Schniefnase

Es scheint als hätte meine Erkältung erst heute so richtig Fahrt aufgenommen. Wie gut, dass ich mit der Schniefnase gestern nicht beim Arzt warten musste!

  • Ganz viel geschlafen.
  • Hamburg hat gestern einen neuen Feiertag bekommen, nämlich den Reformationstag am 31. Oktober. Ich freue mich nicht nur über den weiteren Feiertag, sondern auch weil es ein Tag im Herbst geworden ist. Alle anderen Vorschläge waren Tage im Frühjahr, wo es meiner Meinung nach eh schon genug Feiertage gibt. Der Hamburger Senat legte noch einen drauf: am Reformationstag soll künftig der Eintritt in Hamburger Museen kostenlos sein. Auch wenn ich Museen eher meide, finde ich die Idee super. Und wer weiß, vielleicht lockt mich dann doch mal das eine oder andere.
  • Sofa, Tee und Buch. Ich habe den dicken Wälzer von Nathan Hill „Geister“ zu Ende gelesen und finde ihn in jedem Fall lesenswert. Es gab ein paar Längen und das Buch war letztlich weniger lustig als es sein Anfang vermuten ließ. Es gab Szenen, bei denen ich am liebsten die Augen zugekniffen hätte wie ich es bei einem Horrorfilm täte. Es gab am Ende aus meiner Sicht ein bisschen zu viel Kitsch. Und trotzdem hat mich das Buch insgesamt beeindruckt. Auch wegen diverser kleiner Anmerkungen wie z.B. der, dass das FBI 1968 vor klitoralen Orgasmen warnte. 😮 Ich weiß nicht, ob das stimmt oder der Phantasie des Autors entsprungen ist, aber es würde mich nicht wundern, wenn es tatsächlich so war.

Klirrende Kälte

Himmel, ist das kalt draußen! Heute früh erzählte mir der Mann im Radio was von -14° C und von noch niedrigeren Temperaturen in den Randgebieten der Stadt. 😮 Fortan verlas er bei den viertelstündlich wiederkehrenden Wetterberichten sogar die Nach-Komma-Stellen. Als ich raus musste, waren es immerhin schon -12,8° C.

  • Schon gestern hatte ich mir in weiser Voraussicht einen Termin beim Hausarzt geben lassen. Heutzutage ist es ja nicht mehr so, dass man da einfach hinkommen kann, wenn man akute gesundheitliche Probleme hat. Genau genommen kann man das natürlich schon, muss dann aber stundenlang warten. Wieso nur ging das früher anders? Dank des Termins musste ich heute „nur“ eine halbe Stunde warten. Immerhin wurde mir zugetraut, von selbst die richtigen Maßnahmen gegen den grippalen Infekt zu ergreifen, und ich wurde bis Ende der Woche krank geschrieben.
  • Der Kopf hat aufgehört zu dröhnen und ich konnte mich wieder gut genug konzentrieren, um zu lesen. Deshalb gab es viel Lesezeit auf dem Sofa mit viel Tee. Endlich kam mal wieder meine leicht kitschige Teekanne mit Rosendekor zum Einsatz.

  • Von drinnen sehen die Kälte und der Schnee wirklich hübsch aus. Und die Sonne hat schon so viel Kraft, dass Buddha auf dem Balkon wieder was sehen kann. 😉

Erkältung

Nun hat sie mich anscheinend doch noch erreicht, die blöde Erkältung, wegen der hier gefühlt jeder zweite schon das Bett gehütet hat. 🙁 Wundert mich allerdings nicht sonderlich bei dem saukalten Winterwetter. Passend dazu ist heute der Welteisbärentag – denen würde es in all dem Schnee bestimmt gut gehen.

  • Ich habe mich also für heute krank gemeldet und konnte deshalb mal die Schneemassen auf dem Balkon mittags mit ein bisschen Sonne drauf fotografieren. Wesentliche Änderungen zu gestern gibt es allerdings nicht.

 

  • Den Nachmittag habe ich mit viel Tee auf dem Sofa verbracht und versucht, den Lärm von draußen zu ignorieren. Dort wurde nämlich leider eine ganz alte Weide abgeholzt, weil sie krank war. (Erstaunlich, dass sie das auch bei so einem Wetter machen. 😮 )
  • Wie gut, dass ich Hühnersuppe eingefroren hatte! Die schmurgelt gerade auf dem Herd und wird mir bestimmt gut tun.

Kurz und gut

  • Geschlafen, geruht, gelesen. Tee getrunken und etappenweise gegessen. Allmählich geht es mir besser.
  • Nachmittags kam kurz die Sonne raus – welch ein Lichtblick!
  • Ich habe entdeckt, dass auf meinem Balkon ein erster Krokus wächst. Allerdings nicht in den Töpfen, in die ich im Herbst die Zwiebeln dafür gesetzt habe, sondern in dem Kasten, in dem ich sie letzten Winter hatte. 😮 Diese eine Zwiebel habe ich wohl beim Ausgraben übersehen. Ich wusste gar nicht, dass man die einfach in der Erde lassen kann und sie im nächsten Jahr wieder austreiben. Tja, man lernt nie aus…

Rare Güter

Heute ist sowohl der internationale Tag der Sonne als auch der internationale Tag der Pressefreiheit. Wie passend so zusammen an einem Tag, denn beides ist gerade ein rares Gut (ersteres zumindest hier).

  • Einen Sitzungsmarathon mit nur wenig Arm-Schmerzen überstanden. Die Physiotherapie und meine Übungen tragen langsam Früchte.
  • Weil mir der Tee gestern so gut tat, habe ich heute gleich mehr davon getrunken. Nur die Erkältung war unglücklich damit. 🙂
  • Eine Urlaubskarte von C. im Briefkasten und eine Mail von ihr im Postfach. Schön, so doppelt beglückt zu werden.