Der Nachtrag vom Wochenende

Und da ist er zurück, der Winter mit seinem Schnee. Dieses Mal ist er wohl gekommen, um zu bleiben. 🙁 Inzwischen liegt eine mindestens 3 cm dicke Schneedecke auf meinem Balkon. Heute Nachmittag sah es noch so aus:

Menno, ich will endlich Frühling haben!

Die guten Dinge von Freitag:

  • Auf dem Wochenmarkt gab es den ersten Bärlauch des Jahres. Welch eine Freude!
  • Es war zwar eiskalt, aber wenigstens trocken und so konnten wir uns von Olga zum Tanzen und zurück bringen lassen. Getanzt haben Herr Grillenscheucher und ich zwar schon mal besser, aber wir hatten Spaß und hinterher war uns wunderbar warm.
  • Geschnetzeltes mit Champignons und Bärlauch und Penne – lecker!

Die guten Dinge von Samstag:

  • Gemeinsam mit Herrn Grillenscheucher lauter leckere Dinge zu frühstücken.
  • Immer noch war es trocken draußen und weil viel Schnee und viel Kälte vorhergesagt wurden, haben wir einen Großeinkauf bei Aldi mit Olga gestartet und uns mit allem bevorratet, was haltbar ist. So kommen wir vielleicht drum rum, große und schwere Sachen zu Fuß durch den Schnee schleppen zu müssen. Hinterher waren wir dann noch bei Famila, wo es Barilla im Sonderangebot gab, und haben uns mit Bavette eingedeckt. Herr Grillenscheucher stellte eine Dose San Pellegrino Aranciata Rossa ins Kühlregal, wir stöberten durch den Laden und konnten hinterher den gekühlten Geschmack Italiens trinken. Außer den Nudeln fand sich noch eine Marmelade mit dem hübschen Namen „Glück“.

  • Irgendwie drehen sich ganz viele gute Dinge dieses Wochenende ums Essen, was aber angesichts der Wetterlage auch kein Wunder ist. An diesem Abend gab es nämlich total leckere Nierchen mit Zucchini, Bärlauch und Bavette. Tolle Kombination – vor allem weil wir erst gar nicht wussten, welches Gemüse zu Nierchen passt.

Die guten Dinge von heute:

  • Angesichts des Schnees bin ich total froh, dass wir gestern diesen Großeinkauf gemacht haben.
  • Der Topf Tulpen, den ich schon vor 2 Wochen auf dem Wochenmarkt gekauft hatte, öffnete dieses Wochenende endlich seine Blüten. Am Freitag war es nur eine Blüte und heute sind alle 3 offen.

  • Das ganze Wochenende hat Herr Grillenscheucher immer mal wieder mein neues Laptop eingerichtet. Er hat es Amelie getauft und nun schreibe ich das erste Mal darauf. Fühlt sich gut an und hübsch ist sie, finde ich.

Überraschungs-Tulpen

Auf dem Wochenmarkt am Freitag habe ich einen Topf Überraschungs-Tulpen gekauft. Ihre Blüten waren noch ganz geschlossen, so dass man nicht sehen konnte, in welcher Farbe sie wohl blühen werden. Die Blumenhändlerin wusste es auch nicht. Aus reiner Neugier habe ich mich trotzdem darauf eingelassen.

  • Heute früh endlich haben sich die Blüten aus ihrem Kokon getraut. Sie sind leuchtend rot, welch ein Glück! Rosa oder Lila passt nämlich überhaupt nicht in meine Wohnung. (Ich hätte sie aber trotzdem lieb gehabt. 😉 )

  • Ich war beim Arzt, um den Faden von der Mini-OP des Leberflecks entfernen zu lassen. Dafür gab es keinen Termin und trotzdem kam ich sofort dran. Kurzes Geziepe und nun darf ich endlich wieder auf die blöden Pflaster verzichten. Das Allerbeste war aber, dass der Befund negativ ist. Juchuh, eine gute Nachricht bei einem Arztbesuch! Und wie toll, dass auch mal was negatives positiv ist.
  • Weil das beim Arzt alles so schnell ging, war ich erstaunlich früh zu Hause und nach dieser Nachricht total entspannt. In diesem ruhigen Zustand konnte ich mich gelassen der neuesten Problematik widmen: der neue Radiowecker hat heute früh keinen Mucks von sich gegeben. 🙁 Der Rasselwecker hat mich gerettet, aber auf Dauer ist das kein Zustand. Also habe ich mich durch die lange Bedienungsanleitung meines Lichtweckers gequält und es tatsächlich geschafft, zusätzlich zum Licht (hihi, das hoffe ich jedenfalls) das integrierte Radio für die Weckzeit zuzuschalten. Obwohl ich mehrere Versuche brauchte, habe ich nicht die Geduld verloren und bin jetzt ganz stolz auf mich. Mit Spannung erwarte ich nun das Weck-Prozedere morgen früh…

Das dreckige weiße Zeug

So nannte der Mann im Radio heute früh den Schnee, der schon beim Aufstehen vom Himmel rieselte. Nö, ich kenne den Moderator nicht persönlich. 😉

  • Zum Glück taute das weiße Zeug sofort weg, sobald es auf dem Boden ankam. Und das, obwohl es bis mittags reichlich schneite.
  • Ein paar von meinen Geburtstags-Tulpen haben das Wochenende allein im Büro überlebt und erfreuten mich auch heute noch.
  • Ich freue mich schon darauf, nachher vor dem Einschlafen noch eine Weile in „Geister“ von Nathan Hill zu lesen, das ich inzwischen begonnen habe. Bislang amüsiert es mich köstlich.

Viele Wochen

Heute früh war ich ganz deprimiert bei dem Gedanken, dass jetzt viele Wochen bis zum nächsten Urlaub vor mir liegen. Viele Wochen Hamsterrad. Puh. 🙁 Irgendwie habe ich es im Laufe des Tages geschafft, mich davon zu überzeugen, dass ich es trotzdem gut habe. Das ist auch meinen Kollegen und insbesondere A. zu verdanken.

  • In meinem Büro wartete ein wunderschöner, bunter, fröhlicher Geburtstagstisch auf mich. Man beachte die winzigen goldenen Schweinchen auf dem zweiten Foto! Und später kam A. noch mit einem tollen Strauß Tulpen. Hach, ich liebe Tulpen! (Ich entschuldige mich für die schlecht Foto-Qualität, aber ich hatte nur das Handy und nicht die Kamera dabei.)

  • In der Kantine gab es überraschenderweise Cheeseburger. Darauf hatte ich schon letzte Woche einen Jieper, der heute dann endlich gestillt werden konnte.
  • Ich habe mit nur ganz wenig Gejammer die Entfernung eines Mini-Leberflecks überstanden und finde mich ziemlich tapfer. 😉 (Das Elend damit kommt allerdings noch: Pflaster rauf und runter, weil es beim Duschen ein wasserfestes sein muss, aber danach ein normales sein soll. Grummel.)

Der Nachtrag vom Wochenende

Mein erstes Wochenende in 2018 war ruhig und beschaulich. Gerade richtig, um das Kreislauf-Tief und den verkorksten Magen wieder zu beruhigen.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Gerade rechtzeitig für den Wochenend-Einkauf hörte es auf zu regnen.
  • Der Fischhändler auf dem Wochenmarkt nahm unsere Kritik an seinen Muscheln ernst und konnte auch erklären, wie das vermutlich passiert ist. Sie sind beim Verladen einfach zu sehr geschmissen worden und schon bei der Gelegenheit kaputt gegangen. Das klingt schlüssig. Als kleinen Trost bekamen wir zwei von den leckeren, selbst gemachten Dorsch-Frikadellen geschenkt.
  • Tanzen tat dem Kreislauf gut und wir haben sogar ziemlich gut getanzt.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Wir haben ein selbst gemaltes Bild von unserer Patentochter geschickt bekommen. Sehr süß!
  • Ich bin faul gewesen, während Herr Grillenscheucher unseren eigenen Chat wieder ans Fliegen brachte.
  • Ein langer, gemütlicher Abend mit Herrn Grillenscheucher.

Die guten Dinge von heute:

Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man müde wird.

Jules Renard

  • Die ersten Tulpen des Jahres stehen hier in ihrem Töpfchen und verkünden vom Frühling.