Lagman (Fleischsoße mit Nudeln)

Die Fleischsoße kann man auch statt mit Rind mit Lamm machen. Jedenfalls sagt mein Rezept das so.

Zutaten (für 4 Portionen)

350 g Rindfleisch

1 Zwiebel

2 Möhren

½ Rettich

1 gelbe Paprika

1 rote Paprika

1 Knoblauchzehe

1 Bund Petersilie

2 EL Sonnenblumenöl

3 Tomaten oder etwas Tomatenmark

125 ml Gemüsebrühe

Salz

schwarzer Pfeffer

Lorbeerblatt

Sojasoße

350 g Spaghetti

Zubereitung

Fleisch in 1 bis 1,5 cm kleine Würfel schneiden. Zwiebel fein würfeln. Möhren und Rettich reiben. Paprika würfeln. Knoblauch und Petersilie fein hacken.

Das Öl in der Pfanne erhitzen, Fleisch dazu geben und hellbraun anbraten. Zwiebeln, Möhren, Rettich und Paprika nacheinander dazu geben.

Tomaten oder Tomatenmark hinzufügen und mit anbraten. Knoblauch dazu geben. Mit Gemüsebrühe übergießen, so dass eine schöne Soße entsteht.

Mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 20 Min. bei geringer Hitze kochen lassen. Zum Schluss ein Lorbeerblatt dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Sojasoße abschmecken.

Spaghetti in Salzwasser nach Packungsanleitung zubereiten. Nudeln in tiefe Teller geben, mit Soße übergießen und mit der gehackten Petersilie bestreuen.

Der Nachtrag vom Wochenende

Der Freitag war so wunderschön sonnig und Hoffnung machte sich breit. Aber der Samstag weckte mich mit trommelndem Regen auf dem Dach. Der geplante Flohmarkt-Besuch fiel also im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. 🙁

Die guten Dinge vom Freitag:

  • Besagter Sonnenschein und so tolles Licht. 😎 Endlich konnte ich mal wieder trockenen Fußes den Balkon inspizieren und habe mehrere Paprika und Tomaten geerntet, die abends auch gleich ins Essen kamen.
  • Ich habe mich getraut und einen Friseurtermin in einem mir bislang unbekannten Laden vereinbart. Ganz ungewohnt bekam ich tatsächlich schon nächste Woche einen. Wie einfach das sein kann! 😯 (Ein bisschen mulmig ist mir schon, aber hauptsächlich bin ich gespannt.)
  • Lange Kochsession und viel Gemüse geschnippelt. Zur Abwechslung mal an einem Abend beide Gerichte für’s Wochenende gekocht. Sollten wir definitiv öfter so machen, weil das zu einem sehr entspannten Samstag führt. Außerdem hat es dem Gulasch richtig gut getan, einen Tag durch zu ziehen und nochmal aufgewärmt zu werden.

Die guten Dinge vom Samstag:

  • Die letzte Tüte Kresse-Saat in der Männerboutique ergattert. Mit der sollte ich über den Winter kommen. Anscheinend verkaufen sie nämlich keine Saat im Winter – die Restbestände standen schon bereit zum Einlagern.
  • Herr Grillenscheucher hat mir geholfen, die Gardine im Wohnzimmer ab zu nehmen und nach dem Waschen wieder aufzuhängen. Außerdem haben wir zusammen kleine Beutel mit Lavendel befüllt. Das ist eine so unsäglich langweilige Tätigkeit, bei der ich mich unbedingt mit jemandem unterhalten muss, damit ich nicht genervt sofort wieder aufhöre. Nun duftet es in meinen Schränken wieder nach Lavendel. Und weil ich ja bekanntlich nicht nähen kann, tue ich zwei Esslöffel getrocknete Lavendelblüten einfach in Teebeutel und schnüre sie mit Paketband zu. So sieht das dann aus:

54_Lavendelsäckchen

  • Ein ganz wunderschöner, klarer Regenbogen.
  • Bonus: Beim Reden mit Herrn Grillenscheucher über die Balkonbepflanzung im nächsten Jahr ergab sich über drei Ecken die grandiose Idee, es mal mit einer Kiwi als Kletterpflanze zu versuchen. Was wir kurz darüber gelesen haben, war nahezu perfekt. Hach, Vorfreude!

Die guten Dinge von heute:

  • Sehr lange geschlafen, denn es wurde gestern auch sehr spät.
  • Kaum noch Regen und ich habe endlich die verbliebene Sonnenblumenblüte zum Trocknen rein geholt. Wäre ja zu und zu schick, wenn ich die Saat für’s nächste Jahr da raus kriege.
  • Der Abschied von Herrn Grillenscheucher fiel ganz leicht, weil wir uns schon morgen wieder sehen.

Der Nachtrag vom Wochenende

Irgendwie habe ich gerade das Gefühl, die Zeit fliegt schneller als sonst. Schon wieder ist ein Wochenende zu Ende – huch.

Die guten Dinge vom Freitag:

  • Die schlaue Idee, den Stoffbezug von meinem Bett in die Waschmaschine zu stecken, so dass er übers Wochenende trocknen kann, wenn ich eh nicht zu Hause bin.
  • Die Freude von Herrn Grillenscheucher über unser Wiedersehen.
  • Sehr leckere Pasta mit viel Gemüse, wenig Fleisch und viel Sahne – zu gesund macht ja auch keinen Spaß. 😉

Die guten Dinge vom Samstag:

  • Schon seit Jahren wollen wir zur HörSpielWiese, die jährlich nach den Sommerferien stattfindet. Bislang hat uns immer das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber dieses Mal hatten wir Glück. Es war zwar meist wolkig, aber trocken und warm. Als wir ankamen, lief gerade noch „Das Gespenst von Canterville“ (Oscar Wilde). Es zog mich sofort in seinen Bann – so super gesprochen – und ich fragte mich, warum ich bislang keine Hörbücher mochte. Die Frage beantwortete sich beim nächsten Hörspiel: „Wer’s glaubt, wird selig“ von Christine Ohnemus. Nach fast eineinhalb Stunden konzentrierten Zuhörens eines mittelmäßigen Stücks mochten meine Ohren nur noch auf Durchzug stellen. In jedem Fall war es schön, dort gewesen zu sein und es auszuprobieren. Kostet nämlich gar nichts. So sah es dort aus:

41_Hörspielwiese     42_Hörspielwiese

45_Bank     44_Schilf

  • Der Spaziergang hin und zurück vorbei am Weiher, an der Seebek und unglaublich vielen Apfelbäumen.

40_Seebek     43_Äpfel

  • Wir haben uns durch die Seite vom „Tag des offenen Denkmals“ gekämpft, deren Suchfunktion einfach nichts taugt. (Vielleicht sind wir aber auch zu blöd dafür.) Immerhin haben wir es geschafft, uns für 4 Bauwerke zu entscheiden, deren Öffnungszeiten günstig über das Wochenende verteilt sind und auch noch unserem Lebensrhythmus entgegen kommen. Wir steigern uns stetig: das erste Mal, dass wir dabei waren, hatten wir nur eine Veranstaltung; letztes Jahr waren es schon zwei; nun sollen es vier werden! 😯

Die guten Dinge von heute:

  • Herr Grillenscheucher hat mir geholfen, den Stoffbezug vom Bett wieder anzubringen, und zu zweit war es viel, viel leichter als allein, mit den Stoffmassen fertig zu werden. Außerdem konnten inzwischen die Schlafzimmergardinen die Waschmaschine passieren und hinterher von Herrn Grillenscheucher wieder aufgehängt werden. Der Herbstputz schreitet voran!
  • Zwei große Tomaten und eine kleine Paprika waren zum Ernten bereit.
  • Wegen des o.g. Gefühls der fliegenden Zeit habe ich meinen Kalender bemüht und festgestellt, dass erst 2 Wochen Auszeit hinter mit liegen. Welch eine Erleichterung! Gefühlt sind es nämlich schon viel mehr.

Le Karnickel

Ja Tach, hier mal wieder Herr Grillenscheucher.

Ich dachte, ich mach mal ein Kaninchen. Laufen ja genug hier rum.

Nee, natürlich ist das keins von meinen freilaufenden – aber ich hab halt ein küchenfertiges gekriegt. Das ist ja die Grundlage für eine traditionelle Paella – aber die will ich nicht machen, sondern eher eine Pastaella… also Nudeln statt Reis. Offiziell heißt sowas dann wohl „Fideua“ oder „Aletria“.

Und so geht das:

1 Kaninchen (ca. 1200 g), in 10 – 12 Stücke geschnitten (mit Knochen)
1 kl. Dose/n Tomate(n)
2 Paprikaschote(n) nach Wahl, bevorzugt rot und gelb
500 g Nudeln (Fideua – kurze Spaghetti)
1 m.-große Zwiebel(n)
3 Zehe/n Knoblauch
2 m.-große Kartoffel(n) oder Kichererbsen
n. B. Olivenöl
n. B. Wasser oder Geflügelbrühe

 

In einer großen Pfanne die Paprika, in ca. 2 cm große Würfel geschnitten, und die mittelfein geschnittene Zwiebel in Olivenöl leicht anbraten. Dann den, in kleine Würfel geschnittenen Knoblauch und die Tomaten zugeben. Etwas salzen. Nach etwa 10 Minuten aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

In der gleichen Pfanne, evtl. noch etwas ÖL dazugeben, die Kaninchenstücke von allen Seiten anbraten, dann mit Wasser oder Geflügelbrühe aufgießen, kräftig salzen und pfeffern. Nach etwa 30 Minuten die Kartoffelwürfel dazugeben. Der Sud muss überwürzt sein, da die Nudeln später so einiges aufnehmen.

Wenn das Fleisch gar ist, nach ca. 50 Minuten, die Nudeln und Zwiebel, Paprika dazugeben. Es sollte so viel Sud in der Pfanne sein, dass die Nudeln gut bedeckt sind. Noch ca. 8 Minuten köcheln (je nach Nudel).

 

Schaun wir mal, wie’s wird.

Mediterrane Bratkartoffeln

Zutaten (für 1 Portion)

1 Kartoffel
1 Zucchini
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 gelbe Paprikaschote
1 Flaschentomate
1 Möhre
2 Eier
1 Rosmarinzweig
8 Salbeiblätter
1 Prise Majoran
1 Prise Kümmel
Salz und Pfeffer
50 g Parmesan
Paprikapulver, edelsüß
Brennnesseln-Samen

Zubereitung

Die Kartoffel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ebenfalls die gewaschene Zucchini in Scheiben schneiden, aber nicht schälen. Die Möhre putzen und in kleine Viertel schneiden.
Das alles erst einmal anbraten, im Öl der Pfanne, und mit Salz und Pfeffer, sowie edelsüßem Paprika würzen.

In der Zeit die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden und den Knoblauch ebenfalls.
Die Paprika putzen und in Stiftel schneiden und mit in die Pfanne geben. Auch jetzt die Tomate in Scheiben schneiden und mit kräftig anbraten. Dann kommt die fertige Zwiebel dazu und die Zweige oder die Nadeln des Rosmarins.
Der Salbei kann inzwischen klein gehackt werden (bei frischem) oder gemörsert (bei Getrocknetem) und kommt ebenfalls daran. Dazu der Kümmel darüber gestreut und eventuell nachwürzen.

Zum Schluss brät man den klein geschnittenen Knoblauch mit daran und gibt die zwei Eier darüber und würzt diese mit dem Brennnesselsamen. Wer keinen hat, kann ihn auch weg lassen.

Alles kräftig durchrühren und schön goldbraun braten. Anschließend den Parmesankäse darüber streuen und vermischen. Auf einem Teller anrichten und fertig ist das Gericht.

 

Das Rezept habe ich bei Chefkoch.de gefunden.