Erster Schnee

Hier fiel heute der erste Schnee in diesem Winter und so sah es heute Abend auf meinem Balkon aus:

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Der arme Buddha! Auch für mich war der Tag schwer erträglich. Gut war:

  • Wenigstens blieb der Schnee weder auf den Straßen noch auf den Fußwegen liegen.
  • Zahnreinigung und Zahnarzt-Kontrolle mühsam überstanden. Und er hat gar nicht gebohrt. 😉
  • Im Briefkasten eine ganz süße Postkarte von meiner Mama an ihre Räubertochter:

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Das böse Wort

Die Wettervorhersage im Radio redet seit gestern vom bösen Wort, vom Schnee. Nein, nein, nein, ich bin total dagegen!!! Und es ist doch auch noch gar nicht Weihnachten. Seufz.

  • Bislang immerhin blieb es grau und wurde nicht weiß, wenn auch arschkalt.
  • Dank der Pediküre habe ich endlich wieder warme Füße.
  • Alle kleinen Aufgaben, die für nach Feierabend anstanden, erledigt und mir damit ein Fleiß-Sternchen verdient. 😉
  • Bonus: Heute ist Umarme-einen-Bären-Tag und das werde ich ganz bald tun – ins Bett gehen und mit Donany kuscheln.

Frau Holle

Letzte Nacht hat Frau Holle hier ganz fleißig ihre Bettdecken ausgeschüttelt. Tststs! So was macht man doch nicht nachts – was sollen denn die Nachbarn denken? 😉

  • Wenigstens auf den Straßen und Wegen war das fiese weiße Zeugs heute früh schon wieder weg getaut und ich kam unglitschig zur Arbeit.
  • Eine interessante Präsentation über Zukunftsvisionen meiner Projekte mit lustigen Gesprächen über unrealistische Möglichkeiten, diese Visionen Wirklichkeit werden zu lassen.
  • Eigentlich war ich nur wegen einer bestimmten Postkarte in meinem Buchladen, aber dann fand ich so viele spannende Bücher, dass ich gleich meinen Geburtstagsgutschein dafür eingelöst habe. Ich liebe es, einen Buchladen mit einem ganzen Stapel Bücher zu verlassen! (Deshalb darf ich ja nur ganz selten da rein gehen…)

Der Start in den Tag

Heute war ich nur 10 Minuten vor dem Rasselwecker hellwach und habe mich total geärgert, diese 10 Minuten Schlaf nicht gehabt zu haben. Menno, ich brauche doch jede Minute! Der Start in den Tag war also schon mal versaut und ich bin nicht mal merkbar früher im Büro gewesen. 🙁 Dafür wurde der Tag wenigstens annehmbar.

  • Im Gegensatz zu den letzten Tagen war es nahezu mild draußen. Immerhin kurz über 0° C, so dass ganz viel von dem ekligen weißen Zeugs geschmolzen ist, durch das ich morgens noch stiefeln musste. Wobei der Weg morgens die Bestätigung brachte, dass meine neuen schwarzen Stiefeletten eine super Anti-Rutsch-Sohle haben. Toll, sich so sicher durch den Schnee bewegen zu können!
  • Die Kantine wartete überraschenderweise mit einem Erbseneintopf auf und dazu gab’s ein interessantes Gespräch mit W. über Pferde und Reiten und die Frage, warum eigentlich fast ausschließlich Mädchen so gern reiten. Leider haben wir keine Antwort gefunden.
  • Eine entspannte Besprechung mit meinen beiden Projektleiterinnen über unsere diesjährige Projekt- und Urlaubsplanung. Zumindest momentan können wir sagen, dass kein Projekt mit einem anderen in irgendeiner heißen Phase kollidiert. Das kann sich noch ändern, aber ich denke, dass die beiden jetzt genug für diese Problematik sensibilisiert sind, um das zu verhindern. Die Urlaubsplanung war schon schwieriger, insbesondere mein Auszeit-Wunsch. Generell ist der natürlich in Ordnung, wenn ich dann nur nicht so lange weg wäre. 😉 Vor meiner Beantragung der Auszeit müssen jedenfalls noch ein paar Dinge geklärt werden und dann geht das hoffentlich seinen „sozialistischen Gang“. Nicht ganz das Ergebnis, das ich mir erhofft hatte, aber die Besprechung war für alle gut, um mal wieder gänzlich im Film zu sein.

Der Nachtrag vom Wochenende

Ziemlich kalt war es am Wochenende. Kein Wetter, bei dem sich Olga gern aus der Garage locken lässt, weshalb ich sie dort im Warmen ließ. Zudem war Sturmtief Emma mit viel Schnee angekündigt und ich fahre nicht mit dem Auto bei Schnee oder Glätte. Da bin ich ein echter Schisshase. Das Wochenende war also autofrei.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Eine sehr gut verlaufene Sitzung in ganz großer Besetzung mit einem anschließenden Lob vom Chef dafür, der auch dabei war.
  • Danach hab ich’s noch zur frühen Mittagspause mit B. und M. geschafft. Sehr gut, denn mein Magen meuterte schon.
  • Vor gut einem halben Jahr wurden Herr Grillenscheucher und ich unserem Wochenmarkt untreu. Mitten im Sommer, weil es ein paar sehr heiße Freitage hintereinander gab, an denen wir auf einem fast leeren Marktplatz standen. Zu viel Hitze halten die Kühlungen in den Marktwagen nicht durch und deshalb kommen die Händler dann gar nicht erst. Uns hat es so sehr genervt, dass wir dorthin hetzten und doch auf Plan B zurückgreifen mussten, so dass wir bei Plan B (ein Famila-Supermarkt) blieben. Der allerdings ist ohne Auto nur sehr schwierig zu erreichen und deshalb waren wir an diesem Freitag mal wieder auf dem Wochenmarkt. Hach, war das schön!!! Alle haben sich gefreut, uns wieder zu sehen, und manche hatten sich sogar schon Sorgen gemacht. Mit N. witzelten wir, dass wir eben auch ohne einander können. Er sagte: „Aber irgendwie gehören wir ja doch zusammen.“. 🙂

Die guten Dinge von Samstag:

  • Leise rieselte der Schnee und draußen war es dunkelgrau. Gut, dass wir nicht raus mussten.
  • Die super nette Frau von Dawanda hat mir zwei Fotos von meinem bestellten Brillenetui geschickt, damit ich auswählen konnte, wie ich das Bild einer Pusteblume darauf angebracht haben möchte – quer oder gerade. Der Wahnsinn, welche Mühe sie sich gibt!
  • Die total leckeren Cremes auf ebenso leckerem Brot als Vorspeise. Meine Lieblingscreme mit Thunfisch hatte ich eh schon schmerzhaft vermisst. Außerdem gab’s eine neue mit grünen Peperoni und eine, die wir geschenkt bekamen und von der wir unbedingt raus finden müssen, was darin war, weil sie uns richtig begeistert hat. Danach gab’s als Hauptgericht perfektes Schweinefilet mit Bandnudeln und Spitzkohl. Essen ist schon was tolles. 😉

Die guten Dinge von heute:

  • So doll hat es gar nicht geschneit. Die Straßen und Wege waren trocken und schneefrei. Ein Glück!
  • Der Anruf meiner sich um alles kümmernden Nachbarin, mit dem sie sich für meine Weihnachtskarte bedankte. Wie lieb!
  • Der Topf Narzissen vom Markt zeigt eine allererste Blüte.

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