Stress lass nach

Das Gute an meinem Job ist, dass sich die Tage selten gleichen. Manchmal ist es aber auch das Schlechte an meinem Job; nämlich immer dann, wenn ich wie heute eigentlich andere Pläne für den Feierabend hatte. Uffz!

  • Es war fast frühlingshaft warm, 13° C im Januar! 😮 Und ich habe es so genossen, einen leichteren Mantel anziehen und auf Schal und Handschuhe verzichten zu können.
  • Auf einen weitgehend ruhigen Vormittag im Büro folgte ein extrem anstrengender, stressiger Nachmittag, der mit einer spontanen, dringlichen Besprechung zur Feierabendzeit endete. Ich war gut darin, trotzdem die Ruhe zu bewahren und mich nicht hetzen zu lassen – weder von mir noch von anderen.
  • Hinterher habe ich es gerade so eben noch geschafft, ein Paket bei der Post abzugeben. Und dann bin ich aufs Sofa gesunken und habe mir eine Pause gegönnt. Puh!

Sturmtief „Burglind“

Meine Güte, was für ein Name! 😮 Der klingt fast so gefährlich wie der Regen, der gerade an die Fenster neben mir peitscht. Ein Glück steht noch alles auf dem Balkon. Dafür hat Burglind mich irgendwie erwischt. Seit heute früh fühle ich mich total durch den Wind. Tapfer wie ich bin 😉 , bin ich ins Büro gedackelt, um dann unterwegs endlich zu merken, dass mein Kreislauf ein absolutes Tief hat – wahrscheinlich namens Burglind. Die bessere Idee wäre wohl gewesen, den Feiertag des Schlafens anständig zu würdigen.

  • Immerhin habe ich mich durch gerungen, den fiesen Zahnarzttermin heute abzusagen, damit ich dort nicht ohnmächtig vom Stuhl falle. Es war gar nicht so leicht, einen Ersatztermin zu finden, aber es hat geklappt. (Entgegen meiner Annahme, dass das alles nur an meiner Angst vor diesem Termin liegt, ging es mir hinterher kein Stück besser und immer noch bin ich nicht wieder ganz fit.)
  • Ich bin langsam durch den Tag geschlichen und war froh, dass nichts eilig war. Heil nach Hause gekommen bin ich dann auch noch. Langsam zwar durch strömenden Regen und heftige Windböen und insofern sehr nass, aber eben heil.
  • Hui, war das heute besonders schön, nach Hause zu kommen und aufs Sofa sinken zu dürfen! Herr Grillenscheucher rief an, um sich nach meinem Befinden zu erkundigen, denn ich hatte ihm Bescheid gesagt, dass er mich nicht beim Arzt abholen muss. Das war sehr lieb!

Stress

In dieser Woche ist irgendwie jeder Abend stressig für mich. Dabei ist gar nichts besonderes los. Ich muss ja nicht mal Weihnachtsgeschenke besorgen. Es ist allein der Alltagskram wie Wäschewaschen, Einkaufen usw., den ich so anstrengend finde. Wahrscheinlich weil ich bei dem blöden nass-kalten Wetter lieber aufs Sofa sinken würde. Naja.

  • Ein wunderschöner Sonnenaufgang heute früh.
  • Ich bin nach Feierabend nicht aufs Sofa gesunken, sondern habe tapfer alles abgearbeitet, was für heute auf meiner Liste stand. Das gibt ein dickes Fleiß-Sternchen. 😉
  • Lauter sehr lustige Ansagen in Zügen der Deutschen Bahn, über die ich mich vor Lachen gekringelt habe. 😀

Der schöne Tag

Noch einer aus der Reihe der kuriosen Feiertage: Der schöne Tag. Lustigerweise fand ich den Tag wirklich schön, obwohl es ein novembergrauer, nieseliger Montag war und ist. Ich habe mich nämlich den ganzen Tag auf den Feierabend gefreut. 🙂

  • Kantinentreffen mit B. und M. und wir waren uns über die beste und die zweitbeste Lösung für das aktuelle Jamaika-Debakel einig. Leider scheinen Politiker nicht so zu denken wie wir drei Wähler. 😕
  • Ein ganz gutes Gespräch mit meiner Vorturnerin. Ich hatte ein bisschen Schiss, dass sie kein Verständnis dafür haben würde, dass ich nun meine Konsequenzen aus einer Sache ziehe. Eigentlich ist es eine Kleinigkeit, aber ich fordere sie seit 4 (!) Jahren ein und alle finden sie richtig, aber niemand macht’s. Es ist eben niemandem so wichtig wie mir. Und jetzt sage ich mir: „Dann eben nicht.“. Zu meinem Erstaunen hat sie das tatsächlich verstanden und sich nicht angegriffen gefühlt. Puh!
  • Ich habe eine Mandarine gegessen. 😉
  • Bonus: Der Feierabend! In mein warmes, kuscheliges Zuhause kommen und aufs Sofa sinken. Und auf dem Weg dahin hat es nicht mal geregnet.

Dinge von denen

Heute musste ich in vier Besprechungen mit vier verschiedenen Themengebieten. Die erste begann um 9 Uhr, die letzte endete kurz nach 17 Uhr. Ich bin platt!

  • Irgendwie habe ich die Besprechungen durch gestanden. Trotz nicht ergonomischer Stühle in den Konferenzräumen. Trotz Themen und Äußerungen, die mich auf die Palme bringen. Besonders die zweite Sitzung des Tages hatte es in sich und ich war froh, dass mir währenddessen das Lied von den Ärzten „Dinge von denen“ einfiel, was mir die nötige Distanz gab, um ruhig zu bleiben.

  • Eine interessante Interpretation von M. zum verhaltenen Auftreten meiner Firma in einem größeren Zusammenhang, was für ziemlich viel Unmut sorgt. Es wäre schön, wenn sie zutrifft.
  • Nach Hause in das warme Licht der Lichterkette kommen, aufs Sofa plumpsen und Simone, meinem Geschirrspüler, beim Arbeiten zuhören. Hach, herrlich, wenn jemand anderes klaglos für einen arbeitet. 😉