Der Nachtrag vom Wochenende

Erkältungsbedingt war mein Wochenende nicht sonderlich aufregend. Schonen war angesagt und ganz langsam geht es mir wieder besser, auch wenn ich mich noch sehr schlapp fühle.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Es war immer noch eisig draußen, obwohl die Sonne schien. Ein ekelhaft kalter Wind machte aus -7° gefühlte -17° C. 😮 Dank Herrn Grillenscheucher musste ich zu meinem großen Glück gar nicht raus, denn er hat den Einkauf allein erledigt.
  • Ich habe den Ablageberg abgetragen und mich danach erleichtert gefühlt.
  • Ein wunderschöner knallroter Sonnenuntergang:

Die guten Dinge von Samstag:

  • Endlich hat der Schnupfen nachgelassen und mein Näschen kann sich vom vielen Putzen erholen.
  • Ein ganz und gar fauler Nachmittag.
  • Ein schöner, gemütlicher Abend mit Herrn Grillenscheucher, vielen Kerzen und leckerem Skrei.

Die guten Dinge von heute:

  • Ab morgen soll es wieder Temperaturen über dem Gefrierpunkt geben. Juchuh!
  • Die Nachricht, dass die Schweizer sich bei ihrer Volksabstimmung gegen die Abschaffung der Rundfunkgebühren entschieden haben und damit für den Erhalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Schweiz. Ich halte es für grundsätzlich wichtig, dass es Rundfunk gibt, der nicht ausschließlich durch Werbung finanziert und/oder staatlich kontrolliert wird. Man mag von den Sendungen im Öffentlich-Rechtlichen halten, was man will. Man mag auch von ihren Nachrichten halten, was man will. Aber ich bin davon überzeugt, dass insbesondere die gesendeten Nachrichten nur noch für die Tonne wären, gäbe es keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Da belebt die Konkurrenz das Geschäft und wenn es die nicht mehr gäbe, würden wir alles über Feuerwehreinsätze zur Rettung von Katzen aus Bäumen in der Nachbarschaft wissen, aber nichts darüber, was in der Welt passiert.
  • Viele Gute-Besserung-Mails in meinem Postfach. 🙂

Der Nachtrag vom Wochenende

Das war ein seltsam energieloses Wochenende. Der Winter und die Dunkelheit zehren an mir und Herrn Grillenscheucher. Aber alles Gejammer nützt nichts – wir müssen da durch.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Der Schneematsch hatte sich über Nacht weitgehend verflüchtigt. Erstaunlich! Ich war jedenfalls dankbar, rutschfrei durch den Tag zu kommen.
  • Ein sehr nettes Kantinentreffen mit B. und M.
  • In Ermangelung unseres Gemüsehändlers auf dem Wochenmarkt, der nämlich gerade im Urlaub ist, mussten wir auf Penny ausweichen, denn der einzige andere Gemüsestand von Demeter verlangt aus unserer Sicht überkandidelte Preise. Das führte immerhin dazu, dass ich noch vor der entsprechenden Mail meiner Mama entdeckt habe, dass es wieder Kuschelweich-Duftsäckchen im Angebot gab und ich mich damit eindecken konnte.

  • Bonus: Leider kein Tanzen, denn wegen der kleinen OP Anfang der Woche darf ich keinen Sport machen. Im Sinne der besseren Heilung habe ich mich daran gehalten und das war nicht mal schwer. Ich war nämlich einfach froh, nicht nochmal raus in den kalten, heftigen Regen zu müssen.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Kaffee-Bedienung ans Bett von Herrn Grillenscheucher.
  • Eine Idee ausprobiert und sie klappt wie gewünscht, worüber wir uns sehr gefreut haben.
  • Es ist wieder Skrei-Zeit! Herr Grillenscheucher hat ihn köstlich mit Paprika in einer Weißwein-Sahne-Soße zubereitet.

Die guten Dinge von heute:

  • Ausschlafen. Wie gut das tut!
  • Eine Mail von C. mit der Abflugszeit in unseren nächsten Urlaub. Die Zeit ist perfekt und wir können sogar – fast – ausschlafen. 😉 Außerdem hat sie uns diverse Zusatzleistungen für den Flug angeboten, über die Herr Grillenscheucher und ich gleich diskutierten und Entscheidungen trafen. (Ich finde es trotzdem immer noch unmöglich, dass heute auf Flügen für alles und jedes bisschen Mehr extra zu zahlen ist. Selbst für einen Becher Wasser. 😈 )
  • Wir haben sehr gelacht über die Vorstellung, dass wir XL-Plätze auf den Tragflächen buchen können. Klar, da hat man ziemlich sicher jede Menge Beinfreiheit… 😀

Skrei im Ofen gebacken auf Tomaten-Knoblauch-Beet

Skrei im Ofen gebacken auf Tomaten-Knoblauch-Beet

(Fotograf: Norwegian Seafood Council)

Im Ofen gebackener Skrei mit den mediterranen Aromen von Knoblauch und Tomate ist das ideale Gericht für Ihre Familie und Freunde, wenn Sie nicht den ganzen Tag in der Küche verbringen wollen.

Zutaten für 4 Portionen

  • 800 g  norwegisches Skreifilet, ohne Haut und Gräten (Winterkabeljau)
  • 1 Stk.  Zwiebel
  • 4 Stk.  Tomaten
  • 3 Zehen  Knoblauch
  • 0,33 TL  Chilischote, rot
  • 100 g  Tomatenmark
  • 100 ml  Weißwein
  • 100 ml  Olivenöl
  • Zucker
  • Salz und Pfeffer
  • Thymian, frisch

Zubereitung

Heizen Sie den Ofen auf 200 °C vor.
Würfeln Sie die Zwiebel, schneiden Sie die Tomaten in Scheiben und hacken Sie den Knoblauch und den Chili sehr fein.
Braten Sie die Zwiebel und den Knoblauch in etwas Olivenöl, bis sie anfangen braun zu werden.
Fügen Sie den Chili und das Tomatenmark hinzu und lassen Sie diese kurz mit den Zwiebeln mitbraten.
Fügen Sie den Weißwein hinzu und würzen Sie die Soße mit Zucker, Salz und Pfeffer.
Legen Sie den Skrei zusammen mit den Tomatenscheiben in eine feuerfeste Schale.
Backen Sie den Fisch etwa 20 Minuten lang im Ofen.
Gießen Sie einen Spiegel Tomatensoße auf die Teller, träufeln Sie etwas Olivenöl darüber und legen Sie dann den Fisch auf die Soße.
Streuen Sie etwas gehackten Thymian darüber und servieren Sie den Fisch mit Brot.
Tipp: Skrei gibt es immer nur von Januar bis Ostern. Sollten Sie keinen Skrei erhalten, verwenden Sie als Alternative norwegischen Kabeljau.

Das Rezept stammt von der Seite von Fisch aus Norwegen.