Sommerwärme

Endlich mal wieder ein sommerwarmer Tag, der nicht schwül wurde. 😎 Schade nur, dass es ausgerechnet ein Montag war. Irgendwas muss wohl dran sein an der Theorie, dass es am Wochenende regnet, weil sich so viele Abgase in der Woche angesammelt haben. Montags hingegen haben sich die Abgase genügend verzogen und lassen die Sonne durch. Oder so ähnlich. Habe ich mal gelesen.

  • Sehr leckere Lauchquiche zum Mittagessen.
  • Das Du von einem Kollegen angeboten bekommen, das ich gern annahm.
  • Eine Urlaubskarte aus Stockholm.

Der Nachtrag vom Wochenende

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Das wäre wohl die richtige Überschrift für dieses Wochenende. Lauter kleine blöde Dinge, die Pläne durcheinander brachten oder die für zusätzliche Arbeit sorgten. Da hilft nur eins: Ruhe bewahren und auf die guten Dinge schauen. 🙂

Die guten Dinge von Freitag:

  • Viele Gelegenheiten gehabt, den Vorschlag von S. anzuwenden: das „Erst-recht-Grinsen“. Glücklicherweise musste ich tatsächlich immer grinsen, wenn ich auch nur daran dachte. 😀
  • Im Briefkasten eine ganz wunderbare Karte von C. mit einem Gutschein für das Nivea-Haus.

  • Herrn Grillenscheucher ging es nicht gut, weshalb ich allein auf den Wochenmarkt ging und wir nicht tanzen konnten. Dafür habe ich unter einem fast schwarzen Himmel welke Blüten von den Balkonpflanzen geschnitten und war gerade rechtzeitig fertig bevor sich die dunklen Wolken entleerten.
  • Bonus: Zum Glück erholte sich Herr Grillenscheucher schnell und wir konnten den Rest des Abends zusammen verbringen. Renovierungspläne gemacht und angefangen, Listen dafür zu schreiben.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Herr Grillenscheucher hatte gesehen, dass es bei Penny meine geliebte Rhabarberschorle von Hella im Sonderangebot gibt. Also haben wir uns aufgemacht. Im zweiten Penny konnten wir immerhin den Restbestand von zwei Flaschen ergattern. 😮 Wenigstens ein Tropfen auf den heißen Stein…
  • Das Essen für unsere Gäste war relativ schnell gemacht und die Küche kaum verwüstet. Dabei haben ein Aschenbecher aus Glas und die Glasschale für die Kresse-Aussaat einen Absturz auf den Fußboden überlebt. Puh!
  • Ein sehr schöner Abend mit S. und L. Es gab viel zu erzählen und viel zu lachen. Dazu gab es Gazpacho als Vorspeise und Gulasch als Hauptspeise – beides war super lecker.

Die guten Dinge von heute:

  • Sehr spät war es am Abend zuvor geworden und so haben wir geruhsam ausgeschlafen.
  • Ein Vertrauensbeweis per Mail.
  • Wieder war der Putz- und Flicktag dank Herrn Grillenscheuchers Hilfe schnell erledigt und nun blitzt die Wohnung.

Gute Laune

Es ist Montag und ich bin guter Laune aufgewacht und aufgestanden. Erstaunlich! Oder vielleicht auch nicht. Denn für mich wird diese Woche eine 3-Tage-Woche und ich habe weder heute noch morgen irgendwelche Termine. Derartige Aussichten entspannen doch ungemein. 😉

  • Jetzt freue ich mich doch auf die nahezu erzwungenen Urlaubstage in dieser Woche. Sie fühlen sich beruhigend an und außerdem soll das Wetter gut werden. 😎
  • Das erste Mal mit Musik auf den Ohren von Anton nach Hause gefahren. Auch wenn die Klangqualität zu wünschen übrig ließ und die Songs ziemlich alt waren, tat es mir gut. Es ist auch gar nicht so, wie ich immer gedacht habe, nämlich dass ich mit den Knöpfen in den Ohren nichts anderes mehr höre. Es ist mehr wie eine Hintergrundmusik zu den normalen Alltagsgeräuschen. Ich kam jedenfalls ganz beschwingt zu Hause an und zwar genau in dem Moment, in dem die ersten fetten Tropfen vom nächsten Schauer fielen.
  • Eine Urlaubskarte von der Ostsee im Briefkasten.

Cagliari

Cagliari auf Sardinien. So ein hübscher Ort und so eine hübsche Insel. Herr Grillenscheucher und ich haben dort vor vielen Jahren unseren ersten gemeinsamen Urlaub verbracht. 😎 Cagliari haben wir damals allerdings nur kurz gesehen.

Der Kapitän sprach Cagliari bei seinen Ansagen über die Schiffslautsprecher immer „Kackliari“ aus und uns kräuselten sich die Zehennägel. Herrjeh, der Ort ist nun wirklich nicht Kacke. Und ich frage mich dann immer, wie viele der gut 2000 Gäste auf dem Schiff (plus Mitarbeiter) diese Aussprache für richtig halten und weiter in der Welt verbreiten. Grusel! Die korrekte, italienische und wirklich nicht schwierige Aussprache findet sich auf Wikipedia:

Unser erster Landgang auf dieser Kreuzfahrt und wir konnten ihn ganz entspannt angehen, denn wir würden erst um Mitternacht wieder ablegen. Dieser Zeitplan hat sich uns zwar nicht erschlossen, aber das macht ja auch nichts. So konnten wir ganz geruhsam aufstehen, frühstücken und in der Außenalsterbar Latte Macchiato und Espresso genießen. Erst am frühen Nachmittag sind wir vom Schiff gegangen und haben uns vom kostenlosen Hafenshuttle kutschieren lassen. Die Sonne schien, es war fast heiß, aber sehr, sehr windig.

Cagliari vom Schiff aus gesehen:

Von unserem Balkon hatten wir einen anderen Blick. Vor allem den auf einen Flugzeugträger, der vermutlich für Flüchtlinge im Mittelmeer zuständig ist.

Für mich sieht so was immer ziemlich bedrohlich aus. Aber Cagliari hat es mich gleich vergessen lassen. Wir sind hoch und runter durch Straßen und Gassen und über Plätze. Zuerst kamen wir am Teatro Civico vorbei:

Gassen:

Natürlich haben wir die Kathedrale besichtigt.

Es waren viele Engel an den Wänden zu bestaunen, die alle einen anderen Gesichtsausdruck hatten:

Und es gab sogar echten Blumenschmuck:

Hinterher waren wir und Donany ein wenig erschöpft von all den Eindrücken und wir haben eine kleine Rast auf einem Platz vor der Kathedrale gemacht.

Unterwegs gab es viele Blumenkästen verschiedener Art, die mich ein bisschen inspiriert haben:

Einen wunderschönen alten Fiat gab es zu bewundern.

Wir kamen vorbei am Torre dell Elefante, einem alten Wachturm, und konnten von relativ weit oben unser Lieblingsschiff bewundern.

Vor der Chiesa dei Cappucchini war der Platz mit bunten Fähnchen für ein Fest geschmückt.

Noch eine Pause vor einer leider geschlossenen Pommes-Bude (Ich hatte langsam Hunger.).

Ganz in der Nähe fanden wir heraus, wo sich der Frühling in diesem Jahr versteckt hatte:

Ich habe, wie immer unterwegs, viele Balkone und Häuserfassaden bewundert.

Läden gab es natürlich auch, die aber erst gegen 16:30 Uhr wieder öffneten.

Eine schläfrige Katze unterwegs und eine weitere Kirche, deren Namen ich vergessen habe:

Wir kamen an der Bastione di Saint Remy vorbei und danach gab es endlich ein Eis für uns.

Den ganzen Tag haben wir überall nach Postkarten geschaut, aber die meisten waren entsetzlich hässlich. Dennoch kamen wir abends zufrieden mit diesem schönen Ort zurück aufs Schiff. Nach einem Prosecco bekamen wir auch gleich einen Tisch im Atlantik und haben lecker gespeist, was uns hoffen ließ, dass das Essen gestern nur ein Ausrutscher war.

Wie immer haben wir den Abend im Casino beendet. Die Poolparty haben wir gemieden, weil dort Roberto Blanco auftrat – ausgerechnet der! Eigens für den Geburtstag der Mein Schiff 1 war er mit an Bord. Darauf hätten wir echt gern verzichtet…

Die guten Dinge von Montag, 8. Mai 2017:

  • Wegen der langen Liegezeit in Cagliari konnten wir super geruhsam in den Tag starten.
  • Cagliari! Hach, es war so so so schön, diese Stadt nach all den Jahren wieder zu sehen.
  • Endlich leckeres Essen im Atlantik.

Kurz und gut

  • Die Hilfe von N. in einer beruflichen Sache, vor der ich gerade ziemlich allein stehe und die keinen Aufschub zulässt.
  • Ein gutes Gespräch mit dem Physiotherapeuten über Körperhaltung, Körperübungen und Zeit.
  • Eine richtig schöne Foto-Postkarte von meiner Mama im Briefkasten.

Allen Leserinnen und Lesern ein schönes Pfingstwochenende. Ich bin total dankbar, dass 3 freie Tage ab morgen Nachmittag vor mir liegen. 🙂