Sturmtief „Burglind“

Meine Güte, was für ein Name! 😮 Der klingt fast so gefährlich wie der Regen, der gerade an die Fenster neben mir peitscht. Ein Glück steht noch alles auf dem Balkon. Dafür hat Burglind mich irgendwie erwischt. Seit heute früh fühle ich mich total durch den Wind. Tapfer wie ich bin 😉 , bin ich ins Büro gedackelt, um dann unterwegs endlich zu merken, dass mein Kreislauf ein absolutes Tief hat – wahrscheinlich namens Burglind. Die bessere Idee wäre wohl gewesen, den Feiertag des Schlafens anständig zu würdigen.

  • Immerhin habe ich mich durch gerungen, den fiesen Zahnarzttermin heute abzusagen, damit ich dort nicht ohnmächtig vom Stuhl falle. Es war gar nicht so leicht, einen Ersatztermin zu finden, aber es hat geklappt. (Entgegen meiner Annahme, dass das alles nur an meiner Angst vor diesem Termin liegt, ging es mir hinterher kein Stück besser und immer noch bin ich nicht wieder ganz fit.)
  • Ich bin langsam durch den Tag geschlichen und war froh, dass nichts eilig war. Heil nach Hause gekommen bin ich dann auch noch. Langsam zwar durch strömenden Regen und heftige Windböen und insofern sehr nass, aber eben heil.
  • Hui, war das heute besonders schön, nach Hause zu kommen und aufs Sofa sinken zu dürfen! Herr Grillenscheucher rief an, um sich nach meinem Befinden zu erkundigen, denn ich hatte ihm Bescheid gesagt, dass er mich nicht beim Arzt abholen muss. Das war sehr lieb!

Sebastian

Nein, Sebastian ist kein netter, hübscher, junger Mann. Auch wenn man das bei dem Namen erwartet – ich jedenfalls. Sebastian heißt der erste Herbststurm des Jahres hier in Hamburg. Er wütet so heftig, dass Herr Grillenscheucher und ich unseren geplanten Ausflug abgesagt haben. Überall kippten Bäume um und stürzten Gerüstteile runter. Unnötig, sich in solche Gefahr zu begeben, wenn man nicht muss.

  • Immer noch Auszeit und ich musste keinen Fuß vor die Tür setzen. Ein Glück!
  • Viel faule Zeit auf dem Sofa genossen.
  • Eine Skizze von meinem Balkon gemacht. Meine Pflanzen fühlen sich dieses Jahr auf ihren Plätzen so wohl, dass ich ihnen versprochen hab, für nächstes Jahr dieselben Plätze für sie zu reservieren. 😉 Zumindest ganz ähnlich soll es wieder werden, was mir ja auch eine Reihe von lästigen Entscheidungen abnimmt.

Neue Folge der Klempner-Geschichte

Ich bin immer noch ein bisschen verwirrt, dass ein Klempner so unkompliziert und tatkräftig sein kann. Es macht mich sogar stutzig nach all meinen Erlebnissen mit Klempnern in diesem Jahr. 😮 Aber der Reihe nach:

  • Dem Sturm letzte Nacht haben meine Balkonpflanzen tapfer getrotzt.
  • Um rechtzeitig zum Termin mit dem Klempner zu Hause zu sein, habe ich heute früher Feierabend gemacht und kam noch im Hellen an. Toll! Ach, was sehne ich mich danach, dass die Tage wieder länger hell werden.
  • Und dann der Klempner, der gleich mit einem Fliesenleger anrückte. Wahnsinn, wie toll das auch laufen kann! Im Gegensatz zu allen anderen, die hier waren, haben sie schon mal den Deckel des Spülkastens abheben können. Das kann sogar ich; die anderen Klempner waren einfach zu zimperlich. Diese beiden waren immerhin mutig genug. Eindeutige Empfehlung: das Ding muss raus und neu. Außerdem fanden sie, dass man dann das WC gleich mit erneuern kann. Super Idee! Alles wurde fast bis aufs I-Tüpfelchen besprochen, sogar einen Termin haben wir vereinbart, der für mich gut passt. Ich bin total begeistert! Hoffentlich gibt mein Vermieter denen nun auch wirklich den Auftrag inklusive neuem WC.

Eine virtuelle Kerze…

für Helmut Schmidt. Einer der ganz, ganz wenigen Politiker, die meinen ganzen Respekt haben. Offenbar musste er nicht lange leiden und darüber bin ich froh.

  • Der kleine Sturm letzte Nacht hat auch den Rest der Gingko-Blätter von den Bäumen auf meinem Arbeitsweg geweht. Nun bilden sie zwei fast kreisrunde leuchtende goldgelbe Kreise auf dem Boden und das sieht wunderschön aus.
  • Personalversammlung, die die letzten Male so gruselig langweilig war, dass ich mich zwingen musste, heute hinzugehen. (Die Teilnahme ist freiwillig.) Ich habe einen super Platz mit direktem Blick auf alle „Wichtigen“ bekommen und bekam eine tolle Show geboten. 😮 Darauf war ich nun gar nicht gefasst.  Die Moderation war nahezu perfekt, mit viel Witz und kleinen Seitenhieben. Das hat richtig Spaß gemacht.
  • Abends auf dem Sofa abzuhängen, während meine Maschinchen ganze Arbeit leisteten und das Geschirr und die Wäsche gewaschen haben. Immer wieder fein, dass ich das nicht machen muss.

Orkantief Niklas

  • Auch wenn ich mir mein Urlaubswetter anders gewünscht habe, war ich heute einfach nur froh, keinen Schritt vor die Tür setzen zu müssen. Hier war der öffentliche Nah- und Fernverkehr in großen Teilen unterbrochen und der Orkan wütete heftigst.
  • Meine Balkonpflanzen sind tapfer an ihren Plätzen geblieben. Ein Glück!
  • Viel Zeit bei DaWanda verbracht und mich über all die schönen Dinge, die es dort zu kaufen gibt, gefreut. Wie gut, dass ich so gut wie nichts davon brauche. 😉