Stress

In dieser Woche ist irgendwie jeder Abend stressig für mich. Dabei ist gar nichts besonderes los. Ich muss ja nicht mal Weihnachtsgeschenke besorgen. Es ist allein der Alltagskram wie Wäschewaschen, Einkaufen usw., den ich so anstrengend finde. Wahrscheinlich weil ich bei dem blöden nass-kalten Wetter lieber aufs Sofa sinken würde. Naja.

  • Ein wunderschöner Sonnenaufgang heute früh.
  • Ich bin nach Feierabend nicht aufs Sofa gesunken, sondern habe tapfer alles abgearbeitet, was für heute auf meiner Liste stand. Das gibt ein dickes Fleiß-Sternchen. 😉
  • Lauter sehr lustige Ansagen in Zügen der Deutschen Bahn, über die ich mich vor Lachen gekringelt habe. 😀

Der schöne Tag

Noch einer aus der Reihe der kuriosen Feiertage: Der schöne Tag. Lustigerweise fand ich den Tag wirklich schön, obwohl es ein novembergrauer, nieseliger Montag war und ist. Ich habe mich nämlich den ganzen Tag auf den Feierabend gefreut. 🙂

  • Kantinentreffen mit B. und M. und wir waren uns über die beste und die zweitbeste Lösung für das aktuelle Jamaika-Debakel einig. Leider scheinen Politiker nicht so zu denken wie wir drei Wähler. 😕
  • Ein ganz gutes Gespräch mit meiner Vorturnerin. Ich hatte ein bisschen Schiss, dass sie kein Verständnis dafür haben würde, dass ich nun meine Konsequenzen aus einer Sache ziehe. Eigentlich ist es eine Kleinigkeit, aber ich fordere sie seit 4 (!) Jahren ein und alle finden sie richtig, aber niemand macht’s. Es ist eben niemandem so wichtig wie mir. Und jetzt sage ich mir: „Dann eben nicht.“. Zu meinem Erstaunen hat sie das tatsächlich verstanden und sich nicht angegriffen gefühlt. Puh!
  • Ich habe eine Mandarine gegessen. 😉
  • Bonus: Der Feierabend! In mein warmes, kuscheliges Zuhause kommen und aufs Sofa sinken. Und auf dem Weg dahin hat es nicht mal geregnet.

Dinge von denen

Heute musste ich in vier Besprechungen mit vier verschiedenen Themengebieten. Die erste begann um 9 Uhr, die letzte endete kurz nach 17 Uhr. Ich bin platt!

  • Irgendwie habe ich die Besprechungen durch gestanden. Trotz nicht ergonomischer Stühle in den Konferenzräumen. Trotz Themen und Äußerungen, die mich auf die Palme bringen. Besonders die zweite Sitzung des Tages hatte es in sich und ich war froh, dass mir währenddessen das Lied von den Ärzten „Dinge von denen“ einfiel, was mir die nötige Distanz gab, um ruhig zu bleiben.

  • Eine interessante Interpretation von M. zum verhaltenen Auftreten meiner Firma in einem größeren Zusammenhang, was für ziemlich viel Unmut sorgt. Es wäre schön, wenn sie zutrifft.
  • Nach Hause in das warme Licht der Lichterkette kommen, aufs Sofa plumpsen und Simone, meinem Geschirrspüler, beim Arbeiten zuhören. Hach, herrlich, wenn jemand anderes klaglos für einen arbeitet. 😉

Reformationstag

Hamburg gehört zu den Bundesländern mit den wenigsten gesetzlichen Feiertagen. Gerade mal die 9 bundeseinheitlichen Tage haben wir abgekriegt. Im Vergleich dazu gibt es in Bayern 12 Feiertage und in manchen Regionen sogar 13 oder 14. Das ist unfair, ungerecht und total gemein. Jawoll. Fein also, dass dieses Jahr der Reformationstag in allen Bundesländern ein Feiertag ist. Nicht so fein allerdings, dass Bayern damit noch einen weiteren Feiertag in diesem Jahr bekam. Insofern teile ich auch nicht die Meinung, dass man den Reformationstag zu einem weiteren bundeseinheitlichen Feiertag erklären sollte. Das ändert schließlich nichts an der unfairen Verteilung dieser Tage.

Dennoch wünschte ich mir einen weiteren Feiertag und zwar möglichst im Sommer oder im Herbst, wo diese Tage hier so rar gesät sind, dass sich die Wochen wie Kaugummi ziehen. Am besten einen, den es in Bayern eh schon gibt, oder – noch besser – einen ganz eigenen nur für die diesbezüglich benachteiligten Bundesländer. Dann würde auch die Wirtschaft nicht in der gesamten Republik jammern und stöhnen, was sie das wieder kostet. 😉

  • Dankbarkeit für diesen „geschenkten“ Feiertag.
  • Draußen war es grau und ungemütlich – perfekt zum Faulsein auf dem Sofa passend.
  • Ich bin froh, dass wir gestern meine Balkonpflanzen für den Winter verpackt haben. Gestern schien nämlich wenigstens noch die Sonne und wärmte ein bisschen. Nachts allerdings ist es schon richtig kalt – gerade mal 4° C schafft das Thermometer. Da sind die Pflanzen bestimmt froh um ihre Isolierschichten.

Brückentage

Eigentlich hatte ich mir ja mal vorgenommen, öfter an Brückentagen zu arbeiten, weil es dann so schön leer in der U-Bahn und so schön ruhig im Büro ist. Allerdings ist es einfach zu verlockend, durch den Einsatz nur eines Urlaubstages 4 Tage am Stück frei zu haben. So ist es nämlich nächste Woche durch den Reformationstag am Dienstag, der uns in diesem Jahr auch mal als Feiertag gegönnt wird.

  • Ich habe das OK für Urlaub am Brückentag bekommen. 😎 Besonders toll wäre nun noch, wenn das Wetter ein Einsehen hat und es trocken ist, damit ich die Balkonpflanzen winterfest verpacken kann. Die Vorhersage spricht allerdings dagegen. Seufz.
  • Die neue Lichterkette, die mich mit so einem schönen warmen Licht begrüßte.
  • Ein wenig faule Zeit auf dem Sofa.