Stress

In dieser Woche ist irgendwie jeder Abend stressig für mich. Dabei ist gar nichts besonderes los. Ich muss ja nicht mal Weihnachtsgeschenke besorgen. Es ist allein der Alltagskram wie Wäschewaschen, Einkaufen usw., den ich so anstrengend finde. Wahrscheinlich weil ich bei dem blöden nass-kalten Wetter lieber aufs Sofa sinken würde. Naja.

  • Ein wunderschöner Sonnenaufgang heute früh.
  • Ich bin nach Feierabend nicht aufs Sofa gesunken, sondern habe tapfer alles abgearbeitet, was für heute auf meiner Liste stand. Das gibt ein dickes Fleiß-Sternchen. 😉
  • Lauter sehr lustige Ansagen in Zügen der Deutschen Bahn, über die ich mich vor Lachen gekringelt habe. 😀

Alle guten Dinge…

sind ja bekanntlich drei. Heute habe ich noch einen dritten Adventskalender bekommen. So langsam wird das Türchen-Öffnen morgens stressig. 😉

  • Klare Luft und Sonne. 😎 Ich habe die Helligkeit so genossen.
  • Ein liebes Kompliment von einem Kollegen.
  • Und natürlich der kleine, besondere Adventskalender von A., der heute im Briefkasten lag.

Der Nachtrag vom Wochenende

Huch, ist es etwa schon wieder vorbei, das Wochenende? Och, schade. Schön war es nämlich und lustig und erfolgreich.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Ich habe eine Mandarine gegessen. 😉
  • Im Laufe des Vormittags hörte es endlich auf zu regnen und wir konnten nachmittags trocken über den Wochenmarkt laufen. Auf Nachfrage am Käsestand gab es sogar noch Cranberry-Käse, obwohl er nicht in der Auslage lag. Der war nämlich gut versteckt, weil sie nur noch wenig davon hatten.

  • Herr Grillenscheucher und ich haben gut getanzt. So langsam festigen sich ein paar Figuren, mit denen wir unsere Schwierigkeiten haben. Und wir haben eine Kompliment für unsere Rumba bekommen.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Die Sonne schien. Oh, war das schön! 😎 So sah das auf meinem Balkon aus:

  • Herr Grillenscheucher und ich sind zu IKEA gefahren und konnten weitgehend in Ruhe die diversen neuen Ausstellungsräume anschauen. Eine neue Idee fand sich dabei nicht, auch wenn ich vieles gern leiden mochte. Also haben wir tatsächlich nur das gekauft, was auf dem Einkaufszettel stand. Aber ein Weihnachtsstern fürs Büro durfte auch noch mit.

  • Anschließend gab es das obligatorische Preiselbeergetränk und den drögen Einkauf in der Männerboutique. Dort haben wir immerhin alles bekommen, was wir brauchten. Z.B. eine 3er-Steckdose, die man anschrauben kann.
  • Bonus: So ein schöner Abend mit Herrn Grillenscheucher, viel reden und lachen und sehr leckerem Wirsingeintopf.

Die guten Dinge von heute:

  • Gestern Abend haben wir uns u.a. über die Kunst des Bettenmachens unterhalten. Auf unserem Lieblingsschiff hat der Roomservice darin ja eine gewisse Perfektion entwickelt, nachdem ihnen die wunderschönen Handtuchtiere verboten wurden. Heute hat Herr Grillenscheucher einen ersten Versuch gewagt:

  • Herr Grillenscheucher hat unter Mühen die besagte Steckdose angebracht und ich habe nun ein rum baumelndes Kabel weniger. Ich mag’s ja aufgeräumt.
  • Nur noch 4 Wochen, dann ist Weihnachten und ich habe endlich wieder ein paar Tage frei. Vorfreude!

Der Nachtrag vom Wochenende

Hier passiert gerade nicht so viel. Herr Grillenscheucher und ich sind ziemlich energielos und froh, wenn wir nicht raus in das nasskalte Wetter müssen. Andrerseits führt Stubenhocker-Dasein nicht so wirklich zu neuer Energie. Immerhin habe ich auf dem Wochenmarkt Mandarinen gekauft. Obst soll ja helfen. Jedenfalls wenn man es isst. 😉

Die guten Dinge von Freitag:

  • Ein trockener Tag mit Sonnenschein. So ein Glück! 😎
  • In der halben Stunde zwischen dem Einkauf auf dem Wochenmarkt und der Tanzstunde haben Herr Grillenscheucher und ich einen Berg Gemüse geschnippelt. Das kam zusammen mit einem Braten in den Römertopf und schmurgelte im Ofen vor sich hin, während wir unterwegs waren.
  • Beim Tanzen haben wir viel geübt und gelernt. Puh, das dauert vielleicht lange bis neue Figuren wie von selbst funktionieren! Aber wir waren gar nicht schlecht. Und als wir nach Hause kamen, war das Essen fertig.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Ziemlich faul gewesen, während der Regen immer mal wieder an die Fenster trommelte.
  • Herr Grillenscheucher hat meinen Drucker dazu gebracht, sich wieder mit dem WLAN zu verbinden.
  • Erzählt und viel gelacht, insbesondere über absurde Pläne der Deutschen Bahn. Hier wird nämlich gerade versucht, Stuttgart 21 zu kopieren. 😈
  • Bonus: Entenbrust mit Rosenkohl und Penne – lecker!

Die guten Dinge von heute:

  • Leckeres Frühstück. Es gab nach ewig langer Zeit mal wieder Coeur Gourmand – Ziegenkäse mit Feigen innen drin.

  • Die Nachricht über ein neues Erdenkind und süße Fotos gab es auch. Wunderschön!
  • Ich hatte die saublöde Idee, dass eine meiner Küchenschranktüren dazu gebracht werden sollte, richtig zu schließen. Da ist nämlich am oberen Ende ein Spalt zwischen Korpus und Tür. Herr Grillenscheucher hat unter viel Gefluche daran rum geschraubt und am Ende sah es wieder aus wie vorher. Wahrscheinlich hat sich die Tür insgesamt verzogen. 🙁 Das Gute daran war, dass er mir die blöde Idee nicht übel genommen hat. Und den Wohnungsputz haben wir trotzdem noch geschafft.

Kommunikationswege

Das ist ja alles nicht so einfach mit der Kommunikation und ihren sich exponentiell vermehrenden Wegen. Manchmal denke ich tatsächlich mit Bedauern an die Zeiten mit der Schneckenpost und den für alle gleichen grauen Telefonen zurück. Mann, was war es für ein Fortschritt als es dann Anrufbeantworter gab! Heute gibt es derart viele Kommunikationswege, dass ich mich oft frage, welchen ich am besten zuerst einschlagen soll.

Für mich beginnt Kommunikation mit dem Weg, den man auswählt. Zumindest dann, wenn man möchte, der oder die andere einem „zuhört“. Ja, das ist bisweilen beschwerlich, weil man selbst einen anderen Weg bevorzugen würde. Und ja, bisweilen ärgere ich mich auch sehr über Menschen, die „moderne“ Kommunikationswege wie Mails immer noch nicht in ihren täglichen, insbesondere beruflichen Alltag aufgenommen haben. Aber wenn es mir wichtig ist, rufe ich diese Menschen auch an. Nur persönlich aufsuchen würde ich sie nicht mehr. Alles hat seine Grenzen…

Heute habe ich erfahren, dass mein ChefChef sich für den abteilungsinternen Austausch auf ein kürzlich neu dafür geschaffenes Intranet-Forum kapriziert hat. Dort, in diesem Forum, sollen nun also alle Infos, die wir für unsere Arbeit brauchen, kursieren. Seiner Ansicht nach erübrigen sich damit persönliche Nachfragen und mit mehreren Menschen in einem Raum muss man auch nicht mehr diskutieren – kann man ja alles im Forum erledigen. Für mich ist das eine total gruselige Vorstellung. Ich habe jahrelang in einem öffentlichen Forum mit geschrieben und weiß, wie schnell ein einziges Wort zu ganz großer Aufregung führen kann. Das geschriebene Wort kann unglaublich schnell verletzend sein, was es gesprochen mit der gehörten Intonation und möglicherweise noch der gesehenen Mimik vielleicht gar nicht ist. Aber wie immer ist es ja extrem schwer, weiter als von 12 bis Mittag zu denken – auch für ChefChefs. 👿

  • Es gab einen wunderschönen Sonnenaufgang mit lauter kleinen pastellfarbigen Wolken.
  • Ich habe mich ob der oben beschriebenen Neuigkeiten nicht aufgeregt, sondern beschlossen, dann eben einen Teil meiner Arbeitszeit mit dem Lesen des besagten Forums zu verbringen. Ein Kollege von mir aus einer anderen Abteilung sagt in solchen Fällen immer: „Es ist wie es ist.“. Heute sagte er das zum nieselig-kalten Wetter – recht hat er.
  • Nach Feierabend meinen relativ langen Zettel der zu erledigenden Dinge abgearbeitet. Ich finde, das gibt mal wieder ein Fleiß-Sternchen. 😉