Der Nachtrag vom Wochenende

Das letzte Wochenende vor Weihnachten war viel zu kurz. Viel, viel zu kurz für alles, was erledigt werden wollte. Herr Grillenscheucher und ich waren deshalb immer noch nicht zum Glühwein-Trinken auf einem Weihnachtsmarkt. Und wir haben das Tanzen geschwänzt. Vielleicht war es aber auch gut, Menschen, die potentiell Krankheitserreger verbreiten, zu meiden. Bei mir meldeten sich nämlich am Freitag erste zaghafte Erkältungsvorboten, die sich in Ermangelung weiterer Mitstreiter zum Glück geschlagen gegeben haben.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Eine Sitzung am Nachmittag endete früher als geplant, so dass ich wider Erwarten pünktlich ins Wochenende starten konnte.
  • Der Einkauf auf dem Wochenmarkt war super witzig. Allen Verkäufern war nach Rumblödeln. Was haben wir gelacht! 😀 Außerdem haben wir die ersten Plätzchen-Tüten verteilt. Vom Apfelbauern wussten wir nämlich, dass er nächste Woche nicht mehr kommt, weil er zum Skifahren fährt. Er hat sich so gefreut, dass wir seine letzte Flasche selbst gemachten Apfelsaft geschenkt bekamen.
  • Die Ausflüge für unsere nächste Kreuzfahrt sind endlich online. Wir haben das Programm beguckt, Pläne für verschiedene Häfen geschmiedet und einen Ausflug gebucht. Vorfreude. 😎

Die guten Dinge von Samstag:

  • Letztes Wochenende hat mir Tchibo 20 Prozent Rabatt angeboten und ich habe ihn genutzt, um einen Radiowecker und ein Telefon zu bestellen. Beides konnte ich letzte Woche aus der Filiale abholen und heute ging es zusammen mit Herrn Grillenscheucher ans Aufbauen. So ein Glück, dass er mir immer bei solchen Sachen hilft! Ich bin doch viel zu ungeduldig für das Lesen von Gebrauchsanleitungen…
  • Jetzt steht hier ein neuer Radiowecker, der DAB+ empfangen kann. Endlich kein Empfangsrauschen mehr!!! Es hat mich ganz irre gemacht, dass mich an manchen Tagen Rauschen statt Musik geweckt hat. Früh morgens noch ganz müde ist das besonders gemein. Und das Telefon ist auch installiert – endlich wieder ein funktionstüchtiger Akku. Auf Dauer ist es doch ziemlich nervig, wenn die Technik ein Gespräch abrupt beendet, obwohl man noch so viel zu sagen hätte.

  • Ich habe die Weihnachtsbriefe ausgedruckt und eingetütet. So langsam ist alles weihnachtsfertig. Uffz.
  • Bonus: Sehr leckere Bolo!

Die guten Dinge von heute:

  • Ein schnell erledigter Wohnungsputz gemeinsam mit Herrn Grillenscheucher. Dazu gab es den super leckeren Apfelsaft vom Apfelbauern.
  • Die so schöne Geschichte in meinem Adventskalender über Probleme und Situationen. Dort heißt es, dass man bei Problemen beten muss, es sie aber zum Glück selten gibt. Alles andere sind Situationen, für die es Lösungen gibt. Ich finde, das ist eine entspannte Betrachtungsweise. Schließlich ist schon das Wort „Situation“ wesentlich weniger negativ besetzt als das Wort „Problem“.
  • Die dritte Kerze am Adventskranz brennt und das bedeutet, dass ich in diesem Jahr nur noch eine Woche arbeiten muss. Juchuh!

Stress

In dieser Woche ist irgendwie jeder Abend stressig für mich. Dabei ist gar nichts besonderes los. Ich muss ja nicht mal Weihnachtsgeschenke besorgen. Es ist allein der Alltagskram wie Wäschewaschen, Einkaufen usw., den ich so anstrengend finde. Wahrscheinlich weil ich bei dem blöden nass-kalten Wetter lieber aufs Sofa sinken würde. Naja.

  • Ein wunderschöner Sonnenaufgang heute früh.
  • Ich bin nach Feierabend nicht aufs Sofa gesunken, sondern habe tapfer alles abgearbeitet, was für heute auf meiner Liste stand. Das gibt ein dickes Fleiß-Sternchen. 😉
  • Lauter sehr lustige Ansagen in Zügen der Deutschen Bahn, über die ich mich vor Lachen gekringelt habe. 😀

Der Nachtrag vom Wochenende

Das war ein schönes Wochenende. Die Frustration von Donnerstag ist weg geblasen und mir geht es wieder gut. Es geht doch nichts über Abstand zum Büro. 🙂

Die guten Dinge von Freitag:

  • Ich habe einen Tag der Seelenpflege auf dem Sofa eingelegt. Das tat richtig gut.
  • Am Nachmittag hörte es endlich auf zu regnen und Herr Grillenscheucher und ich blieben trocken beim Einkauf auf dem Wochenmarkt. Für das Essen am Samstag hatten wir uns Rinderbäckchen vorgestellt, aber die waren schon aus. Ein Glück hatte der Schlachter unseres Vertrauens eine sehr gute Ersatz-Idee: Schäufele vom Rind. Das liebe ich so am Markt: es wird gern und kompetent geholfen.
  • Die Frustrationsgrenze von Herrn Grillenscheucher war sehr niedrig und er sah das überhaupt nicht so wie ich. Egal, ich finde, wir haben gut getanzt und sogar eine neue Discofox-Figur gelernt. Ist ja nicht so unser Tanz und deshalb bin ich immer stolz, wenn wir ihn trotzdem hinkriegen.
  • Bonus: Herr Grillenscheucher hat sich meine Büro-Frustration angehört und mir hat das Reden darüber geholfen.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Wir haben die Plätzchen-Berge, die Herr Grillenscheucher letzte Woche gebacken hat, in viele, viele Tüten und auf einen Teller verteilt. Gestern wurden wir schon auf dem Markt gefragt, welche Plätzchen es dieses Jahr gibt. Da freut sich offenbar jemand vor. 😉

  • Gäste erwarten mag ich total gern. Das Schäufele schmurgelte im Backofen und verbreitete köstlichen Duft. Den Tisch schön decken und ganz viele Teelichte anzünden. Alles startklar für einen wunderbaren Abend.
  • So wurde er dann auch, der Abend. L. und S. kamen und wir haben geredet, gelacht und super lecker gegessen. Es war sehr wunderbar! Und ich habe einen kleinen, süßen Blumenstrauß mit Sternchen drin geschenkt bekommen:

Die guten Dinge von heute:

  • Ausschlafen. 😉
  • Herr Grillenscheucher hat mir ein Herz aufs Bett gelegt:

  • Es ist schon der zweite Advent. Also nur noch zwei Wochen und dann habe ich endlich ein paar Tage frei. Die Vorfreude wächst.

Der Nachtrag vom Wochenende

Huch, ist es etwa schon wieder vorbei, das Wochenende? Och, schade. Schön war es nämlich und lustig und erfolgreich.

Die guten Dinge von Freitag:

  • Ich habe eine Mandarine gegessen. 😉
  • Im Laufe des Vormittags hörte es endlich auf zu regnen und wir konnten nachmittags trocken über den Wochenmarkt laufen. Auf Nachfrage am Käsestand gab es sogar noch Cranberry-Käse, obwohl er nicht in der Auslage lag. Der war nämlich gut versteckt, weil sie nur noch wenig davon hatten.

  • Herr Grillenscheucher und ich haben gut getanzt. So langsam festigen sich ein paar Figuren, mit denen wir unsere Schwierigkeiten haben. Und wir haben eine Kompliment für unsere Rumba bekommen.

Die guten Dinge von Samstag:

  • Die Sonne schien. Oh, war das schön! 😎 So sah das auf meinem Balkon aus:

  • Herr Grillenscheucher und ich sind zu IKEA gefahren und konnten weitgehend in Ruhe die diversen neuen Ausstellungsräume anschauen. Eine neue Idee fand sich dabei nicht, auch wenn ich vieles gern leiden mochte. Also haben wir tatsächlich nur das gekauft, was auf dem Einkaufszettel stand. Aber ein Weihnachtsstern fürs Büro durfte auch noch mit.

  • Anschließend gab es das obligatorische Preiselbeergetränk und den drögen Einkauf in der Männerboutique. Dort haben wir immerhin alles bekommen, was wir brauchten. Z.B. eine 3er-Steckdose, die man anschrauben kann.
  • Bonus: So ein schöner Abend mit Herrn Grillenscheucher, viel reden und lachen und sehr leckerem Wirsingeintopf.

Die guten Dinge von heute:

  • Gestern Abend haben wir uns u.a. über die Kunst des Bettenmachens unterhalten. Auf unserem Lieblingsschiff hat der Roomservice darin ja eine gewisse Perfektion entwickelt, nachdem ihnen die wunderschönen Handtuchtiere verboten wurden. Heute hat Herr Grillenscheucher einen ersten Versuch gewagt:

  • Herr Grillenscheucher hat unter Mühen die besagte Steckdose angebracht und ich habe nun ein rum baumelndes Kabel weniger. Ich mag’s ja aufgeräumt.
  • Nur noch 4 Wochen, dann ist Weihnachten und ich habe endlich wieder ein paar Tage frei. Vorfreude!

Kollegen

So sehr ich mich manchmal über meine Kollegen aufrege, so sehr freue ich mich auch manchmal über sie. Heute z.B. Es gab Vertrauen, Gespräche, Trost, Lob und Lachen. Gleichzeitig haben wir intensiv gearbeitet. Ein sehr bereichernder und sehr anstrengender Tag.

  • Heute früh auf dem Weg zur Tiefgarage ging jemand hinter mir. Soweit nichts ungewöhnliches. Aber als mir die Person auch noch in die Garage folgte, bekam ich doch einigermaßen Schiss. Ein kurzer Blick nach hinten: es war eine Frau, die sofort sagte: „Keine Angst. Ich hab nur zufällig denselben Weg.“. Puh! Witzigerweise standen unsere Autos in derselben Ecke der großen Garage und auf dem Weg dahin unterhielten wir uns darüber, wie gruselig es dort unten ist.
  • Es ist so wunderbar mild draußen geworden. Fast wie Frühling.
  • Und natürlich sind meine Kollegen heute mal ein richtig gutes Ding. 🙂

Nur die Sache mit der Mandarine hat heute nicht geklappt. Blöd.