Ibiza

Noch nie im Leben war ich auf Ibiza und Herr Grillenscheucher auch nicht. Wir waren beide gespannt und ich ganz besonders, weil mir mein Kollege Herr A. so davon vorgeschwärmt hatte und mir eine Karte samt Spaziergangsroute von Eivissa mitgegeben hatte. Leider war ich einigermaßen lädiert von der Zugluft am Tag zuvor in Barcelona, aber wir sind der Route von Herrn A. trotzdem gefolgt.

Der erste Eindruck von Eivissa und Ibiza:

Wieder haben wir den offiziellen Hafenshuttlebus genommen, der mit seinen 5 € pro Nase hin und zurück immer noch billiger als der übliche 9-€-Tarif der TUI war. Wiederum gab es keinen Unterschied zur Häufigkeit der Fahrten. Der einzige Unterschied zwischen beiden Shuttles sind die Sitzplätze: offizielle Busse sind halt offizielle Busse mit vielen Stehplätzen und eher wenigen Sitzplätzen; die TUI-Busse sind Reisebusse, die ausschließlich Sitzplätze haben. Wenn man also nicht dringend einen Sitzplatz benötigt, was sicher manchmal so ist, kann man genauso gut die offiziellen Busse nehmen.

Am Rand der Stadt wurden wir aus dem Bus entlassen und hatten schöne Blicke auf den Yachthafen.

Vor der Stadtmauer gibt es eine Fußgängerzone mit vielen Läden, wo gerade saisonbedingt unglaublich viel Baulärm herrschte. Ohne den Lärm sieht es dort aber hübsch aus:

 

Wir sind dem Plan von Herrn A. gefolgt und haben auf der Stadtmauer einen Rundgang um die Altstadt gemacht.

Das war teilweise sehr beschwerlich, weil die Pflastersteine unglaublich glatt waren. Dafür hatten wir eine Menge toller Ausblicke:

Auch die Stadtmauer an und für sich hatte einiges zu bieten:

 

Wir haben uns die Kathedrale angesehen:

 

Wir sind kreuz und quer durch die Gassen innerhalb der Stadtmauern gelaufen und haben viele schöne Eindrücke mitgenommen.

Aus irgendeinem Grund lagen immer mal wieder Strohballen in der Gegend rum.

Es gab einen poetischen Aussichtspunkt, von dem wir auch unser Lieblingsschiff (links oben) sehen konnten und einen wunderbaren Blick auf die umliegenden Inselchen hatten:

Weiter ging es durch die Gassen in die Richtung vor der Stadtmauer.

Vor den Stadtmauern ging es dann schon viel weltlicher vor, aber schön war es immer noch.

Wir sind endlich in die von Herrn A. empfohlene Croissanterie namens Croissant Show eingekehrt und ich habe das Croissant dort sehr genossen. Wirklich zu empfehlen! Herr Grillenscheucher hat mit Mühe aber dann doch aus dem Kellner raus bekommen, wo es in diesem Ort Briefmarken gibt. Das war unser nächstes Ziel, damit endlich die letzten Postkarten abgeschickt werden konnten. Unterwegs dahin gab es noch den ein oder anderen schönen Blick:

Am späten Nachmittag waren wir zurück auf unserem Lieblingsschiff.

Dann hieß es Koffer packen und die letzten der Gutscheine einlösen, die wir geschenkt bekommen hatten. Das artete ein bisschen in Stress aus, aber wir standen pünktlich zum letzten Ablegen dieser Tour mit Gutschein-Champagner auf der Aussichtbar.

Die guten Dinge von Dienstag, 16. Mai 2017:

  • Der Plan von Herrn A. hat uns richtig toll durch Eivissa geführt und sein Tipp, in der Croissant Show eine Pause zu machen, war perfekt.
  • Ich hatte in der Hektik beim Packen die Champagner-Gutscheine in den Müll geworfen. 😮 Ein Glück konnte Herr Grillenscheucher sie noch retten.
  • Vorfreude auf Zuhause. Dieses Mal war ich wirklich erleichtert, das Schiff und die seltsamen Mitreisenden wieder verlassen zu dürfen.

Der Nachtrag vom Wochenende

Dieses Wochenende trägt die Überschrift: Technik, die nicht begeistert. 🙁 Der Radio-Wecker hat sich entschlossen, doch wieder Töne von sich zu geben, nachdem Herr Grillenscheucher ihn zurück auf Werkseinstellungen gesetzt hat. Offenbar hatte sich der Wecker einfach an seiner eigenen Technik verschluckt. Na toll. Einen unzuverlässigen Wecker kann ja wohl niemand brauchen. Ich bin gespannt, was Tchibo dazu sagen wird.

Viel schlimmer ist aber, dass Lisa kaputt ist. Mein kleiner süßer Laptop mag nicht mehr starten. 🙁 Nun hat Herr Grillenscheucher ihn mit nach Hause genommen und versucht dort nochmal die Reparatur. Und ich sitze hier an der braven Lena, meinem alten Laptop, das zum Glück immer noch funktioniert solange es am Strom hängt, denn der Akku hat schon längst den Geist aufgegeben. Puh, was würde ich mich sonst von der Welt abschnitten fühlen!

Die guten Dinge von Freitag:

  • Kantinentreffen mit B. und M. und ganz lange über den Sinn und Unsinn von Mitarbeitergesprächen diskutiert.
  • Auf dem Wochenmarkt war endlich unser Gemüsestand zurück aus dem Urlaub und es gab wieder Gemüse zu Preisen, die man bezahlen kann. Beim Demeter-Stand muss ja schon fast Goldbarren mitbringen. 😯
  • Beim Tanzen war es super voll und trotzdem hat D. eine neue Figur im Wiener Walzer gelehrt. Das war schon heftig in dem Gedränge bei der Geschwindigkeit, aber wir haben trotzdem die Promenaden getanzt.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Draußen war es ekelhaft grau und kalt und schneegrieselig. Wir durften einfach gemütlich zu Hause bleiben. Dazu gab es entspannte, sonnige Musik von Jack Johnson. Z.B. dieses

  • Herr Grillenscheucher hat mit der mühsamen Arbeit begonnen, die neuen und einige alte CDs, die ich auf Anton vermisste, zu übertragen. Meine Güte, man sollte doch meinen, dass das heute leichter geht! Es bedurfte tatsächlich am Sonntag einen weiteren Anlauf bis die Musik auf Anton war.
  • Gegen jedes Unbill hilft immer und zuverlässig Spaghetti Bolognese. So auch heute. Da fand ich dann selbst meinen leicht verschneiten Balkon nicht mehr so richtig schlimm.

Die guten Dinge von heute:

  • Super gut geschlafen und ganz ausgeschlafen aufgestanden.
  • Herr Grillenscheucher hat sich um Lisa und Lena gekümmert. Leider mit begrenztem Erfolg. Ich kann gerade keine Mails verschicken. 🙁 Immerhin kann ich welche empfangen. Ein Kreuz, diese Technik!
  • Vorfreude auf morgen, wenn ich auf dem Heimweg von Jack Johnson ganz entspannt werde. 🙂

Urlaubsanträge

Heute durfte ich endlich mal wieder mehr Zeit auf meinem bequemen Bürostuhl verbringen, was meinen Rücken sehr erfreut hat. Ich habe die Gelegenheit genutzt und diverse Urlaubsanträge für dieses Jahr gestellt. Natürlich müssen sie noch genehmigt werden, aber das Gefühl der Vorfreude stellte sich trotzdem schon mal ein. 😎

  • Kantinentreffen mit M. und wir hatten eine sehr philosophische Zeit miteinander.
  • Musik von Michael Bublé auf den Ohren. Unter anderem das schöne Stück Everything.
  • Meine Arbeitswoche ist schon beendet, denn ich habe die nächsten beiden Tage frei. Juchuh!

Der Nachtrag vom Wochenende

Das war ein schönes Wochenende. Die Frustration von Donnerstag ist weg geblasen und mir geht es wieder gut. Es geht doch nichts über Abstand zum Büro. 🙂

Die guten Dinge von Freitag:

  • Ich habe einen Tag der Seelenpflege auf dem Sofa eingelegt. Das tat richtig gut.
  • Am Nachmittag hörte es endlich auf zu regnen und Herr Grillenscheucher und ich blieben trocken beim Einkauf auf dem Wochenmarkt. Für das Essen am Samstag hatten wir uns Rinderbäckchen vorgestellt, aber die waren schon aus. Ein Glück hatte der Schlachter unseres Vertrauens eine sehr gute Ersatz-Idee: Schäufele vom Rind. Das liebe ich so am Markt: es wird gern und kompetent geholfen.
  • Die Frustrationsgrenze von Herrn Grillenscheucher war sehr niedrig und er sah das überhaupt nicht so wie ich. Egal, ich finde, wir haben gut getanzt und sogar eine neue Discofox-Figur gelernt. Ist ja nicht so unser Tanz und deshalb bin ich immer stolz, wenn wir ihn trotzdem hinkriegen.
  • Bonus: Herr Grillenscheucher hat sich meine Büro-Frustration angehört und mir hat das Reden darüber geholfen.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Wir haben die Plätzchen-Berge, die Herr Grillenscheucher letzte Woche gebacken hat, in viele, viele Tüten und auf einen Teller verteilt. Gestern wurden wir schon auf dem Markt gefragt, welche Plätzchen es dieses Jahr gibt. Da freut sich offenbar jemand vor. 😉

  • Gäste erwarten mag ich total gern. Das Schäufele schmurgelte im Backofen und verbreitete köstlichen Duft. Den Tisch schön decken und ganz viele Teelichte anzünden. Alles startklar für einen wunderbaren Abend.
  • So wurde er dann auch, der Abend. L. und S. kamen und wir haben geredet, gelacht und super lecker gegessen. Es war sehr wunderbar! Und ich habe einen kleinen, süßen Blumenstrauß mit Sternchen drin geschenkt bekommen:

Die guten Dinge von heute:

  • Ausschlafen. 😉
  • Herr Grillenscheucher hat mir ein Herz aufs Bett gelegt:

  • Es ist schon der zweite Advent. Also nur noch zwei Wochen und dann habe ich endlich ein paar Tage frei. Die Vorfreude wächst.

Der Nachtrag vom Wochenende

Huch, ist es etwa schon wieder vorbei, das Wochenende? Och, schade. Schön war es nämlich und lustig und erfolgreich.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Ich habe eine Mandarine gegessen. 😉
  • Im Laufe des Vormittags hörte es endlich auf zu regnen und wir konnten nachmittags trocken über den Wochenmarkt laufen. Auf Nachfrage am Käsestand gab es sogar noch Cranberry-Käse, obwohl er nicht in der Auslage lag. Der war nämlich gut versteckt, weil sie nur noch wenig davon hatten.

  • Herr Grillenscheucher und ich haben gut getanzt. So langsam festigen sich ein paar Figuren, mit denen wir unsere Schwierigkeiten haben. Und wir haben eine Kompliment für unsere Rumba bekommen.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Die Sonne schien. Oh, war das schön! 😎 So sah das auf meinem Balkon aus:

  • Herr Grillenscheucher und ich sind zu IKEA gefahren und konnten weitgehend in Ruhe die diversen neuen Ausstellungsräume anschauen. Eine neue Idee fand sich dabei nicht, auch wenn ich vieles gern leiden mochte. Also haben wir tatsächlich nur das gekauft, was auf dem Einkaufszettel stand. Aber ein Weihnachtsstern fürs Büro durfte auch noch mit.

  • Anschließend gab es das obligatorische Preiselbeergetränk und den drögen Einkauf in der Männerboutique. Dort haben wir immerhin alles bekommen, was wir brauchten. Z.B. eine 3er-Steckdose, die man anschrauben kann.
  • Bonus: So ein schöner Abend mit Herrn Grillenscheucher, viel reden und lachen und sehr leckerem Wirsingeintopf.

Die guten Dinge von heute:

  • Gestern Abend haben wir uns u.a. über die Kunst des Bettenmachens unterhalten. Auf unserem Lieblingsschiff hat der Roomservice darin ja eine gewisse Perfektion entwickelt, nachdem ihnen die wunderschönen Handtuchtiere verboten wurden. Heute hat Herr Grillenscheucher einen ersten Versuch gewagt:

  • Herr Grillenscheucher hat unter Mühen die besagte Steckdose angebracht und ich habe nun ein rum baumelndes Kabel weniger. Ich mag’s ja aufgeräumt.
  • Nur noch 4 Wochen, dann ist Weihnachten und ich habe endlich wieder ein paar Tage frei. Vorfreude!