.

  • Ein Spaziergang um den Weiher, wo es so schön schattig war.

  • Schlemmer-Essen: Maischolle mit Spargel und jungen Kartoffeln.

Die guten Dinge von heute:

  • Faul sein.
  • Auf meinem Balkon regt sich schon die erste Saat. 🙂
  • Ein Glas Blutorangensaft. Eine neue Entdeckung im Aldi-Kühlregal.

Der Nachtrag vom Wochenende

Das war ein sehr schönes, etwas träges Wochenende! Herr Grillenscheucher ist noch nicht ganz genesen, so dass wir nicht tanzen konnten. Das war sehr schade, aber wir haben es uns nett gemacht.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Irgendwie hatte ich schlechte Laune. Die Nachwirkung vom Fußballspiel? 😉 Jedenfalls war ich total froh als ich endlich pünktlich ins Wochenende gehen konnte. Da war es sogar egal,  dass ich unterwegs pitschnass geworden bin. Mein Zuhause mit trockenen Klamotten wartete ja schon.
  • Gerade rechtzeitig für den Einkauf auf dem Wochenmarkt hörte der Regen auf. So ein Glück!
  • Junger Matjes mit den ersten Moor-Leylas aus diesem Jahr. Unfassbar lecker! Der Kartoffelbauer erzählte uns, dass er sie am Vortag bis zu den Knien im Wasser stehend geerntet hat. Eine Heldentat, die sich absolut gelohnt hat.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Nun habe ich auch drinnen einen kleinen Kräutergarten. Herr Grillenscheucher hat mir Bittergurka aufgehängt. Hihi, dieser Name! So sieht er aus, der Mini-Garten:

190_Kräuterampel 192_Kräuterampel 193_Kräuterampel

  • Ein kurzer Spaziergang um den Weiher.
  • Ein langer Abend mit Herrn Grillenscheucher und vielen Gesprächen.

Die guten Dinge von heute:

  • Meine Wohnung ist wieder blitzeblank. Herr Grillenscheucher und ich haben eine Rekordzeit hingelegt und das trotz der eklig schwülen Hitze.
  • Ein eiskaltes, saftiges Ufo. 😉

194_Ufo

  • Seit ein paar Tagen beobachte ich, wie sich die Blüten meines Sonnenblumenstraußes langsam öffnen. Am Mittwoch, als ich den Strauß kaufte, waren sie noch fast geschlossen. Jetzt sehen sie schon so aus:

188_Sonnenblumenstrauß

Der Nachtrag vom Wochenende

Mein Wochenende war sehr entspannend und ich konnte Kraft für die kommende übervolle Woche tanken, vor der mir ein bisschen gruselt.

Der Nachtrag von Freitag:

  • Morgens habe ich mit einem Kaffee in der Hand ein Rotkehlchen-Pärchen auf meinem Balkon beobachtet. Frau Rotkehlchen zupfte emsig Fäden aus der Winterschutz-Kokosmatte für den Nestbau, während Herr Rotkehlchen aufgeplustert die Lage unter Kontrolle hatte. Typisch… 😉
  • Die Kroken in meinen Töpfen auf dem Balkon zeigen die ersten Blätter. Juchuh!

42_Kroken_Spitzen

  • Schade war, dass Herr Grillenscheucher und ich uns nicht sehen konnten, weil es ihm nicht gut ging. Trotzdem hatte ich einen sehr entspannten Fernsehabend mit ZDF Neo und Spaghetti Bolognese. Bei der Gelegenheit habe ich festgestellt, dass Krimis von Camilla Läckberg verfilmt worden sind, die ich sehr gern gelesen habe. Ich hab mich total gefreut, weil ich beim Lesen fast identische Bilder im Kopf hatte wie die, die ich nun im Fernsehen sah.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Herrn Grillenscheucher ging es wieder besser. Wir haben zusammen eine Runde um den Appelhoffweiher gedreht. Die Sonne schien diesig durch die Wolken und wir haben die ersten Kroken, Schneeglöckchen und sogar schon Kätzchen bewundert.

45_Kroken 46_Schneeglöckchen 47_Kätzchen

  • Beim Kaffeeröster fand ich ein Cape in meinen Lieblingsfarben. (Dass Helene Fischer dafür wirbt, dafür kann das Cape ja nichts…)

  • Langes entspanntes Erzählen mit Herrn Grillenscheucher von den Erlebnissen unserer Woche.

Die guten Dinge von heute:

  • Sonnenschein. 😯 Es kam mir tatsächlich ein bisschen unwirklich vor.
  • Die am Freitag gekauften Narzissen sind weitgehend aufgegangen. Ich finde es immer wieder beglückend, wie aus den nichtssagenden grünen Stengeln knallgelbe Fröhlichkeit wird:

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  • In einem Newsletter von Zeit zu leben war ein wunderschönes Video verlinkt (nach den Worten des kleinen Mädchens wird es grandios):

Satzfetzen

Heute im Supermarkt: „Wer geht denn auch als Frau allein auf den Kiez?“, „Meiner Tochter ist das noch nie passiert!“, „Wenn mich einer anfasst, ist er selber Schuld.“, „Genau!“. Das Gespräch vor mir an der Kasse bezog sich auf die sexuellen Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in der Reeperbahn-Gegend, die es zeitgleich auch in Köln am Hauptbahnhof gab. Ja, nee, is klar! Selbstredend sind die Opfer Schuld, besonders wenn es bei der Tat um Frauen und Sex geht. Ironie an: Man sollte mindestens Mini-Röcke und hochhackige Schuhe verbieten. Wie wäre es mit einer Burka-Pflicht für Frauen, hm? Überhaupt sollten Frauen nicht allein aus dem Haus gehen und schon gar nicht ohne männliche Begleitung. Ironie aus.

Die Übergriffe machen mich wütend; die Debatten, die nun folgen, machen mich zornig. 👿 Die einen geben den Frauen selbst die Schuld und finden sogar, dass man immer die Möglichkeit hat, andere Menschen auf Armeslänge von sich zu halten, wie die Kölner Oberbürgermeisterin. Die Frau war Silvester vermutlich noch nie in einer U-Bahn während der Rush Hour, in einer Disco, am Samstag in einer Innenstadt, auf einem Weihnachtsmarkt oder gar Silvester auf einer Party-Meile. Irgendwie bedauernswert. Die anderen geben den Flüchtlingen die Schuld, weil die Täter ausländisch aussahen. Das können ja nur Flüchtlinge sein, denn es gibt hier ja sonst üüüberhaupt keine Menschen, die nicht deutsch aussehen. Und die Polizei spricht von Gemengelage, Dunkelheit und Schwierigkeiten als würde sie es am liebsten sofort aufgeben, die Täter zu suchen und die Übergriffe aufzuklären. Fühlt sich alles so richtig blöd an.

  • Deshalb habe ich mich heute mal wieder über einen Kommentar von Anja Reschke gefreut, der mir so richtig aus dem Herzen sprach.
  • Der Klempner rief an und vermeldete ausschließlich Gutes über mein Bad. Benutzen kann ich es aber erst morgen, wie ich mir ja schon dachte.
  • Trotz Eiseskälte haben Herr Grillenscheucher und ich einen kurzen Spaziergang zum Weiher gemacht. Die Sonne blinzelte schwach und kraftlos durch die Wolken, aber das Licht tat gut. Der Weiher war bis auf ein paar Löcher zugefroren; auf dem Eis im Schnee Entenspuren. Der Bach hatte Eisränder. Ein Enterich war ganz begeistert ob unserer Ankunft und witterte wohl Brotstückchen. Tja, da lag er falsch und zog beleidigt von dannen.

16_Weiher_gefroren 20_Weiher_gefroren 19_Entenspuren_im_Schnee

21_am_Ufer     22_Wasserloch

09_Enterich 10_Enterich 11_Enterich

13_Enterich 14_Enterich 15_Enterich

Der Nachtrag vom Wochenende

Das Wochenende war wunderbar entspannt und genau richtig nach dem blöden Start ins Arbeitsleben.

Die guten Dinge vom Freitag:

  • Die Nachricht von meinem Kollegen W., dass er schon ganz bald Opa wird. Er freut sich so schön.
  • Ein langes Gespräch mit Herrn Grillenscheucher über die Veränderungen im Büro. Seine Geduld und sein Verständnis für meine Sorgen taten so gut.
  • Spaghetti Bolognese – das passende Trost-Essen.

Die guten Dinge vom Samstag:

  • Sonnenschein und knallblauer Himmel. 😎
  • Ein Spaziergang um den Weiher schnellen Schrittes, denn trotz Sonne war es ziemlich kalt. Und sehr herbstlich ist es dort auch geworden:

285_buntes_Laub 287_Appelhofweiher 284_Spalieräpfel

  • Die Pflanzen, die bei Herrn Grillenscheucher im Winterquartier sind, und seine Pflanzen haben wir mit Stoffen umwickelt und direkt am Haus kuschelig nebeneinander gestellt. Nun bleibt zu hoffen, dass sie den Winter überstehen.

Die guten Dinge von heute:

  • Ausgeschlafen und danach eine Latte Macchiato ans Bett serviert bekommen.
  • Es war dieses Mal schwer, das Ende des Wochenendes zu akzeptieren. Dafür gab’s ganz viele, lange Umarmungen.
  • Eine extrem liebe Karte von meiner Mama im Briefkasten. Danke schön!