Der Nachtrag vom Wochenende

Dieses Wochenende trägt die Überschrift: Technik, die nicht begeistert. 🙁 Der Radio-Wecker hat sich entschlossen, doch wieder Töne von sich zu geben, nachdem Herr Grillenscheucher ihn zurück auf Werkseinstellungen gesetzt hat. Offenbar hatte sich der Wecker einfach an seiner eigenen Technik verschluckt. Na toll. Einen unzuverlässigen Wecker kann ja wohl niemand brauchen. Ich bin gespannt, was Tchibo dazu sagen wird.

Viel schlimmer ist aber, dass Lisa kaputt ist. Mein kleiner süßer Laptop mag nicht mehr starten. 🙁 Nun hat Herr Grillenscheucher ihn mit nach Hause genommen und versucht dort nochmal die Reparatur. Und ich sitze hier an der braven Lena, meinem alten Laptop, das zum Glück immer noch funktioniert solange es am Strom hängt, denn der Akku hat schon längst den Geist aufgegeben. Puh, was würde ich mich sonst von der Welt abschnitten fühlen!

Die guten Dinge von Freitag:

  • Kantinentreffen mit B. und M. und ganz lange über den Sinn und Unsinn von Mitarbeitergesprächen diskutiert.
  • Auf dem Wochenmarkt war endlich unser Gemüsestand zurück aus dem Urlaub und es gab wieder Gemüse zu Preisen, die man bezahlen kann. Beim Demeter-Stand muss ja schon fast Goldbarren mitbringen. 😯
  • Beim Tanzen war es super voll und trotzdem hat D. eine neue Figur im Wiener Walzer gelehrt. Das war schon heftig in dem Gedränge bei der Geschwindigkeit, aber wir haben trotzdem die Promenaden getanzt.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Draußen war es ekelhaft grau und kalt und schneegrieselig. Wir durften einfach gemütlich zu Hause bleiben. Dazu gab es entspannte, sonnige Musik von Jack Johnson. Z.B. dieses

  • Herr Grillenscheucher hat mit der mühsamen Arbeit begonnen, die neuen und einige alte CDs, die ich auf Anton vermisste, zu übertragen. Meine Güte, man sollte doch meinen, dass das heute leichter geht! Es bedurfte tatsächlich am Sonntag einen weiteren Anlauf bis die Musik auf Anton war.
  • Gegen jedes Unbill hilft immer und zuverlässig Spaghetti Bolognese. So auch heute. Da fand ich dann selbst meinen leicht verschneiten Balkon nicht mehr so richtig schlimm.

Die guten Dinge von heute:

  • Super gut geschlafen und ganz ausgeschlafen aufgestanden.
  • Herr Grillenscheucher hat sich um Lisa und Lena gekümmert. Leider mit begrenztem Erfolg. Ich kann gerade keine Mails verschicken. 🙁 Immerhin kann ich welche empfangen. Ein Kreuz, diese Technik!
  • Vorfreude auf morgen, wenn ich auf dem Heimweg von Jack Johnson ganz entspannt werde. 🙂

Veränderungen

Heute habe ich gelesen, dass Douglas Adams drei Gesetze für die menschliche Reaktion auf Technologien beschrieben hat: Erstens: Alles, was zum Zeitpunkt unserer Geburt bereits vorhanden war, wird als Bestandteil der natürlichen Ordnung empfunden. Zweitens: Alles, was in der Zeit zwischen dem fünfzehnten und fünfunddreißigsten Lebensjahr erfunden wurde, ist aufregend, revolutionär und fördert vielleicht sogar die eigene Karriere. Drittens: Alles, was nach unserem 35. Lebensjahr erfunden wurde, verstößt gegen die natürliche Ordnung der Welt und wird abgelehnt.

Da bin ich aber froh, dass ich schon längst über 35 bin. Dann darf ich mich ja ruhig schwer tun mit all den neuen Technologien, der immer weiter um sich greifenden virtuellen Welt und der seltsamen Idee von selbstfahrenden Bussen und Autos. 😉

  • Sommerwetter in Hamburg. 😎
  • Ein sehr leckerer Cheeseburger in der Kantine.
  • Im obigen Zusammenhang bin ich im Internet über zwei Listen gestolpert, die Thomas Oberender – geboren 1966 – über die Dinge führt, die im Laufe seines Lebens verschwunden und die in derselben Zeit gekommen sind. Die Listen finde ich sehr amüsant und vor allem deshalb einen guten Ansatz, mit den Veränderungen umzugehen. Auch wenn ich manche Dinge schmerzlich vermisse – z.B. Stoßstangen aus Blech. Man darf auch mitmachen und Herrn Oberender weitere verschwundene oder gekommene Dinge per Mail melden (die Adresse ist auf seiner Seite zu finden, die ich verlinkt habe).

technik-doof

Ich bin technik-doof. 😳 Oder vielleicht zu altmodisch. Oder ich habe zu viel Entwicklung verpasst oder zu wenig ausprobiert. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber heute habe ich an diversen Fronten mit der Technik gekämpft und an einigen verloren. Z.B. kann das neue Smartphone klingeln solange es lustig ist. Ich finde trotzdem nicht raus, wie man „den Hörer abnimmt“. Hach, waren das noch Zeiten, als es überall das gleiche hässlich graue Telefon mit dem schweren Hörer gab! Das war mal so was von selbsterklärend, aber so was von.

  • Trotz meiner Probleme mit der Technik habe ich wenigstens einen Teil meiner administrativen Aufgaben erledigt. Gibt ein Fleiß-Sternchen in Luxusausführung mit pinken Punkten zur Aufmunterung. 😉
  • Einen Erledigungsspaziergang um den Block gemacht und beim Kaffeeröster jede Menge Socken und Kniestrümpfe für die kalte Jahreszeit gekauft. Erfahrungsgemäß sind das die besten, vor allem in Anbetracht des Preis-Leistungsverhältnisses.
  • Herr Grillenscheucher hat mir per Fernsteuerung geholfen, die Druckereinstellungen wieder zu normalisieren. Manchmal ist die heutige Technik eben doch zu was nutze.