Rote Sonne

Naja, das mit dem Sommer für eine Woche war wohl übertrieben. Heute war es eher trüb, aber wenigstens nicht kalt. Dafür bekamen wir eine rote Sonne zu sehen, die eher wie ein Vollmond aussah. Ich war mal wieder ohne Kamera unterwegs. 🙁 Beschrieben und als Filmchen zu sehen ist der ungewöhnliche Anblick hier beim NDR mit so einem schönen Foto:

Und dann gab es heute auch noch folgende guten Dinge:

  • Entschieden, dass ich es diese Woche nicht schon wieder ertrage, auf dem Zahnarztstuhl zu sitzen, und meinen morgigen Termin verschoben. Was für ein erleichterndes Gefühl!
  • Danach ging das Arbeiten plötzlich viel leichter von der Hand und ich habe mich bei vielen Themen eingebracht. Vielleicht deshalb hat sich innerhalb nur eines Tages die Situation mit meinen beiden Projektleiterinnen extrem verbessert – das war nämlich echt zäh seit ich aus meiner Auszeit zurück bin.
  • Überraschungsfund in meinem kleinen Büroschrank. Eigentlich suchte ich was anderes, fand dabei aber einen alten Radiowecker von mir. So ein Glück! Denn bei meinem Zuhause hatte ich gestern mit einem gezielten und sehr genervten Schlag den Schließmechanismus der Klappe für den CD-Player zerstört. Ich musste einen Buddha drauf setzen, damit sie geschlossen blieb. 😳 Der „neue“ Wecker hat zwar kein CD-Laufwerk, aber das habe ich eh nie benutzt. Dafür hat er hübsch blau ummantelte Lautsprecher, was super in mein Schlafzimmer passt.

  • Bonus: Direkt nach Feierabend in milder Luft auf den Balkon gegangen und Töpfe und Kästen für den Winter umgestellt und umgehängt. Die hoffentlich weniger empfindlichen Pflanzen und die Krokus-Töpfe kamen ans Balkongeländer und auf den Balkonschrank. Die empfindlicheren Pflanzen wurden in die Reihen am Fenster eingeschoben. Nun sieht es so aus da draußen:

Zurück im Büro

Mein erster Arbeitstag nach der Auszeit ist überstanden und war gar nicht so schlimm, was vielleicht auch am eher bescheidenen Wetter lag. Vorher habe ich sogar einigermaßen gut geschlafen. Und ich habe die Wecker nicht ignoriert. 🙂

  • Von mir abgesehen fanden es alle schön, dass ich wieder zurück bin.
  • In der Kantine gab es leckeren Erbseneintopf.
  • Die Nachricht, dass alle abteilungsinternen Büro-Umzugspläne vorerst auf Eis gelegt sind.
  • Und es gibt sogar einen Bonus-Punkt: Aus irgendeinem Grund riecht es in den Räumen auf unserem Büroflur immer ganz schnell muffelig. Deshalb habe ich mich in meiner Auszeit durch die Raumdüfte von Millefiori geschnuppert, von denen ich schon zwei zu Hause habe und die ich sehr liebe – Pampelmuse und Grüner Tee. Gefunden habe ich den Duft Legni & Fiori d’Arancio, was soviel heißt wie Holz & Blüten von Orangen, auch wenn sie tatsächlich noch anderes da rein mischen. Der stand nun also heute erstmals in meinem Büro, duftete vor sich hin und machte mir gute Laune. Und so ein schönes Foto haben sie auf ihrer Webseite dafür:

Letzter Auszeittag

Zwei Monate Auszeit sind rum. Ich mag es kaum glauben. Dieses Jahr kam mir die Zeit sehr lang vor, was vermutlich daran liegt, dass ich mit Hilfe von Herrn Grillenscheucher und ein wenig der meines Bruders unglaublich viel erledigt habe. Das ist ein gutes Gefühl. Zurück ins Büro zieht mich dieses Jahr dennoch nichts außer der Tatsache, dass leider nach wie vor an keiner meiner Pflanzen Geldscheine wachsen. Bleibt die spannende Frage, ob ich überhaupt noch so früh aufstehen kann. 😉

  • Während es draußen immer wieder regnete, hatte ich drinnen einen ruhigen, langsamen Tag mit ein bisschen Kreativität und ein paar Erledigungsanfällen. U.a. habe ich sämtliche Wecker gestellt und meinen Adventskalender bestellt.
  • Ich bin dankbar, dass ich mir diese Auszeit leisten kann und meine Firma sie mir erlaubt.
  • Zum Trost gibt es gleich Bolo mit Spaghetti.

Der Start in den Tag

Heute war ich nur 10 Minuten vor dem Rasselwecker hellwach und habe mich total geärgert, diese 10 Minuten Schlaf nicht gehabt zu haben. Menno, ich brauche doch jede Minute! Der Start in den Tag war also schon mal versaut und ich bin nicht mal merkbar früher im Büro gewesen. 🙁 Dafür wurde der Tag wenigstens annehmbar.

  • Im Gegensatz zu den letzten Tagen war es nahezu mild draußen. Immerhin kurz über 0° C, so dass ganz viel von dem ekligen weißen Zeugs geschmolzen ist, durch das ich morgens noch stiefeln musste. Wobei der Weg morgens die Bestätigung brachte, dass meine neuen schwarzen Stiefeletten eine super Anti-Rutsch-Sohle haben. Toll, sich so sicher durch den Schnee bewegen zu können!
  • Die Kantine wartete überraschenderweise mit einem Erbseneintopf auf und dazu gab’s ein interessantes Gespräch mit W. über Pferde und Reiten und die Frage, warum eigentlich fast ausschließlich Mädchen so gern reiten. Leider haben wir keine Antwort gefunden.
  • Eine entspannte Besprechung mit meinen beiden Projektleiterinnen über unsere diesjährige Projekt- und Urlaubsplanung. Zumindest momentan können wir sagen, dass kein Projekt mit einem anderen in irgendeiner heißen Phase kollidiert. Das kann sich noch ändern, aber ich denke, dass die beiden jetzt genug für diese Problematik sensibilisiert sind, um das zu verhindern. Die Urlaubsplanung war schon schwieriger, insbesondere mein Auszeit-Wunsch. Generell ist der natürlich in Ordnung, wenn ich dann nur nicht so lange weg wäre. 😉 Vor meiner Beantragung der Auszeit müssen jedenfalls noch ein paar Dinge geklärt werden und dann geht das hoffentlich seinen „sozialistischen Gang“. Nicht ganz das Ergebnis, das ich mir erhofft hatte, aber die Besprechung war für alle gut, um mal wieder gänzlich im Film zu sein.

Wecker

Möglicherweise gibt es Menschen, die Wecker toll finden und sich schon abends auf das Klingeln am nächsten Morgen freuen. Von mir könnte man das auch annehmen, denn in meinem Schlafzimmer stehen gleich drei davon rum. Der Grund dafür liegt allerdings nicht in meiner Wecker-Begeisterung, sondern darin, dass ich nur schwer wach zu kriegen bin – vor allem am frühen Morgen. Deshalb habe ich einen Radiowecker, der zuerst los legt. Bei dem Gedudel  und Gequatsche schlafe ich problemlos nochmal ein. 😉 Eine Viertelstunde später erinnert mich ein mechanischer Rassel-Wecker an die Ernsthaftigkeit des Anliegens des Radioweckers. Wenn es morgens schon hell ist, reicht das normalerweise, mich noch ein paar gedöste Minuten später zur Kaffeemaschine trotten zu lassen.

  • Jetzt ist es morgens aber noch dunkel, wenn die beiden Wecker ihr Bestes geben. Und dann kommt mein absoluter Lieblingswecker zum Einsatz – den finde ich tatsächlich richtig toll: der Lichtwecker. Der fängt zur selben Zeit mit dem Radiowecker an und macht es ganz langsam hell in meinem Schlafzimmer. Er könnte gleichzeitig auch noch diverse Geräusche machen – Meeresrauschen, Vogelgezwitscher, Radiogeplärre -, aber bei mir macht er nur Licht. Seit ich den habe, komme ich in der dunklen Jahreszeit viel besser und wacher aus dem Bett als vorher. Außerdem macht er ein schönes, sanftes Licht für den ersten Kaffee des Tages im Bett.
  • Es war sonnig, aber so kalt, dass die neuen Armstulpen zum ersten Mal zum Einsatz kamen – sehr kuschelig.
  • Wortfindungsschwierigkeiten bei einer geschäftlichen Mail.  Eine kurze Zigarettenpause in der Sonne warf den richtigen Satz raus.