Der Nachtrag vom Wochenende

So richtig erholt haben sich meine Zähne von der Tortur immer noch nicht, aber sonst war es ein schönes Wochenende. Sogar mit ziemlich milden Temperaturen und ohne Schnee.

Die guten Dinge von Freitag:

  • In der Kantine gab es als Überraschungsessen Fischstäbchen mit Kartoffelpüree und das konnte ich so einigermaßen essen bzw. eher lutschen.
  • Herr Grillenscheucher und ich waren zum Tanzen und hatten viel Spaß. 🙂 Der Azubi hat unterrichtet, seinen Job sehr gut gemacht und schöne Musik aufgelegt. Es waren weniger Paare als sonst da und deshalb wurden wir gebeten, nach der Pause in den kleineren Saal zu wechseln, damit der parallel dort stattfindende Kurs genug Platz zum Lernen einer raumgreifenden Figur hat. Der Azubi kündigte das an und meinte, wir hätten eh nur einen Tanz, für den man viel Platz braucht, noch nicht getanzt: die Samba. Ein Glück war ich geistesgegenwärtig genug, um ihm zu widersprechen. Der Slowfox braucht nämlich erheblich mehr Platz. So kamen wir um die blöde Samba rum 😉 und durften noch einen Slowfox vor der Pause tanzen. Ein Glück, denn im kleinen Saal fühlte es sich an als wären wir plötzlich doppelt so viele Paare.
  • Hinterher gab es leckere, tröstende Bolo.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Es war mild und trocken draußen. Ich konnte endlich mal wieder einen leichteren Mantel tragen.
  • Herr Grillenscheucher und ich waren mit der Mission „Notebook“ unterwegs. Da muss endlich was passieren. Wir haben tatsächlich ein neues für mich gekauft und hinterher hatte Herr Grillenscheucher doch noch eine neue Idee, woran Lisa erkrankt sein könnte. Mal sehen, was dabei raus kommt.
  • Als wir zurück nach Hause kamen, roch die Wohnung lecker nach Hühnersuppe, die den ganzen Tag auf dem Herd vor sich hin köchelte. Herr Grillenscheucher hatte sie gleich nach dem Aufstehen aufgesetzt.
  • Bonus: Wir haben diverse Dinge besprochen und beschlossen. Herr Grillenscheucher hatte eine gute Idee für die Winterflucht, über die wir gerade nachdenken. Da gilt es, noch einiges zu recherchieren.

Die guten Dinge von heute:

  • Lange geschlafen und beim Aufstehen schien die Sonne. 😎
  • Es ist genug Hühnersuppe übrig geblieben, so dass ich zwei Portionen einfrieren konnte. Super! So bin ich für mögliche Erkältungen gerüstet.
  • Ich habe mich darüber gefreut, dass Herr Grillenscheucher so gut drauf war.

Chef-Ideen

Ich bin es ja gewohnt, dass Chefs und vor allem ChefChefs gelegentlich Ideen haben, die mir nicht unbedingt behagen. Das gehört schließlich zu ihrem Job. Mein ChefChef allerdings haut derartige Ideen wie am Fließband raus seit er unsere Abteilung übernommen hat. Heute habe ich von einer erfahren, die ich auf Grund der Menge bislang schlicht übersehen hatte und die mich im Gegensatz zu allen anderen total schockiert. Für mich sieht es so aus als würden in meiner Abteilung andere Regeln als im Rest der Firma eingeführt werden. Die Zeit, all die Ideen lächelnd zu ignorieren, ist wohl leider vorbei. Das wird anstrengend. Seufz.

  • Mein Weg ins Büro führte über pures Eis und ich habe mich im Pinguin-Gang geübt, wodurch ich heil ankam.

  • Sonnenschein und Temperaturen über 0° C den ganzen Tag, so dass bis zum Feierabend zumindest das meiste Eis auf den Wegen weg schmolz. Uffz!
  • Meine neue Kugelschreibermine lag im Briefkasten und endlich kann ich wieder meinen liebsten Kugelschreiber benutzen. Hach, toll!

Wintersonne

Und noch ein sonniger, eiskalter Tag. 😎 Tagsüber steigt die Außentemperatur nicht über 0° und nachts sinkt sie auf – 8° C ab. Mich strengt die Kälte körperlich sehr an – schließlich muss ich ja innerlich immer dagegen anheizen. Folglich bin ich quasi dauermüde, aber dafür schlafe ich gerade sehr gut. Hat ja auch was. Außerdem liebe ich diese Helligkeit! Zumal gerade jetzt die Tage spürbar länger hell werden.

  • Endlich mal wieder eine Mittagspause nur mit den lange bekannten und vertrauten Gesichtern und damit auch endlich mal wieder ein vertrauensvoller Austausch miteinander.
  • Noch ein guter Austausch mit N. über unsere Einschätzung der beruflichen Situation und der daran beteiligten Personen. Schön, dass wir so offen miteinander reden können.
  • Kürzlich kam ich an einem U-Bahn-Kiosk vorbei, der mich irritiert hat. Ich war mir nicht sicher, ob das ernst gemeint ist, was da in den Fenstern auf den Schildern angeboten wurde, oder ob das ein blöder Scherz ist. Als ich dort war, hatte der Kiosk geschlossen, so dass ich es nicht raus finden konnte. Heute hab ich gelesen, dass es kein Scherz ist, und ich finde die Idee total super: In dem Kiosk sitzt ein Mann und hört sich Geschichten an. Einfach so, aus Interesse und Spaß an der Sache. Was für eine tolle Idee!

Anstrengender Vormittag

Wenn ein Arbeitstag gleich um 9 Uhr mit einer Besprechung beginnt, bin ich ja immer schon vorher gestresst. Ich stehe früher auf, damit ich auch ja pünktlich bin – man weiß ja nie, ob die U-Bahnen pünktlich fahren -, und bin ein wenig müder als sonst. Heute war dann auch noch die erste Sitzung des Tages super anstrengend, weil ich jemandem lauschen musste, der nuschelnd in rasender Geschwindigkeit redet. Vielleicht sollte man dem mal einen Sprech-Kurs empfehlen. Danach hätte ich mich am liebsten wieder ins Bett gelegt. Ging aber nicht, denn die nächste Besprechung schloss direkt an. Immerhin gab es eine kurze Pause zum Lüften des Raums und mit dem zweiten Teil ohne Nuscheln waren wir früher fertig. Puh!

  • Vor all der Anstrengung gab es aber einen wunderschönen glutroten Sonnenaufgang und danach den ganzen Tag Sonne bei eisiger Kälte. Mittags hab ich sie ein wenig genossen und finde, dass sie schon ein ganz kleines Bisschen wärmt. 😎
  • Lachen mit den Kollegen zum Feierabend, was dann endlich meine Laune nach dem blöden Vormittag wieder auf Normalniveau hob.
  • In den Läden gibt es jetzt schon Saattüten. 😮 Trotz der Kälte konnte ich nicht umhin, mir so einen Tüten-Ständer genauer an zu gucken. Hach, wäre doch schon der Frühling da! Es durften dann auch eine Tüte Basilikum- und eine Tüte Dillsaat mitkommen.
  • Bonus: Eine Bestellung ist angekommen und ich freue mich total darüber.