Der Nachtrag vom langen Pfingstwochenende

Hier bei mir in meinem kleinen Universum war es ein wunderschönes Wochenende. Wunderschön lang, wunderschön entspannt, wunderschön sonnig (jedenfalls meistens). 🙂

Die guten Dinge von Freitag:

  • Wider Erwarten konnte ich pünklichst ins Wochenende starten.
  • Wochenmarkt-Einkauf im warmen Sonnenschein. 😎
  • Let’s Dance gucken und gemeinsam mit Herrn Grillenscheucher die unverständliche Punktevergabe der Jury verfluchen. Ein zweites Mal bedauern, dass Giovanni ausschied. Aber es gab sehr schöne Tänze zu bestaunen.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Ein überwiegend fauler Tag.
  • Auf dem Balkon sitzen und Prosecco trinken.
  • Ein längeres Gespräch mit Herrn Grillenscheucher über das Kalendersystem, auf das ich umsteigen möchte. Der Taschenbegleiter, den ich jetzt mit mir rum trage, gefällt aus mehreren Gründen nicht mehr, und ich will auf das System von x17 wechseln. Am Ende des Gesprächs hatte ich auch die letzten Feinheiten für mich geklärt. Reden hilft! Nur die Farbe der Hülle muss ich wohl auswürfeln. 😉

Die guten Dinge von Pfingstsonntag:

  • Am Nachmittag verzogen sich die Regenwolken und die Sonne kam raus.
  • Deshalb gab es keine Ausrede mehr, das dringend fällige Fensterputzen zu verschieben. Herr Grillenscheucher hat mir geholfen und so war es schnell erledigt. Jetzt hab ich wieder voll den Durchblick. 😉
  • In der Erde wühlen und den mehrjährigen Balkonpflanzen Langzeitdünger spendieren.
  • Bonus: Spargel polnisch bis wir pappsatt waren.

Die guten Dinge von heute:

  • Ein drittes Mal hintereinander ausschlafen dürfen.
  • Mit der Hilfe von Herrn Grillenscheucher ist jetzt nach den Fenstern auch der Rest der Wohnung wieder sauber.
  • Pünktlich zu Pfingsten ist heute die erste Blüte meiner Pfingstrose aufgegangen. Die anderen 7 Knospen halten sich noch vornehm zurück.

Der Nachtrag vom Osterwochenende

Hach herrlich, so ein XXL-Wochenende! Das Wetter hat dem April alle Ehre gemacht – Regen, Sonne, Graupel, alles dabei. Deshalb fiel der Plan, den Balkonfußboden vom Grünbelag zu befreien, im wahrsten Sinn ins Wasser. Dafür konnten wir schön faul sein und dem Oster-Mega-Hit-Marathon auf Radio Hamburg lauschen.

Die guten Dinge von Donnerstag:

  • Früher Feierabend und ab ins lange Wochenende.
  • Eine Osterkarte von E. im Briefkasten.
  • Passend zu Ostern ein großer Strauß Osterglocken vom Wochenmarkt.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Einen VW-Bus gebaut. 😉

  • Endlich mein Bücherregal umgeräumt. Seit ich es habe – also seit ziemlich vielen Jahren – ging mir die Verteilung der Böden darin auf die Nerven. Kürzlich hatte ich die zündende Idee, wie es schöner sein könnte. Und tatsächlich hat sich der Umbau gelohnt. Jetzt sieht es viel ruhiger aus.
  • Mit Herrn Grillenscheucher ein paar Rumba-Figuren geübt. Ich glaube, wir können uns langsam wieder in die Tanzschule trauen.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Einen der heftigen Schauer abgewartet und uns danach in die Innenstadt getraut. Wir hatten so viel Glück, denn es hat immer nur dann geregnet, wenn wir gerade in irgendeinem Laden waren. Als erstes haben wir die Alsterschwäne begrüßt, die wegen der Geflügelpest erst letzte Woche aus ihrem Winterquartier wieder ins Freie durften.

  • Wir haben uns den wunderschönen Buchladen „stories!“ angesehen und gestaunt, was sich alles verändert hat in der Innenstadt. Osterhasen waren natürlich auch unterwegs. Und wir hatten einen super guten Shopping-Lauf. Alles bekommen, was auf der Einkaufsliste stand. Leckeren Kaffee im Nespresso-Shop probiert und für die Kreuzfahrt gekauft. Ziemlich zum Schluss schlich sich noch ein Rucksack in mein Herz und musste sogleich adoptiert werden. 😉

    

  • Die wunderschön blühenden Kupfer-Felsenbirnen, an denen ich quasi täglich vorbei komme.

  • Bonus: Im Briefkasten waren die Reiseunterlagen für die Kreuzfahrt. Ganz bald ist es soweit. 😎

Die guten Dinge von Sonntag:

  • Die Erkältung, die mich beschleichen wollte, ist doch nicht geblieben.
  • Ganz viel Spaß mit dem Oster-Mega-Hit-Marathon gehabt, der dieses Jahr schon 828 Lieder lang war. Ich liebe diese Sendung seit es sie gibt und freue mich über die geniale Vielfalt der Musik, die sich die Hörer wünschen. Z.B. „Pizza“ von der Antilopen Gang – ich kannte vorher weder das Lied noch die Band. Ist auch nicht so meine Musik, aber der Text ist klasse.

  • Das erste Mal Spargel polnisch in diesem Jahr genossen.

Die guten Dinge von heute:

  • Lange schlafen.
  • Besuch von einem Rotfinken auf meinem Balkon.
  • Weiter den Oster-Mega-Hit-Marathon gehört und mich darüber gefreut, dass „120 Schweine nach Beirut“ von Mike Krüger wieder dabei war. 😀

Der Nachtrag vom Wochenende

April, April – der macht, was er will. Dieses Wochenende machte er eklig kaltes Wetter und schickte heute Hagel und Schnee. Ich will jetzt sofort warmen Sonnenschein, verdammt! Aber ansonsten war es ein schönes Wochenende.

95_Hagel

Die guten Dinge von Freitag:

  • Herr Grillenscheucher hat für mich den Menschen empfangen, der bei mir neue Wasseruhren einbauen wollte. Der kam mitten am Tag, überdrehte meinen gerade reparierten Heißwasser-Haupthahn und konnte den Zähler für das Heißwasser wieder nicht austauschen. Letzteres hatte ich vorab versucht zu klären, weil ich das Problem ja kenne. Aber diese dusselige ISTA-Firma behauptete, sie wüssten genau, was bei mir verbaut ist. Von wegen… Ich glaube, ich wäre dem an die Gurgel gesprungen. Ein Glück, dass ich nicht dabei war! Herr Grillenscheucher hat den Wasserhahn wieder repariert. Wegen der Sache mit dem Zähler muss ich mich erst mal wieder abregen bevor ich was unternehme.
  • Eine Vorfreu-Postkarte von T. mit Fotos vom Meer. Hach, schön!
  • Ein feiner, entspannter Abend mit Herrn Grillenscheucher und leckerem Essen.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Den Karton mit der Kokos-Erde, der glücklicherweise planmäßig bei Herrn Grillenscheucher angekommen war, zu mir transportiert. (Leider hat IKEA diese Erde aus dem Programm genommen. Grummel.) Und der Lorbeer und die beiden Rosmarine kamen aus ihrem Winterquartier bei Herrn Grillenscheucher zurück auf meinen Balkon. Eigentlich ist es noch ein bisschen zu kalt dafür, aber hier gibt es im Gegensatz zu dort einen lieben pflanzen-gießenden Nachbarn während unserer Reise.

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  • Die TUI hat es – Oh Wunder! – geschafft, den bestellten Reiseführer noch vor dem Urlaub zu liefern. Hallelujah! Es hätte mich nicht gewundert, wenn der erst nach der Kreuzfahrt angekommen wäre…
  • Ein wunderbarer Abend bei S. und L. Urlaubsgeschichten ausgetauscht und viel gelacht. Dazu gab’s das erste Mal heimischen Spargel in diesem Jahr. Sooo lecker!

Die guten Dinge von heute:

  • Erholsam ausgeschlafen.
  • Trotz Ekel-Wetter wachsen Minze, Liebstöckel und Pfingstrose weiter um die Wette.

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  • Am Freitag hab ich mir auf dem Markt einen kleinen Blumenstrauß gegönnt. Ich finde, dass Blumen richtig teuer geworden sind. Aber hübsch ist er:

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Der Nachtrag vom Wochenende

Nachdem der Freitag sowohl im Büro als auch wettermäßig eine einzige Bosheit war, wurde immerhin alles gut als ich ins Wochenende verschwand.

Die guten Dinge vom Freitag:

  • Nach dem ganzen Ärger im Büro war sogar der Einkauf auf dem Wochenmarkt im Regen eine Wohltat. Endlich kooperative Leute um mich rum!
  • Herr Grillenscheucher hat sich meinen ganzen Ärger geduldig angehört und mich danach mit anderen Themen abgelenkt. Danke schön!
  • Pasta mit grünem Spargel und gekochtem Schinken. Nudeln machen eben glücklich.

Die guten Dinge vom Samstag:

  • Der frisch gewaschene und vom Trockner noch ganz warme, fluffige Bademantel überm Nachthemd.
  • Ein Ausflug in die Innenstadt und ich habe eine neue Maus bekommen. Die alte hakte und machte mich ganz irre mit ihren verzögerten Reaktionen. Die neue ist total super und gaaanz leise. Endlich kein Klickerklacker-Geräusch mehr!
  • Das letzte Mal weißer Spargel in diesem Jahr. Sehr, sehr lecker mit Mais-Huhn und Estragon-Butter.

Die guten Dinge von heute – Sommeranfang, höhö:

  • Noch aus der Nacht, aber eindeutig schon heute: Eine Nackenmassage von Herrn Grillenscheucher mit Thymian-Öl. Ich hatte mir nämlich in der Nacht zuvor den Nacken schmerzhaft verlegen. Nun ist es wieder fast normal.
  • Ein paar Minuten Sonne auf dem Balkon bei erträglicher Temperatur erhascht.
  • Der frisch angesäte Salat zeigt erste grüne Spitzen. Geht doch!