Das dreckige weiße Zeug

So nannte der Mann im Radio heute früh den Schnee, der schon beim Aufstehen vom Himmel rieselte. Nö, ich kenne den Moderator nicht persönlich. 😉

  • Zum Glück taute das weiße Zeug sofort weg, sobald es auf dem Boden ankam. Und das, obwohl es bis mittags reichlich schneite.
  • Ein paar von meinen Geburtstags-Tulpen haben das Wochenende allein im Büro überlebt und erfreuten mich auch heute noch.
  • Ich freue mich schon darauf, nachher vor dem Einschlafen noch eine Weile in „Geister“ von Nathan Hill zu lesen, das ich inzwischen begonnen habe. Bislang amüsiert es mich köstlich.

Viele Wochen

Heute früh war ich ganz deprimiert bei dem Gedanken, dass jetzt viele Wochen bis zum nächsten Urlaub vor mir liegen. Viele Wochen Hamsterrad. Puh. 🙁 Irgendwie habe ich es im Laufe des Tages geschafft, mich davon zu überzeugen, dass ich es trotzdem gut habe. Das ist auch meinen Kollegen und insbesondere A. zu verdanken.

  • In meinem Büro wartete ein wunderschöner, bunter, fröhlicher Geburtstagstisch auf mich. Man beachte die winzigen goldenen Schweinchen auf dem zweiten Foto! Und später kam A. noch mit einem tollen Strauß Tulpen. Hach, ich liebe Tulpen! (Ich entschuldige mich für die schlecht Foto-Qualität, aber ich hatte nur das Handy und nicht die Kamera dabei.)

  • In der Kantine gab es überraschenderweise Cheeseburger. Darauf hatte ich schon letzte Woche einen Jieper, der heute dann endlich gestillt werden konnte.
  • Ich habe mit nur ganz wenig Gejammer die Entfernung eines Mini-Leberflecks überstanden und finde mich ziemlich tapfer. 😉 (Das Elend damit kommt allerdings noch: Pflaster rauf und runter, weil es beim Duschen ein wasserfestes sein muss, aber danach ein normales sein soll. Grummel.)

Der Nachtrag vom Wochenende

Mein erstes Wochenende in 2018 war ruhig und beschaulich. Gerade richtig, um das Kreislauf-Tief und den verkorksten Magen wieder zu beruhigen.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Gerade rechtzeitig für den Wochenend-Einkauf hörte es auf zu regnen.
  • Der Fischhändler auf dem Wochenmarkt nahm unsere Kritik an seinen Muscheln ernst und konnte auch erklären, wie das vermutlich passiert ist. Sie sind beim Verladen einfach zu sehr geschmissen worden und schon bei der Gelegenheit kaputt gegangen. Das klingt schlüssig. Als kleinen Trost bekamen wir zwei von den leckeren, selbst gemachten Dorsch-Frikadellen geschenkt.
  • Tanzen tat dem Kreislauf gut und wir haben sogar ziemlich gut getanzt.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Wir haben ein selbst gemaltes Bild von unserer Patentochter geschickt bekommen. Sehr süß!
  • Ich bin faul gewesen, während Herr Grillenscheucher unseren eigenen Chat wieder ans Fliegen brachte.
  • Ein langer, gemütlicher Abend mit Herrn Grillenscheucher.

Die guten Dinge von heute:

Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man müde wird.

Jules Renard

  • Die ersten Tulpen des Jahres stehen hier in ihrem Töpfchen und verkünden vom Frühling.

Frühjahrsmüdigkeit

Puh, ich könnte gerade dauerschlafen. Bestimmt ist das wie jedes Jahr um diese Zeit die Frühjahrsmüdigkeit. Ein Glück, dass heute Bergfest ist und das Wochenende quasi schon an die Tür klopft.

  • Mittagspause mit B. und M., bei der M. berichtete, dass ein Fußball-Kumpel von ihm kürzlich beim Training im Tor stand und in dem Moment, in dem er den Ball halten wollte, verstarb. Mit 49. Daran ist natürlich nichts gut, aber unser Gespräch, das war gut. (Hinterher hab ich kurz überlegt, ob es nicht besser wäre, meiner Müdigkeit nachzugeben – so rein gesundheitlich – und mich wegen Frühjahr krank zu melden.)
  • Erste Rettungsaktion einer Wespe, die sich in meine Wohnung verflogen hatte. Was bin ich froh, dass ich beim Anblick dieser Viecher viel weniger panisch reagiere als früher.
  • Die Tulpen von Montag sind ein ganzes Stück gewachsen und changieren wunderhübsch von Gelb nach Orange.

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Potential

Gestern bekam ich noch eine sehr nette Mail von S., in der stand, dass ich Potential hätte. Potential, aus dem ich was machen könne. Ich war schon müde als ich das las und machte daraus gedanklich ein bisschen ungerechtfertigt: „Aus Dir kann noch was werden.“. Macht aber nichts, denn das brachte mich zum breiten Grinsen. Spontan dachte ich nämlich: „Ich bin doch schon und zwar ziemlich gut! Ich muss nichts mehr werden.“. Was für ein wunderbarer Gedanke! 🙂

Zum Heute:

  • Tortilla Espanola aus dem Wochenende mitgebracht und in der Mittagspause genossen.
  • Das erste „Foto-Shooting“ beim Hautarzt. Erst als ich dort saß und der Dinge harrte, fiel mir ein, dass dabei ein ungewöhnlicher Leberfleck entdeckt werden könnte, der operiert werden muss. Puh, dafür hab ich doch gerade so gar keine Zeit! Ich bekam 25 (!!!) schwarze Kugelschreiber-Striche auf dem ganzen Körper verteilt (hoffentlich gehen die beim Duschen wieder problemlos ab). Danach wurden die Flecken in der Übersicht und nochmal einzeln fotografiert. Total interessant, besonders die Nahaufnahmen. Ein Glück ergaben die Nahaufnahmen keinerlei besorgniserregenden Formen und Farben. Was war ich erleichtert! Für die ausgestandene leichte Panik habe ich mir hinterher einen großen Strauß gelbe Tulpen gegönnt.

84_Tulpenstrauß

  • Im Briefkasten zu Hause erwarteten mich die Reiseunterlagen für die diesjährige Kreuzfahrt. Mit persönlichen guten Urlaubswünschen, Gummibärchen und Schoko-Osterhasen (vermutlich wegen der mangelnden Essensversorgung im Flieger 😉 ), den wichtigen Infos gelb markiert und Plastikmäppchen für die Unterlagen, das es eigentlich gar nicht mehr gibt. Mein liebe C., Du verstehst es, uns den Urlaub noch toller zu machen als er sowieso schon ist. Danke schön!