Dicke Flocken

Als ich heute früh aufstand, war noch alles gut. Kaum musste ich das Haus verlassen, fing es an, in dicken weißen Flocken zu schneien. Sofort bildete sich eine matschige, rutschige Pampe auf allen Wegen. 🙁 Den ganzen Tag schneite es immer wieder und taute weg. Pünktlich zum Feierabend dasselbe Elend wie am Morgen. Menno! Das hab ich nun von den „wärmeren“ Temperaturen… Jetzt geht mir der Winter so richtig auf die Nerven und ich habe darüber nachgedacht, ob es nicht schlauer wäre, meine jährliche Auszeit vom Spätsommer in den Winter zu verlegen und dann in wärmere Gefilde zu flüchten.

  • Ein sitzungsfreier Tag im Büro und ich habe einiges vom Schreibtisch gekriegt.
  • Meine Fußpflegerin hat sich total über das Sparschwein für ihr Trinkgeld gefreut, das ich ihr heute mitgebracht habe. Ihres war ihr nämlich neulich kaputt gegangen.

  • Ich bin sehr konzentriert und langsam durch den Schneematsch geschlittert und zum Glück heil zu Hause angekommen. Wenn man erlebt hat, was Knochenbrüche für unangenehme Folgen haben, dann tut man einfach alles, um einen weiteren zu verhindern. Meine inzwischen eiskalten Füße durften in vorgewärmten Hausschuhen auftauen. Erleichterung auf ganzer Linie!

Der Nachtrag vom Wochenende

Dieses Wochenende trägt die Überschrift: Technik, die nicht begeistert. 🙁 Der Radio-Wecker hat sich entschlossen, doch wieder Töne von sich zu geben, nachdem Herr Grillenscheucher ihn zurück auf Werkseinstellungen gesetzt hat. Offenbar hatte sich der Wecker einfach an seiner eigenen Technik verschluckt. Na toll. Einen unzuverlässigen Wecker kann ja wohl niemand brauchen. Ich bin gespannt, was Tchibo dazu sagen wird.

Viel schlimmer ist aber, dass Lisa kaputt ist. Mein kleiner süßer Laptop mag nicht mehr starten. 🙁 Nun hat Herr Grillenscheucher ihn mit nach Hause genommen und versucht dort nochmal die Reparatur. Und ich sitze hier an der braven Lena, meinem alten Laptop, das zum Glück immer noch funktioniert solange es am Strom hängt, denn der Akku hat schon längst den Geist aufgegeben. Puh, was würde ich mich sonst von der Welt abschnitten fühlen!

Die guten Dinge von Freitag:

  • Kantinentreffen mit B. und M. und ganz lange über den Sinn und Unsinn von Mitarbeitergesprächen diskutiert.
  • Auf dem Wochenmarkt war endlich unser Gemüsestand zurück aus dem Urlaub und es gab wieder Gemüse zu Preisen, die man bezahlen kann. Beim Demeter-Stand muss ja schon fast Goldbarren mitbringen. 😯
  • Beim Tanzen war es super voll und trotzdem hat D. eine neue Figur im Wiener Walzer gelehrt. Das war schon heftig in dem Gedränge bei der Geschwindigkeit, aber wir haben trotzdem die Promenaden getanzt.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Draußen war es ekelhaft grau und kalt und schneegrieselig. Wir durften einfach gemütlich zu Hause bleiben. Dazu gab es entspannte, sonnige Musik von Jack Johnson. Z.B. dieses

  • Herr Grillenscheucher hat mit der mühsamen Arbeit begonnen, die neuen und einige alte CDs, die ich auf Anton vermisste, zu übertragen. Meine Güte, man sollte doch meinen, dass das heute leichter geht! Es bedurfte tatsächlich am Sonntag einen weiteren Anlauf bis die Musik auf Anton war.
  • Gegen jedes Unbill hilft immer und zuverlässig Spaghetti Bolognese. So auch heute. Da fand ich dann selbst meinen leicht verschneiten Balkon nicht mehr so richtig schlimm.

Die guten Dinge von heute:

  • Super gut geschlafen und ganz ausgeschlafen aufgestanden.
  • Herr Grillenscheucher hat sich um Lisa und Lena gekümmert. Leider mit begrenztem Erfolg. Ich kann gerade keine Mails verschicken. 🙁 Immerhin kann ich welche empfangen. Ein Kreuz, diese Technik!
  • Vorfreude auf morgen, wenn ich auf dem Heimweg von Jack Johnson ganz entspannt werde. 🙂

Das dreckige weiße Zeug

So nannte der Mann im Radio heute früh den Schnee, der schon beim Aufstehen vom Himmel rieselte. Nö, ich kenne den Moderator nicht persönlich. 😉

  • Zum Glück taute das weiße Zeug sofort weg, sobald es auf dem Boden ankam. Und das, obwohl es bis mittags reichlich schneite.
  • Ein paar von meinen Geburtstags-Tulpen haben das Wochenende allein im Büro überlebt und erfreuten mich auch heute noch.
  • Ich freue mich schon darauf, nachher vor dem Einschlafen noch eine Weile in „Geister“ von Nathan Hill zu lesen, das ich inzwischen begonnen habe. Bislang amüsiert es mich köstlich.

Schneeflöckchen, Weißröckchen

Nun ja, von Flöckchen kann man nicht wirklich sprechen. Es waren riesige Schneeflocken, die den ganzen Vormittag auf Hamburg herab gerieselt sind. Passend zum Welttag des Schneemanns schufen sie leise eine Schneedecke über der Stadt. Direkt danach wurde die Decke den ganzen Nachmittag mit Nieselregen besprengelt und weitgehend zu Matsch aufgeweicht. 🙄 Auf meinem Balkon konnte ich abends beides „bewundern“, den Schnee und den Matsch:

Ich weiß wirklich nicht, was am Schnee so toll sein soll. Aber wenigstens wurden wir vom Sturm verschont, denn wir lagen im Auge desselben.

  • Ein Glück hatte ich den leckeren Erbseneintopf in der Kantine bereits vertilgt als mir das Geplapper einer Kollegin derart auf die Nerven ging, dass ich den Mittagstisch dringend verlassen musste. 👿 Wenn das so weiter geht, muss ich mir andere Gesellschaft suchen und wenn es „nur“ meine eigene ist.
  • Ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk von D. – ein wunderbar kitschig glitzerndes Feuerzeug. Hach! Nie würde ich mir sowas selbst kaufen, aber wenn ich es geschenkt bekomme, liebe ich es.

  • Alle Fußwege auf meinem Heimweg waren voller Schneematsch und Pfützen. Nicht mal die Läden unterwegs hatten sich an die Räumpflicht gehalten. 🙁 Ich bin ganz langsam und vorsichtig da durch geschlittert und war unglaublich froh, dass wenigstens der Himmel aufgehört hatte, irgendwas von oben fallen zu lassen. Heil zu Hause angekommen habe ich mir auf die Schulter geklopft, weil ich so schlau war, schon gestern statt heute den Aldi-Wocheneinkauf mit Olga zu erledigen.

Alles Gute

„Alles Gute.“ wurde heute bei uns ein geflügeltes Wort, weil ein Kollege sich damit in den Feierabend verabschiedete, obwohl wir uns – sofern nichts Unvorhergesehenes passiert – doch morgen schon wiedersehen und es auch sonst keinen Anlass dafür gab. Wir hatten viel Spaß, uns in der Folge beim Gehen alles Gute zu wünschen. 😀 Dabei kann man das ja eigentlich so machen – ganz egal, wann man sich wieder sieht oder was anliegt. Ist doch ein hübscher Wunsch.

  • Ich habe daran gedacht, dass ein Regenschirm nicht nur bei Regen, sondern auch bei ins Gesicht wirbelnden Schneeflocken hilfreich ist, was meinen Weg zur Arbeit erheblich erleichtert hat. Zum Glück blieb nichts vom Schnee liegen, aber mal sehen, wie das morgen wird.
  • Viel gearbeitet und viel gelacht.
  • Eine Mail von C., die mich sehr beruhigt hat.

Ich wünsche allen, die hier lesen, alles Gute, und hoffe, Ihr kommt morgen wieder vorbei. 😉