Dicke Flocken

Als ich heute früh aufstand, war noch alles gut. Kaum musste ich das Haus verlassen, fing es an, in dicken weißen Flocken zu schneien. Sofort bildete sich eine matschige, rutschige Pampe auf allen Wegen. 🙁 Den ganzen Tag schneite es immer wieder und taute weg. Pünktlich zum Feierabend dasselbe Elend wie am Morgen. Menno! Das hab ich nun von den „wärmeren“ Temperaturen… Jetzt geht mir der Winter so richtig auf die Nerven und ich habe darüber nachgedacht, ob es nicht schlauer wäre, meine jährliche Auszeit vom Spätsommer in den Winter zu verlegen und dann in wärmere Gefilde zu flüchten.

  • Ein sitzungsfreier Tag im Büro und ich habe einiges vom Schreibtisch gekriegt.
  • Meine Fußpflegerin hat sich total über das Sparschwein für ihr Trinkgeld gefreut, das ich ihr heute mitgebracht habe. Ihres war ihr nämlich neulich kaputt gegangen.

  • Ich bin sehr konzentriert und langsam durch den Schneematsch geschlittert und zum Glück heil zu Hause angekommen. Wenn man erlebt hat, was Knochenbrüche für unangenehme Folgen haben, dann tut man einfach alles, um einen weiteren zu verhindern. Meine inzwischen eiskalten Füße durften in vorgewärmten Hausschuhen auftauen. Erleichterung auf ganzer Linie!

Heller Sonnenschein

Nachdem das Wochenende so schrecklich trüb und dunkel war, schien heute den ganzen Tag die Sonne. 😎 Wunderbar, so viel Helligkeit! Das trug erheblich dazu bei, dass meine Laune nicht ganz im Keller verschwand, denn ich hatte ohne bestimmten Grund ein ganz schlimmes Montags-Tief.

  • Kaffeepause am Vormittag im Sonnenschein.
  • Die U-Bahn hatte Verspätung, aber ich habe es trotzdem gerade so eben noch rechtzeitig zu meinem Pediküre-Termin geschafft. Puh, war ich erleichtert! Vor allem, weil es der letzte in diesem Jahr war, den ich noch bekommen hatte.
  • Der Mehr-Tages-Test meiner Idee der Schal-Unterbringung verlief leider negativ. Das sah doch einfach blöd plünnig aus. Heute habe ich die Energie aufgebracht, den Test abzubauen und alles wieder aufzuräumen.

Schlechte Nachrichten

Dieses Jahr reißen die schlechten Gesundheitsnachrichten einfach nicht ab. Heute erfuhr ich, dass ein lieber ehemaliger Kollege, der noch gar nicht so lange in Rente ist, im Sterben liegt. Und dass eine Tante von mir sehr krank im Krankenhaus liegt. Ja, ich weißt, dass ich das Alter erreicht habe, in dem sich die Einschläge häufen. Könnte ich trotzdem bitte mal eine Pause bekommen? Man sollte das Leben genießen solange man es hat, aber das ist ziemlich schwer bei all den schlechten Nachrichten.

  • Ein Anruf vom Lieblingskollegen, der mir gut tat nachdem ich die volle Wucht von N.’s Aufregung abgekriegt hatte und komplett irritiert war. Insbesondere darüber, dass sie selbst findet, sie sei ganz entspannt. 😮
  • Zur Pediküre gewesen und erfahren, dass die Praxis nächste Woche umzieht. Ich habe mich mit den Mitarbeitern dort gefreut, dass es endlich größere und modernere Räumlichkeiten geben wird. Die waren schon ganz vorfreudig.
  • Zu Hause erwartete mich ein Päckchen von C. voller Süßigkeiten. So eine liebe Überraschung! (Aber meinem Zahnarzt darf ich davon morgen nichts erzählen…)

Das böse Wort

Die Wettervorhersage im Radio redet seit gestern vom bösen Wort, vom Schnee. Nein, nein, nein, ich bin total dagegen!!! Und es ist doch auch noch gar nicht Weihnachten. Seufz.

  • Bislang immerhin blieb es grau und wurde nicht weiß, wenn auch arschkalt.
  • Dank der Pediküre habe ich endlich wieder warme Füße.
  • Alle kleinen Aufgaben, die für nach Feierabend anstanden, erledigt und mir damit ein Fleiß-Sternchen verdient. 😉
  • Bonus: Heute ist Umarme-einen-Bären-Tag und das werde ich ganz bald tun – ins Bett gehen und mit Donany kuscheln.