Frühjahrsmüdigkeit

Puh, ich könnte gerade dauerschlafen. Bestimmt ist das wie jedes Jahr um diese Zeit die Frühjahrsmüdigkeit. Ein Glück, dass heute Bergfest ist und das Wochenende quasi schon an die Tür klopft.

  • Mittagspause mit B. und M., bei der M. berichtete, dass ein Fußball-Kumpel von ihm kürzlich beim Training im Tor stand und in dem Moment, in dem er den Ball halten wollte, verstarb. Mit 49. Daran ist natürlich nichts gut, aber unser Gespräch, das war gut. (Hinterher hab ich kurz überlegt, ob es nicht besser wäre, meiner Müdigkeit nachzugeben – so rein gesundheitlich – und mich wegen Frühjahr krank zu melden.)
  • Erste Rettungsaktion einer Wespe, die sich in meine Wohnung verflogen hatte. Was bin ich froh, dass ich beim Anblick dieser Viecher viel weniger panisch reagiere als früher.
  • Die Tulpen von Montag sind ein ganzes Stück gewachsen und changieren wunderhübsch von Gelb nach Orange.

85_Tulpenstrauß

Potential

Gestern bekam ich noch eine sehr nette Mail von S., in der stand, dass ich Potential hätte. Potential, aus dem ich was machen könne. Ich war schon müde als ich das las und machte daraus gedanklich ein bisschen ungerechtfertigt: „Aus Dir kann noch was werden.“. Macht aber nichts, denn das brachte mich zum breiten Grinsen. Spontan dachte ich nämlich: „Ich bin doch schon und zwar ziemlich gut! Ich muss nichts mehr werden.“. Was für ein wunderbarer Gedanke! 🙂

Zum Heute:

  • Tortilla Espanola aus dem Wochenende mitgebracht und in der Mittagspause genossen.
  • Das erste „Foto-Shooting“ beim Hautarzt. Erst als ich dort saß und der Dinge harrte, fiel mir ein, dass dabei ein ungewöhnlicher Leberfleck entdeckt werden könnte, der operiert werden muss. Puh, dafür hab ich doch gerade so gar keine Zeit! Ich bekam 25 (!!!) schwarze Kugelschreiber-Striche auf dem ganzen Körper verteilt (hoffentlich gehen die beim Duschen wieder problemlos ab). Danach wurden die Flecken in der Übersicht und nochmal einzeln fotografiert. Total interessant, besonders die Nahaufnahmen. Ein Glück ergaben die Nahaufnahmen keinerlei besorgniserregenden Formen und Farben. Was war ich erleichtert! Für die ausgestandene leichte Panik habe ich mir hinterher einen großen Strauß gelbe Tulpen gegönnt.

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  • Im Briefkasten zu Hause erwarteten mich die Reiseunterlagen für die diesjährige Kreuzfahrt. Mit persönlichen guten Urlaubswünschen, Gummibärchen und Schoko-Osterhasen (vermutlich wegen der mangelnden Essensversorgung im Flieger 😉 ), den wichtigen Infos gelb markiert und Plastikmäppchen für die Unterlagen, das es eigentlich gar nicht mehr gibt. Mein liebe C., Du verstehst es, uns den Urlaub noch toller zu machen als er sowieso schon ist. Danke schön!

Kurz und gut

  • Ein ganz ruhiger, entspannter Tag im Büro. So konnte ich auch ganz ruhig und entspannt eine Kollegin abwehren, die mir wiederholt eine Aufgabe aufdrücken wollte, für die ich nun wirklich nicht zuständig bin. 😉
  • Die Schwäne sind heute aus ihrem Winterquartier auf die Alster entlassen worden. D.h. der Frühling naht. Juchuh!

  • Die Tulpen entwickeln sich ganz prächtig und überraschen mich jeden Tag mit ihren Blüten:

52_Tulpentopf

Der Nachtrag vom Wochenende

Mein Wochenende war ziemlich faul. Herr Grillenscheucher und ich sind gesundheitlich leicht angeschlagen, so dass ausruhen nötig war.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Wieder ein Tag mit zwei Sitzungen, die aber beide wenigstens positiv verliefen und im Zeitrahmen blieben.
  • Endlich Wochenende! Juchuh!
  • Auf dem Wochenmarkt war der Stand mit der Salsiccia wieder da und wir haben begeistert zugeschlagen. Diesmal eine Sorte mit Tomaten und Parmesan. Die wurde abends auch gleich verspeist. War lecker, hat allerdings nicht wirklich anders als die mit Tomaten und Rosmarin geschmeckt. Seltsam.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Gefaulenzt und dann doch noch ein bisschen Kram erledigt. U.a. habe ich Updates auf Lisa geladen und hinterher konnte ich nicht mehr ins Internet. 🙁 Zum Glück konnte Herr Grillenscheucher das Problem lösen. Uffz!
  • Zusammen mit Herrn Grillenscheucher die letzte Route unseres Lieblingsschiffs angeguckt. Sie führt von Singapur nach Mallorca und es gibt viele spannende Häfen unterwegs. Allerdings sind 41 Tage auch auf dem Lieblingsschiff zu viel – wir würden garantiert einen Schiffskoller kriegen. Vom Preis mal ganz abgesehen. Deshalb haben wir uns entschlossen, nur die letzte Etappe der Tour mitzumachen: von Antalya nach Mallorca in 12 Tagen. Wunderbarerweise hat C. in weiser Voraussicht schon mal eine Kabine für uns reserviert. Das wird bestimmt toll, denn sie und M. kommen auch mit. Trotzdem verrückt, jetzt schon für 2018 eine Reise zu buchen. 😮
  • Mit Herrn Grillenscheucher darüber nachgedacht, ob und wie ich mir meine Soundtracks für mein Leben basteln könnte. Damals, als es noch Kassetten gab, hab ich das total gern gemacht. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten muss man nicht mal mehr vorm Radio sitzen und im richtigen Moment die Taste zum Aufnahmestart drücken. Mal sehen, was aus diesem Plan wird. Wenn ich ihn realisiere, darf auf keinen Fall dieses Lied fehlen 🙂 :

Die guten Dinge von heute:

  • Lange geschlafen.
  • Die Challange, die am Dienstag begann, halte ich tapfer durch. Es gelingt mir zwar nicht immer, aus den Übungen Lebensfreude zu gewinnen, aber ich gebe jeder Übung eine Chance.
  • Vom Wochenmarkt gab es einen kleinen Topf mit Tulpen und ich bin gespannt, ob da noch Blüten raus kommen. Sieht bislang eher mau aus:

50_Tulpentopf

Der Nachtrag vom Wochenende

Schon wieder ist ein Wochenende fast vorbei. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. 😯

Die guten Dinge von Freitag:

  • Meine Filz-Bestellung von Ommella ist angekommen und ich freue mich total. Alles ist sooo hübsch geworden! Nun habe ich zwei neue Brillenetuis – eins für Sonnenbrillen und eins für Lesebrillen – und ein neues Portemonnaie (leider verstecken sich die Cent-Stücke in den Ecken, aber vielleicht ist das reine Übungssache). Einen keinen Vogel als Schlüsselanhänger mit dem Anfangsbuchstaben meines Vornamens drauf habe ich dazu geschenkt bekommen. 🙂 Außerdem hat mein Fernseher nun eine hübsche Hülle bekommen – der steht nämlich quer im Raum und ich hatte es so satt, von dem Platz, an dem ich sitze und tippe, immer auf das schwarze Hinterteil zu gucken. Die Hülle hat zwei verschiedene Blumenmotive auf ihren beiden Seiten.

17_Filzsachen 19_Lesebrillenetui 20_Sonnenbrillenetui

18_Geldbörse     21_Schlüsselanhänger

22_Fernsehhülle     23_Fernsehhülle_hinten

  • Herr Grillenscheucher hat mich extra abgeholt, damit keiner auf den anderen irgendwo in der Eiseskälte warten muss, und wir sind zusammen auf den Wochenmarkt gezockelt. Hinterher sind wir auch noch zum liebsten China-Laden gegangen, um Sprossen und Soßen zu kaufen. Himmel, war das kalt unterwegs! Es war sooo schön, irgendwann endlich ins warme Zuhause zu kommen.
  • Huhn chinesisch mit viel Gemüse und Ingwer – lecker war’s und gesund bestimmt auch.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Tauwetter! Endlich wieder Temperaturen über 0° C. Einfach wunderbar! Am Freitag lag noch Schnee auf meinem Balkon und am Samstag schmolz er langsam dahin. Selbst der Buddha lächelte wieder glücklich und nicht mehr so verkniffen.

13_Buddha_im_Schnee     15_Buddha_Tauwetter

  • Eine kleine Runde um den Block mit Herrn Grillenscheucher gedreht und ein paar Einkäufe erledigt. Was für ein Gefühl, nicht von Kopf bis Fuß in tausenderlei Klamotten gepackt zu sein! Beim Kaffeeröster fand ich einen regenfesten Parka in blau-grau, den ich mir gut für die kältere Übergangszeit vorstelle und der auch noch runter gesetzt war. Den komischen Fell-Puschel an der Kapuze kann man abnehmen – meine erste Amtshandlung. Ich finde die Dinger furchtbar. (Dass Tchibo allerdings nun 20 Cent für jede Tüte nimmt, fand ich einfach nur unverschämt. Mindestens Klamotten sollte man doch verpackt mitnehmen können!)

  • Herr Grillenscheucher hat sich meinen nicht mehr funktionstüchtigen Warmwasser-Haupthahn näher angesehen und heraus gefunden, dass das Ventil in Ordnung ist und nur ein Verlängerungsstück ausgeleiert ist. Das kann er problemlos ersetzen, wenn wir ein neues in der Männerboutique kaufen. Wunderbar! Ich kann einfach aufhören, bei der blöden Hausverwaltung bzw. der Klempnerfirma anzurufen, die sich eigentlich drum kümmern wollten, und muss  nur ein bisschen Geld in der Männerboutique ausgeben. 🙂

Die guten Dinge von heute:

  • Einen Streit mit Herrn Grillenscheucher beigelegt.
  • Das Lieblings-Reisebüro hat uns schon dieses Wochenende mitgeteilt, dass unser Flug zu unserer diesjährigen Kreuzfahrt zu nachtschlafener Zeit geht. Örks! Dieses Mal wissen wir es wenigstens rechtzeitig, können uns an den Gedanken gewöhnen und überlegen, was wir mit der vielen Zeit dort anfangen.
  • Die Blumen vom Wochenmarkt sind tausendmal schöner als die von Famila. Ich freue mich total über meinen Topf weißer Tulpen. Hat was von Frühling, finde ich.

25_weiße_Tulpen