Der dritte Seetag

Der dritte Tag dieser Kreuzfahrt, den wir auf See verbrachten. Das Meer lag ruhig und die Sonne schien. Perfektes Wetter für einen Seetag und am Pool war bestimmt die Hölle los. Herr Grillenscheucher und ich taten unser Möglichstes, um den Menschenmassen und ihrem Lärm zu entgehen. Gar nicht so einfach, wenn alle an Bord sind…

Im wesentlichen haben wir an verschiedenen Orten gelesen und sind je nach Lärmpegel weiter gezogen. Zwischendurch gab es leckere Pommes aus dem Cliff 24. Die letzten Postkarten wurden geschrieben.

Um 19 Uhr sollten wir in Barcelona anlegen, aber die Freedom of the Seas belegte noch unseren Ankerplatz. Dort fehlten 100 Passagiere, die Ausflüge gebucht und nun wegen des Formel-E-Rennens kein Durchkommen zurück zu ihrem Schiff hatten. Also warteten zwei Schiffe wegen eines blöden Autorennens eine Stunde lang. 🙄 Ein Glück hatten wir es nicht eilig, denn wir wollten an dem Abend nicht mehr an Land gehen.

Das einzige Foto von diesem Tag ist immerhin perfekt gelungen:

Die guten Dinge von Sonntag, 14. Mai 2017:

  • Verhältnismäßig lange schlafen dürfen und trotzdem noch Frühstück bekommen.
  • Lesen und ausruhen.
  • Eine Weile allein in der Sonne auf unserem Balkon und tatsächlich vollkommener Ruhe zu sitzen.

 

Der Nachtrag vom Wochenende

Erkältungsbedingt war mein Wochenende nicht sonderlich aufregend. Schonen war angesagt und ganz langsam geht es mir wieder besser, auch wenn ich mich noch sehr schlapp fühle.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Es war immer noch eisig draußen, obwohl die Sonne schien. Ein ekelhaft kalter Wind machte aus -7° gefühlte -17° C. 😮 Dank Herrn Grillenscheucher musste ich zu meinem großen Glück gar nicht raus, denn er hat den Einkauf allein erledigt.
  • Ich habe den Ablageberg abgetragen und mich danach erleichtert gefühlt.
  • Ein wunderschöner knallroter Sonnenuntergang:

Die guten Dinge von Samstag:

  • Endlich hat der Schnupfen nachgelassen und mein Näschen kann sich vom vielen Putzen erholen.
  • Ein ganz und gar fauler Nachmittag.
  • Ein schöner, gemütlicher Abend mit Herrn Grillenscheucher, vielen Kerzen und leckerem Skrei.

Die guten Dinge von heute:

  • Ab morgen soll es wieder Temperaturen über dem Gefrierpunkt geben. Juchuh!
  • Die Nachricht, dass die Schweizer sich bei ihrer Volksabstimmung gegen die Abschaffung der Rundfunkgebühren entschieden haben und damit für den Erhalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Schweiz. Ich halte es für grundsätzlich wichtig, dass es Rundfunk gibt, der nicht ausschließlich durch Werbung finanziert und/oder staatlich kontrolliert wird. Man mag von den Sendungen im Öffentlich-Rechtlichen halten, was man will. Man mag auch von ihren Nachrichten halten, was man will. Aber ich bin davon überzeugt, dass insbesondere die gesendeten Nachrichten nur noch für die Tonne wären, gäbe es keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Da belebt die Konkurrenz das Geschäft und wenn es die nicht mehr gäbe, würden wir alles über Feuerwehreinsätze zur Rettung von Katzen aus Bäumen in der Nachbarschaft wissen, aber nichts darüber, was in der Welt passiert.
  • Viele Gute-Besserung-Mails in meinem Postfach. 🙂

Erkältung

Nun hat sie mich anscheinend doch noch erreicht, die blöde Erkältung, wegen der hier gefühlt jeder zweite schon das Bett gehütet hat. 🙁 Wundert mich allerdings nicht sonderlich bei dem saukalten Winterwetter. Passend dazu ist heute der Welteisbärentag – denen würde es in all dem Schnee bestimmt gut gehen.

  • Ich habe mich also für heute krank gemeldet und konnte deshalb mal die Schneemassen auf dem Balkon mittags mit ein bisschen Sonne drauf fotografieren. Wesentliche Änderungen zu gestern gibt es allerdings nicht.

 

  • Den Nachmittag habe ich mit viel Tee auf dem Sofa verbracht und versucht, den Lärm von draußen zu ignorieren. Dort wurde nämlich leider eine ganz alte Weide abgeholzt, weil sie krank war. (Erstaunlich, dass sie das auch bei so einem Wetter machen. 😮 )
  • Wie gut, dass ich Hühnersuppe eingefroren hatte! Die schmurgelt gerade auf dem Herd und wird mir bestimmt gut tun.

Kaltfront

Gestern habe ich gelesen, dass eine Kaltfront zu uns unterwegs ist, und heute Abend auf dem Weg nach Hause war sie anscheinend schon da. Brrr, so ein kalter Wind!

  • Aber den ganzen Tag schien die Sonne vom blitzeblauen Himmel und in der Mittagspause bin ich deshalb mit W. noch eine Runde um den Block gegangen. Schön, die Sonne zu spüren. Sowieso war es eine feine Mittagspause mit interessanten Gesprächsthemen.
  • Gleich morgens hatte ich den ersten Kontrolltermin für meine Zähne. Die Zahnfee und ich hatten ein sehr gutes Gespräch über die schreckliche Parodontose-Behandlung und haben alle Missverständnisse aus dem Weg geräumt. Das tat schon mal gut und noch besser tat dann ihre Begeisterung über den augenblicklichen Zustand meiner Zähne. Puh! Die Tortur scheint was gebracht zu haben.
  • Im Büro hatten wir Gruppensitzung, zu der ich wegen des Kontrolltermins etwas zu spät kam. Trotzdem konnte ich mich sofort einklinken und meinen Senf zum Thema dazu geben. Überhaupt fühle ich mich langsam sicher in der neuen Gruppenstruktur und kann auch mal agieren statt nur zu reagieren. Ein sehr gutes Gefühl!